16.12.11

Zwischen Nostalgie und Zukunftsmusik - Treffen der blauen Generationen


Ist es nicht schön sich mal wieder beim Spielen zu entspannen. Ich kanns leider nicht.
Das liegt nicht unbedingt daran, dass ich immer so angespannt beim spielen bin, nein. Es ist mehr die Tatsache, dass ich mit "Sonic Generations" angefangen habe und dieses Spiel einem einfach keine Ruhe lässt. Wer den blauen Blitz Sonic nicht kennt, der hat gaming-technisch seit Jahren hinter dem Mond gelebt - oder spielt Call of Duty.

Sonic trifft in diesem Spiel auf sich selbst, nur einige Jahre jünger...oder so. Jedenfalls geben sich hier der klassische, pummelige Sonic und der schnittige, coole Sonic der Gegenwart die Klinke in die Hand. Das heißt nicht nur doppelte Geschwindigkeit, sondern auch doppelter Spielspaß, denn man kann nun mit zwei Sonics die Welten von Green Hill bis zu den Tempelruinen unsicher machen. Der Gegenwarts-Sonic sprintet dabei mit Highspeed durch 3D-Level und das mit monströser Geschwindigkeit. Der klassische Sonic bedient einer geringeren Geschwindigkeit und bewegt sich da eher in 2D Passagen, die natürlich mit 3D aufgepeppelt wurden. Das 2D-Gefühl bleibt aber immer vorhanden. :)

Leider ist die Geschichte etwas abgedroschen, es fängt schlicht damit an, dass Sonic Geburtstag hat und ein merkwürdiges, schwarzes Nebelmonster auftaucht, das anscheinend nocht die Zeit beeinflussen kann. Natürlich nimmt es Sonics Freunde von Tails bis zum Team Chaotix gefangen und es liegt alleine an den Sonics sie wieder zu befreien. Aber mein Gott, die Stories in den Sonic Spielen waren noch nie sehr originell und das wollen wir Sega auch nicht als großen Kritikpunkt vorhalten. Es geht weniger um die Story oder Charaktertiefe, sondern um das Spielgeschehen und das Geschwindigkeitsgefühl. Man hat in den letzten Jahren bei vielen Spielen der Reihe gesehen, was passiert wenn man Sonic in eine Story reinwirft die Zeit zum entwickeln braucht. Zumal ich "Sonic Heros" und "Sonic Adventure DX" eigentlich ganz spaßig fand. Steinigt mich nicht. Es funktioniert einfach nicht, weil Sonic kein vielschichtiger Charakter ist, er ist kein Storytyp. Es wurde immer gefordert, dass er zu seinen Wurzeln zurückkehren solle und Sega hat das nun endlich gemacht. Und sie haben es gut gemacht. :)

Natürlich hat es sich Sega nicht nehmen lassen wieder massenweise Achievments beizufügen um den Spieler bei Laune zu halten, doch ein Achievment fürs bestehen des Intro-Levels, na ich weiß ja nicht. Manchmal ist der Achievmentwahn doch echt zu viel. Sie sollten schon irgendwie sinnvoll sein und nicht einfach nebenbei eingefügt werden, das verkommt langsam nämlich zu einem lächerlichen Standard nur um die Spieldauer ein bisschen in die Länge zu ziehen, weil man ja immer alle haben möchte. Also bitte Sega...

Wer auch mal wieder Spaß mit dem blauen Igel haben möchte, der sollte bei "Sonic Generations" auf jeden Fall zugreifen!




Bis dahin - Tschödeldö




Kommentare:

  1. Die Geschichte dahinter ist leider wirklich für die Katz.. total dämlich. Ich glaube, selbst für Kinder zu einfach. Das Spiel selber ist zwar nicht unbedingt für mich etwas, aber hätte ich nicht schon ein Geschenk für meinen Erdbeerliebsten, ich glaube ich würde überlegen, ob..
    (ich finde sowieso, dass der dreischwänzige Fuchs eine viel bessere Hauptperson wäre, weil er ja zu allen Orten fliegen kann, und nicht erst umständlich i-wo langrennen muss xD)

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  2. Haha, ich bin während dem Film auch mal eingeschlafen. Kommt davon wenn man ihn um 2 Uhr nachts guckt.
    Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, ich habe dich im Fressebuch geadded um dich zu stalken. Muha.

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  3. Ich muss sagen, dass ich einfach kein Fan von Sonic bin, weshalb ich in das Spiel auch nicht reingucken werde. Wobei ich zumindest schon mal eine Review bei GameOne gesehen hab. xD

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