30.10.11

Kleines Projekt und eine Ode an unseren Helden Fox McCloud :)


Ich bin letztens in den Genuss gekommen das neue "StarFox 64 DS" spielen zu dürfen, es ist im Prinzip ein Remake des N64 Spiels, welches hier zu Lande unter dem Namen "Lylat Wars" bekannt war. 
Das hat mich zurück katapultiert in eine Zeit in der die Welt noch in Ordnung war und man noch Spaß an 16-bit Spielen hatte.

Kurzerhand habe ich zu Hause meinen kleinen SNES ausgepackt und hab das Spiel "Star Wing" reingeschmissen, was ich damals bis zum erbrechen gespielt habe. Das Spiel umfasst die Abenteuer von Fox McCloud und seinen Kumpanen. Sie kämpfen in ihren Raumschiffen gegen die bösen Mächte im Universum und ganz besonders im Lylat System, ihrem Heimat-Sternensystem. Das Spiel war ein Meilenstein in der 16-bit-Ära, weil dieses Spiel einen inovativen Chip eingebaut hatte, der es dem Spiel erlaubte aus Polygonen eine funktionierende 3D-Grafik zu erzeugen.
Ziel des Spiels war es, das Level zu beenden und alles zu Klump zu schießen, was einem vors Lasergeschütz kam und am Ende des Level einen übergroßen Boss-Gegner zu erledigen. Narürlich durften PoweUps für den Raumjäger auch nicht fehlen. :)

Und so sah das ganze damals aus

Es folgen einige Ableger auf dem N64, dem GameCube und natürlich auf auf dem Nintendo DS, bzw. nun dem 3DS.
Um nun dem großartig-mutigen Fox McCloud alias "StarFox" meine Ehrerbietung zu erweisen, in Form einer netten Zeichnung. :)


Ja ich mache wirklich Notizen an meine Skizzen^^

Ja...auch mal ein Paar mehr Notizen und Pfeile *-* Ich liebe Pfeile!

Ich arbeite übrigens immer mit einem Lichttisch oder auch Light Tracer :)

Ausarbeitung mit Copic Multiliner SP in Stärke 0.2, 0.3 und Brush

Colorierung...naja...nicht gut geworden (mit Faber-Castell: Art Grip 12)  :-/



 Nun denn, das war's jedenfalls von mir und meinen Stiften :)
Bis dahin - Tschödeldö


Film•Peteback: Green Lantern: Emerald Knights ( Let those who worship evil's might, beware my power... Green Lantern's light! )

Ah schön ihr seid noch immer dabei, das freut mich sehr!
Und auch wie versprochen kommt der zweite Teil, der Part Two, die andere Häfte, die andere Seite der Medaille, ja der zweite und nachfolgende Film ! *nick*

Go, go, GO!
Green Lantern: Emerald Knights

"Green Lantern: Emerald Knights" ist ein Animationsfilm aus dem Jahr 2011 und der Nachfolgerfilm zu "Green Lantern: First Flight" aus dem Jahr 2010. Also Studio diente wirder Warner Bros. Animation wie schon beim vorherigen Film.

Trailer

Fakten
Originaltitel: Green Lantern: Emerald Knights
Deutscher Titel: Green Lantern: Emerald Knights
Originalsprache: Englisch
Erschienen: Juni 2011
Länge: ca. 84 Minuten
Regie: Lauren Montgomery, Christopher Berkeley, Jay Olivia
Drehbuch: u.a. Eddie Berganza, Alan Burnett, Dave Gibbons, Peter Tomasi
Produktion: Warner Bros. Animation, Warner Premiere, DC Comics


Oa, der Heimatplanet der Green Lantern, steht vor der Krise: Ein alter Feind aus längst vergessenen Tagen namens Krona ist aus dem Antimaterie-Universum zurück und plant das Universum mit seinen Monstern zu überfluten. Selbst die Allwissenden Wächter fürchten seine Präsenz. So wird der Planet der Green Lantern vorsichtshalber evakuiert sowie das komplette Corps zur Verteidigung herangezogen. Doch selbst dies scheint den Ausgang der Schlacht nicht besser zu stellen. Unterdessen trat Arisia, eine neue Green Lantern, ihren Dienst an und wird unter der Aufsicht von Lantern-Veteran Hal Jordan eingewiesen. Um Arisia Mut für die bevorstehende Schlacht zu geben, erzählt Jordan einige der spektakulärsten Geschichten des Corps, in dem einfache Lebewesen sich mit ihrer puren Willenskraft gegen das absolute Böse stellten und stets den Sieg davon trugen…

Wie schon die vielen anderen "DC Universe Animated Original Movies", welche seit 2007 regelmäßig erscheinen, richtet sich auch der neueste Streich “Green Lantern: Emerald Knights” aus dem Hause DC  vornehmlich an Fans der Materie. Wer hofft hier einen Einblick in das Universum der Lanterns zu erlangen oder gar einen Blick in die Thematik zu erhaschen, wird vermutlich mit mehr Fragen zurück bleiben als zuvor. So wird von Anfang an eine bestimmte Grundkenntnis in Sachen DC-Universum vorausgesetzt. Figuren wie Hal Jordan, Kilowog oder Sinestro sollte man zumindest mal gehört haben und spätestens wenn es um den Planeten Oa, die Wächter des Universums sowie das "grüne Licht" bzw. den "grünen Kristall" geht, hilft Vorwissen enorm. Außerdem haben sich hier einige Verschiebungen der Lantern-Struktur ereignet. Hal Jordan kommt einem vor wie ein alter Hase im Lantern Universum und Arisia ist ein neues Mitglied, was in "First Flight" ja noch ganz anders aussah. Man sollte diesen Film als mehr als einen eigenständigen Film betrachten und nicht als einen wirklich, sinnübergreifenden Nachfolger. Auch ist dies keine Vorgeschichte zum derzeitigen “Green Lantern”-Realfilm mit Ryan Reynolds in der Rolle des Hal Jordans, da sich dieser etwas abseits des eigentlichen Comics bewegt. Werden diese Voraussetzungen allerdings akzeptiert, erwartet einen durchaus eine gelungene Lantern-Geschichte, die jedoch an vielen Stellen mit ihrem episodenhaften Charakter zu kämpfen hat.
Während schon "Batman: Gotham Knight" im Jahr 2008 mit einer episodenhaften Erzählung daher kam, konnten zumindest die verschiedenen Abenteuer des dunklen Ritters mit ein paar hervorragenden verschiedenen Zeichenstilen überzeugen. Die Geschichten selbst indes, hatten aufgrund ihrer Zusammenhangslosigkeit stets das Problem, dass ein flüssiges Filmerlebnis niemals gegeben war. Stets war ein Bruch zu spüren, der zwar für kleine Filme keineswegs schlimm wäre, als Gesamtergebnis mit einer Laufzeit von 75 Minuten jedoch einige Längen verursachte. Auch “Green Lantern: Emerald Knights” hat nun mit diesem Problem zu kämpfen. Zwar dient die Geschichte von Arisia und dem bevorstehenden Kampf mit Krona als Grundgerüst, was aber bleibt sind viele kleine Geschichten, die in sich genommen fantastisch erzählt werden, als Gesamtgebilde jedoch nicht direkt überzeugenkönnen. So werden insgesamt sechs verschiedene Handlungen präsentiert, die von dem ersten Green Lantern, bis hin zur Vorgeschichte von Sinestros Verrat am Corps reichen. Stets mit viel Action präsentiert sowie genretypischen Dialogen, können besonders diese viel zum Charme der zweiten Green Lantern Animations-Verfilmung beitragen. Hier eine kurze Auflistung:

The First Lantern: wie der Name schon sagt, erfährt man hier, wie es den ersten Rekruten der Wächter ergangen ist. Nur soviel: Die bringen in ihrer ersten großen Schlacht so viele um, da wirkt Sinestro in „Frist Flight“ geradezu harmlos…

Kilowog: typische Armee-Ausbildung-Geschichte. Nett, aber sehr vorhersehbar...

Laira: ehemalige Prinzessin muss auf ihre Heimatwelt zurückkehren, um ihre Leute davon abzuhalten, Kriegsverbrechen zu begehen. Im Grunde eine einzige Kampfszene...

Mogo Doesn’t Socialize: Einer der größten Krieger des Universums will die mächtigsten Krieger des Universums besiegen, aber Mogo ist wirklich eine Nummer zu groß für ihn...

Abin Sur: Hal Jordans Vorgänger hat Probleme einen Gefangenen wieder hinter Gitter zu bringen, kann ihn mit Sinestros Hilfe aber bändigen und beide unterhalten sich das über Schicksal – Abin Sur bekommt außerdem einen Blick in die Zukunft....

Emerald Knights: die große Schlacht ist gekommen. Können die versammelten Green Lantern Krona besiegen und das Universum retten?

Der Zeichenstil indes, als auch das Charakterdesign, stammen aus “Green Lantern: First Flight”, welcher 2009 die Vorgeschichte von Hal Jordan erzählte. Zwar haben beide Filme von der Geschichte her, bis auf die Figuren, nichts miteinander gemein, doch durch die Art der Präsentation wird eine Verbindung zwischen beiden aufgebaut, die besonders Anfangs irritieren könnte. Dennoch schafft es  “Emerald Knights” schnell seine eigene Faszination aufzubauen. Besonders gelungen sind hierbei die groß angelegten Weltraumschlachten sowie die Geschichte von Avra, der nicht nur der erste Green Lantern war, sondern auch den Ring trug, den nun Hal Jordan besitzt. Ebenfalls gelungen ist der Humor, der stets die Szenerie etwas auflockert. Zwar wurden hier deutlich bekannte Motive verarbeitet, doch für einen kurzen Ausflug in die Welt der Superhelden, kann dieses nicht weiter schaden. Nachdem alle fünf Episoden erzählt wurden, folgt das groß Angelegte Finale um die Geschichte von Krona. Zwar wirkt hier die Szenerie sehr konstruiert, um nacheinander die verschiedenen Handlungen erzählen zu können, dennoch bietet der letzte Kampf einigen Schauwert und eine deutlich große Überraschung, die wiederum die Verbindung zu den Einzelgeschichten herstellt. Nur hier wirkt für einen kurzen Moment die Story wie aus einem Guss. Was bleibt ist aber die Erkenntnis, dass eine großangelegte Krona-Handlung im Kern vielleicht doch besser gewesen wäre. 

Wer außerdem die Chance hat “Emerald Knights” auf Englisch zu sehen, sollte diese Ergreifen. Die Sprecher, unter anderem Nathan Fillion aus der Si-Fi-Serie "Firefly", leisten einen hervorragenden Job. Die deutsche Synchronisation schafft zwar auch eine gute Atmosphäre, mit Sprechern wie  Boris Tessmann, Tilo Schmitz, Reinhard Kuhnert, Giuliana Jakoeit und Luise Helm, aber die Ur-Version klingt einfach harmonischer und hat mir ein kleinen Ticken besser gefallen. Doch nimmt sich der Vergleich zwischen der deutschen und englischen Synchronisation nicht allzu viel und man kann bei beiden Versionen genießen. :)

 "Green Lantern: Emerald Knight" hat sehr interessante Geschichten zu bieten, vermag aber nicht vollends zu überzeugen. Der Leerlauf zwischendurch den einzelnen Geschichten stört ein wenig und wirkt machmal wie ein Lückenfüller um eine Überleitung zu bilden und auch die Stories sind von unterschiedlicher Qualität, was Actiongrad und Storytiefe angeht. Außerdem hab ich mir ernsthaft mal die Frage gestellt, ob es sinnvoll ist die Zeit mit Geschichten erzählen zu verplempern, wärend ein mond-großes Wesen versucht das Universum in die Verdammnis zu stürzen...
Aber naja das sind halt die Green Lantern, die haben die Ruhe weg.
Der Film ist also definitiv was für Lantern-Fans, Genre-Fans und diejenigen die es noch werden wollen und einfach etwas mehr von den Lantern sehen möchten. Mir haben die Filme auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, obowhl ich ja eher ein Verfechter des Marvel-Universums bin, anstatt des DC-Universums. Mutanten FTW!! :)



Damit empfehle ich mich wieder mit einem grünen Schimmer. ;)
Bis dahin - Tschödeldö


Film•Peteback: Green Lantern : First Flight (In brightest day, in blackest night, no evil shall escape my sight....)

Hey Friends! Ich hab mir gestern mal wieder einige Filme am Stück gegönnt und hab mir für diesen schönen Sonntag (mit Sturm, Nieselregen und 9°C) ein Doppel-Peteback vorgenommen. :)

Fangen wir an!
Green Latern: First Flight

"Green Latern: First Flight" ist ein US-amerikanischer Animationsfilm von Warner Bros. Animation aus dem Jahr 2010 und adaptiert einen Teil der Handlung des DC-Comics "Green Lantern".

Trailer

Fakten
Originaltitel: Green Lantern: First Flight
Deutscher Titel: Green Lantern: First Flight
Originalsprache: Englisch
Erschienen: Januar 2010
Länge: ca. 75 Minuten
Regie: Lauren Montgomery
Drehbuch: Alan Burnett, Michael Allen
Produktion: Warner Bros. Animation, Warner Premiere, DC Comics


Etwas unerwartet bekommt Hal Jordan bei einer Trainingssimulation für einen Jet-Flug von einem im Sterben liegendem Außerirdischen einen mächtigen Ring. Dieses Alien stürzt schwer verwundet auf der Erde ab und transportierte Jordan mit dem Ring zu sich. Dieser Ring, eine mächtige Waffe, verwandelt ihn in einen Green Lantern, zu einem Mitglied einer intergalaktischen Elitetruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat im Universum für Frieden zu sorgen. Jetzt muss sich Hal nicht nur gegenüber seinen neuen Kameraden beweisen, sondern auch gegen eine Verschwörung im Green Lantern Corps und um das Leben seiner Mitstreiter und neuen Freunde kämpfen.

Nachdem die Realverfilmung des „Green Lantern“ nicht allzu bombig war (meiner Meinung nach), möchte ich die Gelegenheit nutzen um einen weiter aus besseren Lantern-Film vorzustellen. Wer jetzt böses denkt - etwa dass hier schnell ein Animationsfilm rausgehauen wurde um auf dem Hype des Kinofilms mit zu schwimmen - der sei eines wirklich Besseren belehrt! „Green Lantern - First Flight“ entstand bereits 2009 und erzählt vom wahrscheinlich ersten Abenteuer des grünen Anfängerringträgers Hal Jordan. Für Animationsfilme aus dem Hause DC zeigen sich oft dieselben Leute verantwortlich, denn es bleibt, was Animationsadaptionen angeht ja in der Familie. Daraus ergibt sich eine gewisse Einheitlichkeit, wobei das im Wesentlichen heißen soll: Mag man einen Film, dann wahrscheinlich auch die anderen - es sei denn man hat eine persönliche Abneigung gegenüber dem handlungstragenden Helden (Ich mag Superman z.B nicht so gerne :-/ Steinigt mich nicht!). Schön ist in diesem Fall auf jeden Fall, wie nahe der Film seiner Vorlage ist.
Die Zielgruppe dürfte in diesem Fall besonders bei den Fans des Comics liegen. Die Einführung der Charaktere ist hier sehr kurz bzw. quasi nicht vorhanden. Statt dessen stürzen sich Hal und seine Mitstreiter ohne lange Reden zu schwingen direkt ins Getümmel. So wünscht man es sich eigentlich, nur schade dass der Film eher zurückhaltend mit Hintergrundinformationen ist, was ihn für Neulinge im Universum der grünen Laterne nicht unbedingt disqualifiziert, aber doch manchmal für ein leichtes "Hm?"- bzw. "Hä?"- Gefühl sorgt. Es ist auch nicht ganu klar über was für einen Zeitraum sich die Handlung zieht. Es wirkt alles oft sehr gerafft und schnell. Auf der anderen Seite startet die Geschichte um Hal Jordan eher zögerlich, denn zuerst gilt es sich im Kampf gegen Kleinkriminelle zu behaupten. Auch wenn der Geschichte hier ein wenig die sonst übliche Zerstörungswut fehlt, ist sie doch nie langweilig. Natürlich darf dem Film, wir sprechen hier immerhin über den Animationsfilm einer Comicvorlage, ein würdiger Showdown mit einem übermächtigen Gegner nicht fehlen, bei dem es stilecht um das Schicksal des Green Lantern Corps, sonder auch um das des Universums geht. Es explodiert an allen Ecken und Enden und für Spannung wird während den Missionen der Green Lantern wird immer gesorgt.

Das Eichhörnchen find ich etwas übertrieben :D
Von Seiten der Sprecher, hat man dieses Mal darauf verzichtet namhafte Hollywoodgrößen zu engagieren und stattdessen auf vermutlich etwas preiswertere Serienschauspieler zurückgegriffen. Die Bekannteren unter ihnen dürften Christopher Meloni (Law & Order), Victor Garber (Alias), Tricia Helfer (Battlestar Galactica) und Michael Madsen (24) sein. Wie immer machen die Sprecher ihren Rollen alle Ehre und lassen die richtige Stimmung aufkommen. Im deutschen ist man dem Original treu geblieben und hat auch hier nicht die üblichen, großen Sprecher verpflichtet. Trotzdem sind interessante Stimmen dabei wie Boris Tessmann (Ted in Reaper - Ein teuflicher Job), Reinhard Kuhnert (Caesar in Asterix, der Gallier), Tilo Schmitz (Armon in Mummies Alive) und Heike Schroetter (Betty DAnforth in Without a Trace).

 „Green Lantern - First Flight“ kann ich prinzipiell allen Fans der bisherigen DC-Animationsfilme empfehlen. Allerdings sollte man es in Erwägung ziehen (sollte man mit dem Stoff nicht vertraut sein), sich den Film erst nach der Realverfilmung anzusehen, auch wenn der auch etwas halbherzig rüberkommt, aber immerhin doch mehr Hintergrundstory bietet als diese Animationsstreifen. Wer das allerdings nicht möchte, kann sich über die Storystänge ja auch im Internet schlau machen und sich dann voll ins Geschehen stürzen. :)


Damit empfehle ich mich auch wieder einmal!
Bis dahin - Tschödeldö



P.S.: Wer durch diesen Film doch auch den Geschmack der "Grünen Laterne" gekommen ist kann sich auch schon auf den Nachfolgerfilm "Emerald Knights" freuen! Bleibt dran :)

26.10.11

Es sind Flügel... Flügel die mich bis zum Himmel tragen werden!

  
[ Raffinierte Technik auf kleinstem Raum! Dieser unscheinbare Motor sieht zwar nach Nichts aus, aber er erbringt eine unglaubliche Leistung von 4 Kilowatt! Ein verrückter Typ hat dieses Teil in ein paar Rollerblades eingebaut...
Schneller! Höher! Weiter! Es gibt kaum noch Grenzen!
Immer mehr abenteuerlustige Kids flitzen, springen und fliegen mit den "Air Treks" durch die Sädte. Seit die Blades auf dem Markt sind, ist in der Szene nichts mehr wie es war, es haben sich völlig neue Perspektiven ergeben.
Schneller! Weiter! Höher!
Die sogenannten "Storm Riders" sind die Größten von allen... ]


Peteback folgt demnächst ;)

Bis dahin - Tschödeldö


24.10.11

Film•Peteback: Super 8

Review! Jetzt!! LOS!! O_O
Ne Spaß chilln wir ne Runde... :)

Heute
Super 8

"Super 8" ist ein US-amerikanischer Si-Fi-Film aus dem Jahr 2011. Das Drehbuch stammt hierbei von J.J. Abrams und der Herr führe auch Regie.

Trailer

Fakten
Originaltitel: Super 8
Deutscher Titel: Super 8
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2011
Länge: ca. 112 Minuten
Regie: J.J. Abrams
Drehbuch: J.J. Abrams
Produktion: Steven Spielberg, J.J. Abrams, Bryan Burk



Kennt ihr die fünf Freunde? Ja? Cool :D
Fünf Freunde drehen ihren ersten Film. Dabei sparen die Jungfilmer auch nicht an der Story, es geht um Mystery, Liebe, Crime und vorallem...Zombies! O_O


Wir befinden uns Ende der 70er Jahre und Charles (Riley Griffiths) führt bei einem ehrgeizigen Projekt Regie: ein Hobby-Zombiefilm, der auf Super 8 gedreht wird. Dabei werden die Kinder bei einem nächtlichen Dreh am Bahnhof ihrer Heimatstadt Lillian, Zeugen eines schrecklichen Unfalls - dem Auftakt für ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes.

Ein Auto kollidiert mit einem fahrenden Güterzug. Die Kinder rennen um ihr Leben, springen, hechten und rennen durch Explosionen, Trümmer und und und . Dramatisch oder?Wie durch ein Wunder überlebt der Fahrer, ein Lehrer der örtlichen Schule, den Vorfall. Während er blutend über dem Lenkrad seines Wagens hängt, bläut erden Kindern ein, unter gar keinen Umständen über den Vorfall zu sprechen. Minuten später treffen Fahrzeuge des Militärs - der "Air Force" ein. Die Kinder müssen überstürzt flüchten. Was noch niemand ahnt, die Super 8-Kamera ist weitergelaufen und hat etwas eingefangen ...
Tage später versuchen die Hobbyfilmer zu rekonstruieren, was eigentlich vorgefallen ist. Doch die Tragweite des Geschehens ahnen sie nicht einmal. Derweil gehen im Dorf seltsame Dinge vor sich. An einem Abend laufen alle Hunde davon, Automotoren und Stromleitungen werden geklaut, Tankstelle und Friedhofskapelle überfallen. Niemand kann sich erklären, wer hinter all dem steckt. Es ist an den Kids die heißeste Spur zu verfolgen. Ihre Neugier bringt sie der Aufdeckung näher - aber auch der Lebensgefahr.

Für Joe (Joel Courtney) werden die Vorkommnisse von privaten Problemen überschattet. Seine Mutter ist vor vier Monaten bei einem Unfall in der Fabrik gestorben. Die Schuld gibt Joes Vater Jackson Louis Dainard (Ron Eldard), der seine Schicht nicht angetreten hatte und von der Mutter vertreten wurde. Dass Joey nun ausgerechnet mit Louis' Tochter Alice (Ellen Fanning) anbandelt, schmeckt dem trauernden Vater überhaupt nicht. Die Spannung entlädt sich in einem abendlichen Gewitter zwischen Vater und Sohn...

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Jeffrey Jacob Abrams, besser bekannt als J. J. Abrams hat für "Super 8"  wie es scheint zunächst Kinofilme der 1980er Jahre gesichtet, was ja nichts verwerfliches ist; insbesondere "E.T." und die "Goonies". Vielleicht liegt es auch daran, dass einer der Produzenten von Super 8 Steven Spielberg ist, der die größten Vorbilder von Super 8 verbrochen hat...
Wie auch immer. Abrams verantwortet Drehbuch und Regie eines Films mit Stärken aber auch deutlichen Schwächen.

Wer einen solchen Plot schreibt, wie für "Super 8", muss mit Kritik rechnen. Ziehen wir doch mal eine Plot-Bilanz:
[ Ein Alien landet auf der Erde. Wird eingesperrt, in der Gefangenschaft böse weil ihm die Menschen schlecht behandeln, entkommt und will nach Hause fliegen. Es sucht sich Teile für sein Raumschiff zusammen und greift jeden an, der es von seinem Plan abhalten will. Nur ein offenherziger Junge erkennt die Situation und löst im Zwiegespräch den Konflikt. ]
Das ist natürlich keine ausfüllende Handlung für einen Kinofilm. Zumal der Film mehr als einen Handlungsstang hat.
Der zweite Handlungsstrang  rettet den Film aber auch nicht über seine Schwächen hinweg. Das Abenteuer der Kids leitet hauptsächlich zu den Horrorszenen bzw. Actionszenen über. Dabei kommt weder großartige Abenteuerstimmung auf, noch werden die Konflikte der Kids untereinander ausgebaut. Zumal hatte ich bei dem Film immer das merkwürdige Gefühl, dass die Szenen die eigentlich Spannung aufbauen sollten, zu gestellt und zu künstlich herbeigeführt wirken.
Die Nebenhandlungen sind Andeutungen und Beiläufiges. So etwa der Plot der verstorbenen Mutter. Das würde guten Stoff für einen Konflikt bieten, der im Film aber leider nicht ausgebaut wird. Es bleibt im Film jedoch bei Groll und Abneigung - und natürlich der Versöhnung. Happy End...hach... Die Väter vergeben einander und die Tochter erkennt, dass ihr Vater ihr das Leben gerettet hat. Die Ausschmückungen bleiben allesamt flach wie ein Blatt Papier, dass man den Plot besser gänzlich gestrichen hätte.

Der Spannungsaufbau soll einer klassischen Linie folgen. Zunächst wird das Grauen nur angedeutet. Komische Geräusche, der Strom fällt aus. Mal lugt eine Kralle ins Bild, mal ein Bein. Erst gegen Ende wird das Alien in ganzer Pracht gezeigt. Bis dahin gibt es viel Krachbumm und Special Effects. Mal entgleist und explodiert minutenlang ein Güterzug. Dann wirft das (noch unsichtbare Monster) mit Gegenständen um sich. 

Das Problem ist, dass der Film in mehr als 100 Minuten Laufzeit keine Spannung entwickelt, was wie gesagt schon daran liegen mag, dass vieles sehr künstlich und weniger fließend herbeigeführt wirkt. Ich empfinde daher immer wieder eine Art von, ja, Grundlosigkeit.
Die Kids hechten und rennen durch die Gegend. Die Air Force ist ganz furchtbar autoritär und die Erwachsenen tappen im Dunkel ... Der Anführer des Einsatzkommandos findet am ersten Tatort die Verpackung von Super 8-Filmmaterial. Später sieht er die Kids filmen und schließt darauf hin - auf gar nichts. Da ist der Zuschauer wiedermal mehr Sherlock Holms als die spielenden Figuren. Die Spur wird also nicht verfolgt, stattdessen greift man auf planlose Gewalt zurück. So wird ein Buschfeuer gelegt um das Alien aus der Deckung zu treiben - doch das Dorf wird nicht vor dem Legen des Feuers, sondern erst nach dessen Ausbruch in der Stadt evakuiert...

Wenn ein Film, der ebenso gut in der Jetztzeit spielen könnte, in der Vergangenheit spielt, dann möchte ich dafür einen Grund erkennen können. Doch "Super 8" wird durch ein paar Songs aus dem Jahr 1979 nicht nostalgisch oder vermittelt den Eindruck, dass damals alles besser gewesen wäre.
Auch ästhetisch lässt „Super 8“ die nötige Liebe zum Detail vermissen. Der Film wirkt zu modern, um erkennbar Ende der 1970er Jahre zu spielen. Besonders deutlich wird das bei dem Zugunglück, das spektakulär in Szene gesetzt ist, sowie in einigen Szenen am Ende des Films. Denn selbstverständlich lassen die CGI-Effekte in bester Actionfilm-Manier so gar kein 70er-Jahre-Flair aufkommen.

Fazit...
Also...das ich von dem Film komplett enttäuscht war, wäre etwas weit gegriffen. Auch eine komplette Zeitverschwendung möchte ich dem Film nicht vorwerfen, doch beschlich mich nach dem Film der Gedanke irgendwas Belangloses gesehen zu haben, was mich aber trotzdem über 100 Minuten am Bildschirm gehalten hat. Mag sein das der Film Geschmackssache ist, aber ich hätte mir schon sehr in den Hintern gebissen, wenn ich ihn im Kino gesehen hätte. Da war der Trailer irgendwie wiedermal besser als der Film an sich, aber da ist man auch selber dran Schuld, wenn man sich schon vor dem Film Hoffnungen macht. Da kann der Film auch nichts dafür. :-/
Dennoch glaube ich das "Super 8" bei einer jüngeren Altersgruppe schon gut zünden kann, das müsste ich dann noch erforschen.



Damit empfehle ich mich auch
Bis dahin - Tschödeldö


P.S.:Den Film hab' ich ziemlich zusammengefaltet...irgendwie. Naja, was hält denn der geneigte Leser von diesem Film, wenn er/sie ihn gesehen hat?


20.10.11

Portal 2: Lab Rat

Der Test beginnt in 3, 2, 1 *+#$§°%$§&/(~

Grüß euch zu später Stunde, aber ich hab gerade etwas Lust aufs bloggen, aber nur ganz kurz und schnell und vorallem schmerzlos.
Ich möchte ihr an diesem Punkt und auf Aufforderung von Cave Johnson hin, eine kleine Empfehlung für den Comic zu Valve's Bestseller Puzzel-Shooter "Portal" aussprechen.

Der Comic trägt den Namen "Lab Rat" - zu deutsch "Laborratte".

Der Comic behandelt die Geschehnisse zwischen "Portal" und "Portal 2". Der mysteriöse Rattman beobachtet schon zu Zeiten vom ersten Teil des Spiel die Protagonistin Chell, obwohl er anscheinend ein Angestellter des Enrichment Centers ist, aber nicht gerade mit dem eigenenwilligen Computer GlaDOS konform geht.
Die Geschichte um Portal wird mit dem Comic ein wenig weitertgestrickt, obwohl der Comic nur knappe 27 Seiten umfasst. Der Stil ist aber auf jeden Fall sehenswert. :)
Was der Ratman getan hat und welche Auswirkunge das auf die Story von "Portal 2" hat, lest ihr am besten selber nach und zwar auf der offiziellen Comic-Seite von Velve.


UPDATE

Erst vor kurzem ist ein ca. 15 Minütigen Video bei Youtube erschienen, welches die Geschehnisse aus dem Comic in einem Kurzfilm darstellt. Der Film ist offentsichtlich fan-made entstanden, ist aber dafür sehr detailiert und gut gespielt. Dazu gibt es sehr viele Bilder die sich mit dem Comic 1 zu 1 vergleichen lassen. Der Film folgt aber einer filmischen Reihenfolge der Story und hebt sich somit vom Comic ab. Schaut aber auf jeden Fall mal rein.

 


Bis dahin - Tschödeldö

...was nun noch fehlt ist ein wenig Neurotoxin........*hust*


16.10.11

Anime•Peteback: Kakurenbo - Hide & Seek

Grüß euch!
Heute gibt es nach längerer Zeit mal wieder ein Peteback für die Rubrik "Über den Teller gerannt".
Dafür hab ich mir dieses Mal einen Kurzfilm ausgesucht und dazu noch einen Anime, der einen in einer ganze neue Art von Fantasywelt entführt. :)

Ich zeige euch heute
Kakurenbo - Hide & Seek


"KakuRenBo" ist ein japanischer Kurzfilm/Anime von Regiesseur Shuuhei Morita der sich im Genre Fantasy bzw. auch Horror bewegt.

Trailer

Fakten
Originaltitel: KakuRenBo: Hide & Seek (カクレンボ)
Übersetzung: Deutsche Fanübersetzung per Untertitel
Erschienen: 2004
Länge: ca. 25 Minuten
Regie: Shuuhei Morita
Produktion: Shuuhei Morita
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Shuhei Morita ist ein Newcomer der Anime-Sparte. Mit Daisuke Sajiki als Character Designer, mit dem er schon zu Zeiten Studio 4°C zusammenarbeitete, gründete er sein eigenes Studio Yamatoworks und hat mit "Karurenbo" seinen Debüt gegeben. Mit Erfolg, wie's aussieht, denn neben vielen Releases auf diversen Film Festivals weltweit, hat "Kakurenbo" auch den Platz "Bester Kurzfilm" beim Fantasia Festival in Montreal belegt.

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Gleich am Anfang des Films, während die Kamerafahrten einen Eindruck auf die Häuserschluchten der leicht industrieartigen Stadt liefern, die eine Mischung aus moderner, leicht futuristischer und altjapanischer Architektur aufweist, erfährt man einiges über das Versteckspiel. Der Zuschauer lauscht dem Gespräch der Kinder: Laut einer Legende ist ein Dämon für das Verschwinden der Kinder, die sich auf das Versteckspiel einlassen, verantwortlich...

Trotz der Gefahr, lassen sich auch diesmal einige auf diesen Nervenkitzel ein, jedenfalls wird nicht erläutert, was außer diesem Hide-and-Seek-Aspekt sonst den Reiz am Spiel für die Kinder ausmacht. Hikora, der Protagonist des Film, hat eigene Gründe, denn er sucht nach seiner erst vor kurzem verschwundenen Schwester. Sein bester Kumpel Yaimao hilft ihm natürlich dabei. Neben diesen zwei kommen noch weitere Charaktere dazu, darunter ein Trio halbstarker, ein Zwillingspaar und ein Mädchen, das Hikoras Schwester ähnlich sieht.

Gleich am Anfang hinterließ der Film bei mir einen starken Eindruck. Detaillierte Straßenviertel, schillernde Laternen, Lampen und Lichter. Die nächtliche Großstadtatmosphäre wird gut eingefangen. Nachdem die Kinder durch das Tor schreiten, dauert es schon nicht mehr lange; die Dämonen des Labyrinths erwachen einen nach dem anderen zum Leben und machen Jagd auf die fuchsmasken-tragenden Kids. Insgesamt mit vier verschiedenen Dämonen bekommen es die einzelnen aufgeteilten Gruppen zu tun. Dabei werden die Fluchtszenen musikalisch perfekt düster und dynamisch untermalt. Ich hab einfach jede Minute der mitreißenden Jagd genossen.

Dafür, dass jedenfalls nur zwei Fachleute am Werk waren, alles komplett Computer bearbeitet ist und auch wenig Budget dahinter steckt, finde ich den Film von der Qualität sehr gut und die nächtliche Großstadt-Atmosphäre sehr gelungen vermittelt. Das Ganze endet eher tragisch bzw. etwas offen für Eigeninterpretationen und böse, aber mir hat der Film wirklich verdammt gut gefallen.

DeviantArt.com  - Kakurenbo by HasaBattle
Fazit?
Der Film ist höchst atmosphärisch und spannungsgeladen und bietet tolle Einblicke und Bilder und vorallem schöne Lichteffekte. Außerdem lässt dieser kurzweilige Film doch Raum für Theorien und Interpretationen, vorallem was das Ende betrifft. Jeder der was mit dem Look anfangen kann, sollte mal danach googlen, denn eine Fandub-Version wird sich da schnell finden.

Ich empfehle deshalb mich und auch diesen Film!




Bis dahin - Tschödeldö






12.10.11

MCHA - Minecraft Hassattacke! ò.ó


Kennt ihr den da?

Genau! Das ist der Enderman.
Das ist der Kollege der stumpf in der Gegend rumwatschelt, sich mit seines Gleichen trifft und sonst eigentlich nicht viel macht. Er mag keinen Regen, er mag kein Feuer und baden tut er nie. Er macht hübsche lila Funken und außerdem hat er wunderschöne Augen, in die man stundenlang hineinsehen kann, wenn man aber wegschaut, bekommt man von Mr. Teleporter alias Enderman auf's Maul.
Im Singleplayer ist er ein super Mob, der eigentlich noch keinen Zweck erfüllt, aber nunmal lustig ausschaut und einem schonmal Angst machen kann, wenn er plötzlich mal vor einem steht.
Doch auf dem Server sieht das ganz anders aus. Der Enderman tut nämlich nicht das was er soll...
Außer, wenn man ihm auf den Geist geht und ihn eine mit dem Schwert, Bogen, Faust, oder sonstigen Utensilien eine verpasst. Da er ja nicht Nichts tun kann, macht er trotzdem etwas. Und zwar steht diese Art von Monster tierisch auf Blöcke, egal welcher Art.
Die nimmt er sich einfach ohne zu fragen, denn Blöcke sind für ihn ja Allgemeingut, das man nach Lust und Laune nehmen kann, um sie mal umzuplatzieren. Und das wurmt den Spieler ganz schön!

Jetzt mal ehrlich. Er greift nicht an, er dropped keine für den Spieler nützlichen Items, er macht Bauwerke und Flächen kaputt und wenn man mal im Dunkeln auf ne freie Fläche schaut, dann sieht es aus wie ein Flashmob am Freitagabend vorm Bahnhof. Es tummeln sich Spinnen, Zombies, Skelette, Creeper, Enderman und Tiere jedweder Couleur. Irgendwann ist es doch wirklich mal zu viel.

Hier mal ein kleiner Versuch, was Enderman so mit einer Map anstellen können.
(Auf die Mucke geh ich voll ab :D)


Bis dahin - Tschödeldö


11.10.11

Anime•Peteback: Planetes

Guten Tag zusammen!
Heute kommt das angekündigte Peteback zum Anime "Planetes", also lassen wir keine Zeit mehr verstreichen und legen gleich los. :)

Freut euch auf
Planetes

 "Planetes" ist ein Manga des Zeichners Makoto Yukimura, der 2003 als Anime produziert wurde. Der Manga bzw. Anime, ist im Science-Fictions Genre angesiedelt und gehört zu dem "Seinen-Genre (Zielgruppe 18-30 Jahre).


Fakten
Originaltitel: Planetes
Deutscher Titel: Planetes
Originalsprache: Japanisch
Erschienen: 2003
Episoden: 26 Episoden
Episodenlänge: ca. 25 Minuten
Regie: Makoto Yukimura
Studio: Sunrise

Über 10.000 größere Teile, ausgemusterte und nicht mehr funktionierende Satelliten oder Raketentrümmer und über 100.000 kleinere Trümmerteile mit einem Durchmesser unter 10 cm bewegen sich im Jahr 2006 mit unglaublich hoher Geschwindigkeit (etwa 28.000 km/h) in unterschiedlichen Höhen um die Erde. Was 2006 ein kleines Risiko für die Raumfahrt darstellt, ist im Jahre 2075 eine absolute Gefahr: Weltraumschrott!
Es ist höchste Zeit zum Aufräumen und Entsorgen! Die Section "Debrise" sorgt für Sicherheit im Orbit und Weltraum - weg mit dem Schrott. Doch statt Dankbarkeit und Ehre werden die galaktischen Müllsammler mit Herabsetzung gestraft und gehören zu den wenig geachteten Mitgliedern der Weltraumfahrer. 

Die junge Ai Tanabe (gant rechts) wird auf  der "DS12", einem Sammelshuttel,  Mitglied eines Abräumkommandos, der Sektion "Debrise". Dabei trifft sie in ihrem Arbeitsalltag, auf ebenso skurrile wie teilweise liebenswerte Gestalten in ihrem Team: 
Yuri Mihairokov (2. von rechts) der erste Offfizier unter Fee, verlor bei einem Weltraumunfall seine Frau und sucht nun nach Andenken an sie im Orbit.
Hachitaro (nicht im Bild) spart eifrig Geld für den Traum eines eigenen Raumschiffs. 
Fee Carmicheal (ganz links) Kapitän des Sammelshuttels, ist ein scheinbar ein leicht zufrieden stellender Geist, solange sie eine Kippe im Mund hat.
Arvind Ravi (2. von links) Stellvertretender Sektionschef und das Mädchen für alles und der "Klassenclown", außerdem stehts bemüht seine Pflicht zu erfüllen.
Edelgard Rivera (nicht im Bild) ist eine schweigsame Teilzeitkraft für die Buchhaltung. Sie ist sehr genaug und ein wahres Arbeitstier, pflegt aber einen sehr offenherzigen Kleidungsstil ;)
Philip Myers (mittig) ist der Sektionschef und sonst ein gemütlicher Mensch, weiß sich aber für seine Mitarbeiter einzusetzen.
So ist die Sektion "Debris" mit Mitgliedern aus den verschiedensten Ländern zusammengesetzt. Nämlich Amerika, Japan, Indien, England und Russland.

 Doch es ist ja auch im Welttraum nicht immer alles eitel-sonnenschein. Im Zentrum der Handlung der letzten zehn Episoden, stehen die Aktivitäten der Weltraumverteidigungsfront (WVF). Hat der Mensch das Recht, den Weltraum auszubeuten und zu zerstören, nachdem er dies bereits fast vollständig mit der Erde gemacht hat? Über die Organisation WVF erfährt der Zuschauer wenig, es bleibt unklar, wie sie entstand, welche ihre eigentlichen Ziele sind oder waren oder welche und wie viele Mitglieder die Gruppe hat. Im Vordergrund steht die Schilderung terroristischer Aktionen, wobei karikaturistische Seitenhiebe nicht ausbleiben: So etwa die Idee, den Mittwoch zum „Weltnichtrauchertag“ zu erklären und diesem Programm durch Attentate Geltung zu verschaffen. Bedrohlicher wirken Aktionen wie etwa in die, wo die WFV versucht, einen alten Satelliten auf das im All schwebende Hauptmodul der Mondstation abstürzen zu lassen, mit dem Ziel, durch eine Kettenreaktion von Weltraummüll alle Passagen zu blockieren und damit das Ende der Weltraumfahrt herbeizuführen. Fei wendet die Katastrophe ab, indem sie die DS12 in den alten Satteliten steuert. Ihr Motiv ist jedoch realistischerweise nicht die Sorge um die bedrohte Menschheit, sondern unbändige Wut auf die Terroristen der WVF ist, die ihr die wohlverdiente Zigarette vermiest haben.

Die Umtriebe der WFV erreichen selbst die Elite-Kader der des Raumfahrtpersonals. So lernt Hachi in im Verlauf der Serie den aus dem arabische Raum stammenden Hakeem kennen, der in die Vorauswahl für die Elitecrew, die den ersten Flug zum Jupiter meistern soll, gelangt ist. Er erzählt Hachi von der hoffnungslosen Lage seines Volks, das nach dem Versiegen der ölquellen in Armut geriet und von der restlichen Welt im Stich gelassen wurde. Somit werden auch einige Weltpolitische Probleme angesprochen, wie halt Terrorismus, Volkerarmut und Kriege.


Das interessante an dem Comic und an dem Anime ist die teilweise realistische Situation und die wirklich stimmigen und vor allen bei Hachimaki und Tanabe tiefgehenden Figuren. Sie besitzen eine Vielzahl von Macken und psychischen Problemen. So ist Hachimaki (sein Spitzname leitet sich aus der Bezeichnung für das das Stirnband ab, das als Schutz unter dem Samuraihelm getragen wurde) jähzornig und leicht zu frustrieren. Seine Aufgabe, Tanabe als Nachfolgerin für ihn auf DS12 anzulernen, stellt ihn vor persönliche Probleme. Tanabe ist in Gegensatz zu den restlichen Astronauten eine gefühlsbetonte Persönlichkeit. 

Bei Planet Manga erschien der Comic von Makoto Yukimura im Jahr 2002, ein Jahr nach der japanischen Erstveröffentlichung als Comicband, in deutscher Sprache. Während in Japan vier Bänder erschienen, wurden in Deutschland und USA fünf daraus. Das lag an dem Umfang des letzten Bandes, der entsprechend aufgeteilt wurde. Der Anime zum Manga wurde in 26 Episoden vom Studio Sunrise erstellt, das ja schon Science-Fiction Meisterwerke wie "Gundam Wing", "Cowboy Bebop" und "Code Geass" umgesetzt hat. Die Folgen erschienen von Oktober 2003 bis April 2004 auf dem japanischen Fernsehsender NHK.

Der Titel "Planetes" enthält das altgriechische Wort  (ΠΛΑΝΗΤΕΣ) für "Wanderer", von dem sich unser Wort Planet ableitet. Mit Planetes konnte Makoto Yukimura zwei international anerkannte Preise gewinnen, 2002 den nationalen Seiun-Preis, die höchste japanische Science-Fiction-Auszeichnung, in der Kategorie „Bester Comic“ und auf dem Internationalen Comicfestival in Angoulême 2004 den Preis für das beste Szenario.

Die Anime Serie wurde für ein eher konsumierendes Publikum mit weniger Interesse am persönlichen Tiefgang der Protagonisten konzipiert. Die Comedy Element werden hier stärker betont und sorgen für freundliches Grinsen und den einen oder anderen Lacher. Somit finden sich eine Reihe von Abweichungen zwischen Comic und Animation. Die DVD ist nicht von überragender Qualität aber durchaus akzeptabel. Gerade an den Rändern der Figuren/Objekten und an größeren Flächen lassen sich Unschärfen oder Komprimierungsartefakte erkennen, die bei entsprechender Hardware schon störend wirken könnten, mir ist da in der normalen 16:9 Auflösung nichts großartig störendes aufgefallen. 

Kommen wir zu Synchronisationsrige.
Die Synchro ist in diesem Anime meiner Meinung nach sehr gut gelungen! Es gibt keine bis mäßige Lippenasynchronität und die Stimmen passen sehr gut zu den Personen und vorallem auch zu den Charakterzügen der Personen. Hier eine kurze Auflistung:
Hachirota Hoshino: Constantin von Jerscheroff (Bakura in Yu-Gi-Oh, Akito in Air Gear und Kyle Gallner alias. Bart Allen in Smallville )
Ai Tanabe: Anne Helm (Ty Lee in Avatar - Der Herr der Elemente oder Maiara Walsh alias. Anna in Vampire Diaries)
Yuri Mihairokov: Oliver Feld (Heiji Hattori in Detective Conan und Jerry Seinfeld in Seinfeld)
Fee Carmicheal: Arianne Borbach (Stammsprecherin von Diane Lane und Cate Blanchett, außerdem spricht sie in vielen Serien Episodenrollen.)
Philip Myers: Roland Hemmo (Stamm-Offsprecher in der Dragonball Z Serie und Stammsprecher von Brendan Gleeson)
Arvind Ravi: Santiago Ziesmer (Ich glaube es reicht, wenn ich sage Spongebob :D)
Edelgard Rivera: Maria Sumner (Yuuna Akashi in Magister Negi Magi und Boti Bliss alias. Maxine Valera in CSI: Miami)


Da folgt natürlich ein positives Fazit. :)
"Planetes" ist einfach eine Serie, die wirklich unglaublich beeindruckend ist. Nicht zu abgedreht, aber immer mit einem Witz in der Hinterhand. Wie bei einer guten Serie wichtig ist, wird alles abgedeckt, von den anfänglichen Kennenlernfolgen bis hin zu einem großen Finale. Dabei wird aber strengstens vermeieden, anfangs zu banale Abhandlungen vorzuführen und am Ende zu sehr vom Boden abzuheben. Zugegeben, das ist bei einer SciFi-Serie leichter zu bewältigen als bei anderen, aber auch hier hat man viele Beispiele, die letztendlich trotzdem den Fehler machten.

Und selbst wenn "Planetes" nach gefühlt viel zu wenig Folgen endet, hat man natürlich nicht das Problem einiger Durchhänger gehabt, wurde aber auch nicht zu schnell durch die Entwicklung der Figuren und der Welt getrieben - das Maß stimmt absolut und so ist diese Animeperle ein absolut stimmiges Erlebnis, das fesselt! :)


Somit empfehle ich nicht nur den Anime, sonder auch mich!
Bis dahin - Tschödeldö


04.10.11

Film•Peteback: Barfuß auf Nacktschnecken

Hoi hoi aloah!
Heute gibt es ein erfrischend neues Peteback, von einem erfrischend, entspannten Film.
Und deshalb geht es auch schon los!

Ich präsentiere
Barfuß auf Nacktschnecken

"Barfuß auf Nacktschnecken" ist eine französische Drama-Komödie der französischen Regiesseurin Fabienne Berthaud. Der Film stammt von 2010 und handelt von zwei ungleichen Schwester, die doch einen sehr guten Draht zueinander finden.


Fakten
Originaltitel: Pieds nus sur les limaces
Deutscher Titel: Barfuß auf Nacktschnecken
Originalsprache: Französisch
Erschienen: 2010
Länge: ca. 103 Minuten
Regie: Fabienne Berthaud
Drehbuch: Fabienne Berthaud


Lily (Ludivine Sagnir) ist längst kein Teenager mehr, träumt aber noch immer den Traum der Kindheit und verweigert sich den langweiligen Verhaltensregeln des Erwachsenenreichs. Sie lebt im Moment, so frei wie es nur geht, sammelt Tierfelle und bastelt stetig an der eigenen Fantasiewelt. Sie sagt, was sie denkt, und tut, wozu sie Lust hat, und das ist für ihre Umwelt manchmal nur schwer zu ertragen. Kurzum: Lily ist ein klein wenig verrückt. Zu Beginn von "Barfuß auf Nacktschnecken" wird Lily mit dem plötzlichen Tod der Mutter konfrontiert, mit der sie auf einem Landhaus außerhalb von Paris gelebt hat. Dieser Schicksalsschlag ist nun nicht so sehr emotionales Problem für die abseits ihrer Traumwelt eher überrationale Lily als vielmehr der Auslöser dafür, dass sie selbst zum Problem wird. Denn das Mädchen auf dem Hof sich selbst zu überlassen scheint ausgeschlossen. So kommt ihre große Schwester Clara (Diane Kruger) aus Paris zu Lily aufs Land, erst nur an den Wochenenden, dann auf Dauer. 

Clara – man mag es geahnt haben – ist das Gegenteil von Lily. Sie hat den Anwalt Pierre (Denis Ménochet) geheiratet, die beiden leben ein geregeltes Leben und wollen eine Familie gründen. Dass Clara nun zunächst in die Rolle der Ersatzmutter gedrängt wird, sorgt naturgemäß für Konflikte. Nicht nur wollen Pierre und dessen Eltern das Sorgenkind am liebsten loswerden, auch Lily selbst bemerkt, dass sie zu einer Last geworden ist. Doch je länger die beiden Schwestern zusammen sind, desto deutlicher tritt ein anderes Motiv in den Vordergrund und löst die scheinbar klare Opposition zwischen der aufgeräumten Clara und der verrückten Lily auf. Denn auch hinter Claras Fassade der Zufriedenheit versteckt sich eine innere Unruhe. Für ihr geregeltes Leben ist sie Kompromisse eingegangen – das durchschaut niemand so gut wie die naiv wirkende, aber scharf beobachtende Lily. Und so geht es immer weniger darum, wie Clara ihre kleine Schwester zur „Vernunft“ bringt, und immer mehr darum, wie Lily ihrer großen Schwester die Absurdität des „normalen“ Lebens zeigt.

Berthaud benutzt eine Art von Porträt zweier Schwestern zur Verhandlung zwischen Normalität und Wahnsinn. Und Wahnsinn ist dabei eigentlich nicht weit hergeholt... Als Stimme der Norm tritt Claras Mann Pierre in Erscheinung, der andeutet, dass er Lily für verrückt hält  – Berthaud verbannt diese unangenehme Figur in den Hintergrund und versucht, den Blick "auf " Lily und in einen Blick "durch" Lily auf die Gesellschaft zu verwandeln. Warum beschweren sich die Nachbarn, wenn Lily das Grab ihrer Mutter auf ihre eigene Weise schmückt? Warum schimpft ihre Schwester, wenn sie ihren Körper den schüchternen Dorfjungs zur Verfügung stellt und es allen Spaß macht? Ist eine Gesellschaft, die sich über frigide und bei näherem Hinsehen absurde Prinzipien definiert, nicht schon viel verrückter, als Lily es je sein könnte? Dieses Motiv des vermeintlich Wahnsinnigen, der unsere Kultur als den eigentlichen Wahnsinn entlarvt, ist nun allerdings nichts Neues.
Zwei Aspekte machen den Film allerdings sehr sehenswert: 
Zum einen die angenehm unvorhersehbare und doch stets plausible Entwicklung der Beziehungen. Vorallem zwischen den beiden Schwestern, die sowohl der starken Figurenzeichnung Berthauds wie auch den Leistungen ihrer Darstellerinnen zu verdanken ist. Während Diane Kruger zeigt, dass sie besser ist als ihr Ruf, geht Sagnier völlig in ihrer Rolle auf – ihre Darstellung macht Lily von der durch das Drehbuch vorgesehenen Funktion als Außen der Gesellschaft zu einer Figur, die uns in Erinnerung bleibt. Zum anderen sind die Settings und Orte sehr schön, malerisch und manchmal etwas skurill, vorallem, wenn Lily ihr Versteck im Wald aufsucht, wo sie einen Baum mit Puppenbeinen geschmückt hat. Die Regisseurin teilt die Experimentierfreude ihrer Protagonistin, versucht sich immer wieder an ungewöhnlichen Blickwinkeln und findet einen filmischen Rhythmus, das merkt man schon von Anfang an. :)  Diese Stilisierung des einzelnen Moments wirkt manchmal etwas bemüht, was auf den ersten Blick schade ist, aber niemals beliebig, weil sich die Kamera der starken Geschichte und ihren Figuren bescheiden unterordnet. Häufig wird nur einen Teil der Gesichter erfasst und die Kamera muss sich immer wieder distanzieren und neu positionieren Damit ist "Barfuß auf Nacktschnecken" nicht nur wegen der lichtdurchfluteten Landschaft Südfrankreichs ein„verspielter Sommerfilm“, sondern auch, weil der Film weniger an umfassender Gesellschaftsanalyse interessiert ist, als zum Genuss seiner aufregenden Bilder und zum Kennenlernen seiner starken Figuren einlädt –  Barthauds filmischer Blick ist nicht allmächtig, sondern in der Tat verspielt und offen.
Ein Fazit ist schnell gemacht.
Dass ein Film unterhält, ist alles andere als verwerflich. Die leicht zynische Einschätzung als „Crowdpleaser“, also ein Film der vom Drehbuch her nicht so pralle ist, aber das Publikum doch unterhalten kann, deutet oft auf ein grundsätzliches Dilemma hin – solche Filme wollen ja nicht nur unterhalten, sondern zudem etwas Relevantes über das Leben aussagen. Anspruch und Wirklichkeit klaffen mal mehr, mal weniger weit auseinander. Und doch hat mich der Film doch irgendwie berührt.
Ich habe beim schauen des Films immer eine weibliche Version von Forest Gump im Hinterkopf gehabt, mit einer Protagonistin, die auf ihre warmherzige, verspielte und doch etwas unbeholfene Art und Weise, dem jungen Tom Hanks in einer seiner Paraderollen ähnelt. Und das will schon etwas heißen. 



Ich erinnere mich noch stark an das Eichhühnchen :D Einfach grandios!
Ich empfehle mich mit diesen letzten Worten also!
Bis dahin - Tschödeldö

03.10.11

Der Mensch, die Planeten und der Weltraum


"Ausgediente Satelliten, abgestoßene Treibstofftanks, beim Bau von Raumstationen angefallener Abfall und anderer im All treibender Weltraummüll, das sogenannte "Space Débris", ist für die moderne Raumfahrt nicht nur umbequem, sondern auch sehr riskant.
Dies ist die Geschichte von Menschen die im Jahr 2075 im Orbit des Planeten leben, weil der Weltraummüll zur Gefahr geworden ist."
- PLANETES -

Ich habe diesen Anime gestern zu Ende gesehen und ich bin begeistert.
Peteback folgt demnächst!

Bis dahin - Tschödeldö


Battleship Hurra!



Hey da schlägt das Herz von einem Fan von Transformers und District 9 doch höher. :)
Ich erwarte bei diesem Film keine großartige, bewegenende Story. Aber die Effekte gefallen mir doch schon sehr gut! *-*
Und ich hab schonmal worauf ich mich 2012 freuen kann und kanns kaum erwarten, bis das Battleship abhebt  =D

Bis dahin - Tschödeldö