30.07.12

[52 Games] - Die Zeiger stehen auf Horror


Neue Woche neues Glück und diesmal sogar wieder aktuell! 52 Games ist wieder da wo es sein soll, am Montag nämlich. Ich bin motiviert, ich hab Urlaub und diesmal wird es horrormäßig. x)


#27 - Horror
- Clock Tower (PS1) -


Oh Clock Tower, du machst mir heute noch ein ungutes Gefühl.
"Clock Tower" ist ein Vertreter des wirklichen Survival-Horror-Genres, welcher aber auch Elemente des Point & Click Adventures in sicher vereint. Man hat also keinerlei Waffen um sich zu wehren und muss so überleben. Survival halt. Dazu kann man Gegenstände hier und dort auflesen um sie bei der passenden Gelegenheit zu verweden.

 Der Plot sieht wie folgend aus:
" Jennifer Simpson is a child from the fictional Granite Orphanage in Romsdalen, Norway.
She and her friends, who are also orphans (Laura, Ann and Lotte) are adopted in September 1995 (the same month the game was released) by a wealthy recluse named Mr. Barrows, who lives in a mansion known as the "Clock Tower", named after its most predominant feature. The game immediately begins with these characters walking towards the Barrows mansion and settling in the main foyer. Mary, the woman who brought the children to the mansion, leaves to find Mr. Barrows, but she takes an unusually long time. Jennifer offers to investigate, but upon leaving the room, a scream is heard from the main foyer. Jennifer returns to find the lights are off and the girls are missing. She soon finds herself being stalked after finding either Laura or Ann killed by a murderous little boy with deformed features, wielding a huge pair of scissors. The boy is Bobby Barrows, the Scissorman, who will be Jennifer's main stalker and tormentor for the rest of the game.
via.

Zeil des Spiels ist es die Villa lebend zu verlassen und im besten Fall auch Jennifers Freundinnen zu retten. Das Spiel hält dafür mehrere Endings bereit, wie das Spiel ausgehen kann.

Als ich das Spiel zum ersten mal gespielt habe, war ich 13 Jahre alt, glaube ich. Ich hab in einer Zeitschrift von dem Spiel gelesen und wollte das unbedingt spielen. Zum Glück war der damalige Freund meiner Schwester so nett und hat das Spiel aus der Videothek ausgeliehen. Und um es mit den Worten des Angry Videogame Nerd zu sagen; "This game scares the shit out of my ass!". Ich meine, es ist doch der pure Horror, als junges Mädchen in einer riesen Villa gefangen zu sein, die Adoptivmutter ist wahnsinnig geworden und hinter einem ist ein Irrer mit einer riesigen Schere her, der schon eine der Freundinen abgemurkst hat. Dabei ist Jennifer auch noch so unglaublich langsam, selbst wenn der Scheren man direkt hinter ihr ist. Die horrormäßige Atmosphäre in den Spiel war zum schneiden dicht und die Musik hat das ganze dazu noch unterstützt. Ich werd nie wieder das Theme aus dem Kopf bekommen, wenn der Scissor Man auftaucht. Link

"Silent Hill" wird eigentlich immer als Paradebeispiel für das Survival-Horror-Genre genannt, aber da hat man wenigsten noch irgendetwas, womit man sich verteidigen kann. Jennifer hat nichts, aber dafür ist sie gut darin sich zu verstecken. In Schränken, unter Betten oder Ähnlichem. Allerdings hilft das auch nicht immer und dann...tja. Wer Survival Horror in seiner Reinform erleben will, der sollte dieses Spiel dringend nachholen!






Bis dahin - Tschödeldö





29.07.12

Film•Peteback: Titan A.E.


Hallo und willkommen!
Heute dringen wir in die tiefen des Weltalls vor, mit;

Titan A.E.

"Titan A.E." ist ein Si-Fi-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 2000, von Regiesseur Don Bluth. Produziert wurde er von den, nach der Erscheinung des Films geschlossenen, "Fox Animation Studios".


Trailer


Fakten
Originaltitel: Titan A.E.
Deutscher Titel: Titan A.E.
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2000
Länge: ca. 96 Minuten
Regie: Don Bluth
Drehbuch: u.a. John August, Joss Whedon
Produktion: u.a. Don Bluth
Studio: Fox Animation Studios
Musik: Graeme Revell


Wir schreiben das Jahr 3028.
Die Drej, eine Rasse bösartiger Aliens, die komplett aus Energie besteht, invasiert die Erde. Nur wenigen gelingt die Flucht, darunter der junge Cale (Matt Damon). Sein Vater bleibt auf der Erde zurück um seine Erfindung vor den Aliens in Sicherheit zu bringen. Als Erinnerung überlässt er Cale einen Ring, den er immer bei sich tragen soll. Als das Rettungsschiff mit Cale an Bord die Erde verlässt, kann er nurnoch mit ansehen, wie die Aliens sie mit eine gewaltigen Energiestrahl sprengen. Viele Rettungsschiffe werden bei der Explosion zerstört aber Cale überlebt. 14 Jahre später arbeitet Cale auf einer galaktischen Müllhalde und zerkleinert Weltraumschrott. Die Raumbasis der Müllhalde beherbergt größtenteils nichtmenschliche Wesen. Aus diesem Grund wird er auch als "Streuner" bezeichnet, weil es im gesamten Universum nurnoch wenige Menschen gibt und sie auch nicht sehr geachtet sind. Er frisstet dort also eine eher mindere Existenz, bis ein Mann namens Korso (Mensch) (Bill Pullman) auftaucht, ein alter Freund von Cales Vaters. Er ist schon sehr lange auf der Suche nach Cale, weil er etwas hat, was Korso auf seiner Mission benötigt. Zuerst ist Cale, der sich noch immer von seinem Vater verlassen fühlt skeptisch, als jedoch eine Abordnung der Drej die Müllkolonie attackiert, bleibt ihm gar keine andere Wahl, als sich Korsos zusammengewürfelter Mannschaft anzuschließen. Gemeinsam mit der hübschen Navigatorin Akima (Mensch) (Drew Barrymore) und drei Außerirdischen: der zerstreute, aber brillante Wissenschaftler Gune (nicht menschlich) (John Leguizamo), der jähzornigen Waffenexpertin Stith (nicht menschlich) (Janeane Garafolo) und dem aufmüpfig-sarksatischen, ersten Offizier Preed (nicht menschlich) (Nathan Lane) macht er sich auf die Suche nach dem mythischen Raumschiff  "Titan", das sein Vater entworfen hat, und der Menschheit eine zweite Chance bieten soll. Den einzigen Weg dorthin weist sein Ring, und so macht sich der Trupp auf den Weg, aber die gefährlichen Drej sind ihnen stehts auf den Fersen...


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Wenn ich "Titan A.E." betrachte, dann sehe ich ihn von zwei Seiten. Die eine Seite, wie ich damals als 10-jähriger Junge im Kino saß und fasziniert von den Animationen und von der doch schon erwachseneren Story war, weil es bis dato nur Disney und Pixar gab, die gerade 1999 "Toy Story 2" rausgebracht haben. Das war es auch, was mich an dem Film gereizt hat. Die Story um Aliens, Erdzerstörung, Raumschiffe und ein Abenteuer im Weltall, bei dem es actionreich zur Sache geht. "Titan A.E." hat alle diese Erwartungen vollends erfüllt. Dazu gab es auch einen total coolen Hauptcharakter, eine noch schnittigere Weltrraumbraut und einen echt männlichen Raumschiff Captain. Es wahr eine Wonne!


Aus heutigen Gesichtspunkten, mit mehr Filmverständnis, mit mehr Möglichkeiten Vergleiche anzustellen und abzuwägen, hat "Titan A.E." doch sehr viel von seinem Glanz von damals verloren. Sicher ist heut zu Tage die Animationskunst aus dem Hause des amerikanischen Medienriesen FOX, immernoch einen Blick wert. Die CGI-Animationen sind geschmeidig, die gezeichneten Figuren fügen sich immernoch recht hübsch in die Hintergründe ein. Sicher hat man in den vergangenen Jahren schon einiges gesehen, was es besser gemacht hat, was in Zeiten von PlayStation 3, BluRay und Anime kein Kunststück ist. Damals zur Zeit des Milleniums war es aber was ganz Neues und Geniales. Außerdem muss man es den Fox Animation Studios hoch anrechnen, dass sie versucht haben mit Pixar Studios in Sachen Animation zu konkurrieren. 

Vielleicht waren es gerade diese hohen Erwartungen die man dan den Film gesetzt hat, dass dem Film an den Kinokassen das Genick gebrochen wurde. Bei Produktionskosten um die 75 Millionen Dollar, hat der der Film am Ende weltweit nur ca. ein Drittel eingespielt. Eine Blamage für 20th Century Fox, was sogar zur Auflösung des Studios führte. Hätte einer geahnt, dass ein Jahr später, die Japaner mit "Final Fantasy: Die Mächtige in dir" ein Animationsfilm rausbringen würden, der neue Maßstäbe an Animationen setzt.

Wie schon erwähnt, waren die verschiedenen Planeten und Raumstationen eine wahre Augenweide. Von klirrend kalten Eisplaneten, die komplett verspiegelt sind, über aus Schrott gebauten Weltraumkollonien, bishin zu einem Planeten bedeckt von Wasser, in denen Bäume mit Blasen mit feinstem, explosiven Wasserstoff stehen. Die Figuren in diesen Welten sind, mit Ausnahme der Drej, alle handgezeichnet, was heute ein wenig mager daher kommt. Vergleichbar mit den Cartoonfiguren in "Space Jam" oder "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" wirken die Figuren nich komplett in die Welt integriert, sondern wirken draufgesetzt.


Vielen Kritikern war vorallem die Story und deren Ausarbeitung ein Dorn im Auge, auch wenn die Meinungen dabei auch stark auseinander gegen. Die einen halten sie für nett inszeniert und fesselnd und die anderen für zusammengeklaut und einfallslos. Ich gehöre da mehr zur ersteren Ansicht, weil ich die Story auch recht solide finde, mit ein bisschen Twist darin, überzogenere Heldentaten und am Ende ist sogar ein bisschen "Luke, ich bin dein Vater" zu spüren. Wenn man natürlich von einem Animationsfilm für Kinder eine ausgeklügelte, inovative Story erwartet, mit endlos guter Charakterentwicklung, klugen Handlungswendungen und ergreifenden Dialogen, der wird hier mehr als enttäuscht. Allerdings sind die Dialoge, sowie die Handlungsentwicklung in "Titan A.E." nicht wirklich gut ausgearbeitet. Die Charaktere sind ziemlich klischeebehaftet und ein- bis zweidimensional. Wir haben den coolen, draufgängerischen, jungen Typen und später die perfekt zu ihm passende Frau. Dazu haben wir einen glitschigen, mürrischen ersten Offizier und einen hibbeligen, zerstreuten Professor. Jede Figur hat ihre feste Rolle, aus der auch nicht ausgebrochen wird, aber so ist es für jüngere Zuschauer auch in Ordnung.

Warum die Story so gelitten hat ist eigentlich nicht verständlich, da mit Don Bluth jemand die Regie übernommen hat, der was von Zeichentrickfilmen versteht. Mit grandiosen Werken wie, "Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh", "In einem Land vor unserer Zeit" und "Feivel, der Mauswanderer" konnte er schon ein knapp zwei Jahrzehnte vorher Kinderherzen erfreuen. Was amerikanische Zeichentrickfilm angeht, ist er einer meiner Lieblingsregiesseure. Vorallem wegen "In einem Land vor unserer Zeit".

Wichtig ist dem Film neben seiner Aufmachung vorallem die Action. Davon bekommt man so einiges geboten. Dabei steigert der Film sich über die Länge immer weiter, bis es am Ende in einem großen Knall gipfelt. Vorallem Cales Flugversuche als Raumschiffcaptain in einem stellaren Nebel, sind mir da in guter Erinnung geblieben. Gerade in solchen Momenten kommt der hervorragende Soundtrack zu tragen. Hier haben wir Tracks verschiedener Interpreten aus dem Rock Genre. Darunter Lit, The Urge, Jamiroquai und Splashdown!


Fazit.
"Titan A.E." ist ein netter Si-Fi-Zeichentrick/Animationsfilm, in dem trotz schlechter Kritiken und ein paar schlecht umgesetzen Ideen trotzdem viel Liebe steckt. Das merkt man vorallem an den Animationen und den Charakterzeichnungen. Es ist kein sehr guter Film, aber trotzdem für Freunde des Genres mal einen Blick wert. :)






Bis dahin - Tschödeldö







 Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/Titan_A.E.
             http://www.filmspiegel.de/filme/filme.php?id=508
Bilder:  http://gallerytheimage.com/shop/posters/movie/titan-ae-1
             http://moviescape.wordpress.com/2010/02/27/titan-a-e/
             http://www.cinekatz.com/2012/04/april-29-titan-ae.html
             http://www.digitalanimators.com/HTM/Features/RealityCheck_TitanAE.htm

Peteback's Alternate Art #15




#15

http://geektyrant.com/news/2012/4/8/star-wars-and-avatar-mashup-art.html

Ein wirklich witziges und sehr passendes Fundstück. Avatar: The Last Airbender und Star Wars kombinieren ist ja schon ein tollkühnes Unternehmen. Interessant, dass die Idee und die Ausführung von Dave Filoni stammt, dem Supervising Director von Star Wars: The Clone Wars!
Einfach klasse :)





Bis dahin - Tschödeldö




23.07.12

[52 Games] - Durch die Weltgeschichte spielen


Willkommen zu 52 Games! Diese Woche gibt es mal zwei Posts zu dem Thema, weil ich letzte Woche das Thema vollkommen aus den Augen verloren habe. Schande schande.



#26 - Geschichte
- Empire Earth (PC) -


"Empire Earth" war einer der wenigen Titel die ich mal auf dem PC gespielt habe. Diese Spielreihe ist der "Age of Empires" sehr ähnlich, vorallem was das Spielgefühl und das Wirtschaftssystem angeht. Man kann zu Spielbeginn eine Zivilisation auswählen und diese dann von der Steinzeit, bis in die ferne Zukunft durch die Epochen der Weltgeschichte begleiten. Wichtig sind, wie immer bei Strategiespielen, das Sammeln von Ressourcen, das Ausbauen, das Forschen und das Verteidigen und Einnehmen oder Vernichten anderer Völker und Gebiete.

Wichtig sind auch die Helden, die man ab einer bestimmten Epoche hat. Davon gab es ganze zwei, die verschiedene Effekte auf die befehligten Einheiten hatten. Mehr Angriff oder das Heilen von Truppen. Diese Helden stiegen mit ihrem Volk in der Geschichte auf. So kann zum Beispiel aus dem legendären Gilgamesch, König von Uruk, der karthagische Feldherr Hannibal werden, oder aus König Sargon, der berühmte Alexander der Große.

Neben dem Spielen einer zufälligen Karte, war es möglich, vier verschiedene Kampagnen zu spielen. Es gibt eine Kampagne der Griechen (Steinzeit bis in die Bronzezeit), der Engländer (Mittelalter bis in das Industriezeitalter), der Deutschen (1. + 2. Weltkrieg) und der Russen (Modernes Zeitalter bis ins Nanozeitalter), die in verschiedene Missionen unterteilt sind. Vorallem die Kampagnen haben sehr viel Spaß gemacht.





Bis dahin - Tschödeldö




 

[52 Games] - Ein Meilenstein - oder doch nur ein Krokodil?


Herzlich willkommen zu 52 Games und einem weiteren Ausflug in meine Gamer Kindheit! 


#25 - Meilenstein
 - Croc: Legend of the Gobbos (PS1) -


Kennt jemand den kleinen Burschen? Das ist Croc! Aber warum ist Croc ein Meilenstein?

Nun, sicher ist Croc kein Meilenstein für die Videospielwelt, aber dafür für mich. Denn "Croc: Legend of the Gobbos" war das aller erste Spiel für die PlayStation das ich bekommen habe und gespielt habe. Da ich vorher nur Super Nintendo oder Game Boy gespielt habe und höchstens mal bei nem Kumpel ein bisschen N64 oder PC. Croc war also mein Sprung in die richtige Welt der 3D-Spiele und das war für mich schon eine Art Meilenstein. Croc hatte ein tolles Gameplay, tolle Levels, einen coolen Hauptcharakter (er ist ein Krokodil!OMG!), nen oft knackigen Schwierigkeitsgrad und außerdem einen klasse Soundtrack.

In der Retrospektive muss ich allerdings sagen, dass sich "Argonaut Games" für die Programmierung von Croc einiges bei Jump'n Run Kollegen abgeguckt und ausgeliehen hat. Man erkennt eindeutige Elemente aus Super Mario, Sonic oder Donkey Kong. Aber wie sagt man so schön? "Besser gut kopiert, als schlecht selbst gemacht". Und trotzdem wird "Croc: Legend of the Gobbos" für mich immer ein Meilenstein meiner Spielerkarriere beleiben. :)





Bis dahin - Tschödeldö





22.07.12

Film•Peteback: High Fidelity


Es ist Sonntag und wir legen auch gleich mal los mit der Sonntagsreview. Heute wieder weg vom aktuellen Kinoprogramm und hin zu einem meiner Lieblingsfilme. 


Heute zeig ich
High Fidelity

"High Fidelity" ist eine Komödie aus dem Jahr 2000 von Regiesseur Stephen Frears. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller Roman von Nick Hornby.

Trailer


Fakten
Originaltitle: High Fidelity
Deutscher Titel: High Fidelity
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2000
Länge: ca. 113 Minuten
Regie: Stephen Frears
Drehbuch: u.a. John Cusack, Nick Horny (Romanvorlage)
Produktion: Tim Bevan
Musik: Howard Shore


Protagonist des Films ist der Plattenladenbesitzer Rob Gordon (John Cusack), der dem Zuschauer gleich zu Anfang, brühwarm seine Top 5 der in die Brüche gegangenen Beziehungen darlegt.  So resümiert er auch ober sein gesamtes Leben und vorallem über sein Liebesleben. Auslöser für Offenheit von Rob ist die gerade erst in die Brüche gegangene Beziehung mit seiner Freundin Laura (Iben Hjejle). So wird einem vorallem Robs Alltag nah gebracht, den Rob schon seit längerem nicht mehr wirklich leiden kann, aber es auch nicht schafft etwas zu ändern. Im Plattenladen ist er dann geplagt von den ewigen Auseinandersetzungen seiner zwei Kollegen Dick (Todd Louiso) und Barry (Jack Black). Diese zwei Typen könnten unterschiedlicher nicht sein, nicht nur was den Charakter angeht, sondern auch in ihrer Auffassung von guter Musik. Das ist es auch, was diese drei Männer vereint, ihre fachidiotistische Auffassung hinsichtlich Muisk. Der Laden läuft auch nicht wirklich gut, was Rob zu seinem öden Leben, seinem gestörten Liebesleben, auch noch in eine finanzielle Misere bringt. Einziger Lichtblick in diesen düsteren Zeiten ist seine neue Bekanntschaft zu der Sängerin Marie de Salle (Lisa Bonet), wobei er aber immernoch an seiner Ex Laura hängt.


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Eine Romanverfilmung eines Nick Horny Romans? Da erwartet man schon einiges. Die Verfilmungen seiner Werke gehören für mich schon seit langem zu meinen Lieblingen. Ob "About a Boy" oder "Fever Pitch" und auch "A Long Way Down" auf dessen Verfilmung ich schon ewig warte. Und auch hier haben wir wieder eine ordentliche Umsetzung vor uns.

Schön zu sehen ist, dass man hier versucht hat, mit dem Drehbuch möglichst nah an der Vorlage zu bleiben. Aus dem Handlungsort im Buch, London, ist im Film Chicago geworden, aber so ist das halt in den amerikanischen Verfilmungen. Gleichmaßen gut ist die Wahl des Regiesseurs, denn Stephen Frears ("Mein wunderbarer Waschsalon" u. "Ein ganz normaler Held") versteht es, wie man in Filmen nicht nur die Handlung ansprechend zu präsentieren, sondern auch die Charaktere thematisiert, aber auch relativiert.

Da auch John Cusack seine Finger mit im Drehbuch hatte, konnte er seine Darstellung des Musikliebhabers Rob Gordon perfekt abstimmen. Er gehört zu meinen Lieblingsschauspielern und hier hat er, im Gegensatz zu einigen seiner neueren Produktionen, sich noch viel mehr mit den Charakter den er spielen soll auseinander gesetzt und das merkt man deutlich. Die Rolle scheint ihm wie auf dem Leib geschrieben und man nimmt ihm den verkappten Plattenladenbesitzer auch vollkommen ab. "High Fidelity" ist auch einer dieser Filme, der einen Großteil seiner Komik und seines Humors aus dem Charakteren bezieht, nicht direkt aus ihren Handlungen, sondern aus ihren Eigenarten. Dabei werden die Charaktere vorallem in ironischer Art und Weise beleuchtet und möglichst ungekünstelt dargestellt. Beispielhaft ist da natürlich Rob Gordens eigener Erzählstil, wie er aus seinem Leben berichtet und dabei immer wunderbar zynismusgeladen und leicht melancholisch wirkt. Er wirkt dabei ehrlich und gleichzeitig charmant und kann in treffender Art und Weise seine kaputten Beziehungen reflektieren. Der Film thematisiert die Unvollkommenheit des Hauptcharakters und des Menschen an sich, der auch immer wieder Fehler macht und sich am Ende fragt, wie es eigentlich verdammt nochmal dazu kommen konnte.


Wie Ernst Theodor Amadeus Hoffman einst sagte: "Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an". Da hier einer der Hauptschauplätze ein Plattenladen ist und unser Protagonist und seine Kumpel Musiknerds sind, darf passende Musik nicht fehlen. Zu jeder passenden Situation gibt es hier das passende Lied, oder sogar eine Top 5, welche Lieder passen würden. Dabei steht die Musik nicht direkt im Vordergrund. Die Musik schwingt einfach mit. Bester Ort dafür natürlich der Plattenladen, wo die Musik mit den drei Chaoten dir dort arbeiten in Symbiose steht. Robs Kollegen Dick und Barry tragen hier viel zum Humor des Films bei. Der eher extrovertierte, vorlaute, leicht cholerische Barry und der introverierte, schüchterne und zurückhaltende Dick sind zwei so gegensätzliche Charaktere, dass es da einfach zu humorvollen Reibereien kommen muss. Jack Black verkörpert hier den Charakter den er am besten kennt, einen Musikjunky. Alles kommentiert und dokumentiert von Rob selber, in seinen an den Zuschauer gerichteten Erklärungen.

Dreh- und Angelpunkt, also der Lade, ist auch der Punkt bei dem alles diskutiert wird. Die drei Männern reden über das Leben, das Lieben und das Leiden, dabei immer auch in Hinblick auf Musik, was auch sonst. Dabei immer leicht ironisch, was vorallem durch Barry beigetragen wird.


Fazit.
"High Fidelity" ist angefüllt mit klugen Humor, bietet interessante Charaktere, einen tollen Erzählstil und eine wunderbar-flüssige Handlung, die einfach so dahinfließt. Wer eine nette und gut inszinierte Liebes-Freundschafts-Lebens-Komödie sehen möchte, der ist hier genau richtig und Fans von John Cusack sollten hier auf jeden Fall zugreifen. Im Cast ist außerdem seine Schwester Joan Cusack dabei, die eine seiner Exfreundinen spielt. Außerdem sollte man sich auch mal den Soundtrack zu Gemüte führen, der ist wirklich gelungen!






Bis dahin - Tschödeldö






 Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/High_Fidelity_%28Film%29
             http://www.filmstarts.de/kritiken/35599-High-Fidelity.html
Bilder:  http://www.pocki.co.uk/2011/09/26/last-nights-movie-15/
             http://movies.zap2it.com/movies/high-fidelity/photo-gallery-detail/25039/1192535
             http://grizzlybomb.com/2010/11/

             http://www.yianniscove.com/film-of-the-day-high-fidelity-2000-dir-stephen-frears/

19.07.12

Peteback's Alternate Art #14




#14

http://zeixx.deviantart.com/

Ein nettes Fanart zu "The Avengers" mit Disney Charaktere. Eine wirklich tolle Idee! :)





Bis dahin - Tschödeldö




Normaler Zeitvertreib oder hohe Kunst? Was sind AMV's?





Eines der tollsten Dinge an Filmen und Serien ist mitunter die Musik. 

Ein Soundtrack ist immer etwas individuelles, egal ob er neu komponiert, oder aus Tracks zusammengestellt wurde. Man verbindet Szenen mit der Musik, welche einem gleich wieder ins Gedächtnis kommen, wenn man sie hört. Musik und Bilder gehen eine Symbiose ein. Als Fan kann man auch so eine Symbiose zu stande kriegen, indem man Szenen aus Filmen und Serien neu zusammenschneidet und passend Musik darunter legt. Dabei können unglaublich geniale Videos entstehen. 

Meine liebstes Genre bei diesen Fan-Projekten sind die AMV's. "Animated Music Videos" oder auch "Anime Music Videos". Oft, wenn ich gerade nicht Besseres vor habe, ich keine Lust auf einen Film oder Serien habe, dann kann ich mich auch manchmal Stunden lang durch Youtube, Vimeo oder Metacafe klicken. Beliebiger Anime + beliebiger Musiktitel/Interpret + AMV und schon eröffnet sich die Welt der AMV's. Ein Anime Video wird noch weitaus genialer, wenn man auch noch eines der eigenen Lieblingslieder darunter gelegt bekommt. Ob episch, traurig, lustig, gruselig, alles ist möglich. Dabei gibt es natürlich hier und dort Qualitätsunterschiede. Wichtig ist aber immer nur eine gute Bildqualität, eine gute Klangqualität und es muss ein Feeling rübergebracht werden, dass der Schöpfer sich etwas bei seinem Werk gedacht hat.

Leider wird es immer schwieriger solche Videos allen zugänglich zu machen, denn die Musikstücke sind halt Urheberrechtsgeschützt und so steht dann oft das GEMA-Banner dort, wo eigentlich ein Video laufen sollte. Zum Glück gibt es da Methoden dies zu umgehen, wie [ hidemyass.com ]. 

Wer nun auch auf den Geschmack gekommen ist, ich liste mal ein paar meiner Lieblings-AMV's auf. Ich wünsche viel Spaß mein anschauen. Könnt ihr eigentlich was mit AMV's anfangen, oder ist das nicht für euch? Welche AMV'S gefallen euch am besten? Für Tipps bin ich immer dankbar. ;)












Für aktuelle Updates über AMV's empfehle ich die Youtube Kanäle "HeardYouLikeAmvs" und auch die verschiedenen Kanäle von "NeverEnoughEpicAMVs". Dann wünsche ich im Weiteren noch viel Spaß und einen schönen Tag!






Bis dahin - Tschödeldö






16.07.12

[52 Games] - Ich, die Wesen und die unentdecken Weiten des Alls


Hallo hallo und herzlich willkommen zu abermals 52 Games!


#24 - Weltraum
- Spore (PC) -


Erinnert sich noch jemand an die Evolutionssimulation "Spore"? Ich schon!
"Spore" war ein Spiel um den es in Vorfeld einen ziemlichen Hype gab, denn man sollte die komplette Evolution eines Wesen miterleben und selbst, wie von Gottes Hand, steuern können. Außerdem hatte bei dem Spiel noch Will Wright, der Vater von Bestsellern wie "Sim City" und "Die Sims" seine Finger mit im Spiel. Und ich muss sagen, Spore hat mir richtig gut gefallen. Man beginnt als kleiner Einzeller im Meer und muss sich durch das Fressen von anderen Lebewesen DNA-Punkte verdienen, mit denen man die Evolutionsstufen höher steigen kann. Dabei findet man auch immer wieder kleine Bauteile der Wesen die man gefressen hat. Krallen, Flossen, Stacheln, Reißzähne, eine Drüse aus der man Wasser schießen kann. Damit konnte man bei jeder Evolutionsstufe sein Wesen individuell erstellen und verbessern. Man konnte ihm drei Beine und zwei Köpfe machen, wenn man lustig war.

Das Spielerlebnis erstreckte sich von Einzeller bis zur Krone der Schöpfung die in Metropolen lebt und Schiffe, Fahrzeuge und Flugzeuge bedienen kann. Spore war dabei wirklich immer grafisch attraktiv und vorallem liebenswert, denn man lernt seine kleinen Wesen, über die man die schützende Hand hält lieben. Später im Spiel, passierte aber das Unausweichliche. Die Kreaturen entdeckten den Raketenantrieb und konnten nun den Weltraum erkunden. Und was soll ich sagen, da hat der Spaß dann schlagartig aufgehört. Denn man kann nun den Weltraum wie eine Offene Welt erkunden und auf verschiedene Planeten reisen. Dort gab es dann Quest, man konnte Handelsbeziehungen knüpfen, konnte Kriege führen und andere Systeme zu unterjochen, aber mehr war da nicht mehr. Es war einfach kein Ziel mehr in Sicht, weil es Abermilliarden von Planeten gab! Und andauernd irgendwelche Zwangsquest, weil irgendwer mit den Krieg erklärt hat, während jemand anderes mit ein Geschenk machte und ein Bündniss schließen wollte. Dann eine Epidemie hier, oder Rohstoffmangel da...Buaks!!

 Da hat es mir um "Spore" echt leid getan, dass es gerade so enden musste. Beim Weltraum hat die Liebe der Entwickler für das Spiel wohl irgendwo aufgehört.




Bis dahin - Tschödeldö



15.07.12

Film•Peteback: The Amazing Spider-Man


Seit langer, langer Zeit gibt es diesen Sonntag mal wieder etwas aus dem aktuellen Kinoprogramm.


Heute schwingen wir uns durch New York mit;
The Amazing Spider-Man


"The Amazing Spider-Man" ist eine US-amerikanische Comicverfilmung von Regiesseur Marc Webb, aus dem Jahr 2012. Der Film gilt als Reboot des Spider-Man-Franchises nach der Filmtrilogie von Sam Raimi.


Trailer


Fakten
Originaltitel: The Amazing Spider-Man
Deutscher Titel: The Amazing Spider-Man
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2012
Länge: ca. 136 Minuten
Regie: Marc Webb
Drehbuch: u.a. James Vanderbilt
Produktion: u.a. Avi Arad, Laua Ziskin
Musik: James Horner



Peter Parker (Andrew Garfield) ist Highschool Schüler, ein junges Genie was Naturwissenschaften angeht und dazu ein begnadeter Skater. Doch beliebt ist er leider nicht. So muss er sich in der Schule mit den typischen Raufbolden herumschlagen. Trotzdem hat er ein Auge auf die bildhübsche und kluge Gwen Stacy (Emma Stone) geworfen, die Tochter des Polizeichefs George Stacy (Denis Leary). Wenn er nicht gerade der Hobbyfotographie nachgeht, ist er zu Hause bei seiner Tante May (Sally Field) und seinem Onkel Ben (Martin Sheen), denn als Peter noch ein kleiner Junge war, wurde er von seinen Eltern verlassen, welche später bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Seine Tante und sein Onkel haben ihn bei sich aufgenommen und übernahmen seine Erziehung, wobei ihn vorallem sein Onkel sehr geprägt hat. Trotzdem gehen ihm seine Eltern nicht aus dem Kopf und vorallem nicht sein Vater, dem er ja so ähnlich sein soll. Durch den Fund der alten Aktentasche seines Vaters, kommt Peter auf die Forschungsfirma "Oscorp", wo Dr. Curt Conners (Rhys Ifans), ein früherer Kollege seines Vaters immernoch arbeitet und forscht. Dr. Conners forscht derzeit auf dem Gebiet der artenübergreifenden Gentik. Während Peter auf eigener Faust in den Labors nach Hinweisen auf seinen Vater sucht, wird er von einer genetisch veränderten Spinne gebissen. Dieser Biss führt dazu, dass sich Peter selbst genetisch verändert und nun die Fähigkeiten einer Spinne entwickelt. Im weiteren Verlauf hilft er Dr. Conners bei seiner Forschung, gerät aber immer weiter in Konflikt mit sich selbst, was vorallem sein Onkel und seine Tante zu spüren bekommen. Durch eine tragische Verkettung von Ereignissen, entwickelt Peter dann ein Alter-Ego, welches er "Spider-Man" nennt.



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Ich darf hier von vornherein klarstellen, dass ich mehr als voreingenommen von dem Film war. Ich bin ein großer Fan der Spider-Man Filme von Sam Raimi und konnte nicht wirklich nachvollziehen, warum dieses Franchise nun einen Reboot erfahren musste. Gleichermaßen verwirrt war ich, als bekannt geben wurde, dass gerade  Marc Webb für die Regie eingesetzt werden sollte. "500 Days of Summer" war ein wirklich netter Film und viele Musikvideos von ihm gehören zu meinen Lieblingen, aber ich konnte mir da keinerlei Kompetenzen ausmalen, wie er einen Spider-Man ordentlich verfilmen sollte.

Was man von dem Film als erstes sagen muss, dass er sich hingegen zu den Teilen mit Tobey Maguire anders anfühlt. Das mag zu aller erst an dem neuen Spidey Andrew Garfield liegen. Man muss ihm eingestehen, dass er es versteht einen Außenseiter ohne den Drang im Mittelpunkt zu stehen zu spielen, schon seit seinem Filmdebüt "Boy A". Trotzdem schafft er es dem Zuschauer von Anfang an zu gefallen und das liegt vorallem an seinem Auftreten und seinem guten Charakter, von dem man erst später im Film, eine ganz andere Seite kennenlernen darf. Vorallem in den Szenen wo es zu der romantischen-annährenden Konfrontation mit seiner Spielpartnerin Emma Stone kommt, ist der junge Newcomer echt zum knuddeln, so lässig und aufgesezt wie es wirkt. Wenn man 16 und weiblich ist! Mal ehrlich, ihr wisst ich bin ein Romantikmuffel, was Filme angeht, aber die Darbietung von Peter Parker und Gwen Stacy ist sowas von aufgesetzt und und teenyhaft und leider furchtbar lieblos und berechnend. Wir kennen sicher alle den Kuss zwischen Tobey Maguire und Kisten Dunst, als er als Spider-Man kopfüber hängt. Diese eine, kurze Szene hat mehr Romantik, Leidenschaft und cineatisches Verständnis, als all der Krams der einem in "The Amazing Spider-Man" geboten wird. Zur Verteidigung  muss man es der Thematik zu Gute halten, dass es sich bei den beiden Charakteren, Parker und Stacy, um Highschool Teenager handelt. Das rettet die ganze Sache aber nicht wirklich. Emma Stone spielt die Rolle von Gwen wirklich gut und nicht wie das typische Blondie, wie man es erwarten würde. Sie ist hübsch, klug und smart, aber es fehlt bei ihr irgendwie der letzte Feinschliff.

Doch da frag sich der geneigte Leser sicher, "Wie viel Spider-Man steckt in "The Amazing Spider-Man" und ist er wirklich amazing?". Die Antworten sind, "Ja zum Teil" und "Nicht zu ganz". Webb hat sich hier natürlich am Spinnebiss orientiert, der Peter Parker seiner Fähigkeiten verlieh. Doch wie er diese Fähigkeiten entdeckt ist irgendwie schon sehr seltsam und wirkt irgendwie deplatziert und lächerlich. Auch das die Spinnenfäden nicht mehr aus dem Körper selbst kommen, sondern von einer Maschine erzeugt werden, ist ungewohnt, aber nicht direkt störend. Es bringt vorallem Peters technische Fähigkeiten zum Vorschein. Trotz allem vermisse ich ein gewisses Spider-Man-Gefühl, dass er zunächst Spaß an seinen Kräften hat und diese zu entdecken. Sowas habe ich in dem Film irgendwie vermisst.

Ein wichtiger Punkt sind außerdem Peters Onkel und Tante. Sowohl sein Onkel Ben, der von Martin Sheen verkörpert wird, als auch Tante May, gespielt von Sally Field, spielen zwar solide, aber nicht direkt überzeugend. Es mag an den veränderten Charakteren im "Amazing-Universum" liegen, aber Onkel Ben ist mehr herrschend als weise, und Tante May nicht die taffe, ältere Dame, vor der sogar ihr Superheldenneffe kuscht. Es ist wohl kein Spoiler, wenn ich den Tod von Peters Onkel erwähne, der nunmal ausschlaggebend für seine Verwandlung zu Spider-Man ist. Auch hier stirbt Ben durch einen Pistolenschuss, aber die Szenerie ist so furchtbar platt dargestellt und vorallem in keinster Weise nachvollziehbar. So sieht der Tod seines Onkels nicht nach einem forciertem Verbrechen aus, sondern nach einer fahrlässigen Tötung und das hat leider nicht den selben Stellenwert, was Dramatik angeht. Außerdem scheint Peter im "Amazing-Universum" ziemlich gut damit umgehen zu können, das seine einzige Vaterfigur nicht mehr da ist.

Spider-Mans Gegenspieler ist in diesem Film Lizard, sprich Dr. Connors der zu einer gewaltigen Echse mutiert, nachdem er sich selbst genmanipuliert hat. Rhys Ifans spielt den mysteriös wirkenden Doktor wirklich klasse, bekommt allerdings als Lizard zu wenig Leinwandzeit und das ist bei über zwei Stunden Laufzeit schon echt eine reife Leistung. Es fehlt der wirkliche Konflikt zwischen dem Helden und dem "Bösen".

Von der technischen Seite gibt es allerdings nicht viel zu meckern. Die Squenzen in denen Peter als Spinnenmann durch New York streift sind ganz nett in szene gesetzt und technisch einwandfrei. Der 3D-Effekt mit dem der Film offensiv wirbt, ist bestenfalls "Okay", aber nicht direkt sehenswert. Eigentlich sehr schade, weil das die Squenzen in denen Spider-Man sich durch die Häuserschluchten schwingt eindrucksvoller gemacht hätten. Was das Schwingen angeht, bewegt sich der Film auf einer eher realitätsnahen Ebene, was leider nicht ganz so amazing ist.


Fazit.
"The Amzing Spider-Man" ist leider gar nicht so amazing geworden, wie ich es mir gerne erhofft hätte. Ich war nicht wirklich enttäuscht, aber doch schon recht ernüchtert. Vorallem, weil ich mir den Film im Doppelpack mit "The Avengers" angesehen habe. Wer die bisherige Spider-Man-Trilogie von Ramie gesehen hat und diese zu schätzen weiß, der wird mit der Neuauflage des Franchises nicht sehr viel Freude haben. Wer allerdings noch nie Spider-Man gesehen hat, für den könnte der Film wirklich ein solides Werk sein, mit netten Hauptdarstellern und einer sich etwas ziehenden Story. Ich bleibe doch lieber bei Tobey Maquire als Spidey. Allerdings bin ich schon gespannt, wie wohl der nächste Teil von "The Amazing Spider-Man" aussehen wird.





Bis dahin - Tschödeldö






 Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/The_Amazing_Spider-Man_%282012%29
             http://www.kino.de/kinofilm/the-amazing-spider-man/111246
Bilder:  http://outnow.ch/Movies/2012/Spider-Man4/Bilder/movie.fs/14
             http://www.spidermancrawlspace.com/wordpress/2012/07/05/did-the-amazing-spider-man-movie-suck/
             http://collider.com/marc-webb-spider-man-interview/177808/

13.07.12

Peteback's Alternate Art #13




#13


Dreizehntes Bild an einem Freitag den 13. Was für eine Zufall.
Dieses Bild gefällt mir ganz besonders gut, da hier einer meiner liebsten Animes, mit einem meiner liebsten Filme kombiniert wurde. Allerdings glaube ich das Spike nicht so einen nervösen Zeigefinger wie Vincent hat. ;)





Bis dahin - Tschödeldö





12.07.12

Bleichmittel weißt Wäsche, was weißt Du?


Grüßt euch!

Ich möchte mich heute einfach mal mit einem kleinen Tipp an euch wenden, wenn in eurem Feed-Reader wiedermal gähnende Leere herrscht. Denn wir wissen ja bekanntlich, dass wir nichts wissen und so müssen wir viel Wissen anpflanzen. Und ganz genau da kann ich Abhilfe schaffen, mit einer tollen kleinen Tumblr-Seite namens;








Ich verfolge diese Seite schon seit einiger Zeit und will jetzt mal ein wenig Werbung dafür machen.

Was ist didyouknowgaming.com? Nun, der Name ist in diesem Fall auch Programm und die Seite füllt auch die hinterste Ecke eures Gehirns mit mehr oder minder wichtigen oder interessanten Game Facts. Geheime Orte in Videospielen? Spielerein der Entwickler? Wie kam es dazu das Mario durch einen Pilz wachsen kann? Wie haben Spieleentwickler früher ihre Spiele für Raubkopierern geschützt? Alles das, was ihr schonmal wissen und nicht wissen wolltet, gebannt auf einer Seite und sie wächst und wächst und wächst immer weiter! Jeden bis jeden zweien Tag ein oder mehrere neue Facts! Wenn ihr Interesse habt, setzt nen kleinen Feed auf die Seite, ihr werdet es nicht bereuen. Seid dabei und schließt euch der Gemeinschaft von DidYouKnowGaming an! :)

P.S. : Und vergesst nicht den DidYouKnowGaming-Youtube-Channel !





Bis dahin - Tschödeldö





09.07.12

[52 Games] - Wärme wäre wohl wahrscheinlich


Da wären wir wieder mit den 52 Games und sogar mal wieder am Montag.
Yay!


#23 - Wärme
- Super Mario Sunshine (NGC) -


Hach ja. Mal wieder richtig Urlaub machen. Mit ordentlich Sonne, Spaß und Entspannung. Das hat sich Mario auch gedacht. Leider ist sein Urlaub auf Isla Delfino zu einer Säuberungsaktion ausgeartet, weil ein Wesen, welchem Mario sehr ähnlich sieht die insel mit einem Pinsel beschmiert hat. Isla Delfino und alle anderen Inseln sind dabei in schicke Südseeoptik gehalten, mit saftigen, grünen Pflanzen, schönen Stränden, azurblauem Meer und und und. Und es scheint immer die Sonne. Man kann die Wärme der Sonne merklich spüren, denn die Sonne nimmt im Spiel immer weiter zu. Kommt Wasser auf die aufgeheitzen Böden, kann man sehen wie es schnell verdampft. In optionalen Missionen, kann man für Mario sogar ein schickes Hawaihemd und eine Sonnebrille freispielen. Ich hatte sehr viel Spaß mit Marios Urlaubsmissionen. Doch nicht nur die Wärme der Sonne ist spürbar, sondern auch die innere Wärme die aufsteigt, wenn man mal wieder vor fiesen Jump'n Run Aufgaben sitzt und es einfach daran scheitert, dass man sich von irgendwelchen Inselbewohnern werfen lassen muss. ARG!





Bis dahin - Tschödeldö





08.07.12

Anime•Peteback: Dante's Inferno - Ein animiertes Epos


Um dem letzten Peteback treu zu bleiben, geht es auch am Sonntag um einen Anime und das sogar aus gegeben Anlass zu einem Spiel. 


Heute steigen wir ab in die Hölle mit;
Dante's Inferno - Ein animiertes Epos


"Dante's Inferno - Ein animiertes Epos" ist ein Animationsfilm basierend auf dem Spiel "Dante's Inferno". Der Film erschien 2010 und es waren mehrere Studios an den Animationen beteiligt.


Trailer


Fakten
Originaltitel: Dante's Inforno - An Animated Epic
Deutscher Titel: Dante's Inferno - Ein animiertes Epos
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2010
Länge: ca. 88 Minuten
Regie: Mike Disa
Animationen: u.a. Film Roman, Manglobe, Production I.G.



Die Geschichte von "Dante's Inferno" basiert lose auf der Dichtungserzählung "Die Göttliche Komödie" des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265-1321).

In dem animierten Epos geht es um den ehemaligen Kreuzritter Dante, der dem Krieg den Rücken gekehrt hat und nun zurück zu seiner Familie nach Florenz reitet. Unter König Richard I. kämpfte er im Dritten Kreuzung gegen um die Rückeroberung von Jerusalem, welches Sultan Saladin eingenommen hatte. Auf dem Weg durch dunkle Wälder fühlt Dante sich von einem von einem Reiter verfolgt und beobachtet. Als er bei seinem Heim ankommt, bemerkt er, dass sich etwas schleckliches ereignet hat und sein Vater und seine Verlobte Beatrice ermordet wurden. Gerade in diesem Moment erscheint Beatrice Seele, da sie nun ihren Frieden gefunden hat, da Dante wohlbehalten zu ihr zurückgekehrt ist. Da hüllt sich Beatrices Seele in schwarzen Rauch und der Herr der Unterwelt Lucifer erscheint und will Beatrices Seele mit sich nehmen, da Dante sie auf dem Kreuzzug mit seiner anderen Frau betrogen hat. Dante kann seine Geliebte nicht in den Händen von Lucifer lassen und folgt dem Teufel in die Hölle, um ihn Beatrice zu entreißen, da sie nicht für seine Sünden leiden soll. Beschützt wird Dante dabei von einem heiligen Kreuz, dass er vor dem Kreuzug von seiner Verlobten bekommen hat. Nachdem er mit einem roten Kreuz auf seinem Körper gebranntmarkt wurde, auf dem alle seine Sünden aufgezeigt werden, kann Dante die Tore der Hölle durchschreiten, wo er auf den Geist des Dichters Vergil trifft, der ihn durch die neun Kreise der Hölle (Limbus, Wollust, Völlerei, Habgier, Zorn, Ketzerei, Gewalt, Betrug und Verrat) begleiten wird. Auf der Reise durch die Höllenkreise, muss Dante Prüfungen bestehen und trifft auf die Seelen von bekannten Persönlichkeiten der Gegenwart und Vergangenheit und wird dabei auch mit seiner Vergangenheit konfrontiert.


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Ich hab mich heute dafür entschieden über dieses 'animierte Epos' zu schreiben, weil ich momentan das gleichnamige Spiel spiele und da bietet sich eine Review über die Handlungsverfilmung doch gerade zu an. Warum es nun nötig war, die Geschichte um den Kreuzritter Dante noch einmal in einem Animationsfilm auszurollen, kann ich nicht sagen. Vermutlich war es wieder der Blick auf ein wenig mehr Profit, dass man den Fans des Spiels noch einmal die Story aus ein paar anderen Blickwinkeln präsentiert.

Ich fange gleich einmal mit dem wichtigsten Merkmal dieses Films an und as ist der Animationsstil. Denn hier haben wir wieder eine Zusammenarbeit verschiedener Animationsstudios. So folgt "Dante's Inferno" dem Vorbild von Werken wie "Animatrix", "Batman:Gotham Knight" oder "HALO Legends". "Dante's Inferno" ist neben diesen Film allerdings ein Außenseiter, da hier eine zusammenhängende Geschichte erzählt werden soll und keine Einzelgeschichten gezeigt werden. Da man sich trotzdem für diese Art der Animation entschieden hat, war vielleicht nicht die klügste Idee. Wenn man aber, die zusammenhängende Geschichte in einzelnen Kapiteln erzählt, dann kann man daraus durchaus etwas machen und so ist es auch geschehen. 


So zeigt sich für die Einleitung und die Fahrt auf dem Fluss der Toten, dem Styx, das Studio "Film Roman" aus Amerika verantwortlich und leistete hier wirklich gute Arbeit mit tollen Charaktermodellen und Hintergründen. "Film Roman" ist vorallem für seine Cartoon-Produktionen wie "X-Men" oder "Spider-Man" bekannt und die Animationsfilme zu "Dead Space" hervorgebracht.






Im Limbus, also der Vorhölle, hat dann das japanische Studio "Manglobe" (Samurai Champloo, Ergo Proxy) die Animation weitergeführt. Diese Animationstechnik gefällt mir mit am besten, da die Charaktere einfach unglaub toll designed sind und die Arbeit mit Licht und Schatten einfach beispielhaft ist. Hier verändern sich die Charaktere Dante und Vergil nicht sehr extrem, aber doch merklich, da sie detailreicher dargestellt sind. Auch der amerikanische "Comic Look" ist verschwunden.





Für die nächten vier Höllenkreise (Wollust, Völlerei, Habgier und Zorn) hat man das koreanische Studio "Dongwoo" verpflichtet. Hier hat man den größten Unterschied der Figurenzeichnung. Dante, ein kräftiger, standhafter Mann wird zu einem langhaarigen, eher schmächtig wirkenden, leicht androgynen Kämpfer. Auch Vergil bekommt hier eine Dragonball-Z-artige Saiyajin-Frisur spendiert. Diese Art des Charakterdesigns sagt mir am wenigsten zu, trotzdem sind die Amimationen recht gut gemacht. Es ist ja alles Geschmacksache.



Für die nächsten zwei Kreise (Ketzerei, Gewalt) wurde wieder ein koreanisches Studio gewählt. "JM Animations" macht aus Dante einen extrem muskulösen Kämpfer mit kräftiger Rüstung und auch Vergil bekommt ein schickes Design, dass zu seinem gütigen Wesen passt.







Für den achten Höllenkreis (Betrug) wechselt zwar nicht das Studio, aber der Director und der Animationsstil. Vorallem Beatrice tritt hier wirklich beeindruckend in Erscheinung, während Dante etwas lieblos ausgeabeitet scheint.







Für den neunten und letzten Höllenkreis  (Verrat) zeigt sich das japanische Studio "Production I.G" (Ghost in the Shell) verantwortlich. Hier findet das animierte Epos sein Ende und Dante wird zu einem Muskelprotz aufgepumpt, was mir nicht sonderlich zusagt. Hier tritt aber das erste Mal Lucifer richtig in Erscheinung und man hat ihm wirklich ein fieses, leicht animalisches Design verpasst. Klasse!





Meiner Meinung nach sind, wie gesagt, die verschiedenen und wechselnden Animationsstil der größte Pluspunkt dieses Films. Ich habe in einigen anderen Erfahrungsberichten gelesen, dass dieser Wechsel der Stile oft sehr verwirrend ist, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Die Charaktere sind von Anfang an bekannt und es fällt nun nicht schwer sie in den verschiedenen Stilen wieder zu erkennen. Allerdings hätte man die Anteile der verschiedenen Studios besser ausbalancieren können, denn wenn man sich erstmal mit einem Stil angefreundet hat, dann möchte man den auch gerne ein wenig länger verfolgen.
Wenn das Spiel auf dem der Film beruht kennt, dann werden dem geneigten Zocker und Dante Fan einige Ungereimheiten in der Story auffallen. Im Spiel bekommt Dante seine todbringende Sense vom Tod höchstpersönlich, als er sie ihm abgenommen hat. Im Film kämpft Dante zuerst mit einem Schwert und nimmt dann während der Fahrt über den Styx die Sense einen Höllendämons. Warum diese Schüsselszene des Spiels nicht in den Film übernommen wurde, kann ich mir auch nur schwerlich erklären. Es ist vermutlich der Dramaturgie zuträglich, da dem Zuschauer ein Dante, der von Anfang an mit der Sense des Todes bewaffnet ist, zu mächtig erscheint. Da er aber sowieso eine mächtige Sense bekommt, kann ich mir den Kunstgriff so nicht erklären. Sehr schade.

Auch das Dante das Kreuz von irgendwelchen Armen auf die Brust genährt wird, ist im Spiel etwas anders dargestellt. Im Spiel näht sich Dante das Kreuz unter Schmerzen selber auf um sich selber an seine Sünden des Krieges zu erinnern. Auch treten verschiedene Wesen in den Höllenkreisen auf, die Vergil kennt und um Hilfe bittet, wenn es größere Passagen zu überwinden gibt, welche man nicht zu Fuß bewältigen kann.

Sehr auffällig zum Spiel ist die erweiterte Rolle von Dantes Begleiters Vergil. Im Spiel ist nur in ein paar wenigen Zwischensquenzen zu sehen und sonst als optionales "Lexikon" der Unterwelt, mit dem man nach belieben sprechen kann. Im Film hat er wirklich die Rolle eines Führer durch die Unterwelt inne. Er gibt Informationen über die Umgebung und über die Personen und Seelen denen sie begegnen. Auch hilft er Dante bei seiner inneren Zerrissenheit und den Kämpfen, die er mit seiner Vergangenheit auszutragen hat. Solch eine Rolle hätte ihm auch im Spiel gut getan. Auch sind die Gespräche zwischen Dante und seinem Begleiter interessant und erweitern die Story noch ein wenig, vorallem was Dantes Sünden angeht.

Die Synchronarbeit ist dieses Mal etwas durchwachsen. Dante bekommt seine Stimme von Thomas Anzenhofer geliehen, der mir bisher komplett unbekannt war. Ich bin mit seiner Arbeit und der Stimme soweit zufrieden, habe aber auch schon sehr viel negative Kritik gelesen. Sein Begleiter Vergil wird meisterhaft von Dieter Memel vertont, dessen Stimme uns aus Hellsing (Walter) schon bekannt ist. Er macht seine Sache wirklich gut und die Stimme passt perfekt zum Geist des verstorbenen Dichters. Für die leidende Beatrice wurde Silvia Mißbach gewählt, die auch eine solide Arbeit leistet.

Fazit.
"Dante's Inferno - Ein animiertes Epos" ist nicht nur für die Kenner des Spiels eine interessante OVA, sondern auch für die, die keine Möglichkeit haben in den Genuss der Höllentour zu kommen. Gerade für die, die nur die OVA kennen, ist die Handlung linearer und ohne ausgetauschste Szenen. Für alle Kenner des Spiels werden sich hier und da ein paar Fragen bei weggelassenen oder umgeschriebenen Szenen auftuen. Trotzdem ist Dante's Inferno ein spannendes Epos, basierend auf der Göttlichen Komödie, die hier allerdings nicht zu ernst betrachtet werden sollte. Auch die verschiedenen Stile sind interessant und haben ihren Reiz, haben allerdings nicht alle den gleichen Standard.






Bis dahin - Tschödeldö







 Fakten: http://en.wikipedia.org/wiki/Dante%27s_Inferno_%28video_game%29
             http://anisearch.de/?page=anime&id=5407#503263
Bilder: http://iamstillwater.wordpress.com/2010/01/22/beatrice-portinari-is-not-the-whore-of-babylon/

            http://www.cheshirecatstudios.com/reviews/dantes-inferno-animated-epic/
            http://dantesinferno.wikia.com/wiki/Dante%27s_Inferno:_An_Animated_Epic

07.07.12

Peteback's Alternate Art #12




#12



Die Ghostbusters mussten hier wohl zu einem Spezialeinsatz ausrücken, ob sie den Geist nun allerdings wirklich einfangen konnten, ist nicht sicher. Sicher ist nur, dass er immernoch hier und dort auf dieser Welt erscheint, aber genau so schnell verschwindet er auch wieder. :D





Bis dahin - Tschödeldö





04.07.12

Anime•Peteback: Last Order - Final Fantasy VII


Heute gibt es wieder etwas zu gucken. Und das wäre;

Last Order - Final Fantasy VII


"Last Order - Final Fantasy VII" ist ein Anime von Square Enix aus dem Jahr 2005 und bildet als OVA ein weiteren Teil des FF VII-Universums. Verantwortlich für den Anime war Studio Madhouse.


Fakten:
Originaltitel: Last Order - Final Fantasy VII
( ラストオーダー -ファイナルファンタジーVII)
Deutscher Titel: Last Order - Final Fantasy VII
Originalsprache: Japanisch
Erschienen: 2005
Länge: ca. 25 Minuten
Regie: Morio Asaka
Drehbuch: Kazuhiko Inukai
Produktion: u.a. Yoshinori Kitase
Animationsstudio: Madhouse






"Last Order", zu deutsch "Letzter Auftrag" ist eine Anime-Umsetzung von mehreren Spielsequenzen und Aktivsequenzen aus dem Original "Final Fantasy VII". Die gezeigten Ereignisse spielen allerdings kurz vor dem PlayStations Klassiker, aber nach dem PSP-Prequel "Crisis Core". Hier werden dem Zuschauer in zwei Handlungssträngen, erst der Nibelheim Vorfall mit Sephiroth geschildert, der sich fünf Jahre vor der Handlung von "Final Fantay VII" ereignete. Die Elitesoldaten Sephiroth und Zack werden mit einigen Soldaten, darunter auch Cloud, nach Nibelheim geschickt, um dort Vorkommnisse im Mako-Reaktor zu untersuchen. In der dort liegenden Shinravilla entdeckt Sephiroth das Labor des Shinra Professors Hojo und erfährt, dass er selbst ein Experiment ist und seine "Mutter" "Jenova" im Reaktor aufbewahrt wurde. In einem Anfall von Wahnsinn läuft er Amok und zerstört Nibelheim. Später stellen ihn Tifa, Zack und Cloud im Mako-Reaktor. Dies wird alles größtenteils aus der aus den Erinnerungen des Truks Tseng geschildert. Immer wieder eingeschoben, verfolgt man die Flucht von Zack und Clound von Nibelheim nach Midgar, welche sich kurz vor der FF-VII-Handlung zugetragen hat. Zack und Clound sind nach dem Nibelheim-Vorfall zu Versuchsobjekten von Professor Hojo geworden, wurden aber befreit und Zack flieht mit Cloud nach Nibelheim und muss sich unterwegs den Shinra Truppen erwehren.


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Wie schon gesagt, haben wir bei "Last Order" keine wirklich Weiterführung oder Fortsetzung der FF-VII-Story, sondern eine Art Spin-Off einiger Zwischensequenzen. Ob das nun nötig ist und auch gelungen ist? Schauen wir mal.

Zunächst muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass Studio Madhouse für die Umsetzung beauftragt wurde, weil der Stil wirklich zu den Figuren passt und die Animationen einfach großartig sind. Da die Umgesetzen Sequenzen schon im Original sehr düster sind, kann durch die stimmige Animations sehr viel Stimmung augebaut werden. So ist diese OVA auch keine Minute zu lang oder zu kurz geraten, denn es kann alles wichtige gezeigt werden, was gezeigt werden muss, ohne zu viel auszulassen.

Vorneweg sollte man noch wissen, dass es sich bei "Last Order" und keine groß angelegte Verwurstung des Stoffs handelt, sondern um eine Beilage einer Ultimate Edition von Advent Children handelt, die auf 7.777 Stück in Japan begrenz war. Eigentlich sollte diese Episode nur japan-exklusiv bleiben, aber kam später doch noch mal in den USA auf den Markt. "Last Order" besitzt aber keine Synchronisation, sondern nur englische Untertitel. In Europa kam die Ultimate Edition nie auf den Markt, weshalb es auch keine deutsche Sub-Spur gibt. Schade schade Square Enix... Hieran merkt man vielleicht schon, dass in "Last Order" nicht so viel Konroverses stecken kann, doch "Square Enix" hat es geschafft, den Fans doch noch auf die Füße zu treten. Denn leider ist "Last Order" nicht ein 1:1 Umsetzung der Handlung aus Final Fantasy VII, sondern wartet mit einigen Veränderungen auf, vorallem um zum zeitlichen Vorgänger "Crisis Core" zu passen. So ist diese OVA leider eher "Crisis Core" zuzuordnen, als dem Originalspiel. Dennoch gibt es aber keine weitreichenden Veränderungen, die die Handlung komplett ändern. Sie unterscheiden sich nur zum Original.

So findest Tifa ihren Vater nicht tot im Mako-.Reaktor, sondern sterben davor liegend. Desweiteren greift Cloud Sephiroth mit dem Meisterschwert frontal an und nicht wie im Original von hinten. Der krasseste Unterschied ist allerdings, dass Sephiroth, nachdem er Cloud mit seinem Schwert aufgespießt hat, von selber mit Jenovas Kopf in den Lebensstrom springt und nicht von Cloud mit letzter Kraft hingeschleudert wird. Damit hat "Square Enix" eine beeindruckende Schlüsselszene zerstört und sie durch eine sinnlose Handlung zerstört. Da hingegen gezeigt wird, dass Zack während der Fahrt auf dem Lastwagen von Shinratruppen angegriffen und schwer verwundet wird, ist der Handlung von "Final Fantasy VII", sowie der von "Crisis Core" zuträglich, da die Szene des sterbenden Zack so verständlicher veranschaulicht wird. Da Zack ein ausgebildeter Elitesoldat ist, hätte er es locker mit normalen Fußsoldaten aufnehmen können. Sie mussten ihn also vorher erst verletzen, damit er im Kampf eingeschränkt ist.


Fazit.
Die Änderungen zu der Originalhandlung in "Last Order" mögen nicht jedem Fan schmecken, aber trotzdem haben wir hier eine ganz gelungende Anime-Umsetzung des Geschehens einiger Zwischensequenzen vor uns. Da die Episode auch nur 25 Minuten umfasst, sollte es keinem weh tun, sie sich mal anzusehen und sich darüber eine Meinung zu bilden. Die OVA ist außerdem auch mit deutschen Subs bei Youtube anschaubar, was die Sache erheblich erleichtern sollte. Ich hatte sehr viel Freude mit dem kleinen Ausflug in die Vergangenheit von Zack, Cloud und Sephiroth. Für Nichtkenner des Spiels ist diese OVA allerdings sehr unverständlich und enthält einige Spoiler.





Bis dahin - Tschödeldö






 Fakten: http://anisearch.de/?page=anime&id=3225#153858
             http://de.wikipedia.org/wiki/Last_Order_%E2%80%93_Final_Fantasy_VII
Bilder:  http://www.starsandpopcorn.com/anime/last-order-final-fantasy-vii/
             http://www.animetail.com/final-fantasy-vii-last-order/
             http://www.kurosawa-cinema.com/films/animation_japonaise/final-fantasy-vii-last-order/