30.04.12

[52 Games] - Mehr Zeit aufwänden, um weniger Zeit zu benötigen.


So! Siedentheiß fiel mir gerade ein, dass ja Montag ist und ich ja eine Pflicht zu erfüllen habe. Und Zockwork Orange ist sogar mal pünktlich zum Montag mit dem neuen Thema rausgerückt. Famos!



#14 - Zeit
- Trackmania Nations Forever (PC) - 


Ja es ist ein Rennspiel. Und ja es hat mit Rekordjagd zu tun. Ich denke, dass es da wohl kaum ein besseres Genre geben könnte, wo Zeit so eine wichtige Stellung einnimmt. Denn jeder will ja gerne der Erste sein und dazu noch die Goldmedallie schaffen. So war es auch bei mir, als ich noch "Trackmania Nation Forever" gespielt habe. Ein Freund hatte mich auf das Spiel gebracht und da es free to play ist, war ich der ganzen Sache natürlich nicht abgeneigt. "Trackmania" ist ein...Arcade Racer? Fun Racer? Ich bin nicht ganz sicher, wie genau es benannt wird, aber vermutlich ist es beides. Man hat ein kleines Auto, einem F1-Wagen ähnlich und fährt damit über - ja sagen wir, sehr eigenwillige Strecken. Dabei ist es in dem Spiel nicht unnormal auf Höchstgeschwindigkeit zu fahren, dabei durch Loopings zu fahren, über Rampen zu springen, durch Halfpipes zu rasen oder sich zwischen Säulen durchzuschlängeln. Man fährt dabei alleine und das Ziel ist halt das Ziel, oder halt eine bestimmte Zeit zu fahren, damit man eine Medallie, bronze - silber- gold bekommt. Wer das ganze selber mal Testen möchte - hier der Link zu Seite. (Das Spiel hat übrigens nen tollen Strecken Editor und nen sehr spaßigen Multiplayer mit Strecken von Spielern!)
Nun ich bin ja ein kleiner Perfektionist und kann das Spiel ja nicht deinstallieren, bevor ich alle Goldmedallien mein Eigen nennen konnte. Und nach langer, langer. langer Zeit und vielen, vielen, vielen Wutausbrüchen hatte ich sie dann endlich. ALLE, auf jeder Strecke! Fuck Yeah! Ich habe selten in ein Spiel, für das ich nichts gezahlt habe, so viel Zeit investiert. Man investiert so viel Zeit, um am Ende weniger Zeit zu benötgen. Das Paradoxon der Postmoderne...
Und dann kam der Tag an dem der Kumpel bei mir war, der mit das Spiel empfohlen hat. Stolz wie ein Schnitzel habe ich ihm von meinem Triumph über das Zeitfahren berichtet. Er fragte mich dann auch, ob ich die Entwicklerrekorde brechen konnte.
Ent...Entwicklerrekorde? Es gab Entwicklerrekorde?! Und er setzte sich ans Spiel und fuhr die erste Strecke in noch einer besseren Zeit als Gold und erhielt eine grüne Medaille....
Das war zu viel...



Bis dahin - Tschödeldö


29.04.12

Film•Peteback: Gespräche mit Gott


Hallo Sonntag!

Heute gibt's
Gespräche mit Gott

"Gespräche mit Gott" ist ein US-amerikanisches Drama aus dem Jahr 2007 von Regiesseur Stephen Deutsch. Der Fim basiert auf der gleichnamigen Biografie von Neal Donald Walsch.

Trailer

Fakten
Originaltitel: Conversations with God
Deutscher Titel: Gespräche mit Gott
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2007
Länge: ca. 110 Minuten
Regie: Stephen Deutsch
Drehbuch: Eric DelaBarre, Neale Donald Walsch


Bei jedem Menschen komm es im Leben einmal mehr dazu, dass etwas mal nicht so spitze läuft, wie es eigentlich laufen sollte. So passierte es auch unserer Hauptperson Neale D. Walsch (Henry Czerny). Durch eine Unachtsamkeit beim Autofahren, was mit einer hübschen Frau zutun hatte, hat er einen schwere Autounfall. Bisher erfolgreich im Leben, überschlagen sich nach diesem Unfall die Ereignisse. Erst natürlich die Folgen des Unfalls, einen gebrochenen Halswirbel, dann wird ihm auch noch Steuerhinterziehung angeschuldet, wodurch seine Karriere als Journalist und Verleger mehr oder weniger beendet wird und zum Schluss kann er dann nicht mal mehr seine Miete zahlen und landet auf der Straße. So muss er nun bei Obdachlosen, die in einem Park in einer Zeltstadt leben unterkommen und hält sich mit dem Sammeln von Pfandgut über Wasser. Doch schon bald gibt es Lichtblick! Er bekommt einen Job als Radiomoderator. Von da an scheint es wieder aufwärts zu gehen.Er kann sich ein kleines Häuschen kaufen und lebt zumindest materiell abgesichert. Bis eines Tages der Radiosender bankrott geht. Neal hat nun die Faxen dicke und geigt dem verdammten Gott, über den er so viele Jahre geredet hat mal ordentlich die Meinung und verlangt Antworten. Neale scheint verzweifelt, doch mitten in der Nacht hört er plötzlich eine Stimme: „Hast du endlich genug?“.


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Nach der Aussage von Neal Donald Walschs handelt es sich bei dieser Verfilmung seines Werks zu 98 Prozent um die reine Wahrheit und gerademal zwei Prozent sind künstlerischer Ausdruck des Regisseurs. Schauen wir mal.

Was wir hier vor uns haben ist von der Story her natürlich ein klassisches Drama, bzw. auch eine Tragödie. Ein Mann verliert durch negative Umstände alles und jeden. Aber dieser Film soll ja eine postive Botschaft haben, also ist es auch nicht verwunderlicht, dass sich unser Hauptcharakter wieder ganz nach Oben wühlen muss. Schön ist auch zu sehen, das in der Folge des Verlustes auch die Probleme aufgezeichnet, die das Fehlen eines anständigen sozialen Netzes oder Systems in den USA mit sich bringt. Keine Krankenversicherung, kein Arbeiterschutz, kein Arbeitslosenvergütung, keine soziale Hilfe. Dafür das die Amerikaner alles haben, haben sie im Ernstfall oft recht wenig. Auch erlebt man hier auch mal das Leben von der anderen Seite. Neal wird nun von seinen Mitmenschen als Dosensammler so mitleidig und abwertend betrachtet, wie er es vermutlich selbst mal getan hat. So von der reinen Thamtik her, liegt natürlich der Vergleich zu "Das Streben nach Glück" mit Will Smith nahe. Was man aber hier unterstreichen muss, sind die etwas zu kitschigen und gestellten Momente, die es in "Das Streben nach Glück" nicht gibt. Da haben wir den Fall des Presslufthammers, der glücklicherweise aufhört zu funktionieren, damit Neal das Telefon hört, weil er einen wichtigen, (vermutlich einmaligen) anruf erwartet. Es ist aber nicht unbedingt das, was den Kitschfaktor ausmacht. Er ist eher die aufkommende Glorifizierung die Regiesseur Stephen Deutsch seinem Hauptcharakter zukommen lässt. So wirkt er am Ende wie ein geläuterter Menschen, wie ein besser Mensch, der dann auch der Kellnerin ein großzügiges Trinkgeld gibt und dann davonschreitet wie ein guter Samariter. Sowas wirkt doch etwas zu überzogen. Trotzdem geht der Regiesseur in diesem Film auch mit viel Raffienesse vor. So gibt es während des Films immer wieder Einspieler aus Vorträgen, die er Neal in seiner Zukunft geben wird. Dabei kommen vorallem die Zuschauer, oder auch die Teilnehmer der Seminare zu Wort und stellen Fragen. Sie lassen absichtlich zu Beginn all jene kritischen Fragen stellen, die sich auch das Kinopublikum stellen würde: Hat er wirklich mit Gott gesprochen? Wie passt das zu seiner vorherigen, alles andere als gottesfürchtigen Lebensweise? Geht es ihm in Wahrheit doch nur ums Geld? Natürlich werden all diese Fragen durch den Hauptdarsteller schnellstens vom Tisch gefegt.  Die Macher haben sich hier auf jeden Fall nicht allzu dumm angestellt, nur ist diese Herangehensweise  hochgradig manipulativ. Hier kommt es einem dann vor wie eine Werbeaktion für den Mann selbst und natürlich auch für sein Werk. Und sowas stört leider und hat in einem Film nichts zu suchen. 

Aber kommen wir mal zurück zu Henry Czerny. Denn mit ihm kann der Film seine vorhandenen Stärken perfekt ausspielen: Henry Czerny als Neale Donald Walsch.Er weiß besonders in den Szenen, in denen er scheitert ein hervorragendes Gefühl beim Zuschauer zu vermitteln. Neale ist einer der sympathischeren Verlierer, mit Ecken und Kanten, der nette Typ von nebenan, ein Mensch, der Charakterzüge in sich trägt, die wir alle kennen. Man hat Mitleid mit ihm, möchte nicht, dass ihm das Schicksal so übel mitspielt. Die Struktur des Films, die die eigentliche Geschichte in Form von Rückblenden erzählt, trägt dem zwar nicht unbedingt positives hinzu, da selbst der Zuschauer, der das Buch und die Geschichte seines Autors nicht kennt, bereits mit dem "Happy End" konfrontiert wird. Man ist die meiste Zeit des Film mit Neal alleine und lernt ihn kennen. Alle anderen Menschen wirken dafür sehr passiv und mal eben eingestreut, aber hier geht es ja auch eher nur um eine Person. Hier und dort wird durch leichte Slapstick einlagen auch Humor eingestreut, so zerschlägt Neal auf die Nachricht, das sein neues Skript verlegt wird, mit einem nach oben gestrecken Victory Zeichen die Deckenlampe seiner Küche. Oder auch torkelt ein betrunkener Pennergenosse in ein Vorstellungsgespräch, das Neal gerade führt und versaut ihm damit eine Jobmöglichkeit. Diese Witzchen tragen sehr zur Auflockerung der Thematik ein. 

Aber kommen wir mal zu der Szenerie, die dem Film den Titel gibt, die Gespräche mit Gott. Diese kommen geballt in der letzten Hälfte des Films vor, das kann ich schonmal im Vorraus sagen. Die Gespräche mit Gott sind an sich keine Gespräche. Neals innere Stimme, also Gott, spricht halt zu ihm und hält ihm einen Vorträg, während Neal hier und dort mal Fragen stellt. Dabei ist Gott eigentlich schon ne coole Sau und kommt einem nicht wirklich als höheres, unbegreifliches Wesen vor. Er macht sich selbst klein und gibt Informationen und erklärt Sachverhalte, die in der Welt eindeutig falsch laufen und in Bezug auf ihn, also Gott, falsch ausgelegt werden. Die "Gespräche" mit Gott sind doch recht interessant, aber auch irgendwie ein wenig flach. Es bleibt einem nicht viel im Gedächtnis von dem, was Gott dort sagte. Dennoch spielt hier Henry Czerny wieder gradios als "Mensch", der es mit einer höheren Intelligenz konforntiert wird. Er ist etwas ratlos und verunsichert und kann es natürlich gar nicht glauben, dass Gott gerade zu ihm spricht und ihm nun wirklich Rede und Antwort stehen will. Gott spricht aber nie ganz eindeutig, sondern regt in vielen seiner Vorträge sind selber nachdenken an. Neal geht damit dann auf einer Seite sehr entspannt um und schreibt natürlich geistesgegewärtig alles auf um das in ein Buch zu verwursten. Ist klar...

Fazit.
"Gespräche mit Gott" ist auf der einen Seite ein wirklich nettes Drama, mit einem leicht religiösen Bezug, aber macht auf der anderen Seite auch sehr viel Werbung für die Person Neal Donald Walsch. Ich habe den Film vor einiger Zeit im frühen Nachtprogramm von "Arte" gesehen, so beim Durchzappen. Trotzdem hat er der Film geschafft mich über die fast zwei Stunden gut zu unterhalten bzw. mitzunhemen und der Film ist wirklich mal einen Blick wert, schon wegen dem tollen Hauptdarsteller. Ich kann ja so mit Gott-Thematiken nicht wirklich was anfangen, aber bei "Gespräche mit Gott" ist das ganze Thema in einer wirkliche nette, sehenswerte Geschichte verpackt worden. Wenn man mal über die etwas zu kitschigen Moment hinwegsieht. Wer das Buch kennt, wird den Film mögen und alle die beides nicht kennen, kann ich sagen, dass wenn man den Trailer gut fand, man den Film auch ganz gut finden wird.



Bis dahin - Tschödeldö




 Fakten: http://www.kino.de/kinofilm/gespraeche-mit-gott/91528
Bilder:  http://www.a-zip.com/conversations%20with%20god%20movie
             http://www.kinomorgen.de/film/gott07.html

27.04.12

Anime•Peteback: Franz Kafka: Ein Landarzt


Irgendwie kann ich es ja nicht lassen. Ich entwickle langsam einen Faible für ganz spezielle Animes und vorallem Kurzfilme, hab ich etwa zu wenig Zeit? #LebenAufDerÜberholspur. Das ist nicht Twitter...

Heute zeig ich
Franz Kafka: Ein Landarzt

" Franz Kafka: Ein Landarzt" ist die japanische Anime-Adaption zu Franz Kafkas bekannter Kurzgeschichte von 1917.

Fakten
Originaltitel: Franz Kafka: Inaka Isha (カフカ 田舎医者)
Deutscher Titel: Franz Kafka: Ein Landarzt
Origianlsprache: Japanisch
Erschienen: 2007
Länge: ca. 22 Minuten
Regie: Koji Yamamura
Drehbuch: Koji Yamamura, Original: Franz Kafka


Ein älterer Landarzt wird in einer eisigen Winternacht zu einem Schwerkranken gerufen. Doch die Wege sind verschneit und sein Pferd ist in der Kälte verendet. Während das junge Dienstmädchen Rosa vergeblich versucht im Dorf ein anderes Pferd zu leihen, steht der Arzt ratlos im Hof und tritt frustriert gegen die Tür des Schweinestalls, in dem er zu seiner Überraschung zwei kräftige Pferde und einen unbekannten Mann vorfindet. Dieser überlässt ihm zwar seine Tiere aber fällt sofort über Rosa her, die der Arzt, nur halbherzig eingreifend, ihrem Schicksal überlässt, um rechtzeitig seinen Patienten zu erreichen. Die Pferde bringen ihn in kürzester Zeit ans Ziel, aber kann er seinem Patienten helfen für den Preis den er zahlt?

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Japanische Animes und klassische, deutschsprachige Lyrik? Passt das zusammen? Wir werden sehen.

Wenn man davon hört, dass ein japanisches Studio eine Kurzgeschichte von Franz Kafka adaptiert, dann ist das schon ein sehr seltsamer Zusammenhang. Gleichermaßen kommen einem da paradoxe Zusammenhänge in den Sinn wie "kaltes Freuer", "Hassliebe" oder "gesunde Cola". Doch das Studio unter Koji Yamamura hat es wirklich gewagt diesen Schritt zu gehen. Yamamura ist allgemein bekannt, kleine Kurzfilme zu machen, die auch relativ anerkannt sind. Sein Kuzfilm "Atama-Yama, deuts. Kopfberg" wurde 2003 sogar als bester Kurzfilm für einen Oscar nominiert. Was Yamamura nun aus der lyrischen Vorlage geschaffen hat, ist wirklich eine Sache für sich, denn, eine Review zu schreiben fällt da recht schwer, denn man muss den Film wirklich selber sehen um zu entscheiden, ob man ihn mag oder nicht. Der Stil des Streifens ist sehr, sehr, sehr und betone nochmal, seeeehr eigenwillig. Er ist fernab jeder realistischen Animekunst. Der Stil wandelt zwischen surreal und skurril, wird dabei wie ein Holzsschnitte den man in ein verzerrendes Goldfischglas gesteckt hat. Gerade das ist aber auch das Markenzeichen von Koji Yamamura, der eigenwillige Animationsstil. Und so skurril er auch sein mag, weiß er zu begeistern. Der Film beginnt aber, wer hätte es gedacht, mit einem Zitat von Franz Kafka.

„Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen als begangen zu werden"   - Franz Kafka

Vorgetragen mit einer schaurigen, mehrstimmigen Stimme, bildet dieser Satz die Einleitung in den Film. Es sei aber gesagt, dass dieser Satz keinerlei Bezug zur eigentlich Geschichte "Ein Landarzt" hat. Oder doch? Interpretationen kann man immer anstellen. Die Kamera schwenkt dann hoch auf den verschneiten Hof des Doktors und man wird auch direkt in die Szenerie hineingezogen. Koji Yamamura hat es mit seinem Drehbuch verstanden, das was im Text steht in sinnvolle Bilder zu fassen. Ich kannte den Prosatext zu "Ein Landarzt" noch von damals aus der Schule und konnte somit ohne Schwierigkeiten folgen und verstehen. Ich glaube aber, dass ein jemanden der Kafka nicht kennt, bzw. auch diese Kurzgeschichte nicht kennt, einige Probleme haben wird, die Handlung komplett und sinnvoll zu durchdringen. Trotzdem sollte das den Anime-Freund nicht davon abhalten, einen Blick auf diesen Film zu werfen. Ich stell hier nochmal einen Link für "Ein Landarzt" rein, für jeden der sie nochmal gerne nachlesen, oder kennenlernen möchte.
Wie gesagt, punktet der Film nicht nur durch seine Storyadaption, sondern auch durch seine Aufmachung und seinen Stil. Die Eigenarten des Stils sind nicht immer verständlich und ich denke das sollen sie auch nicht sein. Ich es ist vermutlich nur ein kleiner Streich, dass die Eltern und die Schwester des Patienten mal eben auf dem Kopf stehen. Viele Handlungen der Figuren sind überzogen gezeichnet und tragen zum fiktionellen Stil bei. Hier und da wirken die Bilder wie Konzeptzeichnungen und weisen sehr viele Bleistiftstriche, Schnörkel und Flecken von Zeichenkohle auf. Aber auch hier kann man ja Interpretationen und Deutungen anbringen. Farbe vermisst man beim Schauen wirklich schmerzlich, denn alles ist Grau in Grau und ein wenig Sepia. Die Farbstimmung ist kalt wie das Wetter draußen und doch gibt es kleine Lichtblicke. Ja Lichtblicke, denn die einzige Wärme kommt von den Lichter, Kerzen, den Kaminen der Häuser und man schätzt das als Zuschauer. Die Musik ist dabei etwas gewöhnungsbedürftig und schmeichelt nicht gerade dem Ohr, aber ist mit den gezeigten Bildern immer stimmig. Der Film zieht seinen Stil kontiunierlich durch und das ist gut so, hier haben wir eine Perle die sich mal traut, etwas Anderes zu machen und mit dem Unerwarteten aufwartet. Höhö - Wortspiel. Glücklicherweise kann man den Film auch bei Youtube ganz ungehemmt gucken, sogar mit deutschen Subs.


Fazit.
"Franz Kafka: Ein Landarzt" ist ein wirklich guter Kurzfilm und eine noch bessere Adaption von Kafkas Klassiker und sollte nicht nur Freunde es Animes, sondern auch Freunde der Werke von Franz Kafka erfreuen. Man bekommt eine schaurige, kleine Alptraumgeschichte aus der man am Ende gerne wieder erwacht, aber doch gerne auf diesen Traum zurückblickt.



Bis dahin - Tschödeldö




 Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/K%C5%8Dji_Yamamura
             http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Landarzt
             http://www.eliteanimes.com/details/6477/Franz+Kafka%3A+Ein+Landarzt.html
Bilder:  http://www.eliteanimes.com/details/6477/Franz+Kafka%3A+Ein+Landarzt.html
             http://en.aiff.gr/article.asp?catid=24178&subid=2&pubid=15177016

26.04.12

Peteback's Alternate Art #2


#2
http://jeffandceleste.blogspot.de/2011/01/gotham-high.html

Diese Idee wurde nie kommerziell umgesetzt. Schade eigentlich, ich hätte die Serie geguckt, bzw. die Comics gelesen. Schade schade...



Bis dahin - Tschödeldö



25.04.12

Yo-ho, yo-ho Piraten haben’s gut...



One Piece Island




Aarrr! Ich habe mich öfter schon überlegt, dass sowohl Monkey D. Ruffy als auch Guybrush Treepwood einige, bis sogar sehr viele Gemeinsamkeiten haben. Dazu gehören wohl die haarstreubenden Geschichten, die skurrilen Side Charakters und die einzigartige Fähigkeit, irgendwie aus brenzlichen Situationen wirder rauszukommen und dabei noch zu lächeln. Everything went better than expected. :)


Bis dahin  - Tschödeldö



23.04.12

[52 Games] - Zwei Welten, eine (Gem)Einsamkeit


Ist es schon wieder soweit? Anscheinend...
Also herzlich willkommen zum Projekt [52 Games]! Und diesmal ist das Thema genau so düster und negativ behaftet wie die Wochenzahl die wir schon erreicht haben. >:)


#13 - Einsamkeit
- Metroid Prime 2; Echoes (NGC) -



Einsamkeit. Eigentlich nichts schönes, denn niemand ist gerne lange alleine. Aber wie immer gibt es hier und da Ausnahmen. Wer hat sich nicht schonmal an einen Ort zurückgezogen, nur um mal ganz für Sich zu sein? In Videospielen ist Einsamkeit eine sehr beklemmendes Stilmittel, dass aber seinen Reiz hat. Hierbei gibt es natürlich die obligatorischen Gruselspiele, wo die Einsamkeit mit das Schlimmste ist, was einem Angst machen kann. Wir denken da an die "Silent Hill"-Spiele, oder  "Resident Evil", obwohl man da ja niemals ganz alleine war. Auch "Shadow of the Collossus" ist der Inbegriff der Einsamkeit, wo man nur sein Pferd hat und durch die Landschaften zieht, oder auch genaus so wie der neu erschienene Indepentdentitel "Journey". Aber darum soll es hier nicht gehen.

Das Spiel in dem ich am meisten die Einsamkeit gespürt habe, war wirklich ein "Metroid"-Teil. Es war sogar der zweite Teil, der für den Nintendo Game Cube erschienen ist, nach "Metroid Prime". Leider wurde der dritte Teil der eigentlich Trilogie "Metriod Prime 3; Corruption" dann nurnoch auf der Wii veröffentlich. In "Metroid Prime 2; Echoes" verschlägt es die Kopfgeldjägerin Samus Aran auf den Planeten Aether, um einem Notsignal föderalistischer Soldaten nachzugehen. Beim Eintritt in die Atmosphäre wird allerdings ihr Schiff beschädigt. Bei fortwährenden Untersuchungen stellt sich heraus, dass die gesamte Crew des Soldatenschiffes getötet wurde. Ein aufgezeichnetes Video zeigt, dass die Soldaten von spinnenartigen schwarzen Wesen (Dunkler Splinter) angegriffen wurden, und das in einer mächtigen Überzahl. Kurz nach dieser Erkenntnis begegnet Samus der „Dunklen Samus“. Dem Scan nach hat dieses Individuum den exakten genetischen Code von Samus Aran, allerdings besteht der Körper der Dunklen Samus ausschließlich aus dem schon in "Metroid Prime" kennen gelernten Phazon. Bei dieser Begegnung gerät Samus in einen Dimensionsstrudel und wird auf den „Dunklen Aether“ transportiert. Die Atmosphäre dieses Ortes ist hochgradig giftig und Samus ist ihrer Doppelgängerin und gigantischen Ing-Horden, die sie dort erwarten, schutzlos ausgeliefert. 
 Sie wird auf dem Dunklen Aether angegriffen und fast alle Teile ihres Anzuges werden von den bösen Wesen, im folgenden „Ing“ genannt, absorbiert. Im weiteren Verlauf lernt Samus die Luminoth kennen, intelligente Lebewesen wie die Chozo es waren. Der Hüter der Luminoth, U-Mos, erzählt dabei die verheerende Geschichte von Aethers Zerfall in Hell und Dunkel, ausgelöst durch einen Meteoriteneinschlag. Fortwährend gab es einen Krieg zwischen den Luminoth und den Ing, wobei die Ing die Luminoth fast ausgelöscht haben, da sie den Luminoth jede Energiequelle gestohlen haben. Samus′ Aufgabe ist es nun, diese Energiequellen, die ein gewaltiges Netzwerk bilden, wieder in das Hauptenergieregulatorzentrum im Tempel der Luminoth (wo U-Mos logiert) zu leiten und somit den Luminoth Leben zu bringen und den Ing den langwierigen Tod.

So schaut es aus. Samus muss mal wieder einen Planeten und das dort lebende Volk retten, es gibt eine fiese, böse Macht, die Welttraumpiraten sind auch wieder dabei und, wer wird es auch verdenken, ein paar Metroids. Samus verliert natürlich alle ihre tollen Gadgets für den Anzug und darf neu Sammeln. Die alte Geschichte. Dennoch verspürte ich bei diesem Spiel eine unheimliche Beklemmung, wenn ich durch die Areale wanderte und alles zu Klump schoss, was mit vor die Plasmakanone kam. Das lang zum einen natürlich am Setting des Spiel. Wie in Silent Hill, gab es eine "gute" Seite des Planeten, aber auch eine "böse" Seite. Ich wollte nie auf die dunkle Seite. Da war es dunkel und gruselig und die Atmosphäre der dunklen Seite war giftig! Was mir aber mehr zuschaffen machte, war diese Einsamkeit. Ich gebe zu, die "Metroid"-Spiele waren noch nie mit vielen NPCs gesegnet, aber in MP2; Echoes war es sehr extrem, vorallem nachdem man den Vorgänger gespielt hat.

Auf dem Planeten aus dem Vorgänger, Tallon IV, gab es eine wunderbare Flora und Fauna. Schnee und Regen, grüne, wuchernde Pflanzen und trockene, sandige Wüsten. Hier und dort gab es kleine Tiere die herumkrabbelten, kleine Fische im Wasser und Käfer die von einer Ruinenspalte in die andere krabbeln. Man hatte den eindruck einer gesunden, funktionierenden Umwelt und das man nie ganz alleine irgendwo war, sondern das immer etwas um einen herum lebte.

Auf dem Planeten Aether aus "Metroid Prime 2; Echoes" ist das meiste Leben ausgelöscht worden. Kaum Vegetation und noch weniger Lebewesen und wenn doch, sind sie immer feindlich. Der Planet ist fast tot. Hier und dort findet man Phantome gestorbener Luminoth, keine richtigen NPCs, aber immerhin etwas Gesellschaft. Ich war immer froh wieder in der Heiligtum zurückzukehren, wo das Oberhaupt der Luminoth war, denn dort gabe es ein lebendes, denkendes Wesen. Man spürte Sicherheit, Geborgenheit und vorallem keine Einsamkeit mehr. Bis man dann wieder hinaus musste, in die feindliche Welt, wo nichts gutes auf einen wartete...



Bis dahin - Tschödeldö



22.04.12

Es ist ein schöner Tag zum tagge! Episode 7 - Nur ein paar Fragen


Hallo und willkommen!

Heute schon zum zweiten mal an diesem verregneten Sonntag. Wie man es schon am Titel sehen, wurde ich getaggt. Und weil ich Zeit habe, werde ich das gleich mal abarbeiten, denn was du heute kannst besorgen... Getaggt wurde ich diesmal von Leon der Profi, der auch einen klasse Filmreviewblog führt. Er hat mir fünf Fragen zukommen lassen und da fangen wir doch am besten gleich mal an. Go!

1) Nenne fünf Filme, welche einen außergewöhnlich guten Soundtrack besitzen.
Eine sehr gute Frage. Das wäre natürlich zum einem „The Watchmen“, da wirkt der Soundtrack wie ein gutes, Jahrzehnte übergreifendes Mixtape. Dann natürlich die epische Musik von „Der Herr der Ringe“. Dazu der traumhaft schöne Soundtrack von „Prinzessin Mononoke“. Dann ist für mich noch der Soundtrack von „Collateral“ dabei, wo Tom Cruise seine meiner Meinung nach beste Rolle gespielt hat. Zum Schluss dann noch „O Brother, Where Art Thou“, mit seinen super Sound der amerikanischen 30er und 40er.

2) Bei welchem Film haben dich die Landschaftsaufnahmen besonders beeindruckt?
Das war eindeutig auch „Der Herr der Ringe“ mit seinen atemberaubenden Landschaften von Neuseeland. Ich weiß da wurde in vielen Szenen hier und da getrickst, aber trotzdem ist Neuseeland eine wirklich passende Kulisse für Mittelerde. Und auf einer großen Leinwand kamen die weiten Landschaften und Gebirge wirklich toll zur Geltung.

3) Welchen Schauspieler hältst du trotz Erfolg für relativ überbewertet?
Eindeutig Julia Roberts. Diese Frau hat nichts auf dem Kasten außer Klischeerollen zu spielen. Man kann einfach nur sehr wenig aus ihr rausholen. Des Weiteren noch Kevin James, der anscheinend nichts anderes mehr kann, als seine Rolle aus „King of Queens“ zu wiederholen.

4) Welcher Anime oder Zeichentrickfilm gefällt dir am besten?
Ich mache aus dem „oder“ einfach mal ein „und“. Der beste Animefilm ist ein wenig schwierig zu bewerten, aber ich denke ich werde mich da wohl für „Ghost in the Shell“ entscheiden, dicht gefolgt von „Perfect Blue“. Der beste Zeichentrickfilm ist aber auch sehr schwierig. Trotzdem entscheide ich mich da für einen Film aus meiner Kindheit, und das ist „Unten am Fluss“.

5) Die Oscarverleihung. Differenzierte Auszeichnung der Qualität oder nur noch Orientierung an Popularität?
Von einer differenzierten Auszeichnung kann man da schon seit Jahren nicht mehr sprechen. Ich finde diese ganze Auswahl sehr unbefriedigend und außerdem glaube ich, dass dort einige Gelder hin und her fließen. So ein Oscar für einen Film ist ja auch eine super Werbestrategie…
Dabei muss ich aber sagen, dass ich mich erst so seit knapp 3 Jahren für die Oscars interessiere. Mir sind Filmpreise aber bisher immer noch ziemlich egal und vor allem nichtssagend.


Ja und das soll es auch schon gewesen sein. :) Waren wirklich interessante Fragen und auch teilweise echt kniffelig. Aber das sind diese Fragen mit "was ist am besten?" ja immer.
Hier noch meine fünf Fragen für den nächsten, der den Tag machen möchte. Ich tagge übrigens Judith, damit sie mal wieder was zu tun hat. Wer Lust auf den Tag hat, darf ihn natürlich auch gerne übernehmen! :)
  1. Kauft du spontan Filme, oder informierst du dich vorher um nachher nicht enttäuscht zu sein, wenn der Film mies ist?
  2. Welches Filmgenre ist deiner Meinung nach tot?
  3. Welche Meinung vertrittst du zum Thema „Online Streaming“. Ein einziger Fluch oder auch ein Segen für die Filmindustrie?
  4. Welcher Film hat deiner Meinung nach den besten Antagonisten bzw. Bösewicht?
  5. Welchen Film hast du eindeutig zu früh gesehen?  


Bis dahin - Tschödeldö




Film•Peteback: Das geheime Fenster


Diesen Sonntag gibt es
Das geheime Fenster

"Das geheime Fenster" ist ein Psychothriller von Regiesseur David Koepp aus dem Jahr 2004. Das Drehbuch basiert auf der Novelle "Das geheime Fenster, der geheime Garten" von Stephen King. In diesem Film muss sich Johnny Depp in der Rolle des Autors Mort Rainey, gegen einen mysteriösen Mann names Shooter erwehren, der steif und fest behauptet, Rainey habe ihm seine Idee für eine Geschichte gestohlen.

Trailer

Fakten
Originaltitel: Secret Window
Deutscher Titel: Das geheime Fenster
Oiginalsprache: Englisch
Erschienen: 2004
Länge: ca. 90 Minuten
Regie: David Koepp
Drehbuch: David Koepp, Idee: Stephen King
Musik: Philip Glass

Mort Rainey (Johnny Depp) ist eine bekannter Schriftsteller und hat sich nach der Trennung von seiner Frau Amy (Maria Bello) in seine Sommerhaus am See zurückgezogen. Dort will er vorallem seine Schreibblockade zu überwinden. Mit ihm dort, nur sein Hund und seine Haushälterin, die alle Tage zum Saubermachen kommt. Eines Tages, als Mort wiedermal planlos an seinem PC sitzt und nichts verwendbares zu Stande bringt, steht ein Fremder namens John Shooter (John Turturro) vor der Tür und beschuldigt Rainey, eine seiner Geschichten gestohlen zu haben. Der Mann scheint etwas gefährliches an sich zu haben, doch Rainey geht auf diese Anschuldigung gar nicht ein. Er ist zu sehr mit seinem Selbstmitleid beschäftigt, als dass ihn ein dahergelaufener Irrer, vermutliche sogar ein Fan, aus seiner Lethargie befreien könnte. Es dauert jedoch nicht lange bis er begreifen muss, dass Shooter sich zu einer echten Bedrohung entwickelt. Dabei wird es nicht nur für Rainey selbst gefährlich, sondern auch für die Leute in seiner näheren Umgebung.

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Ein Thriller? Und dann auch noch einer auf der Basis eine Geschichte von Stephen King? Da reibt sich der geneigt Filmfan von Thriller und Mysterie natürlich schon freudig die kleinen Händchen. So ich natürlich auch.

Yo ho, yo ho! Piraten haben's gut. Wir plündern und rauben und stehlen. Trinkt aus Piraten, yo ho! 
Ehm...ne Quatsch, falscher Film. Trotzdem haben wir hier Hobby-Pirat Johnny Depp mal auf Landgang. Er hat keine Lust mehr auf rauben und segeln und macht nun einen auf Schriftsteller. Gekleidet in einen schmuddeligen, fledderigen Morgenmantel und einer zerzausten Out of Bed Frisur, verköpert Herr Depp hier den blockierten Schriftsteller Mort Rainey. Und dabei wirkt er so sympathisch wie sein Alter Ego Captain Sparrow. Was er die meiste Zeit in seinem einsamen, kleinen Sommerhaus tut ist Chips futtern, mit seinem Hund reden und sich über seine Haushälterin aufregen und natürlich auch ein paar Schreibversuche wagen. Dabei spielt Depp den lethargischen Schriftsteller sehr authentisch und mit Bravour. Er lässt sich gehen, er zweifelt, er meckert, er bemitleidet sich selbst. Dabei möcht man selbst in den Fernseher steigen um dem Mann ein Sandwich zu machen und beim Schulterklopfen zu sagen -"Hey komm, das wird schon wieder!".
Dabei fängt der Film ganz rasant an. Rainey sitzt bei dichtestem Schneetreiben in seinem Auto, mit sich selbst redent. Bricht dann in eine kleines Hotel an einer Landstraße ein, bewaffnet, nur um seine Frau mit einem anderen Kerl im Hotelbett zu erwischen. Schreien, Heulen und Gebrüll, bis die Kamera dann langsam über das Haus am See fährt. Das ist ein Anfang den man so gar nicht erwarten würde und ich war selbst sehr überrascht, so reingeworfen in eine turbolente Szenerie.

Aber so kennt man es ja auch von Stephen Kind, es ist nicht immer alles so wie man es erwarten würde. Dabei orientiert sich diese Verfilmung doch schon recht nah an der Novellenvorlage und das ist auch gut so. Dabei hat David Koepp wirklich ein gutes Händchen mit den Schauspielern gehabt.  Neben Johnny Depp ist natürlich John Turturro als John Shooter eine sehr ausdrucksstarke Figur. Mit dem Aussehen eines einfachen Farmers, entwickelt dieser unscheinbare Mann eine latente Gefahr und eine Kraft, was man anfänglich nicht für möglich hält. Mit dem Auftauchen von Shooter beginnt das Verwirrspiel mit dem Zuschauer. Es häufen sich mysteriöse Ereignisse und Ungereimtheiten. Dabei ist man genau so unwissend wie der Hauptdarsteller selber. Koepp setzt in diesem Film nicht auf die knalligen Schockeffekte, sondern glänzt eher mit erzeugter, unterschwelliger Angst und kurzen Schockerszenarien, schnelle Bildfolgen, soetwas. Dabei wirkt aber alles recht traditionell, vom Aufbau der Beziehung von Rainey mit Shooter, bis zur Auslösung der Konflikte. Die Geschichte steigert sich ständig und macht immer einen Schritt nach vorne und nie zurück.  Dabei ist das Ende nicht ganz unvorhersehbar wie man sich das wünschen würde, denn es gibt im Film genug Hinweise. Dennoch schafft es der Film den Zuschauer leicht paranoid zu machen. Man erwartet hinter jeder Ecke, hinter jeder Tür schon die nächste Schockszene. Ob sie kommt, ist natürlich eine andere Sache.
Dennoch weiß der Koepp nicht über die ganze Länge des Films die Spannung aufrechtzuhalten. Hier und da mal kleine Einbrüche, die aber dann auch wieder ausgebügelt werden. Den größten und wichtigsten Anteil an dem Film hat aber Johnny Depp. Der Film legt fast alleine durch ihn und auch zum Teil durch John Turturro. Die anderen Charaktere wie Maria Bello als Raineys Frau Amy,  Timothy Hufton als der Geliebte von Amy und Charles Dutton als Raineys Manager und Anwalt, sind leider sehr austauschbar. Ich hätte mir da ein wenig mehr Anteil gewünscht. Depp hebt halt jeden Film aus der großen Masse heraus, was nicht alleine an seinem Namen liegt, sondern auch an seiner fesselnden Austrahlung und seinem tollen Spiel. Er weiß es so auch in seiner Rolle den Film mit leichten Witzchen aufzulockern, denn als der kautzige Mort Rainey ist er immer etwas gelangweilig, bis müde und dazu auch ein Hauch missmutig. Seinen Witz schlägt der Film aus seinen Wortgefechten, zwischen Mort und Ted, dem neuen Lover seiner Frau, oder dem gealterten Sheriff des Ortes, der lieber strickt anstatt sich um Morts Probleme zu kümmern.

Fazit.
Es gab schon viele Versuche einen Stephen King Roman umzusetzen und dabei gibt es viele gute, einige schlechte und eine Hand voll wirklich gelungene. Hier haben wir einen Vertreter der guten bis gelungenen Art und jedem King Fan möcht ich diese Verfilmung ans Herz legen, denn mir hat er sehr gut gefallen, wie die Novelle damals selbst.


Bis dahin - Tschödeldö



 Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/Das_geheime_Fenster
             http://www.artechock.de/film/text/kritik/g/gefens.htm
Bilder:  http://www.follow-me-now.de/html/body_das_geheime_fenster.html

             http://outnow.ch/Movies/2004/SecretWindow/Bilder/movie.fs/01
             http://www.mediatainment.biz/dmm/showProduct/kat/DVD/titel/Das-geheime-Fenster/film/7158/page/1/moviestar

21.04.12

Peteback's Alternate Art #1


Hallo Freunde der Kunst! 

Ich bin sicher jeder der im Internet in Foren unterwegs ist, ist schon einmal in Kontakt mit "Alternate Art"-Bilder gekommen. Ziel bei solchen Bildern ist es immer etwas Bekanntes aus Film, Game, Comic oder Fernsehen in eine neue Form zu bringen. So sieht man Mega Man im Steam Punk Outfit, Johannes Calvin und Thomas Hobbes über einen Baumstamm tänzeln, oder Goku wie er Superman gerade ordentlich eine verpasst. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Ich denke man weiß was gemeint ist. Man kann auch meine Beiträge zum Projekt [52 Games] durchschauen, da hab ich auch schon oft solche Bilder gepostet. Ich bin ein großer Fan davon und habe über die Jahre eine nette Sammlung angelegt. 

Da diese Bilder oft recht kreativ, eindrucksvoll und witzig sind, habe ich beschlossen daraus ein wöchentliches Projekt zu machen und immer ein Bild aus der Rubrik "Alternate Art" hier zu posten. Ich besitze natürliche keinerlei Rechte an den Bildern, werde aber bestmöglich versuchen den Ursprung herauszufinden. Zwischendurch werd ich mich mal selbst ans Papier wagen und etwas entwickeln, sowas kommt mir gerade recht. Vielleicht habt ihr ja auch Lust was zu dem Projekt mit ner Eigenleistung beizutragen? Lasst mir die Bilder zukommen, oder stellt sie selber auf eurer Plattform hoch und ich werds dann hier für das Projekt verlinken. Bestünde daran Interesse? Lasst es mich wissen! :)


Und nun der erste Beitrag!

#1
http://metalhanzo.deviantart.com/art/The-Legend-of-Zelda-Skyrule-269551046
Ist das nichtmal episch oder was? 



Bis dahin - Tschödeldö



18.04.12

Anime•Peteback: Kigeki/Comedy


Willkommen in der Mitte der Woche und das Wochenende naht! :)
Heute habe ich mir was kleines ausgesucht, worüber ich länger schonmal schreiben wollte und da ich gerade Schokoladenpudding gegessen habe, bin ich voller Motivation. Auch haben wir hier wieder ein neues Mitglied für den Club aus der Rubrik "Über den Teller gerannt". Viel Spaß!

Heute gibt es
Kigeki/Comedy

Fakten
Originaltitel: Kigeki (喜劇)
Deutscher Titel: Comedy
Originalsprache: Japanisch
Erschienen:2002
Länge: ca. 11 Minuten
Regie: Kazuto Nakazawa
Studio: Studio 4°C

Die Legende erzählt von einem legendären Schwertkämpfer, welcher in einem Schloss im Schwarzen Wald wohnen soll. Es wird viel spekuliert über die Herkunft des Mannes, nur bei einem sind sich alle einig, er soll unglaublich gut im Umgang mit dem Schwert sein. Ebenfalls spricht sich herum, dass der Schwertkämpfer nicht gegen Bezahlung seine Dienste anbiete, sondern nur gegen Bücher eines bestimmten Genres. Er stammt aus einer Zeit, wo das Lachen verboten war und wo Bücher, die zum Lachen verleiteten, verbrannt und verboten wurden. Der Titel verrät vermutlich schon, welche Bücher damit gemeint sind. Man erlebt die Geschichte eines kleinen Mädchens, welches versucht, die Wahrheit über diese Legende herauszufinden.

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Wie man schon an der Filmlänge sehen kann, haben wir es hier mit einem Kurzfilm zu tun, der diesen Namen auch wirklich verdient. Doch was macht diesen Film so besonders? Schauen wir mal.

Verantwortlich für die OVA von "Kigeki" ist das Studio 4°C, welches bekannter Weiser mehr Filme und OVA als Serien produziert. Bei Produktionen dieses Studios kann man immer etwas sehr Fantasievolles, Kurioses, Krasses und Spezielles erwarten. Bekannte Produktionen sind hierbei "Memories", "Spriggan", "Genius Party" oder "Tekkon Kinkreet". Auch zu der Kollektiv-OVA "Halo Legends" haben sie eine Folge beigetragen. Die Produktionen weisen immer eine recht eigenwillige Story auf, die aber immer ihren Reiz hat. Dabei spielt vorallem immer ein Charakter eine sehr wichige Rolle, aber es wird dafür an der Tiefe der Charaktere gespart. "Kigeki" ist dabei auf der Kurzfilm -Compilation "Grasshoppa Vol.3" enthalten. Auch bei der Produktion von Musik Videos ist das Studio vorne mit dabei. Das bekannteste ist vermutlich "Extra" von "Ken Ishii". Wenn ich "Kigeki" mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es wohl 'still'. Der Anfang wird von leichtem Knistern und Rauschen begleitet, während ein kahler Baum gezeigt wird und dort in blutroten Lettern steht "Ich werde dich nie vergessen". Dabei hört man eine männliche Stimme emotionslos und monoton aus dem Off sprechen. Man hört im Folgenden Schritte, das rauschen den Windes und eine klassische Version von "Ave Maria". Dann schnelle Pferdehufe und eine kleines Mädchen außer Atem, rennend um ihr Leben. Engländer ziehen mordent und plündernd durch die Lande und das kleine, weißhaarige Mädchen ist nun alleine. Ihre einzige Chance ist der geheimnisvolle Schwertkämpfer, der in einem Schloss leben soll. Im Gegenzug für ein seltenes Buch, soll er die Engländer töten. Wer oder was der Schwertkämpfer wirklich ist, erfährt man nicht. Aber menschlich ist er auf keinen Fall.
Während man der Erzählung des Mädchens lauscht und dazu die Musik erklingt, ist alles so friedlich und irgendwie magisch. Und am Ende erklingt etwas, worauf man den ganzen Film lang wartet. In ganzen 10-11 Minuten bekommt man hier eine kleine, aber feine Schauergeschichte erzählt, wie ein gutes Theaterstück oder eine kleine Oper fließt die Handlung dahin, ohne zu überstürzen. Der Film ist die ganze Zeit über düster und schaurig, aber immer stimmig. Schon unglaublich wie viel Atmosphäre in 10 Minuten Film gepackt werden kann. Der Zuschauer wird mit Fragen zurückgelassen, aber das ist in Ordnung, denn oft sind weniger Erklärung zuträglicher für die Handlung als zu viele. Kurz und bündig, dieser Kurzfilm ist ein kleines Kunstwerk, das genossen werden möchte. Schön ist auch das gegen Ende Schuberts "Erlkönig erklingt", das hatte ich nicht erwartet.

Fazit.
Jeder Anime-Freund sollte sich diese kleine Perle mal anschauen. Wer düstere und schaurige Szenerien mag, der wird hier auf seine Kosten kommen und wer Atmosphäre wertschätze, der darf hier auch gerne einen Blick riskieren. Blutige Szenen in Mass und Gewalt und Horror wird man hier nur bedingt finden, denn der Schauer wird auf eine ganz andere Weise erzeugt, als durch drastische Bilder. Wer Interesse hat, auf Youtube wird das kleine Meisterwerk zum gratis gucken angeboten. Hier der Link zu Kigeki/Comedy :)



Bis dahin - Tschödeldö




 Fakten: http://en.wikipedia.org/wiki/Comedy_%28anime%29
             http://anisearch.de/?page=anime&id=978#670
Bilder:  http://esraa1987.wordpress.com/2011/06/14/comedy/
             http://cartoonkutu.blogspot.de/2010/10/kigeki-ve-junk-town-sweet-punch.html

17.04.12

[52 Games] - Das Relaxo Abenteuer - Wenn der Schläfer erwacht...


Hallo alle zusammen und miteinander!
Wieder geht die Woche los und ihr wisst was das bedeutet und so geht's auch gleich los.


#12 - Schlaf
- Pokémon; Blaue Edition (GB) -


Es gibt wirklich einige Spiele die ich hier hätte verwenden können. Da wäre der geheimnisvolle, alte, schlafende Mann in der Höhle in "Final Fantasy VII", Kirbys Abenteuer in "Nightmare in Dreamland", oder wieder das Abenteuer in "Monster Hunter", wo man schlafende Drachen lieber nicht wecken sollte.

Doch ich befasse mich lieber mit dem größten Schläfer meiner frühen Gamer Karriere und das ist tatsächlich Relaxo aus den ersten Pokémon-Editionen. Ich hatte die blaue Edition, aber welche man nun hatte ist eigentlich egal. Das besondere an Relaxo ist, dass es nur zweimal im Spiel vorkommen und nicht Random im hohen Gras erscheint. Die beiden Relaxobrüber, wie ich sie immer genannt habe, nächtigen sowohl auf der Route 12, als auch auf der Route 16. Ja ganz recht sie schlafen und wie sie schlafen. Es gibt in der gesamten Pokémonwelt wohl kein Pokémon was mehr mit schlafen beschäftigt ist, als Relaxo. Naja...Abra vielleicht noch. Jedenfalls haben sich die beiden Schwergewichte auf wichtigen Straße zur Ruhe gelegt und lassen sich da auch ungerne bei ihrem Schläfchen stören. Also ich vor diesem Pokémon stand habe ich gewütet wie ein Bierkutscher um das Vieh beiseite zu bekommen. Mir war nicht klar, dass mir zum gegebenen Zeitpunkt noch ein wichtiges Item fehlte, das war die Pokéflöte. Mit der kann man die Relaxos aufwecken und zum Kampf fordern. Happige Biester. Ich hab viel Zeit damit verbracht alle Städte nach einem Item oder Event abzusuchen, was mit bei den Relaxos weiterhilft, bis ich mir gesagt habe -"Scheiß doch drauf, ich mach jetzt die Story weiter, auf zur 4. Arena!". Das war das einzig Richtige was ich machen konnte.

Witzig bei der ganzen Geschichte, das viele der NPC sehr ängstlich von den beiden Brüdern berichteten und auch Straßenschilder darauf hinwiesen, dass man aufpassen soll. Dabei sind Relaxos eigentlich ganz ungefährlich, wenn man nicht gerade aussieht wie etwas zu Essen. Nur wenn sie sehr gereizt oder hungrig sind, sollte man wirklich aufpasen. Mir hat der Sinn der Pokéflöte nicht ganz eingeleuchtet, warum grade sie das Mittel der Wahl ist um sie aufzuwecken. Es gibt nämlich sonst keinen anderen Nutzen in der Welt für das Item, im Kampf allerdings, kann man seine Pokémon aufwecken, wenn sie eingeschläfert wurden. Der Logik zufolge, hätte ich die schwarz-weißen Kameraden einfach mit meinem Glutexo aus dem Weg gebrannt, oder sie mit der Macht meines Nidoking aus dem Weg geschoben, aber hey...Spiellogik wiedermal. In der Silbernen bzw. Goldenen Edition hatte man das Problem schon nicht mehr. Wenn man nach Kanto gereist ist und dort wieder vor einem schlafenden Relaxo stand, musste man nur das Radio anschmeißen. JA! Da existiert nämlich ein Radiosender, der das Pokéflötenlied rauf und runterspielt! Verdammt!


Bis dahin - Gatta catch'em AAAAALL!!



15.04.12

Film•Peteback: L'auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr


Heute zeig ich euch
L'auberge espagnole - Barcelona für eine Jahr

"L'auberge espagnole" ist eine spanische-französische Komödie aus dem Jahr 2002 von Regiesseur Cédric Klapisch. Der Film zeigt die erlebnise des jungen Studenten Xavier auf seinem ersten Auslandsstudienjahr in Spanien.

Trailer

Fakten
Originaltitel: L'auberge espagnole
Deutscher Titel: L'auberge espagnole
Originalsprache: Französisch, Spanisch, Englisch
Erschienen. 2002
Länge: ca. 120 Minuten
Regie: Cédric Klapisch
Drehbuch: Cédric Klapisch
Produktion: Bruno Levy


Hauptperson in diesem Film ist der 25-Jährige Wirtschaftsstudent Xavier (Romain Duris), der bisher in Paris studierte. Für die spätere Berufswahl bietet es sich aber als sehr förderlich ab, wenn man Spanisch sprechen kann und so beschließt er an einem Austauschprogramm teilzunehmen um sein letztes Studienjahr in Barcelona zu verbringen. So verlässt er seine Familie und seine Langzeitfreundin Martine(Audrey Tautou). Bis dahin läuft auch alles glatt und die Mitbewohner seine WG scheinen auch ganz nett zu sein, denn diese sind eine wirklich buntgemischter Haufen aus verschiedenen europäischen Ländern. England, Berlgien, Dänemark, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, alles dabei. Dabei verfolgen die jungen Leute das "typische" Studentenleben mit leben, freiern, lieben und auch mal studieren, aber auch nur wenn's denn sein muss. Xavier lernt in Barcelona ein ganz anderes Lebensgefühl kennen und zweifelt nun stark an seinen Zukunftsplänen.

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Verschiedene Kulturen sind ja immer eine feine Sache und laden regelrecht dazu eine ein paar Klischeewitze zu reißen. Sieht so aus als hätten wir nach "Charlie Bartlett" aus dem letzten Peteback, wieder einen Teeny Film vor aus. Oder etwas doch nicht? Wir werden es sehen.

Die gesamte Story wird hier in der Retrospektive präsentiert, also als eine reine Nacherzählung, wo Xavier den Off-Sprecher gibt und von seiner Zeit in Barcelona erzählt. Bei den Kommentaren ist er aber genau so trocken, wie die spanische Mittagshitze und dazu noch furchtbar emotionslos, ganz so, alsob ihm der Trip gar keinen Spaß gemacht hätte. Hier spricht Xavier im besten Deutsch mit leichten, französischen Akzent. Die Dialoge laufen aber entweder in Englisch, Spanisch, Französisch oder Katalanisch ab und werden stets deutsch untertitelt. Das sorgt in erster Liene für den natürlichen Sprachwitz der Charaktere und lässt den Film sehr authentisch wirken, was bei einer üblichen Synchronisation kaputt gemacht worden wäre. Wie ich bereits gesagt habe, kommt der Film in seiner multikulturellen Bandbreite nicht ohne die typischen Klischeebilder der einzelnen Landesmänner - bzw. frauen aus. Leider bezieht der Film ein etwas zu großen Teil seines Humors aus dieser Konstellation. Da haben wir die verklemmte, fußballliebende Engländerin, den gewissenhaften und ordentlichen Deutschen, den chaotischen und hitzigen Italiener, den kühlen und zurückhaltenden Dänen und die nationalstolze und temperamentvolle Spanierin. Da prallen schonmal Charaktere aufeinander wo es hier und da schon mal knistert und funkt. Xavier als neuster Zugang zu der WG Familie macht in der gesamten Zeitspanne seines Austausches eine Wandlung durch, erst zurückhaltend und schüchtern, wird er zum gelassenen und coolen Draufgänger. So wird "L'auberge espagnole" zu einer Komödie die einen gewissen Charme versprüht und einen gewissen Witz hat. Da wir hier aber einen Studentenfilm haben, muss es zwangsläufig auch um das Studentenleben gehen. Das heißt auch hier in klischeehafter Weise, das die drei wichigsten Begriffe fallen müssen.
Sex - Drogen - Alkohol. Dabei geht Regiesseur Klapisch nicht so vor, wie man es aus den amerikanischen Studentenkomödien wie "American Pie" kennt. Die reizvollen, sexuellen Szenen balancieren sich gut mit den Szenen der Partynächten aus und es geht da viel mehr um das Zusammenleben der Leute als um ihre Bettgeschichte. Dennoch wikt alles darauf hingespielt, dass man hier "richtige" Studenten mit Lebensgefühl vor sich hat. Dabei wird natürlich auch gerne mal hier und da gegen die jeweils andere Kultur schwungvoll ausgeholt und ein guter Seitenhieb platziert.

Nun kommt doch noch das "Aber". So wie ich es erlebt habe, fehlt es den Figuren, so multikulturell und treffsicher ausgesucht sie auch seien mögen, sehr viel an Tiefe und dem letzten Schliff. Die Charaktere wirken sehr roh und unausgereift, was die Story an sich auch leider ist. Die Menschen um Xavier leben in einer kleinen Wohnung, kein Wunder, dass man sich da nicht wirklich entfalten kann. Hier und da ein paar Klischeewitzchen, aber über mehr geht es in dem Film auch nicht hinaus. Die Charaktere werden einem dann ziemlich egal und sind leider allesamt austauschbar. Man kann zwar hier und da ein bisschen sympathisieren, aber es bleibt immer so ein fades Gefühl, das man einen eher leeren Charakter vor sich hat. Schwer enttäuscht hat mich hier auch Audrey Tautou in der Rolle von Xaviers Freundin. Sie kommt einem wie ein eben schnell eingeworfener Charakter vor, der ein bisschen rumweinen darf und mit ihren großen Augen klimpern darf. Mehr bleibt ihr leider nichts zu tun.

Fazit.
Cédric Klapisch schafft es in diesem Film viele Kulturen in einem Film zu bündeln und sie miteinander agieren und leben zu lassen. Die Charaktere wirken interessant und witzig, glänzen allerdings leider auch mit Unausgereiftheit. Der Film schafft es sicher hier und dort dem Zuschauer einen Schmunzler abzuluchsen, wirklich witzig wird es allerdings nur für die Zuschauer, die den Humor mögen. Wer eine kleine, nette Studentenkomödie sehen möchte, mit einer Vielzahl unterschiedlicher Charaktere und das auch noch unter der spanischen Sonne, der darf hier gerne mal zugreifen. Allen Freunden von Filmen wie "American Pie", würde ich eher abraten.



Bis dahin - Tschödeldö





 Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99auberge_espagnole
Bilder:  http://film-ab.axserver.de/movie/0828765955997/l-auberge-espagnole.html
             http://blog.localnomad.com/de/2012/02/10/erasmus-in-barcelona-lauberge-espagnole/
             http://outnow.ch/Movies/2002/AubergeEspagnole/Bilder/movie.fs/03

             http://imatgies.blogspot.de/2012/01/lauberge-espagnole.html

11.04.12

150-Fakten-Me-Myself-And-I-Special


So hier ist es nun angekündigte 150-Fakten-Me-Myself-And-I-Special. Viel Spaß dabei! :)

  1. Mein Vorname ist Peter und ich bin da gar nicht Stolz drauf.
  2. Ich wohne zu Hause.
  3. Seit ich 16 bin habe ich einen massiv gestörten Schlafrhytmus.
  4. Es gab bisher nur 2 Handys in meinem Leben aber dafür über 20 verschlissene Kopfhörer
  5. Ich kann mir sehr schlecht Straßennamen merken, ich orientiere mich an dem Aussehen der Häuser.
  6. Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel. Aber Züge sind okay.
  7. Wenn jemand sagt "Freut mich", verstehe ich aus irgendeinem Grund immer "Vollmilch".
  8. Ich habe von Geburt an ein Hörproblem. Auf dem rechten Ohr habe ich ca. 80% Hörfähigkeit und auf dem linken ca. 60%.
  9. Ich finde Piraten cooler als Ninjas, aber nicht so cool wie Dinosaurier.
  10. Meine Filmsammlung umfasst genau 178 DVDs und 23 BluRays und 13 Videos. (Stand April 2012)
  11. Meine erste Konsole war ein Super Nintendo.
  12. Auf einem Regal stehen 2 Fläschchen mir Grapefruit Duftöl, weil ich den Geruch liebe.
  13. Ich hatte nie ein Lieblingsstofftier, sondern ein Kuschelkissen.
  14. Ich bin getauft aber nicht konfirmiert.
  15. Ich hege eine Abneigung gegen Kinder die Justin, Robin oder Kevin heißen.
  16. Ich habe die 4. Klasse einmal wiederholt.
  17. Ich finde Snoopy besser als Woodstock.
  18. Ich schaue mir jedes Weihnachten die Filme von "Michel aus Lönneberga" an.
  19. Ich benutze sehr oft die Worte "interessant" und "naja".
  20. Ich liebe unnützes Wissen.
  21. Ich bin überzeugter Eristriker. Heißt, auch wenn ich weiß das ich unrecht habe, verteidige ich meinen Standpunkt entschlossen weiter.
  22. Mein Lieblingsland ist Alaska.
  23. Ich esse gerne Fleisch, versuche aber das Essen von Fleisch von Jundtieren möglichst zu vermeiden.
  24. Ich bringe halbjährlich einen Sack Kleingeld zur Sparkasse, wobei am Ende immer ca. 80-100 Euro zusammenkommt.
  25. Ich bezahle nie oder selten passend.
  26. Mit ca. 10 Jahren habe ich alle 150 Pokemon gezeichnet.
  27. Ich besitze drei Wasserpfeifen.
  28. Ich halte Neon Genesis Evangelion für den besten Anime der bisher geschaffen wurde.
  29. Ich kann Bücher nur einmal lesen, dann verlieren sie ihren Reiz.
  30. In meinem Zimmer hängen 33 Poster.
  31. Ich habe im Moment 8 PS3 und 2 PSP Spiele die ich noch spielen muss.
  32. Ich lasse mich gerne zu Spontankäufen hinreißen.
  33. Seit die Schule vorbei ist, treffe ich mich mit Freunden rituell einmal im Monat zum All You Can Eat Sushi Essen.
  34. Mein Abischnitt ist 2.8.
  35. Wenn ich irgendwo rumstehe und nichts zu tun habe, fummel ich immer an dem Schlüsselband rum, was mir aus der Hosentasche hängt.
  36. Ich gebe "Obdachlosen" selten bis nie Geld.
  37. Wenn ich Musik höre, denke ich gerne darüber nach, in welchem Film man das Lied als Soundtrack verwenden könnte.
  38. Ich wurde bei der Bundeswehr ausgemustert.
  39. Ich habe eineinhalb Jahre gebraucht um meinen Führerschein zu machen.
  40. Ich habe einen Führerschein, fahre aber eigentlich nie Auto, weil mich das zu sehr stresst.
  41. Ich esse am liebsten Reis in allen Variationen oder auch gerne pur mit etwas Butter.
  42. Ich hatte in der Schule in Kunst nie eine andere Note als 1.
  43. Ich durfte im "Werte und Normen"-Unterricht an einigen Diskussionen Religion betreffend nicht teilnehmen, weil ich dem Lehrer zu zynisch war.
  44. Ich summe und wippe gerne zu Fahrstuhlmusik.
  45. Ich kenne nicht alle meine Cousins und Cousinen.
  46. Ich bin lieber am Meer als in den Bergen.
  47. Ich finde Marvel besser als DC.
  48. Es vergeht eigentlich kein Monat, wo nicht mindestens ein Packet von Amazon kommt.
  49. Ich liebe Apfelwein.
  50. In der Orientierungsstufe haben Türken mich oft für einen Türken gehalten.
  51. Ich kann nicht verstehen wie man Scrubs nicht lustig finden kann.
  52. Ich habe mir im Kindergarten mal fast die Zunge abgebissen.
  53. Ich benutze für meine Haare nur "Head & Shoulders", von jedem anderen Shampoo bekomme ich Schuppen.
  54. Reportagen im Fernsehen stelle ich grundsätzlich in Frage.
  55. Bei Youtube-Videos gebe ich nur seeeehr selten bis nie Kommentare ab, noch bewerte ich sie.
  56. Ich hasse Internetseiten die viel Weiß im Design haben.
  57. Ich liebe es Geburtstagsgeschenke umständlich zu verpacken. In 100 Lagen Zeitungspapier oder Ähnlichem.
  58. Mein Dosenpfand, welches ich noch abzugeben habe beträgt im Moment 2.25€.
  59. Ich hasse Diskos, liebe aber Bars und Clubs.
  60. Am Sonntag schlafe ich gerne bis 9 Uhr.
  61. Als ich klein war, hatte ich ein Terrarium mit Schnecken.
  62. Ich habe momentan 5 bemalte Leinwände hier stehen, die ich nicht aufhängen möchte.
  63. Ich benutze Skype, MSN und ICQ. Oft auch gleichzeitig.
  64. Ich glaube, dass George Lucas in naher Zukunft Remakes der alten Star Wars Teile drehen wird.
  65. Ich streite mich gerne über Musikgeschmäcker.
  66. Meine Glückszahl ist die 21 und meine Lieblingszahl die 11.
  67. Mein ersten Blogpost war am 5. April. Der Post existiert allerdings nicht mehr und enthielt nur eine Begrüßung und Infos über meinen Blog.
  68. Ich hatte mir vorher schon einmal einen Blog gemacht mit dem Namen "Boondocks Filmgeschreibsel".
  69. Meine liebsten Smileys sind ":3", ":]" und "o.ô".
  70. Ich könnte den ganzen Tag auf 9Gag stöbern.
  71. Meistens sitze ich in der Zeit zwischen 21 Uhr und 4 Uhr am PC, wenn ich nicht mit Freunden weg bin.
  72. Von allen meinen über 40 Freunden aus der Schule, sind nun noch 12 wirkliche Freunde übrig geblieben.
  73. Ich würde gerne mal das Burning Man Festival besuchen.
  74. Mein Traum ist es Brötchen und Kekse zu erfinden, die nicht bröseln.
  75. Von meinem ersten, erarbeiteten Gehalt habe ich mir als erstes eine Pizza und eine Fanta gekauft.
  76. Wenn ich ein Spiel oder Film gekauft habe, vergeht mir erstmal die Lust am Spiel/Film, weil ich ihn nun besitze und gucken/spielen kann wann ich will.
  77. Ich bin fasziniert vom Universum.
  78. Ich finde es lässtig, wenn jemand "nein" sagt und dann erwartungsvoll guckt, damit man "doch" sagt, damit der andere dann wiederum "oh!" sagen kann.
  79. Ich finde die ganze "bro"-, "legendär"- und "true story"-kacke von How I Met Your Mother langsam abgeschmackt und nicht mehr witzig.
  80. Ich habe noch nie eine To-Do-Liste geschrieben.
  81. Meine Mutter nennt mich heute noch "Rattenbär". Kosenamen, ihr wisst schon.
  82. Ich frage mich, was eigentlich mit den ganzen Emos passiert ist.
  83. Ich halte die Simpsons für die klügste Zeichentrickserie die je erfunden wurde.
  84. Ich habe eine Schublade die voll mit Kabeln aller Art ist.
  85. Meine Lieblingspizza ist eine individuelle mit Spinat und Rauchschinken.
  86. Ich finde viele Folgen von Akte X gruseliger und verstörender als 80% aller gedrehten Horrorfilme, die ich bisher gesehen habe.
  87. Ein Lied das ich immer wieder höre ist "American Pie" von Don McLean.
  88. Ich besitze eine Word-Datei mit ca. 500 Zitaten aus Filmen, Serien etc..
  89. Ich hab einen Kumpel mit dem es möglich ist, sich nur in Film- und Serienzitaten zu unterhalten.
  90. Die Blogs die ich am meisten lese sind "Monster Brains", "Regenmonster", Thanks you for eating." und "My Indie Mind".
  91. Meine Lieblingseiskombination ist Haselnuss und Schokolade.
  92. Ich habe wirklich eine hohe Kante für mein Geld.
  93. Ich trinke lieber Tee statt Kaffee und das aus meinem Camping-Edelstahlbecher.
  94. Ich bin verrückt nach Merchendise Produkten aller Art.
  95. Wenn ich von der Arbeit oder sonst etwas nach Hause komme, ziehe ich nach Jacke und Schuhen als erstes die Socken aus.
  96. Im Moment lese ich "Mord Methoden" von Mark Benecke.
  97. Ich bin aufmerksamer Leser der "Game Pro" und habe diese auch abonniert.
  98. Mein Lieblingstier ist der Fuchs.
  99. An meinem Handgelenk befinden sich momentan sechs Festivalbänder.
  100. Mein Handyanbieter ist O².
  101. Nach meiner Zählung war ich schon drei mal in der örtlichen Tageszeitung.
  102. Ich bin mindestens schon einmal in meinem Leben schlafgewandelt.
  103. Seit einem Autounfall kann ich mit dem rechten Fuß nicht mehr gerade auftreten.
  104. Der Satz "Die Lichter am Himmel sind Sterne" hat meiner Meinung nach den schönsten Klang.
  105. Ich möchte später mal eine Wohnung mit Dachgarten haben.
  106. Meine erste Freundin hat mich verlassen, weil ich ihr zu ehrlich war.
  107. In meinem Regal ist nicht genug platz für alle meine DVDs, deshalb stapel ich sie daneben.
  108. Ich kann mindestens 50 Synchronsprecher an der Stimme erkennen und bei Vor- und Nachnamen nennen.
  109. Ich lasse mich nicht gerne fotografieren.
  110. Meine Lehrerin in der 3. Klasse meinte bei mir künstlerisches Talent entdeckt zu haben, als ich einen detailgetreuen Orca gemalt hatte. Ich habe ihn aber nur aus einem Buch abgemalt.
  111. Ich kann tiefe Stimmen besser verstehen als hohe.
  112. Ich halte "deine Mudder!" immernoch für seine sehr schlagfertige Antwort.
  113. Ich habe noch nie Star Trek gesehen und habe es auch nicht vor.
  114. Ich finde Maikäfer total putzig.
  115. Ich liebe schwarzen Humor.
  116. Ich höre lieber Hörbücher, anstatt die Bücher zu lesen.
  117. In meinem Zimmer befindet sich die Tür zum Dachboden und das macht mir ein bisschen Angst.
  118. Ich halte Sideshow Bob für den besten Simpsons Charakter.
  119. In einer Ecke meines Zimmers befindet sich ein Holzschwert, welches ich mit 7 Jahres aus Haselnussholz geschnitzt habe.
  120. Ich finde Enten sehr sympathisch.
  121. Meine Mutter ist Lehrerin und mein Vater Beamter bei der Bahn.
  122. Ich bin sehr gut darin Preise auszuhandeln
  123. Das erste Video was ich auf Youtube favorisiert habe, was das, wo einer mit Paint die Mona Lisa nachmalt.
  124. Uns gegenüber wohnt ein älteres Pärchen (um die 60 Jahre), die gerne Techno hören.
  125. Ich mag die Serie "Lost", finde aber, dass sie es mit der Handlung echt übertrieben haben.
  126. Meine beiden Kater heißen "Tscharlie" und "Monty".
  127. Ich wollte mal außergewöhnliche Haustiere und habe mir Stabheuschrecken gekauft.
  128. Ich finde Spezi besser als MezzoMix.
  129. Mein Weg zur Arbeit beträgt genau 8,7km, welche ich mit dem Rad zurücklege.
  130. Ich hasse es, wenn jemand seine Eltern "Mom" und "Dad" nennt. Und weher er oder sie hat noch eine "Sis"...
  131. Ich besitze momentan ein LG Viewty Smartphone.
  132. Ich bin unglaublich schlechter darin, das Alter von Leuten zu schätzen.
  133. Ich finde "Deine Schuld" ist das beste Lied von "Die Ärzte".
  134. Ich habe in meinem Handy die Nummer von Amnesty International eingespeichert.
  135. Ich spiele immernoch gerne mit Lego. Mein Neffe übrigens auch.
  136. Ich habe Angst vor der Tiefe des Meeres.
  137. Wenn ich mit Leuten unterwegs bin, versuche ich immer einen anderen Schrittrhytmus als die anderen zu haben.
  138. Ich finde das Grillen für Vegetarier eine würdelose Veranstaltung ist.
  139. Ich vertrete das Motto "Spaß ist, wenn man trotzdem drüber lacht.".
  140. Ich hasse Arztbesuche und das Wartezimmer.
  141. Ich habe nach einer Mittelohrentzünding mal eine Ohrenspülung bekommen und fand das sehr entspannend.
  142. Ich mag "Mindfuck"-Bilder.
  143. Den Tisch vor meinem Sofa habe ich selbst gebaut. Nein kein Ikea....
  144. Ich fand Graf Zahl in der Sesamstraße immer sehr gruselig.
  145. In meiner Handynummer kommt die Zahlenabfolge "4321" vor.
  146. Ich finde das "Faraday" ein sehr schöner Nachname ist.
  147. Ich trinke jedes Erfrischungsgetränk am liebsten mit Eis.
  148. Der beste Energydrink ist Rockstar.
  149. Ich mag es nicht wenn die Decke im Bezug beim Schlafen nach unten rutscht.
  150. Ich zeichne am liebsten Haare und Augen. Ich bin hingegen eine Niete im Lippen und Münder zeichnen.  



So das wäre dann geschafft. Die Fakten sind mehr oder minder interessant, aber ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen!^^ Mir hats Spaß gemacht und nochmals danke für die Glückwünsche zum Bloggeburtstag. Auf ein erfolgreiches, weiteres Bloggerjahr! =D

Da man dies auch als Tag benutzen kann, tagge ich übrigens TheNinaNovel, damit sie diesen Tag auch macht und sonst jeden der Spaß dran hat.





Bis dahin - Tschödeldö





10.04.12

Erst war Scheiße, dann kam Schwachsinn - Ein Jahr ist ins Land gegangen



Heute muß der Blogpost werden!
Frisch, ihr Blogger, seid zur Hand!
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,

 


Ich bediene mich in dem Titel, bei dem Titel der Anime Parodien von Firestram175. Sollten ihr mal reinschauen, echt witzig. Was bleibt mir noch zu sagen? Seit einem guten Jahr bin ich nun auf Blogspot aktiv und führe meinene Blog mit Würde und Anstand und versorge die Welt mit den Unwichtigkeiten des modernen Lebens. Empfehlungen zu Filmen und Spielen und so Sachen die mich nebenbei noch interessieren und dazu meine digitalen Wutausbrüche in Form des "PeteBack-Manifests". Wie ich schon in meinem Silvester Post sagte, habe ich nicht damit gerechnet, dass ich es überhaupt ein Jahr lang schaffen würde einen Blog ernsthaft zu betreiben. Hier muss ich dann einmal ein herzliches "Dankeschön!!" an Elif von Flying Circus richten, die mir den richtigen Anstoß zum Bloggen gegeben hat und auch maßgeblich an der Namensgebung des Blogs mitgewirkt  hat.

Die Zeit hat mich aber dennoch eines besseren belehrt. Anfangs noch leserlos, mit ein paar Kommentaren von Leuten die ich darauf hingewiesen habe, aber aller Anfang ist ja schwer. Mittlerweile hat sich auf dem Blog ein netter, kleiner Kreis von Lesern angesammelt, die mir mit Kommentaren Feedback geben oder denen ich hier und da mal ein guten Tipp für einen Film oder Spiel gegeben habe. Der Blog entwickelt sich so in seiner Form auch immer weiter und ist im Prinzip immernoch eine riesige Baustelle, wo hier und da mal was verbessert oder neu gemacht wird, bis er seine Perfektion erreicht. Dennoch bin ich mit allem im Moment ganz zufrieden. Wer allerdings Designideen hat, kann diese mir gerne zukommen lassen. ;)

So richtig angfangen mir Spaß zu machen hat es wohl erst Anfang dieses Jahres, was man auch an der Anzahl meiner Posts pro Monat sehen kann. Warum muss es gerade das Jahr des Weltuntergangs sein, wo die Blogger Karriere so richtig ins Rollen kommt? *seufz* Vielleicht gibts es dann in 2 Jahren einen Bloggeburtstag, wo sich sämtliche Leser die "Laughing Man"-Masken aufsetzen und mir graturlieren, da fühlt man sich doch gleich ganz wichtig und heroisch. *träum*

Ich habe mich mit Blogger in Verbindung gesetzt, denn ich wollte mal wissen ob es irgendwelche Geburtstagsannehmlichkeiten für mich geben könnte. Das Ergebnis war aber mehr als ernüchternd und teilweise sehr verstörend...Hier das Ergebnis in Comicform...

Nun fragt man sich sicher; "Was wird er tun?", " Wie wird er es feiern?", "Was springt für uns Leser dabei raus?" Ich habe lange hin und her überlegt, wie ich das ganze anständig feiern soll und was ich für ein PeteBack-Spezial an diesem großen Tag bringen könnte. Ich hatte erst an eine Art Gewinnspiel gedacht, doch das werd ich dann machen, wenn ich ein paar Leser mehr habe, dass da auch Wettbewerb draus wird. Vielleicht zum nächsten Geburtstag oder zum 200sten Post. Mal sehen ;) Ich besinne mich da auf das einfachste was es wohl geben kann und mache ein einfaches Fakten-Special. Da ich aber gerne zu Übertreibungen neige, ist es ein sage und schreibe 150-Fakten-Me-Myself-And-I-Special! Ich werde die Fakten in einem Extra Post auflisten, weil ich hier noch was vorhabe. Seit gespannt, der Post kommt entweder noch heute, oder wenn, dann morgen. :)





Bis dahin -Tschödeldö






[52 Games] - Meine kleine Farm in einem Zimmer


So Ostern ist vorbei, endlich! Und im Keller stapeln sich die Eierkartons mit bunten Eiern, das wird ne einseitige Ernährung nie nächsten Wochen. Ich seh's schon kommen...

#11 - Tiere
- Baten Kaitos: Eternal Wings and the lost Ocean (NGC) -


Kann sich jemand noch an dieses Spiel erinnern? Ich gehörte zu den Menschen die mit Freude den Game Cube gekauft haben. Ein SUPER Ding...eher nicht so. Der Game Cube war ein Segen und ein Fluch., denn es gab nicht wirklich eine Spielvielfalt auf der Plattform. Dies war schon beim Vorgänger N64 ein Probleme, auch wenn man gesagt hat "Es gab nicht viele Spiele, aber die waren ganz bombe". Das hat man sich gerne eingeredet, aber auf dem N64, sowie auf dem NGC gab es nur eine Hand voll wirklich guter, ordentlicher Spiele. Ersthafte Spiele durfte man aber nie wirklich erwarten, denn egal was man bekommen hat, so ein bisschen Fantasy oder Si-Fi war immer dabei. Ich weiß nicht ob Nintendo da mit ihren Konsolen immer sehr elitär wirken will, aber ein Paar mehr Spiele von Drittentwicklern wären schon spitze gewesen. Eines der besseren Spiele war dabei mein Kandidat für das neue Thema; Baten Kaitos
"Baten Kaitos" ist eines der wenigen Rollenspiele, die es für den NGC gab. Entwickelt wurde es von Namco und das noch vor der Zusammenschließung mit Bandai. Veröffentlicht wurde es hier zu Lange 2005 und ich habe von dem Spiel gelesen und habe beim Game Shop die Tür eingetreten und das Spiel gefordert. Namco kann ja schon ordentliche Rollenspiele vorgebracht wie einige "Tales of..."-Spiele oder Spiele der "Xenosaga"-Reihe. Womit "Baten Kaitos" glänzen konnte, waren eine wirklich klasse Sprachausgabe, eine Echtzeitkampfsystem, interessante Spielelemente und ne wunderbar-fantasievolle Story.

Ich poste mal die Story via. Wikipedia. Der Artikel triffts ganz gut, ich hab ihn aber etwas ergänzt.
"Der Ozean und die Erde sind vergessen, denn die Erde wurde durch einen grausamen Kampf mit dem Gott der Zerstörung Malpercio. Die ältesten und mächtigsten Magier erhoben die Kontinente in den Himmel um dort ein neues Leben anzufangen, wo sich die Menscheit wieder erholen kann. Den Menschen sind im Laufe der Evolution Flügel gewachsen, die allerdings die meiste Zweit unsichtbar sind und nur durch Konzentration erscheinen. Sie sind aber nie so stark, um die Menschen lange in der Luft zu halten. Zum gleiten und Flatten sind sie gut zu gebrauchen. In dieser Welt lebt der junge Kalas, der mit nur einer Schwinge geboren ist, und deswegen, als Ausgleich, noch eine mechanische Schwinge besitzt. Sein Großvater und sein Bruder Fee wurden von einem Mann namens Giacomo, der für das Imperium arbeitet, getötet. Kalas sinnt nach Rache und verfolgt ihn. Auf seiner Reise trifft er die junge Xelha, von der er erfährt, dass der Imperator Geldoblame plant Malpercio, den Gott der Zerstörung, wiederzubeleben. Kalas und Xelha wollen das verhindern und treten eine Reise an. Auf ihrer Reise treffen sie den Fischer Gibari, den Offizier Lyude, die Jägerin Savyna und die maskierte Zauberin Mizuti, die sich ihnen anschließen."

 Klasse Story oder? Ein Leben im Himmel, Menschen mit Flügeln, ein böses Imperium, Verrat und Rache und ein Kampf um die Rettung der Welt. Das ist der Stoff aus dem gute Spiele sind und vorallem Rollenspiele... höhöhö.
Ein wichtiges Feature in dem Spiel ist, dass man alles mit Karten regeln kann. Im Kampf spielt man Angriffs- oder Verteidigungskarten aus und die Charaktere führen die Aktionen aus. Auch lassen sich Gegenstände im Spiel auf Karten bannen. Steine, Milch, Wasser, Pflanzen, Bilder einfach alles kann man auf leere Karten bannen. So lassen sich auch viele Rätsel und Sidequests lösen. Auch Tiere lassen sich auf diese Karten bannen und da sind wir auch schon beim richtigen Thema! Es gibt in dem Spiel eine Sidequest wo jemand selte und bedrohte Tierarten retten will. Nun können wir als Held nur eins machen, uns das auch noch aufladen, neben Monster töten und Welt retten. Ich weiß nicht mehr wie viele Tierarten es waren, aber es waren bestimmt über 30 die man in der Welt, die nicht sehr klein ist zusammensammeln kann.
Da gehts von Wolkenfischen, Pollywale, über Hasenkatzen, zu Segelschwanz Enten, bis hin zu Nebelspatzen zu dem Pow (Eine Kreuzung aus Pig und Cow. hehehe), bishin zu Koalaaffen und Capline, eine Art Schaf. Und das sind noch bei Weitem nicht alle. Und diese Tiere zu finden, ist oft eher ein Zufall, denn die Tierchen hocken gerne auf einem Haufen und man muss sie ansprechen um sie auf die Karte zu bekommen. Dabei hat man auch nur eine bestimmte Anzahl leerer Karten dabei, neben den anderen, wichtigeren Karten. Das witzige an der Sache ist aber auch, dass der Tierfreund für den wir die Quest machen, in einem Schloss ein Zimmer hat und die Tiere werden dort freigelassen und das NUR da! Ein Zimmer, das nicht sehr groß ist, gefüllt mit am Ende über 30 Fabelwesen/tieren die entweder selten oder von aussterben bedroht sind? Klingt nach keiner Artgerechten Haltung meiner Meinung nach...
Ich habe nie alle Tiere gefunden, denn irgendwann wurde mir die Sache auch zu blöd jeden Winkel der Welt und jeden Dungeon abzuklappern. Wem's Spaß gemacht hat, mir war die Haupthandlung dann doch ein bisschen wichtiger. Nicht das ich die Tiere nicht mochte, die waren echt putzig und nett designed, aber trotzdem. So in der Retrospektive betrachtet, hätte ich auch das Internet nutzen können um die Viecher zu finden. Aber damals hatten wir noch ein 16bit. Modem...dann lieber doch nicht.


Bis dahin - Tschödeldö