02.06.11

Film•Peteback: Devil

Hey Folks! Willkommen in meiner Welt des blanken Horrors und des Schreckens. :)
Im bin gerade wieder mal in Horrorfilmstimmung und deshalb gibt es heute wieder einen Filmm der;
Erstens: Von einem der Großmeister der Mystery kommt
und zweitens: Zeigt das man nirgendwo sicher vor IHM sein kann ;D

Ich präsentiere dann mal feierlich
Devil

"Devil" ist eine US-amerikanischer Horrorfilm/Mysterie-Thriller au dem Jahr 2010, der auf einer Story von M. Night Shyamalan basiert und auch von ihm produziert wurde. In dem Film geht es um 5 Personen die in einem Fahrstuhl stecken bleiben, bis sich merkwürdige Ereignisse häufen.

Trailer

Filmfakten:
Originaltitel: Devil
Deutscher Titel: Devil
Originalsprache: Englisch
Erschienen. Januar 2011
Länge: ca. 80 Minuten
FSK: 16
Regie: John Erick Dowdle
Drehbuch: Brian Nelson, M. Night Shyamalan

Der Film beginnt Schlag auf Schlag. Ein Mann stürtzt sich aus dem 35. Stock einen Bürogebäudes und schlägt auf einem Kleintransporter auf, der sich dann in Bewegung setzt und davon rollt. Kurz darauf besteigen scheinbar zufällig 5 Personen einen Fahrstuhl im selben Haus. Der Sicherheitsmann Ben Larson (Brokeem Woodbine), der Ex-Soldat Tony Janekowski (Logan Marshall-Green), Matratzenverkäufer Vince McCormick (Geoffrey Arend), die junge Frau Sarah Caraway (Bojana Novakovic) und die ältere Dame Jane (Jenny O'Hara).
Der Aufzug bleibt aber plötzlich stecken nachdem das Licht angefangen hat zu flackern. Die Insassen machen sich aber noch keine großen Sorgen, da die Musik von funktioniert und können auch einen Notruf über die Notsignalknopf absetzen. Nun heißt es warten...Für den Wachmann Ben eine regelrechte Qual, da er unter Platzangst leidet, was die ganze Angelegenheit noch verschärft.
Unterdessen trifft Detective Bowden (Chris Messina) beim Tatort ein. Durch klare Spuren und Schlussfolgerungen führt es ihn zum besagten Bürogebäude und stellt ihn als Unglücksort fest und lässt ihn erstmal absperren. Die Untersuchungen beginnen.
Zu gleicher Zeit beraten sich die beiden Wachmänner Ramirez (Jacob Vargas) und Lustig (Matt Craven) in ihrem Überwachungsraum wie sie mit den steckengebliebenen Leuten verfahren sollen, die sie über eine Kamera sehen können. Sie können zwar über die Sprechanlage zu ihnen Sprechen, aber hören sie nicht die beiden nicht. Zumal hat der Techniker festgestellt das der Aufzug gar nicht stecken geblieben sein kann. Auf Anweisungen der beiden Wachmänner macht sich dieser auf den Weg in den Aufzugschacht.
Plötzlich fällt das Licht aus und geht wieder an und das in scheinbar beliebigen Abständen. Während der ersten Dunkelphase wird Sahra scheinbar angegriffen, wobei der Spiegel im Fahrstuhl zerstört wird. Sie bemerkt eine Art "Bisswunde" an ihrem Rücken als das Licht wieder angegangen ist. Die Personen trauen sich nun gegenseitig kein Stück mehr über den Weg, vorallem Vince gerät in Verdacht weil er Sarahs Blut am Hemd hat und auch schon vorher belästigt hat.
Ramirez versucht im Kontrollraum den Vorfall zu verstehen und schaut sich die Videoaufname noch einmal an und entdeckt etwas abnormales in dem Video was in in Panik versetzt. Sein Kollege hält das alles für Humbuk. Detective Bowden hat sich inzwischen auch im Kontrollraum eingefunden und wird von der Situation unterrichtet. Er stellt nun das gesammte Gebäude als Tatort sicher und will es räumen lassen. Plötzlich erlischt das Licht wieder und als es wieder angeht liegt Vince scheinbar mit einer Glasscherbe ermordet auf dem Fahrstuhlboden.Und auch das Leben des Technikers, der sich in den Schacht hinablässt, nimmt auch ein unvorhersehbares Ende.
Der Himmel verdunkelt sich und ein Gewitter zieht auf. Ramirez glaub an das Werk von übernatürlichen Mächten und im weiteren Verlauf des Filmes zeigt sich, dass er damit nicht ganz falsch liegt. Es ist nie alles so, wie es scheint...
Voran darf ich sagen das ich ein Fan von M. Night Shyamalan und seinen Filmen bin. Die schwanken zwar oft zwischen "Gut" bis "Mittelmäßig" aber meiner Meinung nach haben sie eine einzigartige Qualität, die aber nicht jeder Zuschauer erkennt. Alle haben sie gemeinsam das das Mysteriöse im Vordergrund steht und das hat Herr Shyamalan auch hier bei "Devil" wieder geschafft.
Schon der Trailer hat bei mir so viel Spannung geweckt das ich diesen Film unbedingt sehen musste.
"Devil" ist hierbei der erste Film einer Trilogie die M. Night Shyamalan " The Night Chronicles" nennt. Welche beiden Filme noch folgen werden ist allerdings noch unklar.
"Devil" hat man wieder etwas gezeigt, was in der heutigen Zeit der Horror- und Mystriefilme selten ist. Nämlich das man Spannung und Grusel mit ganz einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln erreichen kann und das man keinen Splatter braucht.
Also wer diesen Film nicht als "bis zum Zerreißen spannend" bezeichnet, hat defenitiv keine Ahnung was Spannung wirklich ist.
Die merkwürdigen Ereignisse die sich in dem Fahrstuhl und im gesamten Bürogebäude ereignen führen dazu, dass der Zuschauer selber seine Schlüsse ziehen muss und dann wieder mit der Story des Films konfrontiert wird, um zu sehen dass man letzten Endes doch falsch lag und das alles gar nicht so ist wie es scheint.
Man wird mit subtilen Andeutunegn und Hinweisen versorgt und wird hineingezogen in einen klaustrophobischen Mystery-Thriller, der vorallem auf den christlichen Urängsten basiert und seine Wirkung keinesfalls verfehlt. Die immer wieder auftretenden Verbindungen zwischen den handelnden Personen und die Twists in der Story lassen den Zuschauer nicht mehr los und sorgen mehr als einmal für den nötigen "OMG-WTF"-Effekt.
Der Zuschauer wird von dem Film regelrecht reingelegt, wenn des darum geht einen Täter zu ermitteln. Von Anfang an geht die Bedrohung von dem erst harmlosen Matratzenverkäufer Vince aus, springt dann zu dem Wachmann Ben, der durch seine Klaustrophobie eine tickende Zeitbombe ist und so und so schon sehr bedrohlich gegenüber der alten Dame Jane erscheint. Dann springt die Bedrohung zu Tony, den Ex-Soldaten, der ja mit Waffen und bestimmten Griffen umzugehen weiß, bis am Ende nur noch eine Person übrig bleibt, obwohl man der auch nicht recht vertrauen kann. Am Ende zeigt sich dann das wahre Gesicht mancher Charaktere, obwohl man da auch eine bewisse Skepsis im Hinterkopf behalten sollte. Erst durch die Hintergrundinformationen über die Personen die sich in dem Fahrstuhl befinden, wird die Story richtig pikant und gewinnt an Fahrt.
Zumal das Setting und die Atmosphäre wirklich klasse ist. Ein dunkler, Wolken verhangener Himmel mit einem nahenden Gewitter und ein dunkles Bürogebäude. Ich bekam eine Gänsehaut, als plötzlich im gesamten Gebäuder der Strom ausfiel und der Bürokomplex in den finsteren Himmel ragt. Der Film lebt im Wesentlichen von seinen Schatten-, Schock- und Geräuscheffekten, die die Atmosphäre ausmachen. Aber es funktioniert und das ist wichtig.
Schon das Intro gibt einem einen netten Vorgeschmack auf das was der Film parat hält. Eingeleitet wird er mit dem Bibelzitat ;" Seit nüchten und wachet, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und suchet, welchen er verschlinge. - Petrus 5:8". 
Darauf folgt eine Erzählung von Ramirez " Als ich noch ein Kind war, erzählte mir meine Mutter die Geschihte vom Teufel der die Erde heimsucht. Manchmal, sagte sie, nehme er menschliche Gestallt an, um die Verdammten schon auf Erden zu strafen, bevor er ihre Seelen einforderte. Seine Auserwählten würd er um sich scharen und peinigen und er verstecke sich unter ihnen, sich als einer der Ihren auszugebend. Ich hab immer geblaubt das meine Mutter mir ein Ammenmärchen auftischt..." Danach fliegt die Kamera auf die Stadt Toronto zu die allerdings auf dem Kopf steht, was zuerst für Verwirrung sorgt. Ich fands super :D
 Bei dem schauspielerischen Talent, sowie der deutschen Synchronisation kann man eigentlich nicht meckern. Die Personen sind authentisch und von Charakter her grundverschieden. Die Synchronisation ist lippensynchron und die Stimmen wurden gut für die jeweiligen Personen gewählt. Es sind auch bekannte Stimmen dabei wie Sasha Rotermund (u.a. Dr. Chase aus "Dr. House") für den Detective, Sonja Deutsch für die Rolle der alten Dame Jane und Natasha Geisler (Standartstimme für Jennifer Lopez) für die Rolle von Sarah.

Nun empfehle ich den Film allen Freunden der Mysteyfilme und den Freunden von M. Night Shyamalan, der sich mit diesem Drehbuch mal wieder selbst übertroffen hat. Aber auch die Gruselmuffel werden hier aufihre Kosten kommen, da der Film doch eher Spannend als Erschreckend ist. Meiner Meinung nach. Jedenfalls sollte man mal einen Blick drauf werfen, wenn man etwas mit viel Spannung und Twists in der Handlung sucht. :)

Also macht's gut liebe Sünder, ich empfehle mich und sage Tschödeldö!

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