23.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #18




Liebes Tagebuch,

ich habe einen alten Bekannten wiedergetroffen. Anfang der Woche führte mich mal wieder ein Auftrag zum Vulkan. Dort sollte ich nach einem Rathalos ausschau halten, der die bewaldeten Grenzgebiete am Vulkan unsicher machen sollte. Der Rathalos ist einer der mächtigsten Feuerdrachen-Wyvern, die man bisher entdeckt hat. Er ist außerdem das männliche Gegenstück zur Rathian, der ich schon ein paar mal begegnet bin. Die Rathian nennt man auch "Königin der Erde" und als Gegenstück wird der Rathalos als "König des Himmels" bezeichnet.

Als ich noch ein kleiner Junge war, musste ich miterleben, wie ein Nachbardorf von einem Rathalos angegriffen wurde. Normalerweise halten sie sich in den Bergen auf und kommen eher selten auf weite, flache Ebenen. Jedoch hat ihn das Vieh des Dorfes angezogen und so hat er sich über die armen Tiere hergemacht und nebenbei noch das halbe Dorf in Schutt und Asche gelegt. Es brauchte drei Jäger um ihn zu vertreiben. Ich lebte lange Zeit in Angst, dass der Rathalos auch mein Heimatdorf heimsuchen könnte. In unserem Dorf gab es nicht sehr viel Vieh, aber dennoch genug um ein wildes Tier anzulocken. Es ist zum Glück nichts passiert, bis die Nachricht kam, dass sich die Jägergilde um den Rathalos gekümmert hat. Soweit was meine Jugend wieder zu unbeschwert wie ich sie immer haben wollte. Doch nun sollte ich mich einem dieser Terrordrachen alleine Stellen. Selbst meine Felynen-Kameraden waren nicht sehr begeistert von diesem Auftrag, dennoch wollten sie mich Tatkräftig unterstützen. Manchmal glaube ich, dass sie sogar mutiger und entschlossener sind als ich. Ich stellte den Rathalos auf dem Gipfel des Vulkans, was ich in irgendeiner Art und Weise schon sehr heroisch und episch fand. Der Kampf hingegen war kein Spaß und ich musste wirklich viel einstecken. Mehr als bei vielen meiner anderen Aufträge. Einmal ging ich sogar K.O. und konnte nur von Glück reden, dass mich die Felyne weggeschleppt haben, bevor sich der Wyvern sich über meinen bewusstlosen Körper hermachen konnte. Der Kampf zog sich über das gesamte Vulkangebiet und war wirklich einer der fordernsten und lästigsten Kämpfe die ich je hatte. Selbst der Zinogre war da schon gefahrloser.

Monster Hunter Tagebuch - Der König des Himmels



Als ob der Kampf gegen den höllischen Rathalos nicht schon genug gewesen wäre, um mir Flashbacks zu verschaffen, ging es mit meinem letzten Auftrag auch noch einmal weiter. Zwar fühle ich mich nicht an meine Kindheit erinnert, sondern an die Zeit, als ich mit dem Jagen angefangen habe und auf einigen Jagdausflügen als Träger und Helfer unterwegs war.

Ich war damals mit einer Gruppe von Jägern auf dem Weg zu einem uralten Dschungel. Viel älter als es der Dschungel vom Flutwald ist. Dieser Wald war wirklich sehr dicht und man wurde spürbar von ihm umschlossen und geradezu verschluckt. Tiefdunkel waren die Wege die hindurch geschlagen wurden und selten stach ein Sonnenstrahl durch das Dickicht des Blattwerks über uns. Ich sollte an der Jagd nicht direkt teilnehmen, sondern das Lager aufbauen und die Jäger mit allem versorgen was sie brauchen. Ihr Jagdziel war ein wilder Nargacuga. Es ist ein vierbeiniger, schwarzer Wyvern der sich mehr wie eine Katze bewegt, als wie ein Drache. Er ist ein Hybridwesen mit Raubkatzenklauen und fledermaus-artigen Ohren. Dazu noch ein Maul, wie eine Kombination von Schnabel und Raubtiergebiss. Er hat zwar Flügel, diese sind aber über die Evolution verkümmert, sodass sie nur zum segeln oder flattern eignen. Dafür ist er ein schneller Läufer und Springer. Er wird auch "Schwarzes Biest" oder "Lebender Schatten" benannt. Ich habe mal ein gezähmtes Jungtier in einem Wanderzirkus gesehen. Da sah er noch irgendwie knuffig aus. Die Jäger waren Nachts unterwegs um dem Nargacuga nachzustellen, während ich im Lager verharrte. Ich war zwar bewaffnet, aber mit einem Angriff von so einem hochrangig-gefährlichen Monster hätte ich schon große Probleme habt. Es bereitete gerade die Zelte vor, als ich das schauerliche Gefühl bekam beobachtet zu werden. Ich versuchte mich so langsam wie möglich zu bewegen. Wo vorher noch die Geräusche von Insekten und kleinen Tieren zu hören waren, war nun alles still. Ich ließ meinen Blick durch das Lager gleiten, die Hand an dem Kurzschwert. Das letzte was ich mitbekam war ein roten Glimmen im Gehölz, ein Atmen, ein Rascheln der Blätter und ein Schatten der an einer Fackel vorbeihuschte. Dann war es wieder still. Nach einiger Zeit setzten wieder die Grillen ein und ich wusste, dass ich vermutlich gerade noch einmal mit dem Leben davon gekommen war.

Nun ist auch ein Nargacuga im Flutwald aufgetaucht und ich sollte mich ihm stellen. Ich weiß, dass es nicht der gleiche Wyvern war, wie damals im alten Dschungel, aber ich sah es als Abrechnung mit der Vergangenheit an. Damals war ich naiv, jung und wehrlos. Doch heute habe ich Arsenal an Waffen und Erfahrung und ich wollte mich von diesem Wyvern nicht noch einmal vom ins Bockshorn jagen lassen. Entschlossen machte ich mich auf in den Flutwald um dem "Lebenden Schatten" nachzustellen. Wer wird Jäger sein und wer Gejagter?

Monster Hunter Tagebuch - Jäger und Gejagter





Fortsetzung folgt...

19.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #17




Liebes Tagebuch,

ich habe das Fest gut überstanden. Nur das Aufräumen hinterher war nicht ganz so nach meinem Geschmack. Aber was soll man machen. Jetzt, nachdem ich den Zinogre besiegt habe, habe ich beschlossen erst einmal etwas kürzer zu treten. Man sollte sich ja auch nicht zu sehr verausgaben und wie gesagt, man muss auch als Jäger den Ausklang finden.

Ich habe zur Abwechslung ein paar Eskort-Aufträge angenommen. Dadurch bin ich ganz gut herumgekommen. Von der Wüste über verschneite Gipfel bishin zur Küste und in den Dschungel. Unglaublich wo überall Waren hin transportiert werden. Da ist es natürlich problematisch, wenn eine Handelsroute genau durch ein Monstergebiet führt. Oft werden die Transporte angegriffen, weil sie Fleisch oder Gemüse dabei haben. Auf dem Schneegipfel hatte ich es mit einer Schar Blangos zu tun, die auf Getreide aus waren. Am Rande des Dschungels attackierte eine Rudel Velocipreys den Konvoi mit Trockenfleisch. Die Monster kämpfen auch nur um ihr Überleben und dazu gehört halt auch, dass man anderen Lebewesen das Futter streitig machen muss. Ich begleitete auch einen Forschungstrupp in einen uralten Wald mit einer gewaltigen Turmruine in der Mitte. Ein altes Volk muss dort gelebt haben. Frage ist, was sie ausgelöscht oder vertrieben hat. Genau das wollten die Forscher herausfinden. Es ist nichts negatives vorgefallen, allerdings konnte ich eine Gruppe wilder Felyne bei der Jagd beobachten. Ich habe sie ein riesiges Aptonoth angreifen sehen. Alleine sind sie schwach, aber in der Gruppe eine wahre Gefahr.

Der Ernst des Jäger-Alltags holte mich wieder ein, als ich Auftrag in der Tundra angenommen habe. Es ging um eine Bestie die Jagd auf Pepe macht und einen ansässigen Bauern die gesamte Herde ausgelöscht hat. Den Inforationen zufolge sollte es wohl ein Barioth sein. Ein Monster auf das ich bisher noch nicht getroffen bin, aber es gab eindeutige Signale. In der Nähe von Höhlen am Berghang hat man komplett eingefrorene Baggis und Antekas gefunden. Wie Skulpturen aus Eis standen sie dort, mit einem panischen Blick in den Augen und einer Abwehrhaltung gegen etwas sehr großes. Das musst ein Barioth gewesen sein. Das Monster ist ein fliegender, vierbeiniger Wyvern, der in sich eine Chemikalie trägt, die man Frostbeutel nennt. Sie Flüssigkeit gefriert einfach alles zu Eis was sie berührt. Und so erging es auch den Tieren. Man nennt ihn auch Reißzahnwyvern oder auch "Herrscher der Tundra". Ich sollte also gegen den Herrscher Tundra antreten. Auf so einen Kampf muss man sich gut vorbereiten. Eine Gewehrlanze ist für den ersten Kampf immer eine gute Wahl. Verteidigung und Angriff. Ich musste die Angriffsmuster erst studieren. Und so macht ich mich mit meiner Qurupeco-Gewehrlanze und einer Volvidon-Rüstung auf den Weg in die Tundra. An einem großen Gletscher konnte ich den Barioth antreffen, wie er wie ein Berserker Jagd auf eine Pepe-Familie machte. Todesmutig stürzte ich mich auch gleich in den Kampf!

Monster Hunter Tagebuch - Der Herrscher der Tundra


Ein weiter Auftrag führte mich wieder einmal zum Vulkan. Ich finde diese Abwechslung bei meinen Aufträgen wirklich immer sehr interessant, denn auf ein kaltes Gebiet folgt meistens dann entweder ein Auftrag in der Wüste oder am Vulkan. Ein Praktischer Ausgleich. Anders herum geht es natürlich auch. Jedenfalls sollte ich wieder in den Vulkan steigen um die Quelle für einige Erdbeben auszumachen. Ich war etwas verwirrt bei dem Auftrag, denn nach der Quelle für Erdbeben bei einem aktiven Vulkan zu suchen ist doch irgendwie eine schwachsinnige Idee. Aber ich mach die Aufträge ja nicht. Ich führe sie nur aus. 

Mit meiner Volvidon-Rüstung bin ich im Vulkan sehr gut aufgehoben, denn nun kann ich auch nah an der Lava stehen ohne Schaden zu nehmen. Das bringt so erstmal eher wenig, ist im Kampf aber eine große Hilfe. In einem Gebiet setzt dann plötzlich ein Erdbeben ein und ich machte mich schon fast auf den Weg um den Vulkan zu verlassen. Dann rollten ein paar Felsbrocken einen Abhang herunter, gefolgt von einem riesigen Rad aus Gestein. Das war kein normales Erdbeben! Das war ein verdammter Uragaan! Das ist eine Kampfwyvern-Art die in Vulkanen und auch in der Tundra vorkommen kann. Eigentlich überall wo es vulkanische Aktivität gibt. Er hat die Möglichkeit sich rollend fortzubewegen, ähnlich wie der Volvidon - nur mit verheerenderer Wirkung. Er treibt sich größtenteils in Lavafeldern herum und hat somit an seinem Körper sehr viel Lavagestein und anderen Mineralien abgelagert. Wenn es ums Schürfen geht, ist der Körper eines Uragaans eine wahre Fundgrube. Man nennt dieses Wesen auch den Hammerkinnwyvern. Er ist somit das Gegenteil zum Barroth, der der HammerKOPFwyvern ist. Er schlägt sein steinhartes Kinn auf den Boden und lässt ihn einfach erbeben. Da kann man schon mal schnell ins Wanken geraten!

Monster Hunter Tagebuch - Monströses Beben



Fortsetzung folgt...

17.12.13

Game•Peteback: rain


Es ist nun eine Weile her, seit dem ich zuletzt über ein Spiel geschrieben habe. Aber längere Zeit kam mir auch nichts unter die Finger, was eine Review verdient hätte.
Aber das ändert sich heute. 

Wie man vielleicht schon hier und dort mitbekommen hat, bin ich ein Fan von kleinen Indie-Spielen, die den Spieler 3-4 Stunden begeistern können und sich durch gewitzte Ideen in Gameplay oder Story von der Masse abheben. Dazu gehören Perlen wie "Journey", "To the Moon" oder das wunderbare "The Unfinished Swan", über welche ich mich schon ausgelassen habe. Und nun bin ich ganz froh, dass sich ein weiteres Spiel in diese Reihe einfindet, was mich wieder einmal auf eine ganz spezielle Art begeistern konnte. 

Die Rede ist in diesem Fall von "Rain" oder stilisiert "rain", im japanischen Original aber  "Lost in the Rain". Das Spiel mit dem außerordentlich griffigen und passenden Titel "rain" also "Regen" ist ein Exklusivtitel für die PlayStation 3 und wurde Anfang Oktober dieses Jahres im PlayStation Network veröffentlicht. Das Adventure entstand im japanischen Entwicklerstudio Acquire ('Way of the Samurai'-Reihe, Mind Zero), in Zusammenarbeit mit Sonys Tochter-Entwicklerunternehmen SCE Japan Studio (Siren , ICO/Shadow of the Colossus oder Demon's Souls) mit. "rain" entstand unter der Regie von Yuki Ikeda und Tomoharu Fujii zeichnete sich für das Lead-Design verantwortlich. Die Musik stammt vom Komponisten Yugo Kanno, welcher zuletzt mit seinem Soundtrack zum Anime "Psycho Pass" Erfolge feiern konnte.

Die Story dreht sich um einen namenlosen Jungen, der krank zu Hause im Bett liegt. Er freut sich aber schon endlich wieder gesund zu sein, denn dann gehen seine Eltern mit ihm in den Zirkus, der gerade in der Stadt ist. Eines nachts hört er draußen Lärm und geht ans Fenster und schaut hinaus, nur um zu sehen, wie die schemenhafte Gestalt eines Mädchen von einem großen, ebenfalls schemenhaften Wesen verfolgt wird. Der Junge beginnt sich nach draußen in den strömenden Regen. Zu seinem Erschrecken verliert auch der Junge sein Erscheinungsbild und wird ebenfalls schemenhaft und durchsichtig. Allein der Regen der auf ihn fällt macht ihn etwas sichtbar. So gestaltlos folgt er dem Mädchen durch die Nacht und durch die Stadt, die in dieser Nacht ganz anders ist, als er sie sonst kennt. In welcher Beziehung sie zueinander stehen, wird man noch sehen. Die Geschichte wird dem Spieler durch Texteinblendungen erzählt, die sich wunderbar in die Hintergründe einfügen und keinesfalls stören. Die Handlung und Gedanken der Kinder werden so veranschaulicht, ganz wie in einem Bilderbuch.
Das herausstechende Merkmal bei "rain" ist wohl das Gameplay bzw. die speziellen Gegebenheiten in Bezug auf die Umgebung und den Jungen selbst. Das gesamte Spiel über steuert man den Jungen. Die Steuerung ist dabei minimal gehalten und deckt die Standards ab. Man kann springen, man kann rennen und auch klettern, wenn man gegen einen bekletterbaren Gegenstand springt. Dann gibt es noch den Kreis-Button, um mit Objekten zu interagieren, sprich Türen öffnen, Dinge aufheben, schieben oder irgendwo hineinkriechen. Der Junge läuft von alleine langsam, was man mit einem "Schleichen" vergleichen könnte, da man durch diese Art zu laufen für die Gegner nicht hörbar ist. Mit dem Gedrückhalten der Viereck-Taste kann der Junge rennen und kann weitere Sprünge ausführen. "rain" kann man getrost in das Genre des Adventures einteilen. Man läuft und springt herum, löst kleinere Rätsel um den Weg fortzusetzen und bekämpft Gegner. Die Rätsel fallen dabei sehr leicht aus und gestalten sich eigentlich nur in der Hinsicht, dass man einen Gegenstand verschiebt, einen Schlüssel finden muss, oder einen alternativen Weg suchen muss. Da hätte man ruhig ein wenig mehr Zeit drauf verwenden können.

Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Interaktion mit den Gegnern und das zugrunde liegende Gameplay legen. Wie schon erwähnt, ist der Protagonist komplett unsichtbar. Wenn man sich durch den Regen bewegt sieht man die schemenhafte, fast gläserne Gestalt des Jungen, bis er unter einer Brücke oder einem Vordach verschwindet. Nur ein paar nasse Fußabdrücke weisen auf die Anwesenheit des Kindes hin. Ausnahmen bilden Schlammpfützen, die die Füße oder auch den ganzen Körper des Jungen sichtbar machen können. Da man nur ein Kind spielt, hat man auch nur die Möglichkeiten eines Kindes. Der Junge ist kein Kämpfer und so ist man die meiste Zeit im Spiel dabei, den Gegnern auszuweichen oder aus dem Weg zu gehen. In einigen Situationen kann man sie auch ausschalten, indem man etwas auf sie fallen lässt, oder andere, größere Gegner die Arbeit machen lässt. Die Spielmechanik erinnert ein wenig an Spiele wie "Haunting Ground" oder "Clock Tower", wo sie die Protagonistinnen auch nur verstecken können und nicht sehr wehrhaft sind. Man beobachtet die Laufwege von Gegnern und huscht dann von Deckung zu Deckung um kein Aufsehen zu erregen. Der erste Gegner den man antrifft ist "Die Dunkelheit" eine gut zwei Meter große, abstrakte Figur, die mit einer großen Keule bewaffnet ist. Sie Figur ist auch der Antagonist des Spiels, denn sie ist nicht auszuschalten und taucht in gewissen Abständen immer wieder auf und verfolgt die Kinder. Da kann man nur fliehen. Andere Gegner sind hunde-artige Vierbeiner. Dazu kommen noch harmlose Gegner, wie pferde-ähnliche Wesen, die als mobiler Regenschutz agieren und nashorn-artige Gegner, die schwere Dinge bewegen können oder Wege freimachen.

Das Gameplay wird ein wenig erweitert, wenn man erst einmal das Mädchen eingeholt hat. Von nun an spielt man zwar immer noch den Jungen, hat aber das Mädchen als ein helfenden Charakter dabei. Man fühlt sich dabei ein wenig an das Kultspiel "ICO" erinnert, wo man als Charakter auf eine weibliche Protagonistin aufpassen muss. In "rain" muss man das Mädchen aber zum Glück nicht an der Hand nehmen, denn sie läuft von selber und reguliert das Tempo im Verhältnis zum Jungen. Mit ihr kann man dann höhere Abschnitte erreichen, indem man sie hochhebt und sie dann eine Leiter herunter lässt oder eine Kiste verschiebt. Man fühlt sich gleich viel wohler, wenn man zu zweit unterwegs ist.
"rain" ist eines der atmosphärischsten Spiele die ich seit langer Zeit mal wieder erleben durfte. Das beständige Rauschen und Plätschern des Regens ist allgegenwärtig und ein Markenzeichen des Spiels. Dazu kommen noch Umgebungsgeräusche, die sich unter das Geräusch des fallenden Wassers mischen. Ob in einer alten Kirsche, auf einem Fabrikgelände oder in einem Abwassertunnel, überall hört man andere Eindrücke. Dazu noch die eigentümlichen Geräusche der Gegner und die schnellen bzw. langsamen Schritte des Protagonisten. Dazu bewegt man sich durch sehr lineare, aber auch wirklich schöne Areale. Eine Architekturmischung aus italienischen, französischen und deutschen Elementen und ältere Autos und Busse lassen auf ein Setting zum Anfang des 20. Jahrhunderts vermuten. Die meisten Häuser sind aus Back/Sandsteinen gefertigt und mit Balkonen ausgestattet, ganz im mediterranen Stil. An den Wänden hängen oft Plakate, die auf dieses oder jenes hinweisen. Z.B auf den Zirkus. Die Sprache auf den Plakaten ist meist italienisch, doch lassen sich hier auch dort auch französische, spanische oder deutsche Texte erkennen. Sehr multikulturell. Die Stadt ist wirklich eine wahre Augenweide und wirkt durch die Staßenbeleuchtung und den Mondschein noch geheimnisvoller und imposanter. 

Dazu noch ein ruhig bis hektischer Soundtrack, der die Situationen perfekt untermalt und ein wunderbares Klangbild zum Geräusch des Regens bildet. Mal heiter, mal tragisch, mal melancholisch ist für jede Szene etwas dabei. Besonders sticht dabei das Hauptthema hervor - "Clair de Lune" von Claude Debussy.
Natürlich bleibt auch negative Kritik nicht ganz aus. Wie schon erwähnt, sind die Rätsel zu leicht und beschränken sich auf Schieberein oder Schlüsselsuche. Kopfnüsse gibt es eigentlich nicht. "rain" ist auch kein sehr schnelles Spiel, auch wenn es hier und dort schon einmal vorkommt, dass man Türen schnell öffnen muss, oder eine Kiste schnell verschoben werden muss. Diese Gemächlichkeit liegt sicher nicht jedem. Die Story wird viel durch Texteinblendungen wiedergegeben, auch in Situationen, wo man rennen oder etwas tun muss. Das ist etwas schlecht gewählt, da man da eher weniger Zeit zum Lesen hat. Ein größerer Minuspunkt ist die gestreckte Spielzeit. Nachdem man das Spiel beendet hat, kann man in die Kapitel zurückkehren um Erinnerungen zu finden. Diese geben einen speziellen Blick auf die Protagonisten und vertiefen die Geschichte. Ich kann mir nicht erklären, wieso man das nicht ins Hauptspiel eingebaut hat, denn ich habe beim spielen immer wieder Areale und Abzweigungen gefunden, wo man diese Erinnerungen später finden kann. Ich war ratlos, dass an der Stelle nichts war. Verschenktes Potential, sehr schade. 

Die Stadt in "rain" ist sehr detailiert ausgearbeitet, dennoch gibt es leichte Unreinheiten. Hier und dort gibt es Gegenstände die umgestoßen werden können. Das ist ein kleines Gimmik um mit der Unsichtbarkeit des Jungens zu spielen, oder kann genutzt werden um Gegner auf sich aufmerksam zu machen. Darauf hat man anscheinend Wert gelegt. Allerdings legte man auf Türen keinen Wert, die hohen Gras bewegen können, welches vor ihnen steht. Wenn der Junge durch Gras läuft bewegt es sich allerdings. Auch sieht man den Regen auf dem Körper des Jungen plätschern. Wenn allerdings aus einer Regenrohr oder einem Kanalrohr Wasser auf den Jungen fällt, geht es einfach durch ihn durch. Da hätte man doch ein wenig aufmerksamer Arbeiten können. Selbst bei Verwendung der Unity-Engine.
Fazit.
"rain" ist ein wunderbar atmosphärisches Spiel geworden, dass mit einer tollen Gameplay-Idee und und einer gut funktionierenden Spielmechanik glänzen kann. Die Story ist schön erzählt und lässt Raum für viele Interpretationen und Auslegungen. Es gibt keine Sprachausgabe, aber dafür ist der Soundtrack um so schöner. Wer über einen etwas repetitiven Spielablauf hinwegsehen kann, der wird mit dem Spiel für 3-4 Stunden seine wahre Freude haben. "Rain" ist ein Spiel, das man einfach genießen muss. Wer Interesse hat, sollte jetzt zur Weihnachtszeit mal im PSN die Augen nach einem Sale offen halten!





Bis dahin - Tschödeldö



15.12.13

Film•Peteback: Holy Flying Circus


Die letzten beiden Wochen ging es hier filmtechnisch eher gruselig und schaurig zu. Deshalb bringe ich in dieser Woche mal wieder etwas Humor auf den Blog.

Holy Flying Circus


Originaltitel: Holy Flying Circus
Deutscher Titel: Holy Flying Circus - Voll verscherzt
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2011
Länge: ca. 90 Minuten
Regie: Owen Harris
Drehbuch: Tony Roche
Produktion: Polly Leys, Kate Norrish
Cast: u.a. Darran Boyd, Charles Edwards, Steve Punt, Rufus Jones, Tom Fisher, Phil Nichol, Michael Cochrane, Roy Marsden, Tom Price, Mark Heap

Trailer: Holy Flying Circus

Kurz gesagt: "Holy Flying Circus" ist eine britische Komödie aus dem Jahr 2011, von Regisseur Owen Harris. Der Film behandelt die Kontroversen, die die Veröffentlichung des Films "Das Leben des Brian" im Jahr 1979 auslöste. Ebenfalls wird die Meinungbildung über die Komikertruppe "Monty Python" thematisiert, wie sie mit den Kontroversen um ihren Film umgehen und sich später in einer Talk Show dafür verantworten müssen.




Der Film setzt an der Stelle ein, als die "Monty Python"-Truppe von ihrem Filmdreh für "Das Leben des Brian" aus Tunesien zurückkommt und von ihrem Manager gesagt bekommen, dass es schon kontroverse Debatten über den Filmgäbe, obwohl diese noch gar nicht in Großbritannien angelaufen ist angelaufen ist. Der Film wurde zuerst in den USA veröffentlicht, wo christliche Gruppierungen schon auf die Barrikaden gingen. Es sollte schwierig werden, sich gegen christlich-religiöse Gruppierungen im eigenen Land durchzusetzen, zumal das Team um John Cleese (Darran Boyd), Michael Palin (Charles Edwards), Eric Idle (Steve Punt), Terry Jones (Rufus Jones), Graham Chapman (Tom Fisher) und Terry Gilliam (Phil Nichol) auch noch mit Rufmord und Falschmedlungen über den Film zu kämpfen haben. Auch werden sie von wütenden Demonstranten verfolgt und bekommen fragwürdige Pakete und Morddrohungen geschickt. Nach vielem Hin und Her und einigen Streiterein soll ein Auftritt in der bekannten Talk Show "Friday Night, Saturday Morning" alle Bedenken der Briten aus dem Weg räumen. Der Programmleiter von BBC Four wittert in diesem Streitgespräch eine gute Story und massiv hohe Einschaltquoten und sucht für die Show eine bissige Gegenpartei zusammen. John Cleese und Michael Palin sollen sich dann mit den Redeführern der Kontraseite, dem Bischof von Southwark, Marvyn Stockwood (Roy Marsden) und dem Autor Malcolm Muggeridge (Michael Cochrane) auseinandersetzen.




Wer erinnert sich nicht mit Freuden an den Film "Das Leben des Brian" der seiner Zeit für viel Furore in Großbritannien sorgte und den Leuten von Monty Python einen Bekanntheitsgrad verschaffte, den sie sich niemals hätten vorstellen konnten. Auch wenn es in erster Linie negative Rufe waren, die um sie groß wurden. Es ging um die Engstirnigkeit der britischen Öffentlichkeit und um Blasphemievorwürfe in Bezug auf Monty Pythons damaligen neusten Film.

Passend zu der Ankündigung der noch lebenden Monty Python Mitgliedern, dass sie 2014 wieder mit einer Show auf der Bühne stehen werden, kommt hier zu Lande endlich ein Film raus, auf den Fans schon lange gewartet haben. "Holy Flying Circus" wurde von der BBC schon 2011 als Fernsehfilm ausgestrahlt und erhielt größtenteils positive Kritiken, was ich nur zu gut nachvollziehen kann. Regisseur Owen Harris und Drehbuchautor Tony Roche kombinieren in dieser Hommage die bekannten Eigenschaften und Schrullen der Männer, nehmen noch Versatzstücke aus ihren Filmen und der Serie "Flying Circus" und mixen daraus einen wirklich authentischen pseudobiografischen Film über den TV-Auftritt von John Cleese und Michael Chapman und dem, was dazu führte.
Erstaunlich, wie es Owen Harris geschafft hat den Geist des Monty-Python-Humors wieder aufleben zu lassen, obwohl keiner von der Truppe am Film oder dem Drehbuch beteiligt war. Es wird hier kein Wert auf bierernste Biografie gelegt. Viel mehr werden reale Ereignisse mit hinzugedachten Nebenhandlungen ergänzt und bereichert. Wie auch die Darsteller von Monty Python selber, übernehmen ihre Schauspieler auch in diesem Film mehrere Rollen. Rufus Jones, der eigentlich Terry Jones gibt, hat auch ein paar amüsante, sinnfreie Auftritte als Michael Palins Ehefrau, die noch verschrobener wirkt, als es ein Monty-Python-Charakter je sein könnte. Am authentischsten wirkt dabei allerdings Darran Boyd in der Rolle von John Cleese. Im Vergleich zu ihm treten die restlichen Charaktere fast in den Hintergrund, wenn er mit seinem zynischen Unterton wieder mal eine Rede schwingt um seine Meinung kund zu tun. Die deutsche Synchronisation ist dazu noch sehr gut gelungen und der Wortwitz wird gut übernommen, sodass man sich den Film auch sehr gut in der lokalisierten Fassung geben kann. Abe auch außerhalb der Hauptfiguren gibt es allerhand seltsame Gestalten zu sehen. Dazu gehören die amerikanischen Christen, die die Proteste antreiben wollen, wovon einer massiv stottert und einer das Tourette-Syndrom hat. Auch zu erwähnen wären ein Zeitungshändler, der Programmchef von BBC Four oder ein Nerd, der sich in der Gegenwart bei eben jenem Sender über historische Ungenauigkeiten beschwert.

Was Abläufe und Dramaturgie ist "Holy Flying Circus" angeht orientiert sich Owen Harris auch an der Originalvorlage "Flying Circus". Der Film soll durch Einspieler aufgelockert werden, wie es schon in der Serie der Fall ist. Im Film sieht man Animationen, Traumsequenzen, Werbefilme und sogar ein Star-Wars-Parodie. Dadurch wird die Handlung leider immer etwas unterbrochen und einige Einspieler sind weder sinnvoll noch irgendwie lustig, wodurch sie sich dem Zuschauer leider aufzwingen. Der humorvollste Einspieler ist wohl die Animation im typischen Schereschnittstil, wo die Monty-Python-Truppe mit Satan über einen neuen Film diskutiert, wo Ideen ans Licht kommen, die selbst dem Fürsten der Unterwelt zu geschmacklos sind.
Fazit.
"Holy Flying Circus" ist eine solide, humorvolle Hommage an die Männer hinter Monty Python und schafft es auf satirische Art und Weise einen Rückblick auf die ganzen Blasphemie-Diskussionen aus dem 70ern zu werfen, mit denen sich die Männer herumschlagen mussten. Der Film ist durchaus überraschend gut gelungen und für Fans der dargestellten Komiker wirklich sehenswert!




Bis dahin - Tschödeldö





Fakten: http://en.wikipedia.org/wiki/Holy_Flying_Circus
Bilder:  http://www.filmwerk.co.uk/2012/02/07/holy-flying-circus-review/
             http://www.broadcastnow.co.uk/holy-flying-circus-bbc4/5032416.article
             http://hillbillyfilms.com/

13.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #16




Liebes Tagebuch,

hier geht es ganz turbulent zu! Wie es nun aussieht, bin ich zum gefeierten Held des ganzen Dorfes geworden. Selbst alteingesessene Jäger behandeln mich nicht mehr wie einen Grünschnabel und Anfänger. Mit nur einem einzigen Auftrag konnte ich mir so viel Respekt vor der Gilde und der Jäger-Gemeinschaft verschaffen, wie vor noch keinem zuvor!

Ganz am Anfang, als ich den Job des Jägers im Yukumo Dorf angenommen habe, ist mir auf dem Weg dorthin etwas unglaubliches passiert. Ich schrieb es ja auch hier nieder. Ich war auf dem Wagen eines Felynen-Händlers unterwegs, als es zu regnen begann. Dann stießen wir wie aus dem Nichts auf einen Zinogre, der den Weg blockierte. Ich habe noch nie so viel Angst und Ehrfurcht auf einmal verspürt, wie in diesem Augenblick. Zum Glück sind ich und der Felyne noch einmal heil aus der Sache herausgekommen, denn mit meinen damaligen Fähigkeiten hätte ich es mit so einem Wesen niemals aufnehmen können. Es blieb sowieso nicht anderes als die Flucht zum Dorf. Doch nun sollte sich der Spieß umdrehen. Dieser Zinogre der sich mir damals in den Weg stelle hat sich eine ganze Weile lang nicht gezeigt. Warum, weiß keiner. Man vermutet er hat zur Paarung sein Territorium verlassen. Doch nun ist er wieder aufgetaucht und macht das Nebelgebirge zu einem gefährlichen Ort. Alle kleineren Aufträge dorthin wurden gestrichen, bis das Vieh aus dem Weg geschafft ist. Und dieser Auftrag fiel mir zu. Da war sie also. Meine Chance mein Können zu beweisen und mich meinem Nemesis gegenüber zu stellen.

Für so einen Kampf muss man sich natürlich auch gewissenhaft vorbereiten. Ich habe mir zur Sicherheit die Rüstung mit der höchsten Verteidigung angelegt, die mein Sortiment zu bieten hat. Zum Glück habe ich viel Zeit darauf verwendet Teile von Barroths zu sammeln, um diese Rüstung zu erstellen. Mit den richtigen Rüstungskugeln und Accessoire kann man zu einem wahren Bollwerk werden. Dazu habe ich mir auch noch meine beste Gewehrlanze mitgenommen. Ultimative Verteidigung und effektives Austeilen. So begab ich mich bei Nacht in die Berge, um mich dem Zinogre zu stellen. Ich konnte ihn am Flussufer stellen. Aus der Entfernung konnte ich beobachten, wie er wie ein wilder Wolf den Mond anheulte, umschwirrt von Donnerkäfern. Kaum als er mich gesehen hatte, ging der Zinogre auch schon wie ein Berserker auf mich los. Ich konnte mich gerade mal mit Tränken stärken, da musste ich auch schon die erste Heilung zu mir nehmen. Ich konnte noch nicht einmal meine Waffe ziehen. Der Kampf zog sich lange hin und der Zinogre wechselte mehrmals das Gebiet. Für mich teils ein Vorteil, teils ein Nachteil. So konnte ich mich immer vorbereiten ohne Gefahr laufen angegriffen zu werden. Problem ist, dass der Zinogre in jedem Gebiet den Heimvorteil hat. Ich konnte mich ganz gut halten. Die Verteidigung machte sich bezahlt.

Monster Hunter Tagebuch - Der Monarch des Nebelgipfels




Ich muss mit dem Sieg über den schrecklichen Zinogre eine wahre Heldentat vollbracht haben, denn das Dorf hat wirklich ein Fest veranstaltet, um den Sieg über den Monarchen zu würdigen und zu feiern. Es war wirklich ein rauschendes Fest mit Musik und Tanz, gutem Essen, Feuerwerk und netter Gesellschaft. Händler und Jäger kamen sogar aus anderen Städten und Dörfern um dem Fest beizuwohnen und das Badehaus war gefüllt wie schon lange nicht mehr. Ich hatte sehr viel Spaß beim Angelspiel, wo man mit einem Papierkescher kleine Fische fangen muss. Auch wenn ich dabei nicht sehr erfolgreich war. Ich habe auch ein seltsames Wesen gesehen, welches sich anscheinend sehr für einen Maskenstand interessierte. Man erklärte mir, dass es ein Mitglied vom Stamm der "Shakalaka" ist, ein kleines Eingeborenenvolk, über das man erst sehr wenig weiß. Sie sind aber nicht menschlich. Auch haben sie die Angewohnheit immer Masken zu tragen. Das ist in ihrer Kultur verwurzelt. Ich habe viele neue Bekanntschaften gemacht und einen wunderbaren Abend gehabt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das Dorf nun gerettet habe. Aber ich bin sicher, dass ich es ein Stück sicherer gemacht habe. Jedenfalls, bis eine neue Bedrohung auftaucht. Und wenn es dazu kommen sollte, dann werde ich da sein um sie zu beseitigen. Hier wird ein neuer Abschnitt meines Jäger-Daseins beginnen und neue, vermutlich noch gefährlichere Monster werden auf mich warten. Ich bin gespannt! Du wirst es als erstes erfahren, liebes Tagebuch.

Monster Hunter Tagebuch - Das große Fest



Fortsetzung folgt...

10.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #15




Liebes Tagebuch,

ich kann mich nun endlich einen vollwertigen Jäger nennen!  Nun vollwertig ist vielleicht etwas zu weit gegriffen, dafür habe ich noch viel zu viel zu lernen. Da reicht es nicht einfach ein Monster nach dem anderen zu vertrimmen. Doch es gibt Abschnitte, da kann man schon gewisse Lernerfolge festmachen. In einem meiner letzten Aufträge habe ich ein allgemein gefürchtetes Monster besiegt und dies auch noch mit vollem Erfolg!

Ein wichtiger Auftrag kam in das Gildenpostfach geflattert und es war gerade kein anderer Jäger frei. Deswegen habe ich mich der Sache angenommen, auch wenn ich doch schon meine Bedenken hatte, ob ich dem Zielobjekt wirklich gewachsen bin. Der Auftrag sollte mich wieder einmal in die Wüste führen. Ein Gebiet welches ich langsam wie meine Rüstungstasche kenne, so oft wie ich dort bin. Ich habe mich auch überlegt vielleicht dort ein Sommerhaus zu bauen. Nun jedenfalls sollte ich es mit einem sehr bekannten Monster zu tun bekommen. Der Königin der Erde und des Himmels gleichmaßen. Feueratem und Giftschweif. Ihre Majestät des Terrors. Die Rathian! Ein weiblicher Wyvern und einer bekanntesten Feuerdrachen auf allen Kontinenten. Es gibt kaum ein Gebiet wo sie nicht vorkommen, bis auf die Tundra. Ihre Jagdgebiete erstrecken sicher weite Flächen und sie sind sehr engagiert, wenn es darum gehen sollte ihr Territorium zu verteidigen. Und nun ist eine Königin also in der Wüste aufgetaucht. Es hat schon eine ganze Weile gedauert, bis ich den Drachen endlich auf einem großen Sandfeld stellen konnte. Wie gesagt. Die Jagdgebiete dieser Drachen sind riesig. Zum Glück musste ich nur einen Bruchteil abklappern. Ich wagte mich vorsichtig an das Biest heran und ich muss zugeben, so viel ich schon bei meinen Aufträgen erlebt habe, der Schrei der Rathian ging mir durch Mark und Bein. Auch der Kampf mit dem Wyvern-Weibchen war kein einfacher. Mit Mühe und Not konnte ich den meisten ihrer Angriffe ausweichen, aber trotzdem musste ich Einiges einstecken. Erstaunlich das so ein gewaltiges Wesen einen Salto in der Luft vollführen kann, damit es mit dem Schweif angreifen kann. Und dieser Schweif hat Stacheln. Und diese Stacheln haben Gift in sich. Dennoch war ich wild entschlossen dem Vieh den Garaus zu machen.

Monster Hunter Tagebuch - Audienz bei der Königin




Ich habe viel Lob für meinen Sieg über die Rathian bekommen. Außerdem konnte ich auch ein paar nützliche Teile ergattern, die ich für eine neue Gewehrlanze verwendet habe. Passend zu den Angriffen der Rathian hat auch die Gewehrlanze den Gift-Effekt und ist damit für die Gegner noch todbringender. Für eine neue, schicke Rüstung hat es leider nicht gereicht. Dafür brauche ich noch ein spezielles Erz, welches ich bisher noch nirgendwo finden konnte. Aber ich werde sich er schon bald darauf stoßen. Bis dahin werde ich mich erst einmal auf andere Rüstungen konzentrieren.

Ein weiter Auftrag führte mich in die ebenso bekannte Tundra, wo ich mich ebenfalls fast zu Hause fühle. Wie es aussah hat man nun den Ursprung der seltsamen rosa Eier gefunden, die in den Höhlen der Tundra vorkommen. Aus ihnen schlüpfen kleine Würmer, die sich an Lebewesen festbeißen und ihr Blut saugen. Dadurch wachsen sie. Diese Eier gehören anscheinend einem dort lebenden Gigginox. Die aus den Eiern schlüpfenden Giggis sind eine Bedrohung für die in der Tundra lebenden Tiere und somit muss man einfach nur die Quelle der Eier beseitigen. Ich habe noch nie einen Gigginox gesehen, aber wie ich gelesen habe ist er blind. Allerdings hat er eine spezielle, dehnbare, empfindliche Haut mit der kleinste Temperaturschwankungen wahrnehmen kann. So findet er seine Beute. Außerdem kann er sich beinahe lautlos bewegen und an Wänden und Decken herumkrabbeln. Einer neuer Verteidigungsmechanismen ist, dass er vollgepumpt mit Gift ist, welches er auch nach belieben auf den Gegner schleudern kann.  Außerdem sieht sein Schweif aus wie sein Kopf, was unerfahrene Jäger schon mal schnell durcheinander bringen kann. Dementsprechend war der Kampf auch nicht gerade leicht. Der Gigginox hat ein paar miese Tricks drauf und seine Giftangriffe sind auch nicht gerade von schlechten Eltern. Mehr als einmal musste ich mir selber ein Gegengift verabreichen und nicht zusammenzuklappen.

Monster Hunter Tagebuch - Der Schatten an der Wand





Fortsetzung folgt...

08.12.13

Film•Peteback: V/H/S/2


Wie versprochen geht es diese Woche weiter mit dem Sequel zu V/H/S.

V/H/S/2


Originaltitel: V/H/S/2
Deutscher Titel: S-V/H/S
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2013
Länge: ca. 96 Minuten
Regie: u.a. Simon Barrett, Adam Wingard, Eduardo Sánchez, Gregg Hale, Gareth Huw Evans, Timo Tjahjanto, Jason Eisner
Drehbuch: u.a. Simon Barrett, Jamie Nash, Gareth Huw Evans, Timo Tjahjanto, John Davies
Produktion: Roxanne Benjamin, Gary Binkow, Kyle David Crosby, Brad Miska, Jamie Nash

Trailer: V/H/S/2

Kurz gesagt: "V/H/S/2" ist ein US-amerikanischer Found-Footage-Episodenhorrorfilm aus dem Jahr 2013. Wie schon beim Vorgängerfilm "V/H/S", führen hier bei den einzelnen, nicht aufeinander aufbauenden Filmen, verschiedene Regisseure Regie. Die Episodensammlung umfasst vier Kurzfilme, welche durch eine Rahmenhandlung miteinander verknüpft werden.



"Tape 49" (Rahmenhandlung): Regie: Simon Barrett
Larry (Lawrence Michael Levine) ist ein Privatdetektive, welcher nicht immer saubere Tricks anwendet um an Geld zu kommen. Nachdem eine Beschattung aufgeflogen ist und Larry fliehen musste, befindet es ich mit seiner Freundin Ayesha (Kelsy Abbott) im Auto. Ein neuer Auftrag führt sie zu einem Haus, wo sie nach Anhaltspunkte für einen verschwundenen Studenten suchen sollen. Der Auftrag kam von seiner Mutter. Auf leichtes Geld aus nehmen sie den Auftag an. Im Haus des Studenten ist niemand vorzufinden, nur eine Menge angeschalteter Fernsehgeräte, Videorekorder, VHS-Bänder und ein Laptop. Auf letzterem ist ein aufgezeichnetes Video, wo die Zielperson beschreibt, wie merkwürdig diese Videobänder sind. Larry macht sich im Haus auf die Suche nach Anhaltspunkten, während seine Freundin die Videobänder auswertet, angefangen mit einem Video das mit einem "X" markiert ist.

"Clinical Trials": Regie: Adam Wingard
Der Protagonist Herman (Adam Wingard) sitzt beim Arzt (John T. Woods), welcher gerade eine Kamera justiert. Die Kamera befindet sich in Hermans künstlichem Auge, welches er nach einem Autounfall eingesetzt bekam. Das Auge sendet Videosignale an sein Gehirn, wodurch er durch die Kamera auf dem Auge wieder sehen kann. Alles Herman sieht wird allerdings zu Forschungszwecken aufgezeichnet. Zu Hause häufen sich dann merkwürdige Ereignisse. Tassen fallen zu Boden und sein Gamepad liegt nicht mehr da, wo er es 2 Sekunden zuvor abgelegt hatte. Die Ereignisse gipfeln darin, dass anscheinend ein Mensch in seinem Bett liegt und mit seiner Decke zugedeckt ist. Herman vermutet Einbrecher, aber als er die Decke wegzieht liegt da niemand. Später sieht er sich Auge in Auge mit einem blutverschmierten Mann. In panischer Angst verbringt der Mann die Nacht im Badezimmer. Was sieht er nur durch dieses künstliche Auge noch alles?
"Ride in the Park": Regie: Eduardo Sánchez & Gregg Hale
Ein Fahrradfahrer (Jay Saunders) ist mit seinem Tracking/Mountain Bike in einem Wald unterwegs. Auf dem Helm hat er eine Kamera montiert um seine Fahrt aufzuzeichnen. Alles läuft ganz normal, bis in einem anderen Teil des Waldes eine blutverschmierte, schreiende Frau den Weg des Fahrradfahrer kreuzt und ihn zu Fall bringt. Die Frau scheint schwer verletzt zu sein und erbricht eine schwarze, blutartige Flüssigkeit. Als der Mann versucht ihr zu helfen erscheinen vier weitere Menschen. Die Frau dreht dann durch und kratzt und beißt den Mann, bis dieser sie mit einem Stein erschlagen kann. Er versucht vor den anscheinend zombiefizierten Leuten zu fliehen, ist aber schon selber infiziert und stirbt. Ein Schnitt zeigt ein Paar, welche ebenfalls in dem Wald mit ihren Fahrrädern unterwegs sind. Kurze Zeit später finden sie den Mann, von dem das erste Video stammt tot auf dem Boden liegend.

"Safe Heaven": Regie: Gareth Huw Evans
Ein vierköpfiges Kamera-Team besucht in Indonesian eine Art Kult oder Sekte, um das dortige Leben, die Religion und vor allem die makabren Gerüchte zu dokumentieren und zu beleuchten. Dem Kult steht eine Art "Vater" vor, der den Kult anleitet und die Führung über den Gebäudekomplex hat. Er steht in dem Verdacht mit den dort lebenden Kindern Sex zu haben, um sie zu "läutern", so heißt es. Das Kamera-Team wird von der Frau des "Vaters" empfangen, bei ihr ein junges Mädchen. Sie führt die Besucher in das Büro des Kult-Vorstehers. Auf dem Weg dorthin sieht man Klassenzimmer, wo Kinder unterrichtet werden. Das Interview mit dem älteren Mann verläuft nicht wirklich gut. Als der Interviewer das Gebäude verlässt um eine Kamerabatterie auszutauschen, eskaliert im Gebäude die Situation. Eine Glocke läutet und der Vater verkündet über die Sprechanlage, dass die Zeit gekommen ist. Die Ereignisse überschlagen sich. Währenddessen macht ein anderes Team-Mitglied im Keller eine grausame Entdeckung, was eine ganz neue Sicht auf den anscheinend satanischen Kult wirft.

"Slumber Party Alien Abduction": Regie: Jason Eisener
Das Video beginnt mit einer Gruppe Jungs, die ein Home Video mit einer Kamera drehen, die sie an ihrem Hund befestigt haben. Das Haus liegt auf einem großen Grundstück, welches direkt an einem See liegt. Die Eltern von einem de Jungen kommen aus dem Haus und bepacken das Auto. Sie wollen eine Weile verreisen und die ältere Schwester soll solange auf den Jungen aufpassen. Kurz nachdem die Eltern weg sind, taucht der Freund der Schwester auf. Die Jungs beschließen das Paar ein wenig zu ärgern und stören mehrmals die beiden in verschiedenen Situationen, was den Freund der Schwester immer fast auf die Palme bringt. In der darauf folgenden Nacht kommen laute Geräusche aus der Richtung des Sees und seltsame, helle Lichter erscheinen. Als die Schwester mit ihrem Freund einen Racheplan durchführt, erstrahlt draußen ein grelles, weißes Licht und Unbehagen macht sich breit. Dann dringen außerirdische Wesen ins Haus ein.



Da wären wir also wieder. Diese Woche gibt es also den Nachfolger von "V/H/S", der, soviel kann man schon sagen, wieder sehr unterhaltsam ist. Wo beim letzten Film noch an die zehn Regisseure fürdie Kurzfilmsammlung verantwortlich war, sind es hier nun ein paar weniger und man bekommt leider auch eine Kurzfilm wenig. Das ist allerdings nicht unbedingt schlimm, da die Spielzeit nun ein wenig verträglicher ist so genug Platz für die anderen Filme bleibt. Vorstand dieser Episodensammlung ist wieder Adam Wingard, der schon den Vorgängerteil angeleitet hat und ihr auch wieder einen bekannten Regisseur aus dem ersten Teil verpflichten konnte, Simon Barrett.

Wer hier wieder ausgemachten Indie-Horrro erwartet, der wird nicht vollauf befriedigt werden. In dem Regie-Cast sind nämlich größtenteils Herren vertreten, die schon eine gut vermarktete Regieleistung abgelegt haben. Zum einen Gareth Evens, der sich schon durch den Actionfilm "The Raid" einen Namen machen konnte. Namenhaft sind da noch Jason Eisener (Hobo with a Shotgun), Eduardo Sánchez (Blair Witch Project) und Adam Wingard selber. Zwar bewegt man sich hier immernoch im Bereich des Indepentent-Genres, aber man hat die Namen dennoch schon mal hier und dort gehört.
Man muss "V/H/S/2" zu Gute halten, dass er mit seinem Vorgänger doch noch Einiges gemeinsam hat und führt auch Traditionen weiter. Typisch ist auch wieder die verblassende Rahmenhandlung von "Tape 49", die die unterschiedlichen Videos miteinander verknüpft und den Zuschauer mit einem Einspieler von den gesehenen Videos trennt. Teilweise schon etwas gemein, da man je nach Film lieber wissen will, was in dem Video als nächstes passiert. Doch leider wird man dann wieder zu dem Detektivpaar zurückgeworfen, bei denen es aber auch nicht mit rechten Dingen zu geht. Ich hätte mir etwas mehr Balance und Gewichtung gewünscht. Natürlich ist auch jede Episode im schönsten Found-Footage-Stil gehalten, was auch größtenteils klug eingesetzt wird. Das Kamera-Auge in "Clinical Trials" ist vielleicht etwas weit hergeholt, treibt aber die Opferperspektive und Wackelkameraeinstellungen auf die Spitze. Am besten eingesetzt ist die Handkamera allerdings in "A Ride in the Park", wo man das Geschehen aus den Augen oder besser von der Stirn eines Zombies beobachten kann. Nicht schlecht mal auf der anderen Seite zu stehen. Regie führte dabei übrigens "Blair Witch Project"-Regiesseur Eduardo Sánchez. Klar, dass dieser Mann weiß wie man dieses Stilmittel am besten einsetzen kann. Auch der Gore-Faktor dieser Episode kann sich sehen lassen, wenn man die ungeschnittene O-Ton-Version hat.

Ich möchte nun nicht direkt auf die einzelnen Episoden eingehen, denn das würde zu Spoilern führen und das würde ich gerne vermeiden. Ich komme aber noch mal auf das Thema Gewichtung zurück, denn wie auch schon bei "V/H/S" sind die einzelnen Kurzfilme nicht alle gleich gut. Von der Rahmenhandlung angesehen, sind hier von fünf Filmen nur zwei wirklich "Gut", zwei pendeln sich bei "Mittelmäßig" ein und einer bei "Naja" ein. Allerdings ist das auch schon wieder eine sehr subjektive Einschätzung von meiner Seite.

Sehr schade ist es um den Kurzgilm "Slumber Party Alien Abduction", denn aus diesem hätte man noch viel mehr herausholen können, als Kinderstreiche, Fluchtszenen und ein Kamerabild wo im unteren Bereich Fell drangeklebt wurde. Hier hat man viel Potential verschenkt, denn da die Kamera auf einen Hund geschnallt ist, ermöglicht es interessante Kameraeinstellungen und einen Blick auf das Geschehen, wie es ein normaler Mensch nie bieten könnte. Die Aliens hingegen hat man schön in Szene gesetzt, es fehlt aber die Abrundung zum Ende hin. Aber vermutlich hat man sich extra für diese Art und Weise den Kurzfilm zu drehen entschieden, in Anlehnung an "echte" Alien-Aufnahmen. Diese sind ja auch meinst kaum zu gebrauchen und liefern nie ein klares Bild.
Mir hingegen gefällt die Episode "Safe Heaven" von allen Kurzfilmen am besten. Die Grundidee mit einem indonesischen Kult, seltsame Rituale und eine Art Lehranstalt für Kinder. Das alles gepaart mit einer unschlagbare gut aufgebauten Atmosphäre und einem nicht unbedingt ersichtlichen Story Twist. Hier hat Gareth Huw Evans wirklich ganze Arbeit geleistet. Theoretisch hätte man dafür sogar einen eigenen Film schreiben können, wenn man die Geschichte noch etwas ausgebaut hätte. Doch auch als Kurzfilm verfehlt die Intensität des Stoffs nicht ihr Ziel und bildet den wohl härtesten, blutigesten Film der Sammlung.

Fazit.
"V/H/S/2" ist ein würdiger Nachfolger zu "V/H/S" geworden, der mit qualitativen Regisseuren und interessanten Kurzfilmen überzeugen kann. Das Schauspiel in den jeweiligen Episoden ist durch die Bank solide, auch wenn es sich in dem Fall ausschließlich um Amateurschauspieler handelt. Im Verhältnis hat allerdings "V/H/S" noch die interessanteren Ideen für die Episoden gehabt, auch wenn diese nicht immer voll und ganz ausgeschöpft wurden. Das Sequel hat zwar auch gute Stories zu bieten, wirkt aber in der Gesamtheit ein wenig generischer. Das ist aber auch schon wieder Meckern auf hohem Niveau. Ich empfehle daher auf jeden Fall beide Filmsammlungen, denn dann bekommt man das volle Programm an Indie-Horror-Spaß!





Bis dahin - Tschödeldö






Fakten: http://en.wikipedia.org/wiki/V/H/S/2
             http://www.imdb.com/title/tt2450186/
Bilder: http://bloody-disgusting.com/news/3222556/sxsw-13-magnet-gives-birth-to-vhs2-release-dates/
            http://theghostdiaries.com/movie-review-vhs-2-and-the-horror-panopticon/
            http://timsfilmreviews.com/2013/06/09/vhs2-2013-review/
          http://www.aintitcool.com/node/62093

05.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #14




Liebes Tagebuch,

in meiner Truhe herrscht gähnende Leere! Ich war ein bisschen zu verschwenderisch mit meinen Rohstoffen und musste in den letzten Tagen meine Vorräte an Pflanzen, Insekten, Mineralien, Fischen und so weiter auffüllen. Ich versuche neben meinen Aufträgen immer so viel zu sammeln wie möglich, aber momentan sind die Bestände wirklich geschrumpft. Da kann man so viel sammeln wie man will, man braucht immer noch genug Platz in den Taschen für die Materialien, die man von den Monstern bekommt die man erlegt hat. Es ist einfach nie genug. Im Endeffekt ist man als Jäger doch mehr Sammler als man sich es wünschen würde.

Ich habe mich auch ein wenig mehr auf meine Ausrüstung konzentriert. Durch einige Aufträge konnte ich genug Materialien sammeln und mit neue Rüstungen zu machen, um wirklich auf jede Situation vorbereitet zu sein. Neben meiner Jaggi- und Azuros-Rüstung habe ich nun auch noch passende Rüstungen vom Ludroth, vom Qurupeco, vom Volvidon und vom Barroth! Sie machen echt was her und haben sowohl stärken als auch Schwächen, die es zu beachten gibt.

Wo wir gerade wieder bei den Aufträgen sind. Ich habe gestern eine Mission angenommen, die mich in die Wüste verschlagen hat. Die Quest hatte den Titel "Wüstenhai" und wie ich im Nachhinein sagen kann - zurecht! Ich kam in der Wüste an und sollte einen Nibelsnarf erlegen. Seltsamer Name meiner Meinung nach, aber die Monster können sich ihre Namen ja nicht aussuchen. Auf einer der großen Sandeben konnte ich ein paar Rhenoblos beobachten, die ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Sie führten Dominanzkämpfe aus, indem sie mit ihren verhornten Kämpfen aneinander rasseln. Wenn man nicht gerade etwas zu tun hat, ist das ein interessantes Schauspiel. Ich habe in einer Wüstenstadt auch schon gesehen, wie Leute wetten auf diese Tiere abgeschlossen haben. Es läuft ähnlich wie ein Hahnenkampf ab. Nur mit Rhenoblos. Ich schaute den Tierchen als bei ihrem lustigen Treiben zu, als sie beide ein eher unschönes Schicksal ereilte. Aus dem sandigen Boden brach ein gewaltiges Wesen hervor und verschlang die beiden kämpfenden Rhenoblos auf einen Haps! Das war also der Nibelsnarf. So schnell er aufgetaucht ist, so schnell war er auch schon wieder im lockeren Sand verschwunden. Der Kampf gestaltete sich nicht wirklich schwierig, aber sehr langwierig, da das Monster größtenteils aus der Deckung des Sandboden heraus agiert. Es vergräbt sich und hat versucht unter mich zu gelangen, damit es mich fatal angreifen kann. Da half meist nur ein beherzter Rettungssprung zur Seite. Der Nibelsnarf ist auch recht schwer zu treffen, wenn er halb im Sand sitzt und wie ein Hai durch den Erdboden pflügt. Auch seine Attacken wie der Sandtornado sind nicht zu unterschätzen. Man hat mir aber einen Trick verraten. Man sollte Fassbomben aufstellen und den Nibelsnarf dann dazu verleiten mit offenen Maul auf einen zu zustürmen. Er wird dann die Bombe verschlucken, was ihm ein starkes Sodbrennen verpassen wird! Leichter gesagt als getan, aber wenn es klappt ist die Wirkung wirklich fantastisch und der Nibelsnarf gut angreifbar. Ein wertvoller Tipp!

Monster Hunter Tagebuch - Der Sandhai




Allerdings nahm der Stress nach dem Auftrag mit dem Nibelsnarf kein Ende. 

Ich war gerade wieder im Yukumo Dorf angekommen und hatte gerade die wichtigsten Sachen verstaut, kam eine wichtige Mission herein. Ein kleiner Junge wurde von einem seltenen Skorpion gestochen und rang nun mit seinem noch sehr jungen Leben. Leider hatte der Arzt kein Antidot mehr was dem Jungen helfen konnte. Er schaffte es zwar die Vergiftung zu verlangsamen, aber für eine Heilung fehlten die nötigen Zutaten. Kräuter hatte der Arzt noch genügend auf Lager und ein wenig spezielles Knochenpulver konnte ich aus meinen Beständen noch beisteuern. Allerdings brauchte es noch zwei spezielle Wroggi-Gifte um das Antidot herzustellen. Das Gift eines männlichen und das Gift eines weiblichen Wroggi. Schnellstmöglich reiste ich zu dem aktiven Vulkan, wo ich einst Volvidons gejagt habe. Es brauchte auch nicht lange bis ich zwei Wroggis aufgespürt hatte. Mit meinem neuen Eis-Katana war der Kampf auch kein großes Problem. Allerdings musste ich dringlich darauf achten, die zwei Wroggis nicht zu töten, denn um das Gift richtig extrahieren und weiterverwenden zu können, müssen die Wroggis leben gefangen werden. Dies ist mir auch gelungen und ich konnte die gifte noch rechtzeitig zu dem Arzt bringen. Hätte der Kampf länger gedauert, wäre bestimmt etwas schreckliches passiert. Aber zum Glück ist noch einmal alles gut gegangen.


Monster Hunter Tagebuch - Ein giftiges Paar




Fortsetzung folgt...

03.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #13




Liebes Tagebuch,

ich komme in letzter Zeit wieder viel zu wenig dazu meine Erlebnisse zu dokumentieren. Aber entweder passiert einfach überhaupt nichts, sodass ich nur schreiben könnte, dass ich auf der Farm gearbeitet habe oder mit dem Gildenmeister Schach gespielt habe. Oder die Aufträge sind so anstrengend, dass ich nur noch in mein Bett fallen kann und mit alle Knochen weh tun.

Ein, zwei Highlights gab es vor kurzem doch. Ich habe Aufträge mit Monstern angenommen, das ich vorher nur auf ein paar Zeichnungen gesehen habe. Dort wo ich vorher gelebt habe sind sie völlig unbekannt. Der Auftrag führte mich zu einem aktiven Vulkan. Eigentlich blanker Wahnsinn auf einem Vulkan zu jagen, aber die Wege dort sich ziemlich gut ausgebaut. Man darf halt nur nicht der Lava zu nahe kommen und man sollte reichlich Kaltgetränke dabei haben. Es galt einen Volvidon zu erjagen. Er wird als nicht aggressiv bezeichnet und ist durch und durch ein Insektenfresser. Ich begab mich also zum Vulkan. Man hat mir gesagt, dass dieser Vulkan noch nie inaktiv war und alle Wesen die dort leben sehr hitzeresistent sind. Das heißt für mich: Sie sind anfällig gegen das Eis- und Wasserelement! Nicht umsonst hatte ich mein neues Ludroth-Jagdhorn dabei. In einem Gebiet mit einigen Insekten, die Bnahabras genannt werden, bebte plötzlich der Boden. Etwas kam aus einer Richtung gerollt, was ich zuerst für einen Felsbrocken hielt. Dafür bewegte er sich aber zu schnell und eigenwillig. Bei den kleinen, Flugkäfern angekommen entfaltete sich der Brocken. Das war der Volvidon! Er hat die Möglichkeit sich wie ein Gürteltier zusammenzurollen um sich zu schützen, aber auch um sich fix fortzubewegen. Er sieht nicht unbedingt gefährlich aus, hat aber einige gemeine Tricks auf Lager. Von den Angriffsmuster her erinnerte mich der Volvidon an den Azuros. Schwerfällige Angriffe, die wenn sie treffen aber sehr durchschlagend sind.

Monster Hunter Tagebuch - Ein Vulkan. Ein Volvidon.



Mit einem betäubten und gefangenen Volvidon im Schlepptau traf ich wieder im Dorf ein, wo auch schon ein nächster Auftrag auf mich wartete. Von dem Volvidon habe ich übrigens ein paar sehr gute Materialien bekommen. Unter anderen einen Lähmbeutel, mit dem man Waffen mit einem Lähmungseffekt bauen kann. Auch die Rüstung aus Teilen des Volvidons sieht sehr gut aus. Ich werde auf jeden Fall noch ein paar Aufträge mit diesem Monster annehmen.

Die nächste Quest führte mich in ein entgegengesetztes Gebiet. Die Tundra. Dabei wollte ich eigentlich nicht mehr so schnell in die Tundra. Ich habe es lieber zu heiß als zu kalt. Der Auftrag drehte sich um ein Rudel von Baggis, die in der Tundra umherzieht und die dort ebenfalls lebenden Pepe-Herden stark dezimiert. Anscheinend soll auch ein Großer Baggi dabei sein, der das Rudel anleitet. Darauf habe ich eigentlich schon gewartet. Der Baggi ist verwandt mit dem Jaggi und dem Wroggi und hat die nervige Eigenschaft, dass sein Speichel stark betäubend wirkt. Damit jagen die Baggis auch ihre Beute. Bewaffnet mit einem Qurupeco-Kurzschwert machte ich mich auf in die verschneite Landschaft. Der das Feuer-Element meiner Waffe wird dem Baggi schon Beine machen. Ein bisschen nervös war ich schon. Baggis sollen sehr groß und extrem aggressiv sein. Allerdings auch sehr schlau. Ich erwischte das Rudel gerade als sie das letzte Pepe einer Herde einkreisten und betäubten. Todesmutig stürzte ich mich in den Kampf! Die Betäubungsfähigkeit ist wirklich das Schlimmste an diesem Monster. Nicht nur einmal verlor ich das Bewusstsein und wurde dann schmerzhaft wieder geweckt, als mich eine Attacke ohne Schutzmöglichkeit traf. Meine Felyne hatten es nicht besser. Auch sie waren gegen diesen fiesen Trick wehrlos. Dennoch konnte ich irgendwann die Oberhand im Kampf gewinnen, indem ich mich auf die kleinen Baggi konzentrierte und so viel freie agieren konnte.

Monster Hunter Tagebuch - Jäger der Tundra




Fortsetzung folgt...

01.12.13

Film•Peteback: V/H/S


Letzte Woche war alles ganz fantastisch in der Welt von Oz und heute wird es sogar noch fantastischer.

V/H/S


Originaltitel: V/H/S
Deutscher Titel:  V/H/S - Eine mörderische Sammlung
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2012
Länge: ca. 116 Minuten
Regie: Adam Wingard, David Bruckner, Ti West, Glenn McQuaid, Joe Swanberg, "Radio Silence"
Drehbuch: Simon Barrett, David Bruckner, Nicholas Tecosky, Ti West, Glenn McQuaid, "Radio Silence"
Produktion: u.a. Simon Barrett, Kim Sherman, Linda Burns, Peter Phok, Lee Nussbaum

Trailer: V/H/S

Kurz gesagt: "V/H/S" ist ein Omnibus-Film bzw. eine Sammlung von verschiedenen Horror-Kurzfilmen von verschiedenen Indepentent-Regisseuren, aus dem Jahr 2012. Die Sammlung umfasst fünf verschiedene Kurzfilme im Found-Footage-Stil, die von einer Rahmenhandlung verknüpft werden. Die Filme sind auf Videobändern aufgezeichnet, die nacheinander eingelegt werden.




"Tape 56" (Rahmenhandlung): Regie: Adam Wingard
Brad (Adam Wingard), Gary (Calvin Reeder), Rox (Kentucker Audley) und Zak (Lane Hughes) drehen Amateuerfilme der übelsten Sorte. Vandalismus, sexuelle Belästigung und Gewalt sind der Grundstoff für ihre Videos. Diese verticken sie dann für 50 Dollar bei einem Händler. Als die Jungs sich gerade eines ihrer Videos anschauen, erzählt einer, dass er einen Job an Land gezogen hat, der ihnen um einiges mehr Geld einbringen könnte. Sie sollen eine Videokassette aus dem Haus eines Rentners stehlen. So schwer kann das ja nicht sein. Auch bei diesem Einbruch filmt sich die Bande. Allerdings finden sie den Rentner tot in seinem Sessel vor einer Pyramide aus Fernsehen vor. Dazu noch haufenweise Videorekorder. Brad schaut sich das Video an, was ich gerade noch im Rekorder befindet, während die anderen das Haus nach dem wichtigen Tape durchsuchen.

"Amateur Night": Regie: David Bruckner
Clint (Drew Sawyer) nimmt mit seiner neuen Videobrille eine Partynacht mit seinen zwei Freunden Shane (Mike Lonlan) und Patrick (Joe Sykes) auf. In einem Club schleppen sie die beiden Mädels Lily (Hannah Fierman) und Lisa (Jas Sams) ab und fahren später mit ihnen in ein Hotel. Um die Frauen gefügig zu machen geben sie ihnen Drogen. Besonders seltsam benimmt sich aber Lily, die immer wieder den Satz "Ich steh auf dich" von sich gibt und Clint gierig anschaut. Lisa hingehen wird von den Drogen komplett ausgeknocked. Im Hotelzimmer geben sich Shane und Lily dem Liebesspiel hin, wobei Clint auffällt, dass das Mädchen sehr merkwürdig aussehende Füße hat. Als er im Bad ist kommt Shane blutend hereingestürzt und Clint muss beobachten, wie das bisher ruhige Mädchen Patrick auf bestialische Art und Weise zerfleischt.

"Second Honeymoon": Regie: Ti West
Stephanie (Sophia Takal) filmt die Reise durch die Wüste auf der Route 66, welche sie mit ihrem Freund Sam (Joe Swanberg) unternimmt. Als die beiden die Nacht einem Motel verbringen wollten, klopft eine junge Frau an ihre Tür. Sam spricht mit ihr. Sie ist anscheinend eine Tramperin, die von den beiden am nächsten Tag mitgenommen werden möchte. Sam ist sie aber nicht ganz geheuer. Ein Schnitt. In der Nacht filmt eine unbekannte, weibliche Person Sam und Stephanie beim schlafen und versucht Stephanies Unterwäsche mit einem Messer zu zerschneiden, was am Ende aber nicht passiert. Am nächsten Morgen fehlt Geld. Was allerdings in der nächsten Nacht passiert ist noch seltsamer.
"Tuesday the 17th": Regie: Glenn McQuaid
Die Freunde Samantha (Jeannine Yoder), Spider (Jason Yachanin), Joey (Draw Moerlein) und Wendy (Norma C. Quinones) fahren gemeinsam an einen See und filmen sich dabei. Die Kamera hat aber anscheinend einen defekt und nimmt nicht richtig auf. Dann sieht man kurz was voher auf dem Band gewesen ist. Blutige Leichen. Als Samantha und Spider im nahegelegenen Wald sind, werden sie von jemanden Angriffen, wobei beide sterben. Auch die beiden anderen werden von dem Angreifer gestellt, der aber nur auf dem Videoband zu sehen ist. Allerdings auch nicht genau, da er eine Bildstörung verursacht, die ihn unkenntlich macht je näher er kommt. (Wer muss da nicht an den Slenderman denken?)

"The Sick Thing That Happened to Emily When She Was Younger": Regie: Joe Swanberg
Ein Mann namens James (Daniel Kaufman) unterhält sich per Videokonferenz mit einer Frau namens Emily (Helen Rogers). Sie erzählt ihm, dass sie in ihrer Wohnung seltsame Geräusche hört und ihr Arm schmerzt. In der Nacht nach der Videokonferenz wacht Emily aufgrund der Geräusche auf. Sie startet die Laptopkamera und öffnet die Tür von wo die Geräusche kommen. Niemand da. Sie setzt sich wieder aufs Bett. Im Hintergrund sieht man allerdings, wie die Tür von einem Kind geschlossen wird. In einer anderen Nacht kann Emily das Kind endlich im Wohnzimmer stellen. Doch durchsichtiger wird die Geschichte dadurch auch nicht. Und dann ist da noch die Sache mit ihrem Arm.

"10/31/98": Regie: Radio Silence
Das Video startet mit drei Pärchen die im Park grillen. Das Video bricht allerdings schon bald wieder ab. Ein Jugendlicher verkleidet sich zu Halloween als Bär und hat in einem Bärenkopf sogar eine kleine Kamera eingebaut. Zusammen mit drei Freunden will er auf eine Halloween-Party. Als die Vier bei dem Haus ankommen wo die Party steigen sollte, finden sie es aber verlassen und gar nicht festlich vor. Langsam wagen sich die Jungs ins Haus. Ganz so verlassen ist es aber nicht, weil immer wieder kleine Mädchen in weißen Gewändern erscheinen, aber auch gleich wieder verschwinden. Auf dem Dachboden können die Jungs beobachten, wie vier Männer eine angekettete Frau für ein Ritual benutzen. Die Männer fühlen sich durch die Eindringlinge sichtlich gestört und gehen auf die los, wobei bei zwei von ihnen vom Boden abheben und zu fliegen scheinen. Die Jungs nehmen die Beine in die Hand um das Haus schnellstmöglich zu verlassen.



Die guten VHS-Kassetten. In den 8ßer Jahren wurde das Heimkino populär und damit hielt auch die VHS-Kassetten Einzug in die heimischen Wohnzimmer. Man musste nun für Filme nicht extra ins Kino gehen oder warten, bis sie im Fernsehen laufen. Und auch für die Filmindustrie zahlte sich das System aus um Geld zu verdienen. Da wurden dann aber auch schon bald die bedenklichen Stimmen laut, die von Gefahren für die Jugend sprachen. Videos mit jugendfreien Inhalten sind zu leicht zu erhalten und könnten die Jugend verderben. Wenn die wüssten...

Heute ist die Videokassette so gut wie ausgestorben und nur weniger behalten ihre Schätze und alte Videorekorder aus nostalgischen Gründen. Schließlich hat man dafür mal viel Geld bezahlt. In Erinnerungen lebt die VHS-Kassette aber weiter und bietet auch heut zu Tage noch einen interessantes Stilmittel um Filme zu drehen. Nicht umsonst ist es in "The Ring" oder "Ringu" auch eine Videokassette, die für Angst und Schrecken sorgt. Das unbekannte aus einer anderen Zeit.
"V/H/S" fasst auch dieses Stilmittel auf. Etwas unscharfes, ungesättigtes Bild, leicht blecherner Ton und Bildfehler und unsaubere Schnitte. Es wird ein Episoden-Horrorfilm etabliert, der seines gleichen noch sucht, denn nirgendwo anders wird man so eine Sammlung von Amateur-Horrorfilmen finden. Bis auf Ti West sind bei diesem Film nur Independent-Regisseure am Werk, die hier mit einem Kurzfilm ihr Debüt geben können. Dabei sind die Ideen für die Filme und auch die Ausführung und Umsetzung wirklich interessant und in den meisten Fällen sehr gelungen. Clevere Idee, ein happiger Gore-Faktor und vor allem eine spürbar dichte Atmophäre sind Aushängeschilder. Wenn man mal von der etwas halbgaren Rahmenhandlung absieht, der wird mit ein paar tollen Kurzfilem belohnt, die genau für ihre Längen gemacht wurden. Die Stories sind nicht ganz der horrormäßige Stoff aus dem Blockbuster-Titel sind, denn die Episoden nicht bewusst so kurz und vor allem einfach gehalten, sodass sie immer den eigentlich Kern treffen und die Pointen nie verfehlen. In der Kürze liegt die Found-Footage-Würze.

Das Schauspiel der auftretenden Personen ist durch die Bank ganz solide, wobei nur wenige von den Schauspielern schon mal an einem nennenswerten Projekt mitgearbeitet haben. Dafür ist das Ergebnis aber recht ordentlich geworden. Und selbst wenn sie sich manchmal etwas unbeholfener verhalten sollten, dann ist das Handlung in einem HomeVideo-Stil doch schon ganz zuträglich.
Fazit.
Ich bin ein großer Fan der V/H/S-Filme, denn sie bieten zwar Horrorfilme auf B-Niveau, diese sind aber trotzdem interessant anzusehen und man kann nie erahnen, worum es in dem jeweiligen Video wohl gehen würde. Ich war extrem überrascht von dieser bunten Mischung an Videoausschnitten und hätte am liebsten noch viel mehr gesehen. Nicht umsonst ist dieses Jahr schon ein Nachfolgerfilm erschienen, zu dem ich nächste Woche etwas sagen werden.





Bis dahin - Tschödeldö





Fakten: http://de.wikipedia.org/wiki/V/H/S_%E2%80%93_Eine_m%C3%B6rderische_Sammlung
             http://en.wikipedia.org/wiki/V/H/S
Bilder:  http://www.splendid-film.de/ceemes//article/show/148775
             http://www.thepicreview.com/2013/07/netflix-for-poor-kids-vhs-confirmed.html
             http://femmereel.blogspot.de/2012/10/31-days-of-horror-day-1-vhs-2012.html
             http://juneeffect.blogspot.de/