29.05.11

Film•Peteback: Tucker & Dale vs. Evil

Und da wären wir auch schon wieder zurück bei einem neuen Peteback!
Und diesmal wird es;
Erstens. Echt blutig und echt eklig
und zweitens: Gar nicht so schlimm wie man eigentlich vermutet :)

Ich präsentiere
Tucker & Dale vs. Evil

"Tucker & Dale vs. The Evil" ist ein kanadische Splatter/Horrorkomödie des Newcomer-Regiesseurs Eli Craig aus dem Jahr 2010, in dem es um eine Gruppe Teenager, zwei Hillbillys und eine ganze Reihe von Missverständnissen geht, was für die Teenager kein gutes Ende nimmt.

Trailer

Fakten zum Gemetzel:
Originaltitel: Tucker & Dale vs. Evil
Deutscher Titel: Tucker & Dale vs. Evil
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2010
Länge: ca. 86 Minuten
FSK: 16
Regie: Eli Craig
Drehbuch: Morgen Jurgenson, Eli Craig

Willkommen im Horrorfilmklischee!
Eine Gruppe von College-Studenten trifft auf dem Weg zum Camping in einer entlegenen Waldregion auf die beiden leicht verwahrlosten Einheimischen Dale und Tucker, die auf die vorurteilsbeladenen Großstädter einen bedrohlichen Eindruck machen. Könnte auch daran liegen wie sich Dale den jungen Leuten gegen über benimmt. Es kommt nicht ganz so gut rüber wenn man merkwürdiges Zeug redet un dabei eine messerscharfe Sense in der Hand hält. Tatsächlich sind Dale und Tucker aber gutmütige Heimwerker, die nichts weiter wollen, als eine heruntergekommene Ferienhütte zu renovieren und dort Urlaub zu machen.
Als die beiden beim nächtlichen Fischen auf einem Waldsee der Gruppe begegnen, retten sie die hübsche Allison, die bei dem Versuch, von einem Felsen aus ins Wasser zu steigen, sich den Kopf anstieß und fast ertrank. Ihre Freunde, die im Dunkeln nicht genau sehen können, was passiert ist, glauben, dass Allison von den beiden entführt wurde.
Allison erwacht in der Hütte der beiden und merkt bald, dass sie sich nicht vor ihnen fürchten muss. Den Dale der sich heimlich in die Schönheit verguckt hat, kümmert sich bestens um ihre Verletzungen und hält sie bei Laune. Ihre Freunde hingegen versuchen, angefeuert vom fanatischen Chad, Allison gewaltsam aus den Händen der vermeintlichen Kidnapper zu befreien. Eine Verkettung unglücklicher Umstände führt dazu, dass ein tollpatschiger Student nach dem anderen ganz ohne Dale und Tuckers Zutun (naja fast) ganz der klischeehaften Horrorfilmmanier ums Leben kommt, während die Überlebenden immer überzeugter davon sind, es mit skrupellosen Mördern zu tun zu haben. Allison gelingt es nach weiteren blutigen Zwischenfällen, Chad sowie Tucker und Dale an einen Tisch zu bringen, um das fatale Missverständnis aufzuklären. Doch die Situation eskaliert erneut...


Eigentlich dachte ich das ich hier einen soliden Splatter-bzw. Slasherfilm vor mir habe. Denn die Ähnlichkeit ist wirklich verbrüffend. Doch schon am Anfang mehr man, dass sich der Film nicht ganz so ernst nimmt und vorallem viel zu klischeehaft ist um ein echter Splatterfilm zu sein.
"Tucker & Dale vs. Evil" ist viel mehr eine Parodie wie "Scary Movie". Der Film nimmt die bekannten Horrorfilmklischees und verpackt sie nett und passend in eine Szenario was einen nicht gleich anekelt und einen vorallem zum schmunzeln und lachen bringt. Es sind grade die Kette von unvorhersehbaren Ereignissen und Missverständnissen was die Teenager das Leben kostet.


Angeführt von dem fanatischen Chad, dessen Eltern von einem wahnsinnigen Hillbilly getötet wurden stürzt sich die Gruppe in eine unnötige Rettungsaktion mit dem Ziel Tucker und Dale den Gar auszumachen und ihre Freundin zu befreien. Doch wie man an dem Bild schon sieht sind das alle keine geborenen Kämpfer und tollpatschig sind sie noch dazu. So will sich einer mit dem Messer auf Tucker stürzen, der bückt sich aber im richtigen Moment nach einem Holzstamm und so spingt der Junge in den Holzhäcksler und muss die ganze obere Hälfte seines Körper dafür einbüßen. Der auftauchende Polizist, der von den Jugendlichen verständigt wurde, ist gleichermaßen überrascht als Tucker und Dale dort mit einem halben Menschen in der Hand stehen. Doch auch er bleibt nicht lange am Leben, dem maroden und morschen Haus zu verdanken.
Zum mal ist die Kritik klar zu erkennen. All diese grauenhaften Tode passieren nur wegen der mangelnden Kommunikation und den Vorurteilen, die die Städter von den stereotypen Hillbillys im Landesinnere haben.
Zitat von Michael Kohler aus der FAZ Februar 2011:
Regiedebütant Eli Craig legt eine amüsante Splatter-Parodie vor: eine Parabel auf die Gefahren, die aus dem Zusammentreffen kultureller Missverständnisse und schlechter Kommunikation resultieren können.
Die Charaktere Tucker und Dale sind wirklich liebenswert und sie sind einem auch recht sympathisch, sowie einige von der Teenager. Doch man merkt schon von Anfang auf welche Leute man ein Auge werfen sollte. In diesem Film sind sie sozusagen die klischeehaften Hillbillys die "Guten" und die Teenager die eigentlich nur feiern wollen, nehmen hier die Rolle der "Bösen" ein und wollen den beiden missverstandenen Jungs ans Leder.


Wiedermal leg in den Filmen allen ans Herz die auf Splatter- und Slasherfilme stehen oder mal wieder einen Film sehen möchten, bei dem man was zu lachen hat, der aber nicht so unweigerlich dämmlich ist wie "Scary Movie", der sich aber nicht so ernst nimmt, das die Tode wirklich im Vordergrund stehen. Ich war von dem Film wirklich positiv überrascht und hab ich sogar schon ein zweites Mal gesehen :D

Also empfehle ich mich wieder, Tschödeldö, bis zum nächsten Mal! :]

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