28.08.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #1




Liebes Tagebuch,

ich bin heute endlich im Yukumo Dorf angekommen. Die Reise verlief größtenteils ruhig und nicht sehr beschwerlich. Ich hatte das Glück, dass mich ein Felyne-Lieferant auf seinem Wagen mitgenommen hat. Diese Katzenwesen sind wirklich immer zu Stelle, wenn man sie braucht. Vermutlich nahm er an, dass ich aus dem anliegenden Dorf stamme, weil ich die übliche Kleidung trage, die man mir hat zukommen lassen. Die Mitfahrgelegenheit hat die Reise durchaus beschleunigt und ich musste mir die Füße nicht wund laufen. Der Wagen wurde von einem Gargwa gezogen, einem mittelgroßen Laufvogel. Er sieht etwas plump und behäbig aus, ist aber ein extrem guter Läufer und eignet sich sehr gut als Nutztier um Wagen zu ziehen, oder für die Feldarbeiten. Wo ich herkomme sieht man diese Tiere eher selten, da sie größtenteils in den Hochebenen im Gebirge leben. Auf der Reise hatte ich immer im Hinterkopf, was am Ende der Stellenausschreibung stand, dass man sich vor einem Zinogre in Acht nehmen soll. 

Ich habe noch nie einen Zinogre in freier Wildbahn gesehen, nur in Büchern oder habe den Erzählungen anderer Jäger gelauscht, die einem begegnet sind oder sein wollen. Man hört ja auch die abenteuerlichsten Lügengeschichten, mit denen sich manche Jäger aufplustern wollen und selber bringen sie nicht einmal einen Bulldrome zur Strecke. Wir waren auf unserem Weg durch die Berge dem Dorf schon sehr nahe, als es anfing zu regnen. Ein kolossaler Wolkenbruch und dazu noch der beständige Nebel, der die Route noch gefährlicher machte. Aus dem Regen entwickelte sich bald schon ein Sturm mit kräftigem Wind und zuckenden Blitzen. Ich schaute hinauf in den Himmel und meinte schemenhaft etwas zu erkennen, was sich im Sturm bewegte. Eigentlich völliger Irrsinn, denn es gibt meines Wissens kein Lebewesen, was selbst bei Sturm fliegt und schon gar nicht im Auge von einem. Ich wandte mich ab und blickte über den Wagen nach vorne und da stand Er. Ein Zinogre!

Der Felyne der den Wagen steuerte hatte ihn durch den Regen und den Nebel wohl nicht bemerkt. Er stand mitten auf der Straße und starrte in den von Wolken verdunkelten Himmel, als ob er nach etwas Ausschau hielt. Blitze zuckten um seinen massigen Körper, der von einem leichten, bläulichen Schein umhüllt war. Was für ein Wesen ist das nur. Der Felyne versucht eine ein Ausweichmanöver bei dem ich vom Wagen geschleudert wurde. Ich rollte über den Boden und kam am Bein des Ungeheuers zum liegen. Ein wahrlich gewaltiges Tier mit einer Schulterhöhe von fast zwei Metern und ich war auch noch unbewaffnet. Meine Waffe wurde anscheinend nicht aus dem Wagen geschleudert. Elendes Schicksal! Glücklicher Weise nahm der Zinogre keine Notiz von mir, er war zu eingenommen vom Naturspektakel, welches sich am Himmel bot. Oder war da noch etwas, was seine Aufmerksamkeit erregte. Ehe ich mich versah, kam plötzlich sein Schweif auf mich zu und fegte mich über einen Vorsprung, wie ein lästiges Insekt. Glücklicherweise landete ich wieder auf dem Wagen des Felynes, der die Kontrolle über ihn und das Gargwa wiedererlangen konnte. Mit einem letzten Blick auf die Szenerie ratterte der Holzkarren davon - in Sicherheit...

Der Himmel war schon wieder klar und es war sonnig, als mich meine Mitfahrgelegenheit am Eingang des Yukumo Dorfs absetzte. Die Pfützen glänzten in der Sonne und sogar der Nebel hatte sich größtenteils verzogen und machte die Aussicht auf das kleine Bergdorf frei. Dem Felyne war die Fahrt wohl auch etwas zu aufregend gewesen, aber er setze seine holperige Fahrt fort, denn er hatte noch Waren, die er abzuliefern hatte. Vielleicht sehen wir uns irgendwann mal wieder. Da war ich also. Das sollte meine Heimat für die nächste Zeit sein und mein Ausgangspunkt für hoffentlich viele Abenteuer. Mein nächstes Ziel hatte ich auch schon klar vor Augen. Die Dorfchefin finden, mich vorstellen und das Dorf erkunden.


Fortsetzung folgt...
(Videoverweis)

27.08.13

!! Wichtige Stellenausschreibung !!





Im Rahmen verstärkt auftretender Anfragen und Aufträge an die Gilde, suchen wir ab sofort neue, flexible und mutige Frauen und Männer, denn sie sind die Basis unseres Erfolgs. Jeden Tag erreichen die Gilde neue Anfragen und Aufträge aus der Region und dem Umland und wir werden nicht mehr Herr der Lage. Hier kommen Sie ins Spiel. Werden sie ein gefeierter !! Jäger !!. Erlangen sie Ruhm und Ehre und beweisen Sie, dass in Ihnen ein wahre Held und Kämpfer steckt!

Ihr Aufgabengebiet:
  • Das erfolgreiche Ausführen verschiedenster Aufträge.
  • Das Töten und Fangen verschiedener Herbivoren, Neopteron und Wyvern.
  • Das effiziente Wirtschaften im Auftrag der Gilde.
Besondere Aufgabengebiete:
  • Beschaffung von verschiedenen Nutzmaterialien.
  • Beschaffung verschiedener Arten von Pflanzen, Beeren und Mineralien.
  • Beschaffung von wissenschaftlichen Proben.
  • Erkundung  und Auskundschaftung von Gebieten.
Vorraussetzungen:

Für die erfolgreiche Arbeit in der Gilde ist eine gute körperliche Verfassung und Belastbarkeit unabdingbar. Desweiteren sollten Sie einen kräftigen Körperbau und Kondition besitzen und den Anforderungen eines längeren Auftrags gewachsen zu sein. Ein kühler Kopf im Angesicht der Gefahr und brenzligen Situationen ist von Vorteil. Ein wichtiger Punkt ist der Umgang mit Waffen und Rüstungen. Wir suchen zwar auch Anfänger, bevorzugen allerdings Bewerber welche schon Erfahrungen mit mindestens einer Waffengattung haben. Dabei ist es unerheblich welcher Waffengattung Sie zugetan sind, ob Klingenmeister oder Schütze. Außerdem sollten sie Erfahrungen darin haben Materialien selbst zu arrangieren, zu kombinieren und zu verwalten.

Artbeitsort:

Das Gildenhauptquatier befindet sich im Yukumo Dorf (Heimat des Yukumo-Holzes), welches in der Gebirgshochebene liegt und direkten Zugang zum Nebelgipfel bietet. Weitere Aufträge führen Sie auch in das Umland, wie die Sandebene, den Flutwald oder die Tundra. In jedem Gebiet wird natürlich ein Basis-Lager eingerichtet, um die Mission zu planen und um sich zurückzuziehen. Das Dorf ist recht klein und hat nur wenige Einwohner, ist durch seine heißen Quellen aber im Umland sehr bekannt und ein beliebtes Reiseziel. Eine idyllische Umgebung, in der Sie die Anstrengungen des Tages vergessen können.


Wir bieten Ihnen:
  • Eine kostenlose, luxuriöse Behausung mit Schlaf- und Lagermöglichkeiten.
  • Eine eigene Farm zum Anbau von Pflanzen, betreiben von Fischfang, Bergbau und Pilzzucht und einer Käferfalle.
  • Kostenlosen Zutritt zur Dorfhalle mit Zutritt zur heißen Quelle.
  • Einen Meisterschmied sowie einen Gemischwarenladen.
  • Eine Jäger-Schule für Anfänger und Fortgeschrittene.
  • Eine Felynen-Großmutter zur Vermittlung ihrer kleinen Kameraden.
  • Einen fahrenden Händler, für Produkte die über den Gemischwarenladen hinausgehen.
Vergütung:

Je nachdem, wie umfangreich und erfolgreich die absolvierte Mission war, erhalten Sie eine ansehnliche Vergütung, die Sie für Strapazen entschädigt. Die Vergütung ist nicht verhandelbar! Selbstverständlich können Sie alle Materialien, die sie auf der Mission einsammeln auch behalten und für sich nutzen. Wir behalten uns vor einige Fundstücke für Sie in Farmpunkte umzuwandeln, die beim Farmverwalter für Erweiterungen der Farm eintauschen können.

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Wenn Sie Interesse daran haben Teil der Jäger-Gemeinschaft des Yukumo Dorfes zu werden, schicken Sie eine Antwort per Express-Felynen-Zustellung an die Dorfvorsteherin oder melden sie sich umgehen bei ihrem Gildenvorstand für eine Versetzung. Wir lassen Ihnen dann umgehend die Yukumo-Tracht zukommen, als Zeichen, dass sie in unsere Gilde aufgenommen wurden. Wenn Sie diese erhalten haben, machen sie sich bitte umgehend auf den Weg zum Dorf und stellen sie sich persönlich vor!

Ein Warnhinweis für die Anreise. 
Ein 'Zinogre' (auch Monarch des Nebelgipfels genannt) macht momentan die Gegend um den Nebelgipfel unsicher. Passen Sie auf, dass er nicht ihren Weg kreuzt. Falls doch, vermeiden sie als Anfänger um jeden Preis einen Kampf und treten sie sofort die Flucht an!



Gezeichnet:
Yukumo Dorf- und Gildenvorstand






25.08.13

Film•Peteback: Lone Ranger


Eine Woche Blogpause ist sehr erholsam. Aber diese Woche geht es weiter, mit einem Film aus dem aktuellen Kinogramm, da ich mit der liebreizenden Nina Novel im Kino war. :)

Lone Ranger


Originaltitel: The Lone Ranger
Deutscher Titel: Lone Ranger
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2013
Länge: ca. 149 minuten
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: u.a. Ted Elliott, Terry Rossio
Produktion: Jerry Bruckheimer
Cast: u.a. Armie Hammer, Johnny Depp, Helena Bonham Carter, William Fichtner, James Badge Dale

Trailer: Lone Ranger

Kurz gesagt: "Lone Ranger" ist ein US-amerikanischer Western aus dem Jahr 2013, von Regisseur Gore Verbinski. Der Film basiert auf der gleichnamigen Radiosendung aus dem 30er Jahren und der später folgenden Fernsehserie "The Texas Rangers". Der Film erzählt die Geschichte von Anwalt John Reid, der zum "Lone Ranger" wird, nachdem er bei einem Banditenhinterhalt beinahe gestorben wäre. Gerettet wurde er vom Indianer Tonto. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Banditen Butch Cavendish.




Der wilde Weste, um 1870.
Nachdem John Reid (Armie Hammer) sein Jura-Studium beendet hat, kehrt er in seine Heimatstadt zurück um dort als Anwalt zu arbeiten und seinen Bruder, einen anerkannten Texas Ranger, zu unterstützen. Amerika befindet sich gerade am Rande eines neuen Fortschritts, denn die Vollendung der transkontinentalen Eisenbahnstrecke zwischen Atlantik und Pazifik steht kurz bevor. Bekannterweise ist es im Westen ziemlich rau und so wird der Zug mit dem John unterwegs ist auch noch von Banditen überfallen. Warum? In dem Zug befindet sich, in einem verschlossenen und bewachten Wagon, der gesuchte Schwerverbrecher  Butch Cavendish (William Fichtner). Neben in angekettet sitzt der Comanche Tonto (Johnny Depp), der allerdings eher anteilnahmslos sein Schicksal hinnimmt und damit beschäftigt ist, seinen toten Vogel zu füttern den er auf dem Kopf trägt. Durch eine Verkettung von Ereignissen trifft John auf Tonto, der Zug entgleist und Cavendish kann entkommen. Zusammen mit seinem Bruder Dan Reid (James Badge Dale) macht sich John auf um Cavendish wieder einzufangen und ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen. Die Gesetzeshüter geraten allerdings in einen Hinterhalt und werden alle bis auf John getötet. Gerade Tonto ist es, der John schwer verletzt findet und ihm erklärt, dass er nun ein Seelenwanderer ist, da er "Die andere Seite" gesehen hat und zurückgekehrt ist. John macht es sich nun zur Mission den Mörder seines Bruder zu finden, wobei sich Tonto und ein mysteriöses, weißes Pferd ihm anschließen. Anscheinend hat auch Tonto noch eine Rechnung mit Cavendish offen...




Wenn ein Film mit einer viertelmilliarde Dollar finanziert wird, dann sind die Erwartungen an Regisseur, Schauspieler und an den Film im Allgemeinen schon ziemlich groß. Allerdings muss man hier wieder feststellen, dass die altbekannte "Wir zeigen viel und erreichen auch viel"-Taktik nicht immer ganz aufgeht. Schon gar nicht, wenn man sich zu sehr an Versatzstücke aus anderen Filmen erinnert, was nicht gerade für eine Vielschichtigkeit des Handwerks des Regisseurs spricht.

Wenn man sich das Drehbuch zu "Lone Ranger" anschaut, dann würde man den potentiellen Film für einen Kassenschlager halten, der eigentlich jeden Geschmack trifft, selbst wenn man nicht auf die Wester-Thematik steht. Ein richtiger Blockbuster-Movie. Gore Verbinski + Johnny Depp + Jerry Brucheimer, das sollte eigentlich ein Erfolgsrezept ergeben und trotzdem ist der entstandende Film etwas schwierig zu bewerten, den er weiß anscheinend nicht, in welche Richtung er gehen möchte.

Erstmal muss man sich als europäischer Kinogänger fragen, wer der so genannte "Lone Ranger" eigentlich ist. Hierzulande ist der masken-tragende Weißhut-Träger nämlich gänzlich unbekannt und ist auch nicht in der medialen Nostalgiekultur verwurzelt, wie vielleicht Bonanza. Den ersten Auftritt hatte der Gesetzeshüter mit dem weißen Hut und dem weißen Pferd in den 30er Jahren, in Form eines Radio-Hörspiels. In den 50ern bekam der Cowboy dann eine gut und lang laufende Fernsehserie spendiert. Darauf wird in den ersten Minuten auch angespielt und so wird auch die Einleitung gestaltet. Ein Jung befindet sich im Lone-Ranger-Kostüm mit schwarzer Maske auf einem Jahrmarkt, wo es auch ein Kabinett mit Ausstellungsstücke des wilden Westens gibt.  In dem großen Zelt trifft der Kleine, Erdnüsse futternd, auf Tonto. Ja, DEN Tonto, den er auch aus dem Fernsehen kennt, auch wenn er Zweifel hat, dass es der echte Tonto ist. Sogesehen ist der Grundstein für einen 2013er Blockbuster doch etwas altbacken, wobei die damalige Serie im Vergleich zu heutigen Produktionen eher trocken ist und viel mit der Moralkeule wedelt. Damals wollte man auch noch Werte vermitteln, wie bei der Batman-Serie mit Adam West. Steuern zahlen ist Bürgerpflicht. Ich denke man versteht, wo es hingehen sollte.
Wie lässt man also einen gealterten Cowboy auf die große Blockbuster-Leinwand zurückkehren? Man entschied sich für das angeblich wasserdichte Erfolgsrezept, welches schon bei den "Fluch der Karibik"-Teilen zum Einsatz kam. Allerdings war man etwas zu sehr bedacht, das Konzept 1 zu 1 zu übernehmen. Was bekommt der Zuschauer also? Eine Mischung aus Action, Klamauk, Drama und Komik. Gore Verbinski hat es allerdings nicht ganz verstanden, wie man diese Genre-Versatzstücke gibt kombinieren kann. So sind viele Passagen des Films zu gegensätzlich, die Charaktere oft ein wenig zu eindimensional und der Humor ist teils auch etwas zu flach gehalten. Die Einfälle die verarbeitet wurden sind zwar vielversprechend, aber nicht wirklich gut ausgearbeitet. Die Rahmenhandlung ist im Endeffekt nur eine Erzählung vom Tonto der Gegenwart, wie er die Entstehungsgeschichte des wahren "Lone Rangers" schildert. Drei bis vier Mal wird man immer wieder in die Gegenwart zurückgeholt, nur weil der kleine Junge den Faden verloren hat oder belanglose Fragen stellt. Das ist einer mitreißenden Handlung nicht zuträglich, da man immer wieder aus dem Western-Feeling rausgerissen wird.

Wo wir gerade bei Tonto sind, kann man auch gleich einen Blick auf Johnny Depp werfen, den wohl namenhaftestens Darsteller von "Lone Ranger". Wo der Indianer Tonto, in der Originalserie, der heimliche Held war, aber trotzdem nicht aus seinem Sidekick-Dasein rauskam, hieft man seine Rolle nun eine Stufe höher. Aus nachvollziehbaren, wirtschaftlichen Gründen hat man Tonto zum gleichberechtigten Hauptdarsteller gemacht, der die eigentliche Hauptperson fast verblassen lässt. Theoretisch hätte eine Nebenrolle Depp nicht unbedingt schlecht getan, denn selbst da kann er gut glänzen. Seine Piraten-Allüren aus "Fluch der Karibik" sind schwer zu übersehen. Wüste Haare, merkwürdiger Kleidungsstil, teils kryptische Sprache, unvorhersehbares Verhalten. Hallo, Captain Jack Sparrow. Auch verfolgt der Charakter einen ähnlichen Humor, ist aber in seinem Verhalten nicht ganz so überzeichnet wie Captain Jack. Tonto wirkt im Vergleich noch etwas bodenständiger.
Sein Spielpartner Armie Hammer (The Social Network, J. Edgar) hat hier endlich mal seinen großen Auftritt und spielt die Rolle des Lone Ranger eigentlich ganz gut. Vorher nur in Nebenrollen in Film und Serien zu sehen, trägt er die Hauptrolle würdevoll und meistert sie zur Zufriedenheit, wobei das gegen Johnny Depp schon wirklich schwierig ist. Dennoch hat er größtenteils starke Momente, wo er seinen berühmten Spielpartner in den Schatten stellt. Er ist hin und her gerissen zwischen seinem Pflichtbewusstsein als Anwalt und dem harten Alltagsleben eines Gesetzeshüters, wo man mehr zu Schießeisen greift, als zum Gesetzbuch. Anfangs noch tollpatschig und mehr gewollt als gekonnt, wird er über die Länge des Films immer sicherer und mutiger. In ersten Berichten war von Ryan Gosling und Brad Pitt die Rede, wenn es um die Rolle des Lone Rangers ging, doch mit Armie Hammer hat man auch einen guten Griff gemacht. Vielleicht sogar einen besseren.

Allgemein poltert die Handlung von "Lone Ranger" dahin, wie die Züge die darin vorkommen. Man den Film auf ein Familienpublikum konzipiert, was bei all der Action, den durchsiebten Körper und herausgeschnittenen Herzen nicht ganz aufgehen kann. Man bekommt zwar aufwändige Action-Szenen zu sehen, die auch wirklich gut aussehen und einiges hermachen, aber da ist dann auch mehr Schein als Sein. Trotzdem muss man sagen, dass man, auch wenn es nur Pferde und Züge gibt, der Film extrem rasant ist. Leider fehlt es dem Film auch etwas an gewissen Feingefühl und Gleichgewicht. Es gibt oft genug ernste Szenen, wo es um die Schicksale der Ureinwohner geht, oder um Begebenheiten in der Vergangenheit und eine Sekunde später wird schon der nächste Gag rausgehauen, als ob nichts gewesen wäre. Damit hilft man weder dem ernsten Aspekten noch den humoristischen, wenn beide falsch platziert werden. Für die Kulissen und Drehorte (New Mexiko, Mexiko) muss man allerdings ein Lob aussprechen.
Fazit.
"Lone Ranger" ist bei weitem nicht der Erfolgs-Blockbuster, der er dem Budget nach hätte werden sollen. Mit einem Fazit tue ich mich dieses Mal etwas schwer, weil ich hier schlecht für die Allgemeinheit sprechen kann. Trotzdem all der Kritik und den Schwachpunkten hat mir der Film im Endeffekt doch gut gefallen und er hat mich über die gesamte Laufzeit sehr gut unterhalten, sodass es mir um das Kinogeld nicht schade war. Ich glaube bei diesem Film heißt es dann wohl Probieren geht über Studieren und man sollte es einfach mal wagen. Wer am Trailer schon Spaß hatte, dem wird auch der Film in den meisten Fällen zusagen. Mehr kann ich nicht sagen.





Bis dahin - Hey ho, Silver!





Fakten: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Lone_Ranger_%282013_film%29
Bilder:  http://collider.com/the-lone-ranger-images/
             http://www.critic.de/film/the-lone-ranger-4007/bilder/
             http://www.tvmovie.de/so-entsteht-die-lone-ranger-maske-4524177.html

11.08.13

Film•Peteback: Pheonix Wright - Ace Attorney


Showdown im Gerichtssaal!

Pheonix Wright - Ace Attorney


Originaltitel: Ace Attorney (逆転裁判, Gyakuten Saiban)
Deutscher Titel: Pheonix Wright - Ace Attorney
Originalsprache: Japanisch
Erschienen: 2012
Länge: ca. 135 Minuten
Regie: Takashi Miike
Drehbuch: Takeharu Sakurai, Sachiko Ōguchi
Cast: u.a. Hiroki Narimiya, Mirei Kititani, Takumi Saito, Rei Dan, Shunsuke Daito, Akiyoshi Nakao, Akira Emoto, Ryo Ishibashi, Fumio Kohinata

Trailer: Phoenix Wright - Ace Attorney

Kurz gesagt: "Phoenix Wright - Ace Attorney" ist ein japanischer Film aus dem Jahr 2012, von Kultresisseur Takashi Miike. Der Film basiert auf der gleichnamigen Videospielreihe "Pheonix Wright: Ace Attorney" von Capcom. Der Film erzählt die Geschichte des jungen Rechtsanwalts Pheonix Wright, der sich in einem neuen, innovativen Gerichtsverfahren, welches drei Tage dauert, gegen seinen Kindheitsfreund Miles Edgeworth, behaupten muss.




Aufgrund einer hohen Kriminalitätsrate wurde in Japan ein neues Rechtssystem bzw. Gerichtsverfahren eingeführt. Bei dieser neuen Version eines Strafverfahrens ist Geschwindigkeit der ausschlaggebende Faktor. Staatsanwalt und Verteidiger treten in einem bis zu drei Tage dauernden Verfahren gegeneinander an, um den Richter von Schuld bzw. Unschuld des Klienten zu überzeugen. Gerade erst hat der junge Anwalt Pheonix Wright (Hiroki Narimiya) seinen ersten Fall erfolgreich abgeschlossen, da wird seine Mentorin Mia Fey (Rei Dan) ermordet, die dadurch berühmt geworden ist, dass sie mit Geister kommunizieren kann. Die Hauptverdächtige ist ihre jüngere Schwester Maya Fey (Mirei Kiritani), wie Detective Dick Gumshoe (Shunsuke Daito) durch erdrückende Beweise und die Aussage eines Zeugen bestätigt. Allein Pheonix glaubt an die Unschuld des jungen Mediums und übernimmt die Verteidigung von Maya. Zur Überraschung des Anwalts muss er in dem Prozess gegen seinen Kindheitsfreund Miles Edgeworth (Takumi Saito) antreten, der bisher jede Verhandlung gewonnen hat, da er sehr gut darin ist, dass System zu seinen Gunsten zu manipulieren. Allerdings ist der Fall nur der Auftakt, denn Mia Fey hat an einem 15 Jahre alten Fall gearbeitet und neue Beweise ans Licht gebracht. Der sogenannte DL-6-Mordfall hat dabei auch Auswirkungen auf Miles Edgeworth und plötzlich sitzt der Staatsanwalt auf der Anklagebank.




Da wären wir also wieder beim Thema "Verfilumg von Videospielen". Ich will da gar nicht mehr lange drauf herumreiten, wie kritisch dieses Thema ist und was man alles falsch machen kann. Dennoch gibt es bei dem heutigen Film ein Detail, was seht ausschlaggebend ist, wie die Adaption eines Videospiels beim Publikum ankommt - der Regisseur. Ähnlich wie bei "Halo 4: Forward Unto Dawn" ist es ausschlaggebend wie sehr sich der Regisseur mit der Materie auseinandersetzt und wie sich mit dem Stil arrangiert.

Die "Ace Attorney"-Reihe ist mit eine der erfolgreichsten, fortlaufenden Reihen auf dem Handheldmarkt. Seit 2005 begeistern sich Nintendo DS-Spieler an den Fällen des Anwalt Pheonix Wright und den Duellen die er sich mit seinem Gegenspieler liefert. Die Serie hat in kürzester Zeit einen Kultstatus erreicht und hat an popkultureller Bedeutung gewonnen.
Nun wurde der Serie die Ehre zuteil verfilmt zu werden und das von dem japanischen Kultregisseur Takashi Miike (Audition, 13 Assassins, Ichi the Killer). Dabei leugnet er auch gar nicht die Herkunft des Stoffes und macht offen klar, dass es sich hier um eine etwas surreale Welt handelt in der so einiges möglich sein kann und das gezogen auf über zwei Stunden Spielzeit. Schon wenn man sich die Namen der handelnden Personen anschaut, merkt man, dass es hier nicht um ein trockenes Gerichtsdrama geht, sondern um ein rasantes "Katz und Maus"-Spiel. Pheonix Wright, Miles Edgeworth, Larry Butz, Dick Gumshoe und der Oberanwalt Manfred von Karma. Die Namen hintersinnig und teilweise beschreibend für ihren Charakter und ihr Wesen. Wie in den Spielern geht es auch darum Indizien und Hinweise zu finden und dann im Gericht zu präsentieren um das Plädoyer zu stützen und den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Gegner? Oh ja. Das neue Verfahren der Justiz ist ein eiskalter Schlagabtausch, eine Art "Street Fighter" im Gerichtssaal. Die Indizien werden dem Gegner vor die Nase geknallt und das ist gar nicht mal so falsch formuliert. Mit einer energischen Wurfbewegung und einem "Nimm das!" wird ein holografisches Bild in Richtung Staatsanwalt, Richter oder Jury geschleudert, während der Gegner mit einem geschickten "Einspruch!" das Hologramm aus der Luft wischt.
Teilweise vergisst man schon, dass es hier um eine Schuld- oder Unschuld-Frage geht und um Gerechtigkeit und Wahrheit. Gerade der Staatsanwalt Miles Edgeworth ist dafür bekannt, dass er Beweise manipulieren kann, Zeugen einschüchtert und Sachverhalten neu verschachtelt und interpretiert. Gerade in dem Fall stoßen die beiden Kindheitsfreunde Wright und Edgeworth aufeinander und auch gegeneinander, wobei aber jeder seinen ganz eigenen Charme behält und trotzdem merkt man, auf welcher Seite man stehen sollte, wenn es um die Gerechtigkeit geht. Das klingt zum teil etwas bierernst, aber Takashi Miike packt die Grundthematik mit der gewissen Portion Humor und Augenzwinkern und bedient sich an den teils irren, teils originellen Ideen und Einfällen des Spiels.

Ein großen Lob muss man der Ausstattung und der Authentizität des Films aussprechen. Angefangen bei den perfekten Kostümen der Schauspieler die denen aus dem Spiel wirklich 1 zu 1 nachempfunden wurden. Auch die Schauspieler wurden perfekt passend zu den jeweiligen Charakteren ausgewählt, die sie verkörpern sollen. So musste man nicht großartig mit Masken arbeiten, die Gesichtsformen ändern oder Ähnliches. Natürlich ist auch der Gerichtssaal 1 zu 1 übernommen worden und für die Jury bzw. die Zuschauer hat man sich so einiges einfallen lassen. Im Publikum wird man zwischen ganz normalen Leuten auch etwas skurril gekleidete Personen auffinden, als ob sie sich gerade für dieses Event rausgeputzt hätten. Auch geht das Publikum mit der fortlaufenden Verhandlung mit wie bei einem Boxkampf und zuckt zusammen, wenn Indizien präsentiert werden oder ein Einspruch nach dem anderen folgt. Auch hat man sich bemüht ein paar Anime/Manga-Attitüden mit einzubringen. So fällt auch mal der gesamte Gerichtssaal samt Richter geschlossen vom Stuhl als eine aufwändig ausgeführte Erklärung Pheonixs einfach ins Nichts verläuft, weil er sich wieder einmal verzettelt hat.
Fazit.
Takashi Miike hat mit "Pheonix Wright - Ace Attorney" wirklich eine grandiose Adaption der gleichnamigen Videospielreihe geschaffen, welche mit interessanten, authentischen Charakteren, einer abgedrehten Story und einer guten Portion Humor aufwarten kann. Man hat sich bemüht Versatzstücke aus fünf Spielen unterzubringen und das merkt man leider auch, da der Film bei über zwei Stunden Laufzeit nicht ohne Längen auskommt. Hätte man sich auf gute 90-100 Minuten beschränkt, wäre das sicher auch ganz bahnbrechend geworden.





Bis dahin - Tschödeldö





Fakten: http://en.wikipedia.org/wiki/Ace_Attorney_%28film%29
Bilder:  http://www.scary-movies.de/film/ace-attorney/
             http://minoru09.blogspot.de/2012/09/review-ace-attorney-movie.html

04.08.13

Film•Peteback: Now You See Me


Ich habe mir überlegt, dass ich das Thema der letzten Woche noch einmal aufgreifen werde. Wie ich das mache? Ganz klar. Mit Magie!

Now You See Me


Originaltitel: Now You See Me
Deutscher Titel: Die Unfassbaren - Now You See Me
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2013
Länge: ca. 116 Minuten
Regie: Louis Leterrier
Drehbuch: Boaz Yakin, Edward Ricourt, Ed Solomon
Produktion: Roberto Orci, Alex Kurtzman, Bobby Cohen
Cast: u.a. Morgan Freeman, Isla Fisher, Dave Franco, Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Mark Ruffalo, Mélanie Laurent

Trailer: Now You See Me

Kurz gesagt: "Die Unfassbaren - Now You See Me" ist ein US-amerikanisch-französischer Thriller aus dem Jahr 2013, von Regisseur Louis Leterrier. Der Film dreht sich um vier Zauberkünstler die durch eine geheimnisvolle Person zusammengebracht werden und später "Die vier Reiter" bilden, eine bekannte Show-Magier-Truppe. Bei ihrem großen Auftritt in Las Vegas ziehen die vier Magier allerdings die Aufmerksamkeit des FBIs auf sich.




Alles beginnt damit, dass der Illusionist Atlas (Jesse Eisenberg) nach einem seiner Auftritt eine geheimnisvolle Tarotkarte in seiner Wohnung findet, die ihn zu einem verlassenen Apartment führt. Doch er ist nicht der Einzige, der so eine Karte sein Eigenen nennen kann. Der Mentalist Merritt (Woody Harrelson), die Entfesselungskünstlerin Henley (Isla Fisher) und der Trickbetrüger Jack (Dave Franco) habe ebenfalls so eine Karte bekommen und finden sich zur selben Zeit wie Atlas an der verschlossenen Tür des Apartments ein. Da Jack recht gut darin ist Schlösser zu knacken, verschaffen sich die Vier Zutritt zum Apartment, welches aber komplett leer und verlassen ist. Durch einen Trockeneistrick erhalten die für die Blaupausen für eine nie da gewesene Illusion. Ein Jahr später treten die vier Magier, die sich selbst nun "Die Vier Reiter" nennen, in Las Vegas auf. Gesponsort wird die Show von Arthur Tressler, einem millionenschweren Versicherungsmagnaten, mit dem die Vier auf Du und Du sind. Während der schaffen sie es rund 3 Millionen  Dollar aus einer Bank in Paris zu entwenden und auf die Zuschauer niederregnen zu lassen. Der FBI-Agent Rhodes (Mark Ruffalo) und seine Kollegin, die Interpol-Agentin Alma (Mélanie Laurent) stehen vor einem Rätsel, wie die vier Hochstapler das angestellt haben. Hilfe bekommen sie dabei von Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), der es sich zum Beruf gemacht hat die Tricks von Magiern zu enthüllen.




Letzte Woche habe ich schon "The Illusionist" mit Edward Norton vorgestellt, der einen bodenständigen Zweig der Magie zeigte, ohne viel Tamtam drumherum. Diese gibt "Now You See Me" die Ehre, der das genaue Gegenteil verkörpert. Große Shows in Las Vegas mit einem tausender Publikum und aufwändigen Tricks, die die Leute verblüffen sollen. Welche Art nun besser ist, will ich gar nicht entscheiden müssen, denn beide haben ihre Vor- und Nachteile.

An sich sind Filme die Magie als Grundthematik haben, immer etwas schwierig zu betrachten. Wieso? Nun, alles was im Film geschieht ist nicht real, spricht eine Illusion des Regisseurs, ein perfekter Trick. Selbes gilt für Magie und Zauberer. Letztere arbeiten auch mit Tricks um das Publikum hinter's Licht zu führen und eine andere Art der Realität zu erschaffen. Dreht sich ein Film als um einen Magier, trifft Illusionist auf Illusionist und man weiß gar nicht, was man noch glauben soll. Zudem ist es viel Spannender, wenn man einer Zauber-Show selber beiwohnen kann und das Wunder mit eigenen Augen sieht. Bei einem Film fällt die Spannung weg, da man weiß, dass dort mit Kameratechnik, Effekten und Schnitten gearbeitet wird. Wo ist der Zauber hin?
Was passiert wenn die Drehbuchautoren Boaz Yakin (Gegen jede Regel, Safe), Ed Solomon (Man in Black) und Louis Leterrier (The Transporter, Unleashed, Der unglaubliche Hulk) einen Film über ein Magier-Quartett machen? Es wird ein rasantes Abenteuer, da kann man sicher sein. Was man schon schnell mitbekommt ist, dass hier nicht nur Magie im Vordergrund steht, sondern auch die Desillusionierung. Schon recht früh wird der Charakter Bradley ins Spiel gebracht, wie immer mit Bravour von Morgan Freeman gespielt. Er hat es sich zum Aufgabe gemacht, die Tricks von Show-Magiern zu entlarven und aufzuzeigen. Ob das ein ehrenvoller Beruf ist, sei mal dahingestellt. Er erklärt den Agenten Rhodes und Alma wie der Bankraub-Trick funktioniert und wie banal er eigentlich doch ist. Das soll aber nicht weiter der Schaden des Films sein, denn wie bei einer guten Illusion, passiert der wirklich Trick ganz woanders, als man eigentlich vermutet. Der Film wäre zu spannungslos, als wenn Leterrier nicht noch Asse im Ärmel hätte. Von Spiegel- und Kartentricks, über Hypnose und Trickbetrügerei, wird alles aufgegriffen und charmant verwoben, sodass ein fantasievolles Gesamtbild von vier Zauberkünstlern entsteht, die die Raffinesse der Magie immer weiter und weiter auf die Spitze treiben. So kann sich der Raubzug von "Now You See Me" schon in die Reihe der großen Leinwand-Heists einreihen, neben Drahtziehern wie Frank Ocean und Thomas Crown.
Natürlich kann mit Besserwisserei, Erfahrung und ein bisschen Fantasie den großen Trick der Magier entlarven und das ganze Konstrukt einstürzen lassen. Aber das will man gar nicht. Es macht viel mehr Spaß sich einfach mitreißen zu lassen. Denn man muss dem Cast lassen, dass er zwar überdurchschnittliche Hollywood-Allstar-Besetzung bietet, diese aber dafür sehr sympathisch ist. Jesse Eisenberg (The Social Network, Zombieland) als arroganter Besserwisser, Woody Harrelson (Zombieland) als selbstüberschätzer Aufschneider, Isla Fisher (Der große Gatsby) als taff-charmante Entfesslungskünstlerin und ein wenig im Hintergrund Dave Franco (Scrubs, Fright Night) als gutgelaunter Trickbetrüger. Auf der anderen Seite, den Jägern wenn man so will, stehen Mark Ruffalo (The Avengers), der als besessener Cop, der im Laufe des Films immer weiter aufblüht und zusehends interessanter wird. An seiner Seite steht Mèlanie Laurent (Inglourious Basterds), die zwar süß daherkommt, aber im Grunde immer undurchsichtig bleibt. Zuletzt wäre da noch Michael Caine (Gottes Werk und Teufels Beitrag, Inception) der als Mäzen Arthur Tressler, der eine unglaublich schlagfertige Szene zusammen mit Morgan Freeman hat. 

Man erfährt nicht allzu viel über die auftretenden Personen, im Grunde auch nur das Nötigste. Es bleibt auch nie viel Zeit für lange Erklärungen, denn der Film legt ein stetiges Tempo vor, was der Spannung auch zuträglich ist. Standbilder gibt es sehr selten, denn die Kamera ist immer in Bewegung.
Fazit.
"Die Unfassbaren - Now You See Me" ist ein unterhaltsamer Film, der sein Kinogeld alle Mal wert ist. Mit einer interessanten und verstrickten Story, sympathischen Charakteren und einer guten Portion Spannung hat Louis Leterrier einen rasanten Thriller geschaffen, von dem man sich gerne hinters Licht führen lässt. Also: "Kommen sie ganz nah ran. Denn je mehr Sie zu sehen glauben, desto einfach er ist es, Sie zu täuschen."





Bis dahin - Tschödeldö





Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Unfassbaren_%E2%80%93_Now_You_See_Me
Bilder:  http://www.mediastinger.com/now-you-see-me-2013-no-extras-after-the-credits/
             http://www.blackfilm.com/read/2012/11/now-you-see-me-trailer/now-you-see-me-24/
             http://captain-obvious.de/review-now-you-see-me/