30.12.12

Film•Peteback: Battleship


Die letzte Review in diesem Jahr... 
Unglaublich wie schnell ein Jahr doch rumgehen kann.

Battleship


Fakten
Originaltitel: Battleship
Deutscher Titel: Battleship
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2012
Länge: ca. 130 Minuten
Regie: Peter Berg
Drehbuch: Erich Hoeber, Joan Hoeber
Produktion: u.a. Peter Berg
Musik: Steve Jablonsky
Cast: u.a. Taylor Kitsch, Brooklyn Decker, Liam Neeson
Alexander Skarsgård, Rihanna

Trailer: Battleship

Kurz gesagt: "Battleship" ist ein US-amerikanischer SiFi-Actionfilm von Regisseur Peter Bergt, aus dem Jahr 2012. Interessant bei der Veröffentlichung ist, dass der Film in Deutschland einen Monat vor den USA ausgestrahlt wurde. Der Film basiert lose auf dem "Hasbro"-Klassiker - "Schiffe versenken" und erzählt die Story um ein Flottenmanöver der US-Navy vor der Küste Hawaiis, bei dem Aliens auf der Erde landen, die einem Kontaktsignal gefolgt sind.




Im Jahre 2005 entdecken Forscher einen erdähnlichen Planeten, auf dem intelligentes Leben vermutet wird. Durch eine Übertragungstation auf Hawaii wird mit einem orbitalen Satelliten ein Signal zu diesem Planeten gesendet, in der Hoffnung, dass jemand antwortet.

Hauptprotagonist ist der junge Navy-Offizier Alex Hopper (Taylor Kitsch). Er war einst ein Raufbold, ein Nichtstuer der sich mit Gelegenheitsjob durchschlug und auf der Couch von seinem älteren Bruder Stone (Alexander Skarsgård) schlief. Der hatte das Leben seines kleinen Bruders irgendwann satt und holte ihn zu sich in die Navy, damit er etwas aus seinem Leben macht. Aber dann begeht Alex einen Fehler, der ihn die Laufbahn kosten könnte: Er verliebt sich ausgerechnet in Sam (Brooklyn Decker), die Tochter seines Admirals (Liam Neeson). Der hält nicht sehr große Stücke auf den jungen Offizier und wird seine Tochter sicher nicht an jeden X-Beliebigen geben. Alex bleibt allerdings wenig Zeit, über sein Schicksal nachzugrübeln, denn bei einem internationalen Flottenmanöver im Pazifik, vor Hawaii, gerät seine Einheit in eine Situation, auf die sie auch die beste Militärschule nicht vorbereiten konnte. Es wird ein merkwürdiges Objekt im Wasser gesichtet und drei Zerstörer, bestehend aus zwei amerikanischen und einem japanischen Schiff werden abkommandiert, um das Objekt zu sichten. Bei Kontakt, wird das Objekt aktiv und erzeugt eine Art undurchdringliches, kuppelförmiges Schutzschild, dass die drei Marineschiffe von der Außenwelt abschneidet. Nun tauchen auch noch drei Schiffe aus der Tiefe des Meeres auf und gehen in Verteidigungsstellung. Aus einem Übungsmanöver wird eine echte Seeschlacht.




Schiffe versenken. Ich denke mal, jeder hat diesen Klassiker der analogen Spielewelt schon einmal gespielt und weiß, dass dieses Spiel niemals alt werden wird. Hasbro hat sich da vermutlich gedacht, dass sie dem Ganzen ein Denkmal setzen sollten, oder sie wollten nach der "Transformers"-Reihe einfach noch ein bisschen mehr Geld scheffeln. Ich tippe auf Letzteres. Wenn es um die Filmwelt geht, dann ist eigentlich keine Ausgangsidee zu lächerlich, dass man nicht doch einen Film daraus machen könnte. Man braucht nur die nötigen Geldmittel und den richtigen Regisseur.

Und den Regisseur hat man auch gefunden. Peter Berg, der sich schon durch Blockbuster wie "Hancock" oder "Operation: Kingdom" hervorgetan hat. So ein Bombastfeuerwerk wie in "Battleship" abgefeuert wird, müssen da einfach auch ein paar Leute dabei gewesen sein, die auch in den Transformers mitgemischt haben. Vorne ran natürlich was die visuellen Effekte angeht.

Der Film fängt eher gemächlich an und will erst einmal alle nötigen Charaktere vorstellen und ein bisschen ausbauen. Dafür muss sich am Anfang auch Zeit genommen werde, denn im später wird dafür nicht mehr viel Zeit bleiben, da gibt es andere Prioritäten. Genau genommen haben wir hier keinen Charakter der besonders hervorsticht. Einfacher, stereotyper Einheitsbrei. Toughe Draufgänger, knorrige Generäle, stolze Japaner und heiße Miezen. Wenn man die "Transformers"-Filme gesehen hat, der wird sich hier irgendwie zu Hause bzw. vertraut vorkommen. Im weiteren Verlauf nimmt der Film kräftig Fahrt auf und hält das Tempo konstant. Ganz selten gibt es mal Situationen, in denen den Protagonisten ein wenig Ruhe gegönnt wird. Denn wenn ein actionreiches, visuelles und bombastisches Effektfeuerwerk, à la Michael Bay, angezündet wird, dann geht das nicht so schnell wieder aus. Man merkt schon, wohin die 200 Millionen Dollar Produktionsbuget geflossen sind und in dem Sinne wurden sie vollends ausgenutzt. Der Film ist von den Effekten her der feuchte Traum eines jeden Popcornkinoliebhabers. Wer sich die Blu-Ray des Films kauft, der wird in ein paar Making Of's auch sehen, wie alles animiert und produziert wurde. So wurde sehr viel Augenmerk auf die Darstellung von realistischem Wasser gelegt wurde und nie sah animiertes Wasser schöner und wässriger aus. Auch die technischen Details der Raumschiffe sind sehr sehenswert und eindrucksvoll. Transformers-like.

Wer die Ähnlichkeiten zum großen Roboterfilm sieht, der wird auch die Schwächen erkennen. Die "Transformers"-Filme sind ein zweischneidiges Schwert. Sie sind technisch ausgefeilt, spektakulär und actionreich, doch sagt man ihnen auch nach, dass sie schwach in der Handlung sind und das mit dem Bombast überdecken wollen. Der Gedanke kommt nicht von ungefähr. Für das Drehbuch wird auch "Battleship" keinen Oscar bekommen. Da muss ich aber fragen: "Was erwartet man denn von einem Film/Drehbuch, der/das auf einem Spiel beruht, welches man mit einem Stück Papier und einem Bleistift spielt?" Und wenn man ehrlich mit sich selbst ist, will man bei so etwas doch gar keine große, epische Story. Peter Berg hat locker-leichtes Unterhaltung geschaffen, für Actionfans. Und trotzdem lässt der Film, trotz minderer Story, minderer Charaktere und minderer Dialoge, bei den richtigen Zuschauern die Kinnladen runterklappen und die Augen funkeln. "Battleship" ist nicht unbedingt Massenkino, obwohl er vielleicht Potenzial dafür hätte. Der Film bietet abgestumpfte Charaktere, die auf ihre eigene Weise doch irgendwie sympathisch sind und der Humor ist, wenn man auf Situationskomik und Draufgängersprüche steht, auch nicht zu verachten. Man sollte eben nicht alles so ernst nehmen. Eine andere Sache wäre da der überschwängliche Patriotismus und die Beweihräucherung des Militärs und vor allem der Navy. Es ist schon fast lächerlich wie sehr das in den Mittelpunkt gestellt wird, da könnte an "Battleship" auch gleich als Werbevideo nehmen, um Rekruten anzuheuern. Aber obwohl, das hat damals bei "Top Gun" auch niemanden gestört.

Kommen wir mal zu den Schauspielern und deren Leistung. Da haben wir zum einen Taylor Kitsch , bekannt aus "John Carter - Zwischen den Welten" oder "X-Men Origins: Wolverine". Dann hätten wir da noch die R'n'B-Sängerin Rihanna. Diese beiden Teilen sich die meiste Screentime. Beide sind keine grandiosen Schauspieler, wobei gerade Rihanna hier maßlos untergeht und irgendwie deplatziert wirkt. Sie ist ein kleines Mäuschen unter gestandenen Marinesoldaten, wobei ihr toughes Auftreten auch nicht wirklich zieht. Kitsch merkt man an, dass er sich mehr im Schauspielgeschäft zu Hause fühlt und liefert, im Verhältnis, eine solide Leistung ab. Liam Neeson hingegen, vermutlich die unbestrittenste Größe in diesem Film, fristet ein Dasein in einer Nebenrolle mit wenig Auftritten und einem weniger als eindimensionalen Charakter. Dort hätte man sicher ein bisschen mehr rausholen können, wenn man diesen Mann schon für so einen Film an Land ziehen konnte.


Die ganze Zeit rede ich davon, dass der Film auf dem Spiel "Schiffe versenken" basiert, doch wie viel hat er denn nun wirklich damit gemein? Um die Handlung und gewisse Kniffe und Ideen nicht vorwegzunehmen, sei gesagt, dass man die Parallelen in ein bis zwei Szenen sehr gut erkennen wird, denn man wird schon mit der Nase draufgestoßen.

Fazit.
Wer mit "Transformers" keinen Spaß hatte, der wird auch bei Battleship nicht besonders gut unterhalten werden. Wer sich allerdings an Bord schwingen will und Genrefan ist, der wird hier über ganz zwei Stunden gut unterhalten werden. Mit kam es sogar so vor, als ob "Battleship" viel zu schnell zu Ende war. Der Film lohnt sich aber am meisten in der Blu-Ray-Fassung. HD-Bild muss da einfach sein!







Bis dahin - Tschödeldö






PS: Da es wohl keinen Post mehr von meiner Seite geben wird, wünsche ich meinen Lesern einen tollen Silvesterabend! Lasst es knallen, trinkt was, macht was kaputt, oder auch nicht. Wie es euch beliebt! :D Auf einen guten Start ins neue Jahr - Ich werde da sein! :)

Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/Battleship
             http://www.filmstarts.de/kritiken/102237-Battleship.html
Bilder:  http://metalarcade.net/2012/05/battleship-movie-review/#.UN7tjndiJhU
             http://jeffreyklyles.wordpress.com/tag/battleship/
             http://outnow.ch/Movies/2012/Battleship/Bilder/movie.xl/03

             http://leonhart90.blogspot.de/2012/04/movie-review-battleship.html

27.12.12

[52 Games] - Das Ziel ist das Ziel


Weihnachten ist vorbei und somit ist es wieder Zeit für den harten Blogger Alltag.

#48 - Ziele
- Assassin's Creed - Verschiedene Teile (PS3) - 


Zu dem Thema "Ziele" kann ich mir eigentlich kein bestimmtes Spiel für rausfischen, denn was mir da durch den Kopf schießt, sind die Begriffe "optionale Ziele/Missionen".

Es ist eine Sucht... Nein sogar schon ein regelrechter Zwang. Was tut der Spieleentwickler um künstlich Spielzeit zu strecken und das Spiel noch umfangreicher zu machen? Genau! Man baut optionale Ziele oder Missionen ein, auch Sidequests genannt. Viele behaupten, dass gerade die Nebenaufgaben die Würze jedes Spiels sind, doch sie können auch eine böse, böse Sucht erzeugen. Ich kann keiner Hauptstorystang mehr folgen, ohne vorher alle möglichen, optionalen Ziele abzuklappern. Irgendwelchen Kram finden, Sachen von hier nach da bringen, diese und jene Ziele ausschalten, Informationen besorgen, alles wird gemacht. Noch besser sind die Nebenaufgaben in Missionen, wie es z.B bei den "Assassin's Creed"-Teilen ist. Da hat man neben dem Hauptziel auch optionale Ziele, wie z.B so und so viele Wachen zu töten, nicht entdeckt zu werden, oder irgendwas zu sabotieren. Das ist mal mehr, mal weniger schwierig und beschäftigt nicht wirklich für eine längere Zeit, aber trotzdem machen sie, wenn man sich die Gesamtsynchronisation ansieht, einen recht großen Teil des Umfangs aus.

Aber ich kann einfach nicht anders. Ich muss sie einfach machen, um die komplette Synchronisation zu bekommen! Sonst bin ich nicht glücklich, selbst wenn die Mission gemeistert ist, ist sie nicht gewonnen ohne die optionalen Ziele. Es wäre nur eine halbe Sache und ich mache keine halben Sachen!




Bis dahin - Tschödeldö




23.12.12

Anime•Peteback: Tokyo Godfathers


Morgen ist Heiligabend und deswegen sind wir auch beim Filmprojekt ganz weihnachtlich eingestellt. Dazu haben wir natürlich auch den passenden Film parat.


Tokyo Godfathers




Fakten:
Originaltitel: Tokyo Godfathers (東京ゴッドファーザーズ)
Deutscher Titel: Tokyo Godfathers
Originalsprache: Japanisch
Erschienen: 2003
Länge: ca. 88 Minuten
Regie: Satoshi Kon
Drehbuch: Satoshi Kon
Produktion: u.a. Masao Maruyama, Shinichi Kobayashi

Trailer: Tokyo Godfathers

Kurz gesagt: "Tokyo Godfathers" ist ein Anime aus dem Jahr 2003, von Regisseur Satoshi Kon. Der Anime wurde von Studio Madhouse produzier und als Vorlage diente John Fords Western "Spuren im Sand" aus dem Jahr 1948. Der Anime handelt von drei Obdachlosen Japanern, die durch Zufall, beim Stöbern in Abfalleimern, ein Baby auftun. Nun müssen sie sich als Ersatzeltern für ein Baby behaupten, bis sie die wahren Eltern gefunden haben.




Es ist Heilig Abend, auch in Tokyo und es ist bitterkalt. Obdachlose stehen an, um ein Schälchen heiße Suppe zu bekommen, welche gratis ausgeben wird. Darunter sind auch der Trinker Gin, die arbeitslose Drag Queen Hana und die Mittelschülerin Miyuki. Sie sind leicht erbost darüber, dass die Speisung für die Armen eher kläglich ausfällt und wollen sich noch was aus ein paar Mülltonnen besorgen. Beim Wühlen nach essbaren Sachen finden die drei allerdings keine gewünschten Lebensmitteln, sondern ein kleines Baby. Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man ein Baby zwischen Mülltonnen findet und so sind die Drei mit der Situation als neuerkorene Familie vollkommen überfordert. Gin und Miyuki können sich mit ihrem Schicksal nicht gerade anfreunden und beschließen, wie es auch richtig wäre, das Kleine zu einer Polizeistation zu bringen, damit die sich damit beschäftigen können. Die Vollblut-Transe Hana sieht den Fund aber als göttliches Geschenk und will das Kind gleich von Fleck weg adoptieren. Natürlich wird ihr bald klar, dass sie sich als Obdachlose nicht um sie kümmern kann, doch zur Polizei möchte sie trotzdem nicht gehen. Viel mehr fasst sie den Entschluss die Mutter zu finden und diese verantwortungslose Person zur Rede zu stellen, wie sie einfach ihr Kind aussetzen kann. Auf dieser Suche streifen die vier durchs halbe Tokyo und geraten auch in einige brenzlige Situationen.



Animes die richtig zum Thema "Weihnachten" passen, sind doch recht rar, vor allem auch noch mit deutscher Vertonung. Ein Glück, dass es wenigstens diese Perle nach Deutschland geschafft hat und sie sollte auch in keiner gut sortierten Sammlung fehlen. Für mich ist "Tokyo Godfathers" gleich doppelt ein Highlight, da auch noch einer meiner Lieblings-Anime-Regisseure beteiligt war - Satoshi Kon.

Eine Gruppe ganz verschiedener Charaktere findet ein Baby und muss damit zurechtkommen. Das ist ein grundsolides, zeitloses Grundgerüst für Filme die sowohl mit Komik als auch mit ein wenig Drama und Charakterstudie arbeiten wollen. Das dachte sich sicher auch Kon, als er die Idee von "Spuren im Sand" übernahm und die drei Bankräuber gegen drei Obdachlose austauschte und das dauch noch in der Megametropole Tokyo. Im Gegensatz zu seinen vorherigen Filmen, wie "Perfect Blue" oder "Millennium Actress", geht der Film einen gemächlicheren Gang, nimmt aber im Lauf der Handlung immer mehr Fahrt auf, weiß aber auch, wann man den Zuschauer Pausen gönnen muss. Trotzdem überschlagen sich die Ereignisse gerne mal und so wird die Gruppe um Gin, Hana und Miyuki mal zerrissen und bald wieder zusammengeworfen, wobei auch kurzzeitig unterschiedliche Handlungsstränge entstehen, die sich aber bald wieder zu einem Hauptstrang zusammenfinden. Die kleinen Pausen auf der wilden Reise durch Tokyo wird genutzt um ein bisschen Charakterstudie zu betreiben und vor allem um die Personen, mit denen man sich die ganze Zeit bewegt, richtig auszubauen. Das ist auf etwas knappen 88 Minuten ein bisschen schwierig, aber Kon nimmt sich gerne Zeit für seine Protagonisten.

Die Inszenierung ist dabei solide und gleichzeitig unspektakulär. Der Film hat natürlich auch seine Spitzen, wirkt aber nie ÜBERspitzt. Der Gedanke und der Geist von Weihnachten wird liebevoll aufgegriffen und widergespiegelt. Wenn man schon einmal drei Protagonisten mit einem Baby hat, denkt man doch gleich an die Heiligen Drei Könige und man bekommt gezeigt, dass es an Weihnachten um viel mehr gehen kann, als den puren Materialismus. Dem hat Satoshi Kon sowieso schon entgegengearbeitet, indem er seinen drei Protagonisten überhaupt nichts gegeben hat, nicht mal ein richtiges Zuhause.

Drei grundverschiedene Figuren, drei grundverschiedene Charaktere. Typisch für so eine Story hat jede Figur ihre speziell zugeschriebene Rolle. So ist der Transvestit Hana ein herzensguter Mensch, aber auch genauso durchgedreht wie exzentrisch. Er/Sie ist altklug, vorlaut und sogar recht eingebildet, hält die Gruppe aber fest zusammen. Gin hingegen ist ein Sturkopf und ein Einzelgänger.  Er ist oft von Hana genervt und hasst es von ihm/ihr bemuttert und bevormundet zu werden. Er ist oft grantig drauf, hat das Herz aber am rechten Fleck. Er gibt am wenigsten über seine Vergangenheit preis, was in der ersten Erzählung sehr melodramatisch ist, sich aber später plausibel ändert. Die letzte im Bunde ist die Mittelschülerin Miyuki, das "Kind" der Gruppe. Sie ist ein wahrer Dickkopf, doch auch genauso pflichtbewusst und warmherzig. Ihr liegen Hana und Gin sehr am Herzen, was sie aber nie offen zugeben würde. Sie hat es auf die Straße verschlagen, nachdem sie einen Streit mit ihrem Vater hatte und einfach weglief. Sie könnte jederzeit nach Hause zurück, ist dafür aber viel zu stolz und auf der anderen Seite auch zu beschämt.

Der Film bietet typisch-sympathische Animationen und ein realistisches Charakterdesign. Ein ganz besonderes Augenmerk sollte man auf die Mimiken der Figuren legen, denn sie sagen oft viel mehr als 1000 Worte - einfach typisch Madhouse. Das Drehbuch tut das Übrige. Die Story ist niemals zu sentimental, zu bezaubernd oder so melancholisch. Der Mittelweg wird gefunden und die die Dialoge weisen eine passende Eloquenz auf und können den Zuschauer sowohl zum Lachen, Schmunzeln, als auch zum Seufzen bringen. Im Mittelpunkt natürlich das dynamische Trio mit ihrem kleinen Zögling, die sich öfter kabbeln, als eigentlich gewollt. Dies wirkt hier und da ein wenig zu albern bzw. zu überzogen, aber das ist halt humorbedingt.

Die Synchronisation kann sich durchaus hören lassen, denn es sind bekannte Sprecher mit am Start, wie Walter von Hauff (Stammsprecher von Tim Allen), Kai Taschner (Kiff in Futurama) und Caroline Combrinck (1. Stimme von Ash Ketchum in Pokémon).


Fazit.
"Tokyo Godfathers" bekommt von mir eine klarer Empfehlung und das nicht nur für die Feiertage. Satoshi Kon hat hier eine skurrile und moderne Weihnachtsgeschichte mit ganz viel Herz entstehen lassen, die mit tollen Charakteren, einer rasanten Story und einer tollen Atmosphäre aufwarten kann. Eine Reise quer durch die japanische Metropole Tokyo, die dabei nicht nur die Geschichten der Charaktere offenbart, sondern auch einen Querschnitt der Stadt und ihrer Eigenarten zeigt, so schön und unschön sie auch sein mögen.






Ich wünsche euch, meinen Lesern, an dieser Stelle natürlich eine frohes Weihnachtsfest, schöne Tage mit der Familie und Freunde und hoffentlich ein paar tolle Geschnke! Frohe Weihnachten alle zusammen! :)

Bis dahin - Kling, Glöckchen, klingelingeling.








Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/Tokyo_Godfathers
Bilder:  http://outnow.ch/Movies/2003/TokyoGodfathers/Bilder/movie.ws/08

             http://www.ipicstorage.com/t-z/tokyo-godfathers
             http://liferthemoviecorner.blogspot.de/2012/02/tokyo-godfathers.html
             http://www.filmequals.com/2012/12/17/your-guide-to-guys-christmas-movies/
             http://sibatmedia.wordpress.com/2011/02/18/mini-review-tokyo-godfathers/

21.12.12

PeteBACK-Manifest: Animus Edition!



Spieler aller Länder vereinigt euch, kämpft gegen unfertige Spiele, schlechte Portierungen und fehlende Patches und steht ein für mehr Akkuratesse und schnelleres Patchen von Bugs!

In dieser Ausgabe des PeteBACK-Manifests, werde ich mal ein paar Themen ansprechen, auf die ich durch "Assassin's Creed III" gekommen bin. Das Thema "Bugs, Glitches, Grafikfehler und den Sinn". Eigentlich sind das Themen mit denen ich mich eher weniger beschäftige, da ich Konsolenspieler bin und keinerlei Modifikationen vornehmen kann und mich deshalb mit gewissen Sachen arrangieren muss. Als Konsolenspieler ist man darauf angewiesen, dass die Entwickler ihren Job genau nehmen und möglichst alle Fehler und Bugs schon im Vorfeld ausradieren. Seitdem die Konsolen internetfähig sind gibt es natürlich den Vorteil, dass Spiele im Nachhinein noch gepatched werden können, meistens schon am Release-Tag.

Mir sind in den Spielen die ich gespielt habe, wirklich nie große Bugs aufgefallen, weil sie nicht so schwerwiegend waren, dass es das Spielgeschehen beeinträchtigt hätte. Allerdings hat sich Ubisoft mit "Assassins's Creed III" ein Bug-Feuerwerk geleistet, dass ich noch nie gesehen habe. Wie ich mitbekommen habe, sind diese Bugs größtenteils nur bei den Konsolenversionen des Spiels vorhanden, nicht aber auf der PC-Version. Das ist in sofern interessant, da die Spiele vorrangig für die Konsolen entwickelt werden und dann bekommt man so etwas. Versteht mich nicht falsch, das Spiel ist auf jeden Fall noch spielbar und man kann es auch ohne Probleme beenden, aber es sind die Feinheiten die dort gestört haben. Es gibt bei Youtube genug Videos, die verschiedene Bugs, Glitches, Grafikfehler und sonst noch was vorstellen. Wer das mal sehen will, der kann gerne mal danach suchen.



Hier nun eine Auflistung,
die ich während des Spielens immer wieder fortgeführt habe.

    • Bestimmte Felsen können nicht beklettert werde, obwohl sie die Textur dafür aufweisen.
    • Wapitis können nach dem ersten abwehren sofort getötet werden.
    • Nach dem Häuten von Tieren werden die Tierüberreste random erzeugt. Da wird aus einem gehäuteten Bär ein Hasenkadaver.
    • Tiere bleiben an Bäumen, Steinen und Häusern hängen.
    • Wachen greifen grundlos an, auch wenn man inkognito ist.
    • Getötete Wachen können manchmal nicht in Heuhaufen versteckt werden.
    • Random Wachen laufen ohne Sinn, alleine durch die Gegend.
    • NPC sitzen in Kneipen neben den Stühlen oder in der Luft darüber.
    • Connor dreht bei Konversationen nicht den Kopf zur sprechenden Person.
    • NPCs sprechen nicht zu Connor sondern ins Leere, andere aber nicht.
    • Auf Aussichtspunkten (Turmspitze oder Wetterhahn), steht Connor/Haytham beim Synchronisieren in der Luft.
    • Connor/Haytham wird in den durchsichtigsten Sträuchern nicht gesehen. (Sinn?)
    • Ungenaue Missionsbeschreibungen. "Aufhalten" kann sowohl das Töten der Zielperson bedeuten, als auch das Fangen.
    • NPCs sprechen, bewegen aber nicht den Mund.
    • NPCs bewegen den Mund, sprechen aber nicht, es werden aber Untertitel angezeigt.
    • Untertitel werden oft viel zu spät gewechselt.
    • Im Tunnelsystem der Freimaurer kommt es oft zu Grafikfehlern. Ein Raum erstrahlt in wunderbaren grünen und pinken Streifen.
    • Eine Mission verlangt es, dass man nicht mehr als 15 Gegner tötet. 1. Müssen mindestens 13 Gegner missionsbedingt getötet werden, damit es weitergeht. 2. Kann man im Endeffekt so viele töten wie man will und bekommt trotzdem die volle Synchronisation.
    • Beim späteren Wiederholen einer Mission wurde mein Schwert durch eine Axt ersetzt.
    • Pistolen Bug: Später ist es möglich zwei statt nur einer Pistole zu tragen. Der Bug ersetzt nach Schnellreisen oder Zwischensequenzen eine Pistole durch die Pistole von John Pitcairn, die man nach seiner Eliminierung bekommt. Es kann auch vorkommen, dass andere Pistolen augewählt werden.
    • Kriegskeulen werden oft einfach fallen gelassen
    • Auf manchen Wegen und Straßen liegen anscheinend unsichtbare Baumstämme, wo das Pferd einfach gestoppt wird. Das kann in Missionen schonmal recht nervig sein. 
    • Pferde stehen oft auf dem Balken wo sie festgemacht sind oder der Tränke.
    • Wachen auf der Straße sehen Connor auf höher gelegenen Dächern, aber nicht auf tiefer gelegenen Balken. (Sinn?)
    • Aussichtspunkte decken nicht die komplette Karte auf. (Sinn?)
    • Bürgermissionen für das freischalten eines Rekrutenm werden nicht auf der Karte angezeigt und müssen erst mühsam gesucht werden.
    • NPCs bestellen im Winter ihre Felder und säen ihre Saat aus. (Sinn?)
    • Im Winter stehen Tomatenpflanzen auf den Feldern mit Tomaten daran. Allerdings mit Schnee bedeckt (Sinn?)
    • Nach Zwischensequenzen und abgeschlossenen Missionen fehlen oft Pfeile, Fallen, Rauchbomben oder Köder aus dem Inventar.
    • Die Köpfe der Kühe haben keine Hitbox. Man kann also in den Köpfen der Kühe stehen.
    • Interaktionen mit den Arbeitern in der Davenport Siedlung sind manchmal nicht möglich, um die Enzyklopädie des Einfachen Mannes zu vervollständigen.
    • Stellen wo Steckbriefe hängen könnten "funkeln", auch wenn man inkognito ist und dort keine Steckbriefe sind.
    • Pferde springen von großen Steinen, aber nicht über kleine Steine. (Sinn?)
    • In einer Mission wird man, unter Zeitlimit wohlgemerkt, von zwei Bataillon Wachen aufgehalten, was relativ unfair ist.
    • Selbe Mission: Das Pferd kann erst galoppieren, wenn alle Gegner besiegt sind. (Sinn?)
    • Wachen können nicht schwimmen. (Sinn?)
    • Tiere tauchen nach Schnellreisen, an der selben Stelle unmittelbar wieder auf. Ermöglicht das übermäßige Farmen von Fellen.
    • Im Handelsmenü wird bei der Herstellung von Gegenständen nicht angezeigt, wie viel man schon davon hergestellt hat.
    • Balancing zwischen den Preisen von Roh- und Herstellungsprodukten ist oft unrealistisch. Man braucht sich eigentlich nur auf Felle spezialisieren.
    • Öllampen gehen im Untergrund einfach wieder aus.
    • Beim Tragen von Pulverfässern im Untergrund kam es zu einem Bug, wo die Kamera in die Wand hineinglitched und hängen bleibt. Der Bildschirm färbt sich milchig-weiß und bewegen ist noch möglich. Das Spiel muss komplett neu gestartet werden. Das ist mir 4 Mal passiert! Abhilfe schafft das Aufheben der Fässer, um sie dann einfach vorwärts zuwerfen. NICHT TRAGEN!
    • Almanach Seiten sind nicht sichtbar, bis man unmittelbar vor ihnen steht.
    • Schwer zu erkennende Almanach Seiten. Weiße Buchseiten, die weiß leuchten auf weißen, mit Schnee bedeckten Dächern verfolgen ist eine Qual.
    • Ungenaues Springen von Connor/Haytham.
    • Das Werkzeug für's Knacken von Schlössern wird oft neben dem Schloss angesetzt.
    • Ein Durchgang ist durch das Fehlen eines Schalters im Untergrund nicht passierbar. Man muss also die Lampe zurücklassen. Ärgerlich.
    • Man konnte eine Zielperson in einer Mission erst töten, nachdem man alle anderen Rotröcke ausgeschaltet hat. Die Rotröcke standen still, genau wie die Zielperson.
    • Wachen traten auf einem Schiff nicht nah genug an die Reling heran, dass man sie ausschalten konnte, obwohl es möglich sein sollte.
    • An der Reling hängend konnten keine Wachen ausgeschaltet werden, sondern nur, wenn man etwas darunter an der Schiffswand hing.
    • Wachen konnten einen durch Wände oder Ecken hindurch entdecken.
    • Doppelattentate sind recht ungenau und funktionieren nicht immer, obwohl beide Ziele nah genug beieinander stehen.
    • Logiklöcher an bestimmten Stellen der Story. (Sinn?)
    • Die neuen, verstecken Klingen werden nicht erklärt, obwohl es das wert wäre. (Sinn?)
    • Ein Porträt im Keller des Herrenhauses, wird nach der Eliminierung der Person nicht durchgestrichen.
    • Haytham kann Waffen von Gegnern einstecken, die dann im Menü verfügbar sind. Connor kann dies nicht. (Bug?)
    • Wachen werden auf der Karte als rote Punkte angezeigt, es sind aber manchmal gar keine an der Stelle.
    • Eine Schnellreisestation im Grenzland ist erst verfügbar, wenn man das Grenzland schon betreten hat.
    • Druckereien werden angezeigt, obwohl man inkognito ist.
    • Achilles verliert in einer kleinen Zwischensequenz seinen Stock, als er auf einem Stein auf einem Hügel sitzt und auf die Bucht schaut. Sein Stock rutscht dann langsam den Abhang hinunter. Im Folgenden hat Achilles seinen Stock noch in Zwischensequenzen, aber nicht mehr, wenn man ihn einfach so im Herrenhaus antrifft.
    • Im Keller gibt es die Wand, wo die Monturen ausgehängt werden, die Connor tragen kann. Selbst wenn die Wand leer ist, kann man damit interagieren. Leider hat das zufolge, dass man den Animus verlassen muss, weil man die Interaktion nicht abbrechen kann. Das wird erst zu behoben, nachdem man die erste Montur erhält.
    • Eine maritime Mission wird einfach so mit einer Schwarzblende beendet.
    • Eine maritime Mission musste ich zweimal machen, da sich das Spiel am Ende aufgehangen hat. Das Schiff wurde von der Seite gezeigte. Die Matrosen taten ihre Arbeit und ich konnte die Kamera leicht bewegen. Neustart.
    • Bei einer Mission, während eines Gewitters mit hohem Wellengang, habe ich es geschafft mit vollem Segel vor dem Wind einen Salto mit der Aquila (Schiff) zu machen. Das Schiff landete wieder ruhig im Wasser, als ob nichts passiert wäre. (Sinn?)
    • Eine Breitseite Kanonenkugel kann nicht durch Wellen dringen, aber die Präzisionskanonen an der Bordseite können es. Sie können auch über eine viel zu weite Entfernung zielgenau treffen.
    • Wenn die Aquila im Hafen liegt, ist ihr Steuerrand komplett weiß und texturlos. Das wurde erst geändert, als ich mit einem DLC ein neues Aussehen für die Aquila bekommen habe.
    • Stressige Kletter- und Kampfpassagen im Spiel, während nebenbei ein wichtiger Dialog läuft. Etwas schlecht gelöst...
    • George Washington ist einmal unsichtbar, auch wenn das Icon der handlungsrelevanten Mission über ihm steht.
    • Axtschlänge der Grenadiere treffen manchmal verbündete Rotröcke und manchmal nicht. Die Axt geht ohne Schaden durch sie hindurch.
    • Manchmal ist es nicht möglich Leichen zu plündern.
    • Kampfmusik spielt noch fast 5 Minuten weiter, obwohl es keinen Kampf mehr gab.

    Das soll es für's erste gewesen sein. Es ist doch einige ganze Menge, was mir so während beim Spielen aufgefallen ist. Natürlich kann man das alles nicht gleich gewichten, denn manche Bugs sind zu banal, als das man sich wirklich daran stören könnte. Aber so ein paar Sachen, jedenfalls die wo ich das Spiel neustarten musste, waren einfach nur nervig und frustrierend. Ich glaube nicht das Ubisoft dafür noch einen weiteren Patch rausbringen wird, aber man darf die Hoffnung ja nie aufgeben. Mir ist es sowieso egal, da ich "Assassin's Creed III" ja schon beendet habe. Ich hoffe es einfach für die, die es noch spielen wollen.

    Und deshalb sage ich; Liebe Entwickler, kümmert euch mehr um den Bug-Support! Bugs die die Spiele nicht weiter laufen lassen oder das Spielgeschehen unnötig beeinträchtigen, sind einfach nur nervig und frustrierend. Selbst nach Release-Patches sind noch genug Unstimmigkeiten vorhanden. Ich weiß, dass es eine Heidenarbeit ist ein Spiel komplett fehlerfrei zu bekommen, aber dann passt eure Entwicklungszeit an und lasst die Produkte nicht immer beim Kunden reifen. Das bringt nur Unzufriedenheit.





    Bis dahin - Tschödeldö




    Ein Mann, ein Kredo - Assassin's Creed III



    Lass mich dir etwas sagen, Connor.  
    Das Leben ist kein Märchen und es gibt keine Happy Ends.  
    In deiner Hast die Welt zu retten, mein Jungen - Achten darauf, dass du sie nicht zerstörst...   
    - Achilles Davenport


    Ich erlebe gerade ein leichtes Déjà-vu, mit dem Unterschied, dass es dieses Mal nicht das Steampunk-Abenteuer "Dishonored" ist, sondern der dritte Teil der "Assassin's Creed"-Reihe.

    Ich habe das Spiel gestern beendet und sogar mit stolzen 98% Synchronisation. Ja ja, Arbeit lohnt sich! Für die restlichen 2% hätte ich noch einige unwichtige, optionale Nebenmissionen machen müssen, da war meine Motivation dann doch nicht mehr so stark, als ich das Spiel dann schon beendet hatte. Wie bei meinem kleinen Beitrag zu "Dishonored", soll das hier keine komplette Review werden, sondern nur ein einige Zeilen zu meinen Erfahrungen und meiner Meinung. Das Spiel hat es auf jeden Fall verdient.

    Wenn man sich drei Teile lang mit dem italienischen Frauenheld Ezio Auditore durch die mediterranen Gegenden von Italien und durch die osmanische Metropole Konstantinopel gekämpft und gemeuchelt hat, ist es schon ein kleines Event den neusten Teil mit einem neuen Mitglied des Assassinen Ordens zu bestreiten. Wer natürlich mit dem neusten Teil einsteigt, hat damit natürlich keine Probleme (aber wer mit dem dritten Teil anfängt, ist sowieso ein Unmensch). Man hat sich an den guten Ezio gewöhnt. Er ist charismatisch, charmant, listig, willensstark, gerecht und pflichtbewusst. Nicht umsonst hat man dem guten Mann ganze drei Spiele und zwei Kurzfilme gewidmet. Er hat auch unverkennbar die interessanteste Story Line, wobei er seinen letzten Auftritt mit dem Assassinen aus dem ersten Teil, Altair, teilen musste. So wurden beide Geschichten zu einem guten Ende gebracht. 

    Der neue Hauptcharakter ist der Halbindianer/Halbbrite Connor oder auch Ratohnhaké:ton, wie sein richtiger Name in der Sprache seines Volkes (dem Stammt der Mohawk) lautet. Neu ist hier, dass Connor als Jugendlicher in den Orden eintritt und man so sein Aufwachsen und seine Ausbildung miterlebt. Er ist gleichermaßen lernfähig, wie auch unbelehrbar. Er ist dickköpfig, übermütig und stürmisch, so vergisst er manchmal einen Schritt vorauszudenken und gerät dadurch gerne mal in unangenehmere Situationen. Dennoch ist sein Sinn für Freiheit und Gerechtigkeit unbeschreiblich stark und ausgeprägt. Seine Motive hingegen sind im Gegensatz zu seinem Vorfahren eher egoistischer Natur, bis er später den Sinn für das große Ganze erlangt. So hat er zu Anfang starke Rachegedanken und interessiert sich zunächst nur für die Rettung und den Schutz seines Volkes. Das ist seine Gemeinsamkeit mit dem jungen Ezio, der im zweiten Teil auch den Tod seines Vaters und Bruders rächen will, bis ihn sein Mentor eines besseren belehrte. Conners Freigeist wird auch noch dadurch beflügelt, dass sein Mentor Achilles Davenport kein Freund von alten Traditionen ist. So wurde die typische Aufnahmetradition ausgelassen und außerdem handelt Connor selten im Sinne des Kredos der Assassinen. Den Grundsatz "Nichts ist wahr und alles ist erlaubt" hat er auch nicht ganz verinnerlicht. Ich bin mit Connor über meine Gesamtspielzeit von ca. 52 Stunden sonst recht gut warm geworden, trotzdem finde ich ihn im Vergleich zu den anderen Protagonisten noch recht blass, was seinen Charakter angeht. Hingegen ist der erste spielbare Charakter von "Assasssin's Creed III",  Haytham Kenway,  eine wahre Potenzialkanone, die vielleicht ein wenig zu kurz kam.

    Was die Story um Desmond Miles angeht, gibt es ein paar Ausflüge raus aus dem Assassinen-Versteck und bei Amerika bleibt es dabei nicht. Ganze drei Mal darf man in die Haut von Desmond schlüpfen und kann seine Assassinenfähigkeiten ausprobieren. Die Missionen wirken ein wenig fade in meinen Augen, unterhaltsam aber nicht anspruchsvoll. Sie machen im Großen und Ganzen Spaß, sind aber viel zu kurz und viel zu zielgerichtet. Ich hätte doch gerne etwas mehr Zeit mit Desmond verbracht. 

    Anmerkung: Dies ist keine Spielszene. Eine Kanufahrt kommt im Spiel leider nicht vor...sehr schade.

    "Assassin's Creed III" ist mit einer neuen Engine ausgestattet worden, die vor allem den Städten Bosten und New York und der Natur des Grenzlandes zugutekommt. Städte sehen wie immer klasse aus und brummen nur so vor Leben. Das Grenzland von Bosten bietet viel Abwechslung für Abenteurer und Entdecker. Es gibt dicht bewaldete Gebiete, Bergregionen, weite Wiesen und Felder, Sumpfgebiete, Flussgegenden, hochgelegene Ebenen mit wenig Vegetation und unabhängig in einem DLC sogar ein kleines Dschungelgebiet in Mittelamerika. Die bewaldeten Gebiete ermöglichen auch das neue Feature, dass man über Äste klettern und laufen kann. Es gibt dort einiges zu entdecken, auch abseits der Haupt- und Nebenmissionen und die wechselnden Jahreszeiten tun auch ihren Teil. Das Jagd-Feature ist auch eine gute, neue Idee und das neue Handelssystem erspart den Kauf von Banken, wie in den vorherigen Teilen. Das Aufbau-Feature ist aber geblieben. Auch die maritimen Missionen zur See, mit dem "Geist der nördlichen Meere" der 'Aquila' sind ein Highlight. Die Missionen an Bord des Schiffes bockten mit am meisten und waren eine gelungene Abwechslung zum Alltag als Landratte. Was gibt es schöneres als Seeschlachten? Man hätte vielleicht ein oder zwei frei begehbare Anfahrtsziele mit dem Schiff einbauen können, wo man auch in bester Open-World-Manier hinsegeln hätte können. Trotzdem war ich aber schon recht zufrieden.

    Das Fazit ist aber zu 95% positiv.
    Wie jeder "Assassin's Creed"-Teil war auch der dritte Teil wieder ein Highlight des Jahres, dass mich wieder sehr gefesselt hat und mir viele schöne Spielstunden bescherte! Die Missionen waren spannend und der Teil bietet auch wieder ein paar humorvolle Momente. :)


    -----------------------------------------------------

    Dennoch gab es eine Sache die mir ziemlich gegen den Strich gegangen ist, oder besser gesagt einen kleinen Haufen Sachen. Das Gemecker werde ich aber nicht mit hier reinnehmen, weil mir das schon Extrabeitrag wert ist. Ein neues Manifest!





    Bis dahin - Tschödeldö






    Bilder: http://www.gamersglobal.de/angetestet/assassin-s-creed-3
                http://skycrawlers.deviantart.com/art/Assassins-Creed-3-Wallpaper-288183646
                http://de.assassinscreed.wikia.com/wiki/Connor_Kenway?file=Connor-ohne-Kapuze.jpg

    19.12.12

    [52 Games] - Weihnachten im Steinchenland


    Bei 52 Games wird es diese Woche weihnachtlich und besinnlich und so denke ich zurück an ein ganz spezielles Weihnachtesfest.

    #47 - Weihnachten
    - Tetris (Game Boy) -


    Das erste was ich mit Videospielen in Verbindung bringe, ist der Game Boy. Ich meine, dass meine Schwester und ich jeweils einen 1994 zu Weihnachten bekommen haben, weil wir ein Jahr später zu Weihnachten den Super Nintendo bekamen. Jeder hat auch ein Spiel dazu bekommen. Meine Schwester bekam "Super Mario Land" und ich durfte den Klassiker "Tetris" mein eigen nennen.

    Als ich das Spiel zum ersten Mal eingesteckt habe, musste ich feststellen, dass dort schon ein Highscore eingetragen war, wo "PAPA" dranstand. Wie es aussieht hat mein Vater, so hat es meine Mutter mir erzählt, die Spiele ausgiebig angetestet. Sein Favorit war aber "Tetris", was auch in folgenden Jahren immer noch das einzige Videospiel war, was er öfter gespielt hat. So hat er auch immer noch Game Boy gespielt, als ich schon auf meiner PlayStation rumgehämmert habe. Ja, so hatte mein Weihnachtsgeschenk auf für meinen Vater einen Art kulturellen Wert.





    Bis dahin - Tschödeldö





    16.12.12

    Film•Peteback: The Darkest Hour



    Nach einem sehr hellen Film mit dem plakativen Titel "Hell" gehen wir diese Woche nun in die andere Richtung, denn es wird dunkel!

    Darkest Hour


      
    Fakten:
    Originaltitel: The Darkest Hour
    Deutscher Titel: Darkest Hour
    Originalsprache: Englisch
    Erschienen: 2011
    Länge: ca. 89 Minuten
    Regie: Chris Gorak
    Drehbuch: u.a. Jon Spaihts
    Produktion: u.a. Timur Bekmambetow
    Cast: Emilie Hirsch, Olivia Thirlby, Max Minghella, Joel Kinnaman

    Trailer: Darkest Hour

    Kurz gesagt: "Darkest Hour" ("Dunkelste Stunde) ist ein US-amerikanischer/russischer SiFi-Horrorfilm von Regisseur Chris Gorak, aus dem Jahr 2011. Präsentiert wird der Film vom russischen Kultregisseur Timur Bekmambetow, der überzeugende Werke wie "Wächter des Tages/der Nacht" oder "Wanted" geschaffen hat.





    Sean (Emilie Hirsch) und Ben (Max Minghella) sind Unternehmer und sind auf dem Weg in die russische Metropole Moskau, um dort an einem Meeting teilzunehmen, welches ihre Karriere steil vorantreiben soll. Leider wurde die beiden von ihrem egoistischen Geschäftsführer Skyler (Joel Kinnaman) über's Ohr gehauen, der ihre Idee für seine verkauft hat und die beiden nun eiskalt feuert. Enttäuscht, wütend und frustriert lassen sich die beiden geprellten Jungunternehmer auf das Nachtleben Moskaus ein. Bei einer Party lernen sie die beiden amerikanischen Touristinen Natalie (Olivia Thirlby) und Anne (Rachael Taylor) kennen und treffen auch den verhassten Skyler wieder. Plötzlich kommt es zu einem Stromausfall und draußen spielt sich ein Lichtspektakel am Himmel hab. Seltsame, orange-leuchtende Kugel schweben aus den Wolken zur Erde. Als sich ein Polizist dem mysteriösen Leuchteobjekt nährt, wird er augenblicklich in ein Häufchen Asche verwandelt. Panik bricht aus und die fünf Protagonisten verschanzen sich in der Küche der Bar für einige Tage. Als die Situation nicht mehr tragbar ist, beschließt die Notgemeinschaft ihren Unterschlupf zu verlassen um Hilfe zu finden. Zu ihrem Erschrecken müssen die allerdings feststellen, dass Moskau komplett menschenleer und teilweise zerstört ist....




    Invasionsfilme sind im Allgemeinen eine feine Sache. Die Aliens wollen uns ja jede Woche ans Leder, wenn es nach der Filmindustrie geht. Entweder wollen die außerirdischen Feinde unser Dasein beenden weil wir einfach da sind, zu unentwickelt, oder zu hochentwickelt sind. Auch haben sie es auf unsere Rohstoffe oder irgendwas anderes abgesehen, was es in Radius von 5000 Lichtjahren nicht gibt. Wir Menschen sind schon echt arm dran....

    Wichtig für einen guten Invasionsfilm heut zu tage ist auf jeden Fall ein neuer Gedanke, denn mit abgedroschenen Klischees ist auf dem Markt nicht mehr viel zu holen. Filme wie "Krieg der Welten", "Independence Day" oder "World Invasion: Battle Los Angeles" greifen da das übliche Setting auf und es liegt natürlich an den Amerikanern den Tag zu retten. Doch es gibt auch Filme, die es ein wenig anders versuchen und mit "neuen" Ideen die Zuschauer reizen wollen. Dazu gehören zum Beispiel mein geliebter "District 9" oder auch "Cowboy vs. Aliens". Es ist halt mal etwas Anderes, abgesehen davon das diese Filme genau so polarisieren.

    Mit dem Gedanken hat sicher Regisseur Chris Gorak gespielt, als er sich etwas für einen neuen Invasionsfilm überlegt hat. Da kommen wir mal zu einem Pluspunkt dieses Films und das ist die Umgebung bzw. die Drehorte. "Darkest Hour" spielt mal nicht in einer der glitzernden, amerikanischen Metropolen, sondern in Moskau und das ist auch recht sehenswert. Man merkt den typischen Unterschied, es fühlt sich einfach anders an. Dazu kommt noch, des den Spannungsgrad ein wenig erhöht, dass man ein paar Touristen hat, die auch noch in einem fremden Land sind und mit Aliens konfrontiert werden. Das leergefegte Moskau sieht wirklich spitze aus und auch die Zerstörungen können sich sehen lassen. Nicht ohne sind auch die letzten Russen, die sich in der Stadt versteckt halten und schon etwas gegen die bösen Aliens aushecken. Den findigen Russen war es möglich, innerhalb von ein Paar Tagen schon probate Mittel gegen die Invasoren zu entwickeln, auch wenn die Methoden recht unglaubwürdig daherkommen. Das Volk wusste schon immer wie man mit lebensfeindlichen Situationen umgehen muss. Eine weitere Überraschung ist die Sache mit den Außerirdischen. Wir haben hier keine 08/15-Aliens vor uns, sondern was ganz Spezielles. Die physikalische Struktur macht die Wesen interessant, da sie keinen richtigen Körper haben und damit unsichtbar sind. Sie bestehen nach allen Infos aus reiner Energie, was das Zu-Asche-Zerfallen des Polizisten, bei Berührung erklärt. Unsere amerikanischen Freunde kommen aber schon bald dahinter, dass man elektrische Geräte als Warnmelder benutzen kann, weil zum Beispiel Glühbirnen in Aliennähe anfangen zu leuchten.

    Das sind aber auch schon die einzigen beiden Aspekte, die man dem Film wirklich positiv anrechnen kann. Die Handlung ist mäßig, bis gar nicht komplex. Streckenweise erinnerte mich der "Darkest Hour" an den Genre-Kollegen "Skyline", der auch nur gut aussah, aber bei weitem nichts dahinter war. Anschlussfehler, Logiklöcher und nicht nachvollziehbares Verhalten der Protagonisten. Das ist auch der Punkt den ich nicht verstehe. Das Drehbuch für den Film wurde von Jon Spaihts verfasst, der auch in jüngster Zeit das Drehbuch für "Prometheus" ausgearbeitet hat. Wenn man beide Drehbücher vergleicht, dann liegen da Welten der Qualität zwischen. Jedenfalls was die Charaktervielfalt angeht ist Spaihts seinem Motto treu geblieben. Horrorfilm-typisch sind die Figuren eindimensional, austauschbar, vernachlässigbar und einfach nur doof. Komischer Weise wirken die Russen in dem Film mal sympathischer als die Amerikaner.


    Fazit.
    Was am Ende übrig bleibt ist ein Genre-Typsicher-SiFi-Horror-Durchschnittsstreifen mit ein wenig mehr Originalität, der auch mit soliden Effekten aufwarten kann. Es wird eine annährend beklemmenden Grundstimmung aufgebaut und der Film kommt erstaunlicher Weise ohne Blut aus. Wer speziell Alienfilme mit einer etwas besonderen Thematik mag, der wird hier vielleicht auf seine Kosten kommen.





    Bis dahin - Tschödeldö





    PS: Wie immer an dieser Stelle auch der Link zum Blog der Erbeerkriegerin und ihrer Kritik zu dem Film. Schaut mal rein!

    Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/Darkest_Hour_%28Film%29
                 http://www.filmstarts.de/kritiken/179924.html
    Bilder:  http://majorspoilers.com/2012/04/25/from-the-vault-the-darkest-hour/
                 http://www.fantasybuch.de/artikel/the-darkest-hour-alieninvasion-in-russland.html?newsid=236
                 http://www.moviepilot.de/movies/the-darkest-hour/images/5990161

               http://www.moviereporter.de/filme/darkest-hour/images?image=4f3e8b4eafb3202bc40043e3

    11.12.12

    [52 Games] - So ein Zirkus!


    Manege frei! Musik! Spot an! Willkommen zu 52 Games!

    #46 - Zirkus
    - Aero the Acro-Bat (SNES) - 


    "Aero the Acro-Bat" (Geniales Wortspiel, oder?) war eines meiner ersten Spiele für das SNES, zusammen mit Super Mario und F-Zero.

    Das Spiel wurde auch auf dem Sega Mega Drive rausgebracht und wurde 1993 von heute geschlossenen Iguana Entertainment Studio entwickelt, die später die beiden Turok-Spiele für den N64 entwickelten. So weit ich weiß, sollte Aero ein direkter Konkurent zu Segas Maskottchen Sonic the Hedgehog sein, hat es aber nie zu großen Ruhm gebracht.

    Aero lebt und arbeitet in einem großen Zirkus und ist, wie sein kreative Name schon sagt, ein Akrobatikkünstler. Alles läuft super, bis ein böser Clown namens Edgar versucht den Zirkus schließen zu lassen, weil er einst dort rausgeflogen ist. Aero kann das natürlich nicht zulassen! Die Spielmechanik erinnert dabei stark an die Sonic Spiele, nur das unser Fledermausiger Kumpel nicht schnell rennen kann. Dennoch wird über Plattformen gehüpft, es können Extras eingesammelt werden und Ringe müssen durchsprungen oder sogar durchflogen werden. Gegner und Stacheln machen ihm das Leben schwer, aber zum Glück hat Aero Sterne dabei, mit denen er die Gegner ausschalten kann und kann die mit einer Wirbelattacke zusetzen.

    Es gab vier Welten mit jeweils fünf Levels und die Levels waren wirklich riesig! Also so groß, wie sie halt in einem 2D-Spiel sein könnten. Mir hat "Aero the Acro-Bat" immer richtig viel Spaß gemacht und ich mochte ich sogar mehr als Mario. Fledermäuse sind halt cooler als Klempner! 





    Bis dahin - Tschödeldö




    09.12.12

    Film•Peteback: Hell


    Diese Wochen wagen Sailor Strawberry und ich uns, auf die staubigen Straßen eines Endzeitszenario und dazu noch einem aus deutscher Hand. Ja ja!

    Hell



    Fakten:
    Originaltitel: Hell
    Originalsprache: Deutsch
    Erschienen: 2011
    Länge: ca. 89 Minuten
    Regie: Tim Fehlbaum
    Drehbuch: u.a. Tum Fehlbaum
    Produktion: u.a. Roland Emmerich
    Cast: u.a. Hannah Herzsprung, Lars Eidinge, Lisa Vicari, Stipe Erceg, Angela Winkler

    Trailer: Hell

    Kurz gesagt: "Hell" ist ein Endzeit-Thriller aus dem Jahr 2011, des schweizer Regisseurs Tim Fehlbaum. Der Film stellt sein Regiedebut dar und gewann einige namenhafte, deutsche Filmpreise und schaffte es sogar in die deutschen Kinos.





    Im Jahr 2016 hat es durch Sonneneruptionen und die daraus resultierenden Sonnenstürme eine Klimaveränderung gegeben. Die Sonneneinstrahlung hat sich dramatisch erhöht und hat die einst fruchtbaren Regionen der Erde in karges Ödland verwandelt. Massentiersterben, Waldbrände, trockene Böden und Wasserquellen. Es ist ein Überlebenskampf für die restlichen Menschen geworden. Deutschland ist von dieser Katastrophe natürlich nicht verschont geblieben. Der Aufenthalt in der sengenden Sonne ist nur bedingt möglich und die nackte Haut und Augen müssen um jeden Preis geschützt sein. Selbst die Nächte sind nicht mehr das, was sie mal waren, denn es wird nicht mehr richtig dunkel, sondern sie sind hell wie bei Vollmond. Protagonisten sind Marie (Hannah Herzsprung), die mit ihrer jüngeren Schwester Leonie (Lisa Vicari) und ihrem Freund Phillip (Lars Eidinger), in einem ramponierten Auto ins Gebirge fahren, weil es dort noch Wasserressourcen geben soll. Unterwegs lesen sie an einer Tankstelle Tom (Stipe Erceg) auf, der sie zuerst berauben will und sogar Leonie bedroht, aber ihnen dann doch mit ihrem Auto hilft und für sein Bezin, etwas zu Essen bekommt. Als sie mit dem Auto einen umgestürzten Sendemast von der Straße schaffen, bemerkt die Notgemeinschaft an einem Abhang ein verunglücktes Fahrzeug...




    Ein deutscher Endzeitfilm? Richtig gehört! Der schweizer Regisseur Tim Fehlbaum hat sich für sein Regiedebut an ein vernachlässigtes Genres des deutschen Films gewagt. Eigentlich eine gute Idee, gleich mit einem Film zu punkten, der Themen behandelt, die nicht schon 100 Mal im Jahr durchgekaut werden.

    Deutscher Film, deutscher Cast und vorallem deutsche Drehorte! Man würde es bei den ausgedörten Landschaften, abgebrannten Wäldern, felsigen Gegenden und staubigen Straßen gar nicht vermuten, aber der Film wurde größtenteils in Deutschland gedreht. Drehorte waren unter anderem Höhlenalagen im bayrische Wald, das Rottaler Hügelland, Ostbayern und Gebiete um die Ilztalbahn. Die abgefackelten Wälder stammen aus Waldbrandgebieten auf Korsika. Dazu noch einen Überlichtungseffekt und das Endzeitsetting mit brennender Sonne ist perfekt.

    Was "Hell" auf jeden Fall sehr gut schafft, ist Atmosphäre. Die Landschaften, die Menschen, die Ereignisse, die Handlungen der Personen. Was bei den Handlungen der Figuren zu sagen wäre, ist, dass diese sehr realitätsnah gehalten sind. Es gibt soweit keine überzogenen Szenen, nach der Art des One Man Soldier, wie es in "The Book of Eli" zum Beispiel der Fall war. Was den Bezug zu anderen Filme angeht, sind klare Anlehnungen an den genannten "The Book of Eli" oder "The Road" bzw. auch "Carriers" zu erkennen. Ob diese Anlehnungen nun bewusst gewählt waren, lässt sich nicht genau sagen. Trotzdem muss sich "Hell" nicht hinter den Genre-Kollegen verstecken.

    Atmosphärisch ist Tim Fehlbaums Erstwerk ein Brett. Als Thriller funktioniert "Hell"  einwandfrei, obwohl es auch gerne an Spannung mangelt und kommt auch authentisch rüber. Das Schöne ist, dass man hier Menschen vor sich hat, die  genre-untypisch, gänzlich unbewaffnet sind was Schusswaffen angeht. Einfach Gegenstände wie Hämmer oder Schraubenschlüssen tun es ja auch, außerdem ist Munition in Deutschland schwer zu finden. Das erhöht natürlich auch den Spannungsgehalt etwas. Der Überraschungsgehalt der Handlung und was die Wendungen angeht, ist nicht sehr hoch, denn genre-kundige Zuschauer werden schon schnell mitbekommen, auf was die jeweiligen Ereignisse hinauslaufen werden. So ist ein junges Mädchen allein in einem Auto ein Garant für einen Überfall, oder ein einsamer Bauerhof mit einer verschrobenen, alten Frau ist auch sehr verdächtig und mysteriös. Die Charaktere erleben auch eine leichte Entwicklung über die Dauer der Handlung. Im Vordergrund stehen dabei natürlich die beiden Schwestern Marie und Leonie, die größtenteils ordentlich von Hannah Herzsprung und Lisa Vicari verkörpert werden. Hier haben wir das Motiv einer starken Frauenfigur vor Augen, die sich in einer Welt behauptet und sogar noch miteinander einige Probleme ausfechten müssen. Die Charaktere sind dabei sogar gegensätzlich wie auch unterschiedlich. Leider sind die Frauen nicht gleich gewichtet, was manchmal für einige Kopfschüttler sorgt. So ist die ältere Marie der sinnbildliche Mutterersatz für ihre Schwester und Leonie verkörpert leider eine reine Opferfigur. So wird sie mehrmals im Film bedroht oder gefangengenommen oder verschleppt. Sie bildet damit auch das Hauptziel in der zweiten Hälfte des Films.

    Oft ist der Film von der Erzählung und Logik her verständlich und nachvollziehbar, aber es gibt auch genug Stellen, wo man sich denkt, dass die Leute nicht aus vorangegangen Fehlern gelernt haben. So die Sache mit Leonie, dass sie am Anfang von dem späteren Mitreisenden Tom bedroht und als Geisel genommen, wo vorher noch gesagt wurde, dass sie bei Phillip bleiben soll, des Schutzes halber. Allerdings wird sie 10 Minuten später wieder alleine im Auto gelassen und dann entwickelt sich das ganz zu einer Tragödie, weil man ja zwei Männer und eine Frau braucht um Benzin zu zapfen. Auch die Mitreise des Mechanikers Tom ist fraglich, da man eigentlich niemand in seine Notgemeinschaft aufnimmt, der ein junges Mädchen bedroht, die Gruppe beklaut und sich dann noch mit dem Mann der Gruppe prügelt. 

    Meiner Meinung nach hätte man auch wenig mehr aus der Endzeitprämisse rausholen können, also die Sonnenstürme und die erhöhte Einstrahlung. Der Film ist, wie der Name auch sagt, hell und das ist auch schon die ganze Sache. Durch die Überlichtung der Szenen wird die hohe Sonneneinstrahlung verbildlicht und natürlich sieht man halt die ausgedörten Landschaften. Auch wird gezeigt, wie sich Phillip mit Mütze, Schal und Schutzbrille ausstaffiert um etwas draußen am Auto zu machen. Auch sind die Scheiben des Autos alle verblendet um so wenig Licht wie möglich hineinzulassen. Dann gibt es auch reichlich Szenen, wo die Gruppe ohne irgendwelchen Schutz draußen herumlaufen, ohne das irgendwelche Probleme auftreten. Damit wird eigentlich die Gefahr der Sonne auf Null heruntergespielt. Auch sind karge Landschaften ein interessantes Bild und auch sehr bezeichnend für die Zerstörung der Welt, aber es hätte sich sicher auch gelohnt, mal ein bis zwei verlassene Dörfer oder Städtchen zu zeigen, um auch den Verfall der Zivilisation zu zeigen.


    Fazit.
    Insgesamt bietet Tim Fehlbaums "Hell" ein allgemein positives Bild. Roland Emmerich hat das Potenzial des Films schon recht gut eingeschätzt und hat seine Hand über das Projekt gehalten, vorallem da Emmerich ja selber einen Faible für Endzeitfilme hat. Ein Film in einem untypisches, deutsches Genre, der es versteht den Zuschauer abzuholen und eine Atmosphäre zu erzeugen, die ein klaustrophobisches und beklemmendes Endzeitflair vermittelt und das ohne die übliche Computergrafik einzusetzen, die auch in solchen Filmen gang und gäbe sind. Die Idee, dass die Sonne, unser Lebensspender unser Feind wird, ist nicht revolutionär und wurde bei "Sunshine" schon besser verarbeitet. Die Darsteller leisten alle ihr Bestes und das ausnahmslos. Für ein Regiedebut hat Felhbaum hier wirklich ein ordentliches Produkt abgeliefert, das seine Existenzberechtigung hat, mit Schwächen zu kämpfen hat, aber trotzdem sehenswert ist.






    Bis dahin - Tschödeldö






    PS: Wie immer an dieser Stelle auch der Link zum Blog der Erbeerkriegerin und ihrer Kritik zu dem Film. Schaut mal rein!

    Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/Hell_%282011%29
                 http://www.filmstarts.de/kritiken/180824.html

    Bilder:  http://www.bluplay.net/?blu-ray=hell
                 http://www.screen-magazin.de/2011/09/13/hell-gewinnt-publikumspreis-beim-fantasy-filmfest/

                 http://edieh.de/2011/filme/fff-2011-hell/
                 http://www.moviegod.de/x/viewer/image_viewer.php?s=8&k=1329&i=40209

    06.12.12

    Peteback's Alternate Art #28



    #28

    Durch Zufall, bin ich bei auf einem Tumblr auf Denis Medri alias DenisM79 gestoßen, oder besser gesagt auf auf seine Werke. Und da sie mir sehr gut gefallen haben und vorallem die Ideen dahinter sehr interessant sind, bekommt er Part 28 von meiner kleinen Alternate Art Galerie.



    Anscheinend ist der Künstler ein Comci Fan, denn hier hat sowie Marvel als auch DC Charaktere in ein ganz neues Setting geworfen. So werden verschiedene Marvel Figure wie Spider-Man, Venom, Dare Devil oder Doktor Oktopus in einem tollen Steampunk Setting präsentiert!



    Figuren aus dem DC Universum verschlägt es hingegen in die amerikanischen 50er Jahre und so kommen sie in einer schicken Rockabilly-Aufmachung daher! Vornehmlich sind es Figuren aus den Batman Comics die so dargestellt werden.
    Wer lieber die Justice League bevorzugt, die Kollegen wurden in den Wilden Westen verfrachtet.



    Hier hat man drei der Avengers (Captain America, Thor und Iron Man) in ein Fantasy Setting gesteckt. Auch sehr passend, wie ich finde. :)



    Anscheinend hat der Denis auch etwas für Games übrig und so finden sich auf seiner DeviantArt Seite auch einige sehenswerte Illustrationen zu Videospielfiguren - Wie hier zum Beispiel Ryu und Blanca in Action.



    Das war natürlich nocht nicht alles, was es auf der Seite von DenisM79 zu finden gibt. Es gibt noch eine viel größere Bandbreite Illustrationen und Scetch Arts und natürlich auch losgelöst von schon bekannten Motiven, hat er auch interessante eigene Sachen entwickelt. Vorbeischauen lohnt sich also!






    Bis dahin - Tschödeldö





    04.12.12

    [52 Games] - Ein echter Mann muss müffeln!


    Diese Woche gehen wir ganz sauber an das neue Thema bei 52 Games heran!

    #45 - Hygiene
     - Deadly Premonition (Xbox 360) -

    http://pu.deviantart.com/art/DEADLY-PREMONITION-318978862

    Unglaublich, mein erstes Xbox-Spiel in bei 52 Games. Das ich das noch erleben darf...

    Ach, Deadly Premonition - der Geheimtipp unter den Geheimtipps, wenn man mit kranken, psychodelischen, mysteriösen Handlungen etwas anfangen kann. Ich habe das Spiel selber kaum gespielt, war aber immer gerne dabei, wenn eine Freundin es gespielt hat. Dennoch hat mich die Story wirklich gefesselt, auch wenn die Lösungswege manchmal nicht ganz logisch waren. Leider hab ich das Spiel nicht ganz bis zum Ende mitbekommen, aber da konnten ja Wolf und Chris von Game One Abhilfe schaffen, die das Game komplett und knallhart durchgenommen haben!

    In Deadly Premonition übernimmt man die Rolle des FBI Agenten Francis "York" Morgan, der den Mord an einer jungen Frau in dem kleinen, verschlafenen Städtchen Greenvale untersuchen soll. Der örtliche Sheriff George Woodman und seine liebreizende Kollegin Emily stehen dem verschrobenen Anzugträger tapfer zur Seite. Man taucht mit der Zeit immer diese in die Story und vorallem die Stadt Greenvale ein, lernt die Bewohner kennen und muss sich mit dem gefürchteten Raincoat Killer herumschlagen. Dabei driftet man auch zwischen Welten der Lebenden und der Toten hin und her. Krasser Scheiß, wie gesagt....

    So jetzt mal Butter bei dir Fische! Ich denke beim Thema "Hygiene" insofern an Deadly Premonition, dass es ein Feature in dem Spiel gibt, dass man mit dem Hauptcharakter York auch mal unter die Dusche hüpfen sollte bzw. sich rasieren sollte, oder auch mal ein Anzugwechsel vorgesehen sein sollte. Wenn man dies nicht tut, sieht man einen reizenden Schwarm munterer Fliegen um den lieben York herumschwirren. Darauf muss man aber auch erstmal kommen, das man auch die Hygiene des FBI Agenten im Auge behalten sollte.

    Ich: Was ist das denn da? Grafikfehler?
    Freundin: Nee, das ist neu. Was ist das? Ich kann's nicht erkennen...
    Ich: Das sind...Fliegen? Ja klar, die schwirrn um deinen Kopf rum!
    Freundin: Fliegen? Was wollen die? Meinen Kopf?!
    Ich: Vielleicht stinkst du. Oder die klebt altes Obst am Kopf.
    Freundin: Ja, ich prügel mich mit Leichen, Geistern und nem Axtschwinger rum, da kann man schon mal ein bisschen müffeln - Das ist männlich!






    Bis dahin - Tschödeldö





    02.12.12

    Anime•Peteback: Redline


    Diese Woche gibt es nur eine kleine Kritik, über einen tollen Anime, über den man wirklich nicht viele Worte verlieren muss.

    Redline



    Fakten
    Originaltitel: Redline (Reddorain -  レドライン )
    Deutscher Titel: Redline
    Originalsprache: Japanisch
    Erschienen: 2009
    Länge: ca. 100 Minuten
    Regie: Takeshi Koike
    Drehbuch: Katsuhito Ishii
    Produktion: Kentaro Yoshida
    Studio: Madhouse

    Trailer: Redline

    Kurz gesagt: Redline ist eine Anime von Regisseur Takeshi Koike und stamt aus dem Hause Madhouse. Der Film erzählt die Story des jungen JP, der am gefährlichsten Rennen des Universums, dem "Redline"-Rennen teilnimmt.




    Das "Red Line"-Rennen ist das gefährlichste, illegalste Rennen des gesamten Universums und der Traum eines jeden Geschwindigkeitsfreaks. "Sweet JP" befindet sich gerade voller Tatendrang im Rennen der "Yellowline", der zweiten Motorklasse, um sich für die Redline zu qualifizieren. Explodierende Reifen und Fahrzeuge, fluchende Fahrer und alternative Streckenwahl. Leider scheitert JP in diesem Rennen und seinen gelben Flitzer legt es in abertausend Teile. Gewinneren ist die junge, attraktive Fahrerin Sonoshee McLaren, auf die JP natürlich ein Auge geworfen hat. Während der junge Hitzkopf noch seine Wunden leckt und seine Kiste wieder flott macht, gehen Gerüchte um, dass das legendäre "Red Line" auf dem militärischen Planeten 'Roboworld', einem überaus feindlichen und gefährlichen Ort, stattfinden soll. Die dortige Obrigkeit hat den Redline-Veranstaltern den Krieg erklärt und zögert auch nicht, gewaltsam ihren Planeten vor den Racern zu schützen. Durch den "Ausstieg" zweier Redline-Fahrer rutscht JP doch noch unter die Teilnehmer und muss nun das Rennen seines Lebens fahren und auch gewinnen, schon wegen seiner hübschen Kontrahentin Sonoshee. Irgendwie muss man diese Powerfrau ja beeindrucken können...



    Ich mach es gleich mal kurz.
    "Redline" ist Popcornkino. Man darf hier keine großartige und tiefe Story erwarten und so sollte man auch bei den auftretenden Charakteren seine Erwartungen zurückschrauben. Die Figuren sind das was sie darstellen und nicht mehr. Es gibt genau Zuweisungen, wer nun der "Gute" und wer der "Böse" ist und Charakterentwicklung wird hier schonmal gar nicht betrieben. Wer damit zurecht kommt, der kann nun weiterlesen.

    Takeshi Koikes rasantes Anime-Meisterwerk ist einer von den Filmen, die man ruhig als bombastisch bezeichnen kann. Damit meine ich, dass es immer noch größer geht, wenn man sich schon dachte, dass man es nicht weiter übertreiben kann. Filme wie "Transformers" und Serien wie "Tengen Toppa Gurren-Lagann" haben es immer geschafft noch eine Schippe an Extreme draufzulegen. "Redline" macht da keine Ausnahme und spart an Story und Hintergründen und konzentriert sich auf das Popcornkino-typische nämlich die Präsentation und die ist wirklich vom Feinsten. Grundsätzlich spürt man , dass es im Film nicht um die Substanz einer interessanten Geschichte geht, sondern um eine markante und mitreißende Inszenierung. Madhouse hat sich hier für eine Cel-Shading-Optik entschieden, die in Animes eher selten zum Einsatz kommt. Das verleiht der ganzen Kulisse einen schönen Comic-Look. Knallige Farben, dicke Outlines und Körperproportionen, die jeder menschlichen Beschreibung spotten. Nun, da wir uns hier irgendwo in den Weiten des Weltalls befinden, treten sehr viele skurrile Figuren außerirdischer Lebensformen auf. Dennoch sieht man einige menschliche Charaktere, aber auch genau so viele hunde, krebs-, vogel- oder spinnen-artige Wesen und natürlich Cyborgs. Auch scheint es ein menschliche Lebensform zu geben, die nur in weiblicher Form auftritt und so etwas wie Magie nutzen kann. Schon der verwegene Hauptcharakter JP überzeugt durch sein über die Maßen spezielles Aussehen, mit Ledermontur und einer Holzschwer-Ryu-Gedächtnisfrisur.

    Intessant zu wissen, dass bei dem Film auch ein paar Charaktere aus der OVA "Trava - Fist Planet", die auch von Madhouse produziert wurde, mit reingenommen wurden. Wer diesen Anime mal gesehen hat, der wird sie sicher wiedererkennen, denn zwei nehmen sogar an "Red Line" -Rennen teil. Zu erwähnen sei hierbei noch der wirklich grandiose Soundtrack, der vollgepackt ist mit basslastigen, schnellen Tracks, einigen ruhigeren Romance-Tracks ausgestattet ist und die Rennsequenzen sehr gut unterstützen.

    Die Synchronisation ist bei diesem Anime sehr gut gelungen. Mit Sprechern wie Jaron Löwenberg (Gakutou - The Garden of Sinners), Antje von der Ahe (Katherine Heigl), Axel Lutter (Ryuken - Fist of the North Star), Thomas Schnuckert, Tilo Schmitz, Yvonne Geitzke und Santiago Ziesmer kann sich dieser Cast wirklich sehen und hören lassen. Wer allerdings lieber den Originalton bevorzugt, dem sei gesagt, dass man der deutsche Tonspur wenigstens mal eine Chance geben sollte. 


    Fazit.
    Wer auf diese Art von Popcornkino steht, dem kann ich "Redline" nur wärmstens empfehlen. Die Story ist einfach gestickt, aber dennoch sollte man versuchen nicht den Überblick zu verlieren, damit man sie auch wirklich versteht. Aus einigen Charakteren hätte man vielleicht doch noch ein bisschen rausholen können, aber für das was der Film schlussendlich sein will, ist es vertretbar. Man hätte zwar ca. 15 Minuten einsparen können, denn meiner Meinung nach ist er ein wenig zu lang geraten, für seinen geringen Gehalt. Die Optik des Films ist atemberaubend sehenswert, wenn man den Stil mag. Aber man kann sich auch sehr gut mit ihm anfreunden. Eine klare Empfehlung von mir!






    Bis dahin - Tschödeldö







    PS: Anbei noch ein nettes AMV zu "Redline" mit dem genialen Sound von Van Halens - Panama! 
    Achtung! Kann Spoiler enthalten!



    Infos:   http://en.wikipedia.org/wiki/Redline_%282009_film%29
                http://www.animenewsnetwork.com/review/redline/blu-ray
    Bilder: http://kuragawa.blogspot.de/2012/07/anime-review-redline.html

                http://shindeiie.wordpress.com/2011/08/16/redline-shallow-but-nigh-unparalleled-fun/
                http://www.myfantasyart.com/2011/11/17/check-out-these-images-from-ninja-scroll-creators-new-animation-project/redline-anime-screen-2/