12.04.11

Film•Peteback: HOME

Ein Film über unsere Erde. Damals und heute. Ein Blick in die Vergangenheit und ein Blick in die Zukunft. Wie hat der Mensch das Bild der Erde in seiner kurzen Lebensspanne verändert und wie sind die Aussichten. Antworten bietet;

HOME
 
"HOME" ist ein freier Dokumentarfilm, der den größten Schauspieler angestellt hat den man kennt. Unsere Erde. Mit der Erde als Hauptdarsteller und Billiarden von Nebendarsteller die auf ihm Leben, bietet "HOME" ein einzigartiges Dokumentarspektakel.

Trailer

Link zum Film:

Ich hab den Film erst auf Youtube gesehen und dann nochmal auf DVD, weil ich die die eindrucksvollen Bilder nocheinmal auf einem größeren Bildschirm genießen wollte

Filmfacts:
Deutscher Titel: Home
Originaltitel: Home
Originalsprache: Französisch
Erschienen: 05.05.2005
Länge: ca. 93 Minuten
Regie: Yann Arthus-Bertrand
Produktion: Dennis Carot, Luc Besson
Musik: Armand Amar

"Darf Ich um ihre Aufmerksamkeit bitten? Sie Alle sind wie Ich ein Homo Sapiens, ein vernunftbegabtes Wesen [...]" Das ist der einleitende Satz der vom deutschen Offsprecher gesagt wird, als sich in der ersten Minute unser Planet, die Erde, aus dem Schatten des Weltalls erhebt.


 
"HOME" ist ein freier Dokumentarfilm des französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand. Bertrand machte Luftaufnahmen mit einer hochauflösenden Digitalkamera in über 50 Ländern der Erde. Man kann mit dieser Doku in sprichwörtlich 90 Minuten um die Welt reisen. Die Bilder die gezeigt werden sind in hoher wie in normaler Auflösung wirklich ein Blickfang und reicht vom tropischen Regenwald, über die arktischen Tundra, bishin zu den von Menschen gemachten Megastädten wie Tokyo, Dubai und New York. Der Off-Sprecher thematisiert dabei, zu den passenden Bildern, wichtige Probleme unserer Zeit, seien es soziale oder ökologische. Darunter Probleme wie globaler Erwärmung, Überbevölkerung der Städte, Bodenerosion, Ausbeutung von Ressourcen, Wassermangel und der Schutz der Arten. In dem Film wird die Rolle des Menschen in Bezug auf die Natur sehr kritisch dargestellt, was auch die Hauptintention des Films ist. Das klingt alles sehr negativ was es auch ist, dennoch werden am Ende noch viele positive Aspekte genannt, darunter der Naturschutz, Nutzung von erneuerbaren Energien und ökologischen und sozialen Umdenken.


 
"HOME" ist dabei aber immernoch eine Hommage (Wortspiel höhö :D) an die natürliche und funktionsfähige Schönheit der Natur, die aber dennnoch so verletzlich ist, dass wir Menschen, die wir ja nur ca. 200.000 Jahre auf der Erde existieren, sie in der relativ kurzen Zeitspanne grundlegend verändern konnten.

Die Doku besticht am meisten durch vier Aspekte; erstens Die Bilder, zweitens die Kommentare, drittens die Musik und viertens die Symbiose von Allem.Der Film wirkt in sich so stimmig und gut geplant, das man regelrecht auf eine Reise mitgenommen wird, bei der man über die Erde fliegt und das sieht was man im Leben niemals alles sehen könnte. Er schafft dabei mehr Atmosphäre als andere Dokumentarfilme.


 
Da dies ein freier Dokumentarfilm ist, sind die Produzenten und die Sponsoren von großer Bedeutung. Wie oben in den Filmfacts erwähnt war einer der Produzenten Luc Besson der ja schon in der Regie von "Das fünfte Element" Erfolge feierte und bei der Regie von Blockbustern wie "The Transporter + nachfolgende Teile", " Kiss Of The Dragon" und "96 Hours" mitwirkte. Die Sponsoren des Films werden im Intro des Films gezeigt und bilden dann den Titel. Unter anderem sind Lables wie Fnac, Gucci, Yves Saint Laurent, Puma und Bottega Veneta zu sehen. Diese Firmen gehören alle zum Luxusgüter-Konzern PPR und haben den Film mit ca. 10 Mio. Euro finanziert.

Off-Specher in diesem Film ist im deutschen übrigens Helmut Gauss, der auch Synchronsprecher für Liam Neeson, Kevin Pollak und Samuel L. Jackson in den neuen Star Wars Episoden ist. In der Krimiserie "Monk" sprach er Ted Levine in der Rolle von Capt. Leland Stottlemeyer. Er macht die Rolle als Offsprecher wirklich gut und wirkt in seiner Rolle sehr authentisch und angenehm. Im englischen wird der Film von einer weiblichen Off-Sprecherin gesprochen von der ich den Namen leider nicht kenne. Sie macht ihre Arbeit aber nicht minder schlecht .


 
Zu kritisieren gibt es nicht allzu viel an dem Film. Außerdem das mich die Musik in den ersten 5 Minuten etwas genervt hat, weil es für mich infernalisches Gejaule ist. Außerdem fällt trotzdem auf, dass der Film der so kritisch wirkt, eigentlich keine klare Argumentation liefert und keine konkreten Handlungsvorschläge bietet, sondern sie nur anreißt. Ein weiterer kritischer Aspekt ist, dass die genannten Sponsoren am Anfang sowie am Ende des Films gezeigt werden. Es lässt daher den Eindruck vermuten, dass dies schon eine reine Werbemaßnahme ist "HOME" zu sponsern, um eine große Zuschauergruppe zu erschließen und vorallem den eigenen Ruf des PPR Konzern zu verbessern. Zu dem muss ich aber sagen, dass der Film bei mir doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Außerdem kann man sich den Film auf jeden Fall einmal bei Youtube ansehen, denn er ist es wirklich wert. Außerdem; Einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul!

Und auch hier empfehle ich mich wieder und sage Tschödeldö bis zum nächsten Peteback!

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