16.05.12

Anime•Peteback: The Diary of Tortov Roddle



Wie ich es auch schon die letzen Mal getan habe, habe ich mir einen netten kleinen Animefilm von Youtube rausgepickt. Nun ja, eigentlich sind es mehrere kleine Filmchen.


Heute sehen wir
The Diary of Tortov Roddle

"The Diary of Tortov Roddle" ist ein Anime-Kurzfilm von Kunio Katō aus dem Jahr 2003. Der Film erzählt die Geschicht eines Reisenden und seines Reittiers durch eine surreale Welt.

Fakten
Originaltitel: Aru Tabibito no Nikki (或る旅人の日記)
Deutscher Titel: The Diary of Tortov Roddle
Originalsprache: Japanisch
Erschienen: 2003
Länge: ca. 16 Minuten
Regie: Kunio Katō
Drehbuch: Kunio Katō


In der Geschichte geht es um den Reisenden Tortov Doddle aus Tortalia. Er ist auf der endlosen Reise mit seinem treuen Reittier, einem Schwein mit langen Beinen, also einem...Langbeinschwein. Tortov bereist verschiedene Länder und Städte um neue, spannende Abenteuer zu erleben, das unbekannte zu entdecken und seine Bestimmung zu finden. Zu seinen Entdeckungen zählen Städte die auf den Rücken von Riesenfröschen gebaut sind, Fische die in Kaffeetassen leben und Filme die auf den Rücken riesigen Bären gezeigt werden. Es gibt keinerlei Dialoge, all das was gesagt werden muss, erfährt man aus kleinen Auschnitten aus Tortovs Tagebuch.

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Zu "The Diary of Tortov Roddle" bleibt eigentlich nicht sehr viel zu sagen. Der Stil eher schlicht gehalten, mit einfachen Animationen, aber dafür mit hübschen Landschaften und einem recht eigenwilligen Zeichenstil. Tortov erinnert dabei leicht an einen jüngeren, größeren Professor Layton mit seinem grau-schwarzen Mantel, seinem Schal, dem runden Gesicht und seinem Zylinder. Zu seinem begleitenden Reittier, dem Langbeinschwein bleibt auch nicht sehr viel zu sagen, nur das es leicht an die langbeinigen Elefanten aus den Bildern von Salvador Dali. Alle Figuren in der Welt von Tortov Roddle wirken so surreal wie die Welt selber. Es ist eine Art Traumwelt, in der nichts wirklich so zu sein scheint, wie es ist. Das kommt vermutlich nicht von Ungefähr, da Kunio Katō doch seinen Abschluss an der Kunsthochschule von Tama gemacht hat.
Über die gesamte Länge des Films, was nur ganze sechzehn Minuten sind, ist die Handlung in den sechs einzelne Kapitel unterteilt, die alle ca. zwei bis zweieinhalb Minuten lang sind. Das bietet natürlich nicht viel Zeit um eine tiefgreifende Story aufzubauen, aber das muss ja auch nicht immer sein. Es sind kleine Episoden die einem vorgespielt werden und es kommt dem Zuschauer fast so vor, als würde man eine bewegtes Gemälde betrachten, da sich die kleinen Geschichten oft nur innerhalb einer kleinen Umgebung abspielen.


Fazit.
"The Diary of Tortov Roddle" ist ein hübscher kleiner Kurzfilm, der stimmig ist und durch tolle Bilder und passende Musik zu überzeugen weiß. Die Geschichte dahinter ist alles in allem kein Meisterwerk aber kann über die kurze Dauer von 16 Minuten gut unterhalten. Einfach zurücklehnen und genießen.

Und hier nun der Link zum Film. Viel Spaß dabei! :)




Bis dahin - Tschödeldö





 Fakten: http://www.animenewsnetwork.com/encyclopedia/anime.php?id=6293
             http://de.wikipedia.org/wiki/Kunio_Kat%C5%8D
Bilder: http://jfilmpowwow.blogspot.de/2009/06/review-diary-of-tortov-roddle.html
            http://loveapplesanime.wordpress.com/2011/02/18/new-entry-bitches/

Kommentare:

  1. Ach Gottchen ist der süß, ich glaube.. den muss ich mir mal ansehen. Wenn mein PC wieder funktioniert, versteht sich.

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  2. Sieht das gut aus =D
    der Stil ist wirklich schön und so zauberhaft angehaucht.
    Ich werde ihn mir gleich ansehen, nachdem Sleepy Hollow aus ist ;)

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