04.07.12

Anime•Peteback: Last Order - Final Fantasy VII


Heute gibt es wieder etwas zu gucken. Und das wäre;

Last Order - Final Fantasy VII


"Last Order - Final Fantasy VII" ist ein Anime von Square Enix aus dem Jahr 2005 und bildet als OVA ein weiteren Teil des FF VII-Universums. Verantwortlich für den Anime war Studio Madhouse.


Fakten:
Originaltitel: Last Order - Final Fantasy VII
( ラストオーダー -ファイナルファンタジーVII)
Deutscher Titel: Last Order - Final Fantasy VII
Originalsprache: Japanisch
Erschienen: 2005
Länge: ca. 25 Minuten
Regie: Morio Asaka
Drehbuch: Kazuhiko Inukai
Produktion: u.a. Yoshinori Kitase
Animationsstudio: Madhouse






"Last Order", zu deutsch "Letzter Auftrag" ist eine Anime-Umsetzung von mehreren Spielsequenzen und Aktivsequenzen aus dem Original "Final Fantasy VII". Die gezeigten Ereignisse spielen allerdings kurz vor dem PlayStations Klassiker, aber nach dem PSP-Prequel "Crisis Core". Hier werden dem Zuschauer in zwei Handlungssträngen, erst der Nibelheim Vorfall mit Sephiroth geschildert, der sich fünf Jahre vor der Handlung von "Final Fantay VII" ereignete. Die Elitesoldaten Sephiroth und Zack werden mit einigen Soldaten, darunter auch Cloud, nach Nibelheim geschickt, um dort Vorkommnisse im Mako-Reaktor zu untersuchen. In der dort liegenden Shinravilla entdeckt Sephiroth das Labor des Shinra Professors Hojo und erfährt, dass er selbst ein Experiment ist und seine "Mutter" "Jenova" im Reaktor aufbewahrt wurde. In einem Anfall von Wahnsinn läuft er Amok und zerstört Nibelheim. Später stellen ihn Tifa, Zack und Cloud im Mako-Reaktor. Dies wird alles größtenteils aus der aus den Erinnerungen des Truks Tseng geschildert. Immer wieder eingeschoben, verfolgt man die Flucht von Zack und Clound von Nibelheim nach Midgar, welche sich kurz vor der FF-VII-Handlung zugetragen hat. Zack und Clound sind nach dem Nibelheim-Vorfall zu Versuchsobjekten von Professor Hojo geworden, wurden aber befreit und Zack flieht mit Cloud nach Nibelheim und muss sich unterwegs den Shinra Truppen erwehren.


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Wie schon gesagt, haben wir bei "Last Order" keine wirklich Weiterführung oder Fortsetzung der FF-VII-Story, sondern eine Art Spin-Off einiger Zwischensequenzen. Ob das nun nötig ist und auch gelungen ist? Schauen wir mal.

Zunächst muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass Studio Madhouse für die Umsetzung beauftragt wurde, weil der Stil wirklich zu den Figuren passt und die Animationen einfach großartig sind. Da die Umgesetzen Sequenzen schon im Original sehr düster sind, kann durch die stimmige Animations sehr viel Stimmung augebaut werden. So ist diese OVA auch keine Minute zu lang oder zu kurz geraten, denn es kann alles wichtige gezeigt werden, was gezeigt werden muss, ohne zu viel auszulassen.

Vorneweg sollte man noch wissen, dass es sich bei "Last Order" und keine groß angelegte Verwurstung des Stoffs handelt, sondern um eine Beilage einer Ultimate Edition von Advent Children handelt, die auf 7.777 Stück in Japan begrenz war. Eigentlich sollte diese Episode nur japan-exklusiv bleiben, aber kam später doch noch mal in den USA auf den Markt. "Last Order" besitzt aber keine Synchronisation, sondern nur englische Untertitel. In Europa kam die Ultimate Edition nie auf den Markt, weshalb es auch keine deutsche Sub-Spur gibt. Schade schade Square Enix... Hieran merkt man vielleicht schon, dass in "Last Order" nicht so viel Konroverses stecken kann, doch "Square Enix" hat es geschafft, den Fans doch noch auf die Füße zu treten. Denn leider ist "Last Order" nicht ein 1:1 Umsetzung der Handlung aus Final Fantasy VII, sondern wartet mit einigen Veränderungen auf, vorallem um zum zeitlichen Vorgänger "Crisis Core" zu passen. So ist diese OVA leider eher "Crisis Core" zuzuordnen, als dem Originalspiel. Dennoch gibt es aber keine weitreichenden Veränderungen, die die Handlung komplett ändern. Sie unterscheiden sich nur zum Original.

So findest Tifa ihren Vater nicht tot im Mako-.Reaktor, sondern sterben davor liegend. Desweiteren greift Cloud Sephiroth mit dem Meisterschwert frontal an und nicht wie im Original von hinten. Der krasseste Unterschied ist allerdings, dass Sephiroth, nachdem er Cloud mit seinem Schwert aufgespießt hat, von selber mit Jenovas Kopf in den Lebensstrom springt und nicht von Cloud mit letzter Kraft hingeschleudert wird. Damit hat "Square Enix" eine beeindruckende Schlüsselszene zerstört und sie durch eine sinnlose Handlung zerstört. Da hingegen gezeigt wird, dass Zack während der Fahrt auf dem Lastwagen von Shinratruppen angegriffen und schwer verwundet wird, ist der Handlung von "Final Fantasy VII", sowie der von "Crisis Core" zuträglich, da die Szene des sterbenden Zack so verständlicher veranschaulicht wird. Da Zack ein ausgebildeter Elitesoldat ist, hätte er es locker mit normalen Fußsoldaten aufnehmen können. Sie mussten ihn also vorher erst verletzen, damit er im Kampf eingeschränkt ist.


Fazit.
Die Änderungen zu der Originalhandlung in "Last Order" mögen nicht jedem Fan schmecken, aber trotzdem haben wir hier eine ganz gelungende Anime-Umsetzung des Geschehens einiger Zwischensequenzen vor uns. Da die Episode auch nur 25 Minuten umfasst, sollte es keinem weh tun, sie sich mal anzusehen und sich darüber eine Meinung zu bilden. Die OVA ist außerdem auch mit deutschen Subs bei Youtube anschaubar, was die Sache erheblich erleichtern sollte. Ich hatte sehr viel Freude mit dem kleinen Ausflug in die Vergangenheit von Zack, Cloud und Sephiroth. Für Nichtkenner des Spiels ist diese OVA allerdings sehr unverständlich und enthält einige Spoiler.





Bis dahin - Tschödeldö






 Fakten: http://anisearch.de/?page=anime&id=3225#153858
             http://de.wikipedia.org/wiki/Last_Order_%E2%80%93_Final_Fantasy_VII
Bilder:  http://www.starsandpopcorn.com/anime/last-order-final-fantasy-vii/
             http://www.animetail.com/final-fantasy-vii-last-order/
             http://www.kurosawa-cinema.com/films/animation_japonaise/final-fantasy-vii-last-order/

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